Umfrageergebnis anzeigen: Wie bewertet ihr Triple H?

Teilnehmer
79. Diese Umfrage ist geschlossen
  • Eine Legende!

    20 25,32%
  • Ein guter Work, mehr nicht

    36 45,57%
  • Total überbewertet

    23 29,11%
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Ergebnis 1 bis 10 von 17

Thema: Smart Mark Report #4

  1. #1
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    Standard Smart Mark Report #4

    Der „Smart Mark Report“ beleuchtet und bewertet auf Wrestling-Infos.de jede Donnerstag aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen in der Welt des Mainstream-Wrestlings aus der Sicht eines „smarten“ Fans wie du und ich. Neben 100% subjektiven Ansichten liegt der Schwerpunkt vornehmlich auf der WWE. ACHTUNG: Keine Haftung für etwaige Spoiler!

    CM Punk soll das für WrestleMania XXX geplante Match gegen Triple H als persönlichen „Karriererückschritt“ empfunden haben. Seinen Spot bekommt jetzt bekanntlich Daniel Bryan – soweit alles verdaut. Die Urteilung von Punk über „Hunter“ ließ jedoch wieder erneut die von mir bereits seit etlichen Jahren im Kopf schwirrende Frage aufkommen, ob Triple H wirklich die begnadete Wrestling-Legende ist, als die er uns im WWE-Programm immer verkauft wird.

    „Warum steht Triple H eigentlich da oben?“ Diese Frage habe ich mir in den letzten Jahren immer wieder gestellt, als ich das WWE-Produkt konsumiert habe. Ist der Kerl wirklich so gut? Hatte er nur Glück? War er zur rechten Zeit am rechten Ort? Oder ist am Ende doch einfach alles darauf zurückzuführen, dass er mit Stephanie McMahon – der Tochter vom WWE-Boss Vince McMahon – verheiratet ist? Die Vita von „HHH“ liest sich auf jeden Fall eindrucksvoll: 8 Mal WWE Champion, 5 Mal World Heayvweight Champion, 5 Mal Intercontinental Champion und etliche WrestleMania Titelmatches, Main Events und Matches gegen große Gegner wie den Undertaker, The Rock und Steve Austin.

    Werfen wir einen Blick auf die Geschichte von Triple H: Als er im Jahr 1995 als eingebildeter, schmal gebauter Snob „Hunter Hearst Helmsley“ in die WWF kam, ruhten große Hoffnungen auf den Mann aus Nashua, New Hampshire. Trotz relativ ideenlosem Schnösel-Gimmick wollte die WWF dem späteren Triple H den King of the Ring 1996 gewinnen lassen. Zur gleichen Zeit aber freundete er sich Backstage mit einer gewissen „Clique“ an, bestehend aus Kevin Nash (Diesel), Scott Hall (Razor Ramon) und Shawn Michaels. Diese einflussreiche Backstagegruppierung bestand (bis auf „Hunter“ selbst) ausschließlich aus absoluten Top-Stars, die die Arenen gefüllt haben. Durch ihre Macht boxten sie regelmäßig Matchausgänge, Titelwechsel und Siege für das persönliche Wohlbefinden durch.

    Konnte bereits von enger Freundschaft die Rede sein? Feststeht auf jeden Fall, dass Sympathien bei der mächtigsten Gruppierung im Locker Room nicht verkehrt sein konnten. Als im berühmten „MSG Incident“ – auf welchen ich jetzt nicht weiter eingehe – jedoch das damals noch wohlgehütete Geheimnis des Kayfabe gebrochen wurde, schien der Stern von Triple H wieder zu sinken: Der King of the Ring Sieg ging an Steve Austin (nach seinem Gerwinn wurden übrigens die legendären 3:16-Worte gesprochen…) und Hunter Hearst Helmsley jobbte in der Mid- und Undercard für alles und jeden. Als er 1997 dann allerdings Teil der D-Generation X – einer der beliebtesten Gruppierung im Business aller Zeiten – wurde, erhielt er regelmäßige Präsenz in höheren Regionen der Card und viel Spotlight der Medien. Dennoch stand er im Schatten von Shawn Michaels und auch Road Dogg und Billy Gunn wiesen eine deutlich größere Popularität auf. Nach einer Verletzung am Knie 1998 krähte gewissermaßen kein Hahn mehr nach „Hunter“.

    Der endgültige Durchbruch gelang dann allerdings Ende 1999, als er sich der Corporate anschloss und die „McMahon-Helmsley Era“ definierte. On-Air präsentierte er sich als Liebhaber und später auch Ehemann von Stephanie McMahon, wobei sich die beiden auch hinter den Kulissen immer besser verstanden haben. Triple H hat seine Ex-Freundin Chyna über Bord geworfen angelte sich die Tochter vom Boss – kurz und böse formuliert. Auch in der Realität kamen die beiden zusammen und neben dem persönlichen Glück wurde auch das Ticket für eine erfolgreiche Zukunft in der WWE gelöst.

    Bis zu diesem Zeitpunkt hat Triple H eine gehobene Karriere in der Company erlebt, seine Verletzungsanfälligkeit und niedriger Beliebtheitsgrad gegenüber den Zuschauern bzw. im Vergleich zu anderen Top-Stars verhinderten aber den großen Wurf. Sein erster Run als WWF Champion Ende 1999 verkam zum Durchschnitt, nachdem er einfach nicht over wurde (Mick Foley hat z.B. beim Royal Rumble 2000 alles Erdenkliche versucht, um das Gegenteil zu bewirken). Auch im Jahr 2001 verletzte sich Triple H direkt wieder, als er mit dem zum Heel geturnten Steve Austin den „Two Man Powertrip“ bildete. Eine große Storyline ging den Bach runter – erneut.

    Genau während der Verletzungspause kam es zum Wendepunkt: In den neun Monaten, die „Hunter“ nicht im Programm war, baute er enorme Muskelmasse auf, war als Main Eventer von WrestleMania X-8 quasi schon gesetzt und gewann direkt nach seiner Rückkehr Anfang 2002 souverän den Royal Rumble. Der Weg war klar: Triple H sollte der Top-Star der WWE werden – koste es, was es wolle. Und wie kann man derartiges während einer Verletzungspause erreichen? Indem man permanent in Kontakt mit der McMahon-Familie steht und sich Platz in der Zukunft auf Kosten anderer (Chris Jericho kann ein Lied davon singen) freihält. So hart es klingt: Genau das hat Triple H gemacht. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten wie einem verkorksten Run als Babyface gelang ihm spätestens nach dem Brand Split 2003 der endgültige Durchbruch in Sachen Erfolg als unumstrittener Star von RAW. Der World Heavyweight Titel fand nur bei ihm ein festes zu Hause, die meisten Shows drehten sich um ihn und seine „Evolution“ (Fans und Experten bezeichnen das Kreieren dieser Gruppierung als einzig Business-förderlichen „Move“ in seiner gesamten Karriere) und die Pay-Per-Views endeten sowieso immer mit „Hunter“ – meistens feiernd als Champion.

    Aber gerade in dieser Zeit wusste Triple H als Heel zu überzeugen, spielte den bitterbösen, karrieregeilen Egomanen perfekt. Mit Ric Flair, Batista und Randy Orton bildete er nicht nur ein überzeugendes Gespann, aus welchem jeder profitieren konnte – mit Orton und Batista brachte er auch ganz alleine zwei zukünftige Top-Stars over. Doch auch der beste Run muss enden und nach mehr als drei Jahren (!) an der Spitze von RAW musste auch Triple H weichen, den aufstrebenden John Cena’s, Orton’s und Edge’s Platz machen. Der Charakter stagnierte, der enorme Einfluss von Triple H wurde aber in den Jahren ab 2005 besonders klar: Trotz neuen Gesichtern wurde „HHH“ permanent in die Uppercard gebookt, erhielt wichtige Spots und viel Zeit bei RAW. Es folgten viele Siege, wenige Herausforderungen und auch eine Menge Spaß-Aktionen wie die D-Generation X Re-Union. Dazu kommen unzählige Privilegien wie das Aussuchen der eigenen Titelmusik, hunderte Spitznamen, völlige freie Gestaltung der eigenen Promos, Freiheiten, alles zu sagen, was er will und Veto-Rechte in allen Belangen. Darüber hinaus fällt mir spontan auch kein Wrestler ein, der nach etlichen Verletzungen und misslungenen Runs so viele neue Chancen erhalten hat. Dies zusammenaddiert sorgt dafür, dass Triple H umstrittener ist als Eheschließung zwischen Homosexuellen. Oder zumindest fast, ihr versteht…

    Ich möchte zwei Aussagen von Jim Cornette und Bret Hart (okay, die beiden sind keine großen Freunde von Triple H) aufgreifen:

    Jim Cornette: „Well, I would love to give you an opinion, but I am clean and sober from WWE programming for several years now, and I do read what is going on, but it seems like it’s more of the same. In my opinion, he was never the star, he was always the guy that worked with the guy that drew the money, and he continues to push his boring self down the people’s throats. You know, what more can I say, I haven’t seen it first hand, but at least he got a haircut…”

    Bret Hart: „I said I'd give (Taker vs. HHH at WrestleMania 28) a 4-out-of-10. I think that was generous. But you have to understand that Undertaker was hurt, so there were circumstances that I'm not privy to. [Triple H is] a decent wrestler. I wouldn't put him in the top 1000 great wrestlers. To me he was very mediocre. I never saw him contribute an idea in his life... I never saw any genius come out of Triple H, nor in any of his matches."

    Da spricht gewiss etwas Groll mit, im Kern haben Cornette und Hart aber Recht. Triple H wurde den Zuschauern im Grunde genommen reingedrückt. Ob er ausgebuht oder bejubelt wurde, gute Matches hatte oder schlechte – er war bis auf ganz wenige Ausnahmen von 2000 bis zum heutigen Tage ganz, ganz weit oben und spielte in den Main Event Regionen tragende Rollen. Dabei war Hunter ehrlich gesagt spätestens ab 2007 ein ideenloser Charakter, nicht besonders aufregend und relativ langweilig im Ring. Auch während seinen (meiner Meinung nach) besten Zeiten von Ende 2002 bis Ende 2005 überzeugte Triple H am Mikrofon, aber nicht im Ring. Klar, er lieferte sich von der WWE oftmals als „episch“ betitelte Hardcore-Schlachten mit Leuten wie Mick Foley oder auch allen voran Shawn Michaels. Zurückzuführen ist dies aber darauf, dass er 1.) die Zeit dazu bekommen hat (im Schnitt mehr als 20 Minuten), er 2.) überwiegend talentierte Gegner hatte, die bekanntermaßen dort oben mitspielen und es 3.) eben No Disqualification Matches waren, die besonders von Objekten dominiert wurden. Die Show war effektiv, das Wrestling an sich aber simpel und einfältig. Genauso wenig glänzte „Hunter“ durch Ideenreichtum oder aufregenden Aktionen. Das ist zwar für einen guten Wrestler in der WWE nicht unbedingt nötig – für eine Legende aber auf jeden Fall.

    Triple H hat für das Business viel getan, das Spiel studiert und für unterhaltsame Stunden gesorgt. Aber ob das 13 Major-Titel in der WWE rechtfertigt? Sagen wir es so: Es ist kein Zufall, dass der „Cerebral Assassin“ lediglich im WWE-Programm in einem Atemzug mit Shawn Michaels, The Undertaker, Ric Flair, The Rock, Steve Austin und Co. genannt wird. Und um den Kreis Richtung CM Punk zu schließen: Ja, ich kann ihn verstehen. Ein Match gegen den Undertaker lässt sich eigentlich nur noch mit einem WrestleMania Main Event toppen und rein vom Wrestlerischen her gesehen nicht mit einem Kampf gegen Triple H – der hier und da wohl schon gerne die Legende (vor)spielt, zumindest wenn ich gefragt werde. Und auch die WWE hat diese Denkweise wohl mittlerweile schon aufgesaugt, was bleibt ihnen auch schon anders übrig?

    Wie seht ihr das? Die dieswöchige Umfrage handelt genau über dieses Thema: Was stellt für euch persönlich Triple H dar? Ist er überbewertet? Solide? Sehr gut? Vielleicht gar eine Legende? Viel Spaß beim Abstimmen!

    In der letztwöchigen Umfrage habe ich euch übrigens gefragt, wie ihr mit The Shield weiter verfahren würdet. Das Ergebnis:

    Euer Wunschszenario für The Shield?


    • Zeitnaher Split verbunden mit einer Fehde untereinander - 12,90% (12)
    • Sie sollten noch etwas länger zusammenarbeiten - 37,63% (35)
    • Sie sollten auch zukünftig eine lose Formation bleiben, trotz Singles-Push - 49,46% (46)


    Somit hat auch mein persönliches Wunschszenario gewonnen, denn es wäre im WWE Universum einfach mal eine angenehme Abwechslung, wenn Gruppierungen und Teams nicht immer in Hass aus Groll auseinandergehen. Jedoch habe ich auch gegen eine längere Zusammenarbeit nichts auszusetzen, wenngleich das Wischi-Waschi-Booking Richtung WrestleMania XXX bezüglich The Shield nervig ist. Aber auch aus dieser Situation konnte das Stable nach wie vor großartige Reaktionen ziehen, wodurch klar wird, dass wir es hier mit drei zukünftigen Stars zu tun haben.

    Ansonsten geht es nächsten Donnerstag wie gewohnt mit dem charmant smarten Mark-Report weiter. Bis dahin!

    Twitter: @svenundso
    Geändert von pokusa (27.03.2014 um 14:58 Uhr)
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  2. #2
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    Bei Hunter gehen die Meinungen weit auseinander. Ich denke mal inzwischen weiß jeder dass ich auf Seiten des Wrestlers HHH stehe. Ich finde es ist zu einfach gesagt: „Ja der war in der Clique, dann in der D-Generation X und dann heiratete er die Tochter vom Boss“. Natürlich stimmt dass und HHH zog daraus seine Vorteile. Aber er ist ja nicht einfach mal so in zwei der Besten Gruppierungen ever reingerutscht, ok in Steph vielleicht schon . Zu allem gehört auch immer Fleiß, viel Arbeit, Talent und nicht zu vergessen die Backstagearbeit. Z.B. Damien Sandow welcher ein ähnliches Gimmick hat wie einst HHH. Ist Sandow vielleicht Mitglied von the Shield, oder der WF? Nein. HHH muss etwas gehabt haben was ihn, gerade in seiner Anfangszeit und ohne die Hilfe von Steph, in die Position gebracht hat.
    Und selbst jetzt jubeln ihm die Fans noch zu. Bei Raw letzte Woche als er bekannt gab bei einem Sieg über Bryan im Titelmatch zu stehen, bekam er deutliche positive Reaktionen. HHH ist für mich einer der wenigen Wrestler der sowohl als Face wie auch als Heel überzeugen kann und somit Gimmick Reaktionen ziehen kann. Seine emotionalen Reden, Wutausbrüche und Reaktionen spielt er einfach klasse. Nehmt doch mal John Cena oder Orton als Beispiel, die steckt HHH doch 100-mal in die Tasche und die zwei stehen nun auch mal ganz oben.
    Aber ich will HHH nicht zu 100% loben. Als Wrestler ist er ein gutes Powerhouse, mehr nicht. Und jetzt in seiner Rolle als COO ist er zu präsent. Obwohl alle paar Jahre in den USA diese „böser Chef gegen guten Angestellten Story“ abgehalten werden muss, finde und hoffe ich dass er sich nach WM wieder zurück zieht. Denn als COO ist es nicht seine (dauerhafte) Aufgabe sich als Wrestler darzustellen und den jungen Superstars das Spotlight zu klauen.
    Geändert von Eagle Whiskey (27.03.2014 um 11:45 Uhr)
    The biggest thing in Wrestling the Undertaker's undefeated streak 21 - 0
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  3. #3
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    Es ist halt auch die Frage ab wann man eine "Legende" ist. Ist Hunter so groß wie er oft in den Shows und von einigen Fans gemacht wird? Nein, mit Sicherheit nicht. Erinnert ihr euch wie Hunter vor ein paar Monaten meinte dass Edge und Jericho niemals "The Guy" waren? Genau das trifft auch auf Hunter zu. Er war ein Main Eventer und durch seine "Kontakte" über Jahre ein bestimmender Faktor in den Shows. Aber er war niemals "The Guy", auch wenn man das noch heute so darstellt. Bei Hunter ist es halt schwieriger als beispielsweise Jericho. Bei Jericho sieht auch ein Blinder dass er am Ende nicht zu den Mega-Mega-Stars gehört. Bei Hunter, durch seine familiären Verstrickungen, wird den Fans eingetrichtert dass er ein Mega-Mega-Star ist, owbohl es nicht der Fall ist. Hunter steht hinter Sammartino, Flair, Savage, Hogan, Michaels, Taker, Rock, Austin und Cena! Da gibt es für mich keinen Zweifel. Ich denke im Grunde ist Hunter auf einer Stufe mit Stars wie Mick Foley, Hart, Sting, Batista und Chris Jericho, und etwas über Leuten wie Edge, Goldberg, Randy Orton, CM Punk und Kevin Nash. Er ist schon eine Legende. Genau wie man in 20 Jahren von den Legenden Batista, CM Punk und Chris Jericho sprechen wird. Aber er war niemals "The Guy". Man würde ihn niemals auf eine Stufe mit den größten aller Zeiten stellen, wäre er nicht so mit dem McMahon-Clan verbandelt. Böse Zungen behaupten Vinnie, Steph und Hunter selbst sehen ihn dort...Die Zahlen sprechen da aber doch dagegen.

    Abgesehen davon ist Hunter am Mic sicherlich einer der Besten, auch weil er improvisieren und auf Umstände eingehen kann (Zusammen Punk und Heyman für mich der stärkste der letzten Jahre bei WWE). Im Ring ist er "gut". Ein wirklich anständiger Worker dem es grundsätzlich nicht schwer fiel großartige Matches zu zeigen wenn die Umstände stimmten. Kein Chris Jericho, Ric Flair, Bret Hart, Daniel Bryan oder Shawn Michaels, aber weeeeesentlich besser als Batze, Goldberg, Orton und, meiner Meinung nach, Sting. Hunter war halt immer ein Brawler. Aber das war Austin ja auch. Er weiß wie man ein gutes Match workt und das ist am Ende das wichtigste. In eine reine Pro Wrestling Hall of Fame - wo nur Charisma, Mic-Work und die Fähigkeit ein Match zu worken zählen - MUSS Hunter auf alle Fälle rein.

    PS: Natürlich wäre Hunter auch ohne seine Liason mit Steph ein Main Eventer und mehrfacher World Champion geworden. (Er war bereits vor seiner Beziehung mit Step World Champion. Er war einfach der Auserwählte von Vince, bereits vorher) Aber er würde heute nicht so wahrgenommen wenn er nicht der Schwiegersohn von Vince wäre. Dann wäre er phasenweise nie so gepusht worden. Und 2003 hätte man ihn vllt. sogar aufgegeben.
    Geändert von Knecht Ruprecht (27.03.2014 um 13:14 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von JME Beitrag anzeigen
    ... Text ...
    Realistisch betrachtet sehe ich das ganz genau so! Bis auf den Unterschied das ich nun mal HHH Fan bin. Aber "total überbewertet" wie einige abgestimmt haben ist deutlich an der Realität vorbei. Meine Meinung.
    The biggest thing in Wrestling the Undertaker's undefeated streak 21 - 0
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Eagle Whiskey Beitrag anzeigen
    Bei Hunter gehen die Meinungen weit auseinander. Ich denke mal inzwischen weiß jeder dass ich auf Seiten des Wrestlers HHH stehe. Ich finde es ist zu einfach gesagt: „Ja der war in der Clique, dann in der D-Generation X und dann heiratete er die Tochter vom Boss“. Natürlich stimmt dass und HHH zog daraus seine Vorteile. Aber er ist ja nicht einfach mal so in zwei der Besten Gruppierungen ever reingerutscht, ok in Steph vielleicht schon . Zu allem gehört auch immer Fleiß, viel Arbeit, Talent und nicht zu vergessen die Backstagearbeit. Z.B. Damien Sandow welcher ein ähnliches Gimmick hat wie einst HHH. Ist Sandow vielleicht Mitglied von the Shield, oder der WF? Nein. HHH muss etwas gehabt haben was ihn, gerade in seiner Anfangszeit und ohne die Hilfe von Steph, in die Position gebracht hat.
    Triple H ist ein Opportunist. Das zieht sich durch seine Karriere wie ein roter Faden. Seine Freundschaft mit Shawn Michaels hat ihn in die Uppercard katapultiert. Dass er eine kurze Zeit mal den Jobber geben musste halte ich für unerheblich, denn das mussten andere vor ihm ebenso. Als er sich durch Michaels erst einmal etabliert hatte, kam ihm eine Beziehung mit Stephanie McMahon, die mit ihrem Vater-Komplex natürlich auf so jemanden wie Hunter steht, gerade recht. Und zack war er da wo er nicht hingehörte. Triple H genießt seitdem all die im obigen Artikel erwähnten Sonderrechte und ich erinnere mich noch daran, dass man vor ein paar Jahren, als irgendein WWE-Videospiel heraus kam jegliches Bildmaterial aus diesem Spiel bei welchem Triple H in unterlegener Position zu sehen war verbot zu veröffentlichen. Wie arm ist denn sowas?

    Zitat Zitat von Eagle Whiskey Beitrag anzeigen
    Und selbst jetzt jubeln ihm die Fans noch zu. Bei Raw letzte Woche als er bekannt gab bei einem Sieg über Bryan im Titelmatch zu stehen, bekam er deutliche positive Reaktionen. HHH ist für mich einer der wenigen Wrestler der sowohl als Face wie auch als Heel überzeugen kann und somit Gimmick Reaktionen ziehen kann. Seine emotionalen Reden, Wutausbrüche und Reaktionen spielt er einfach klasse. Nehmt doch mal John Cena oder Orton als Beispiel, die steckt HHH doch 100-mal in die Tasche und die zwei stehen nun auch mal ganz oben.
    Aber ich will HHH nicht zu 100% loben. Als Wrestler ist er ein gutes Powerhouse, mehr nicht. Und jetzt in seiner Rolle als COO ist er zu präsent. Obwohl alle paar Jahre in den USA diese „böser Chef gegen guten Angestellten Story“ abgehalten werden muss, finde und hoffe ich dass er sich nach WM wieder zurück zieht. Denn als COO ist es nicht seine (dauerhafte) Aufgabe sich als Wrestler darzustellen und den jungen Superstars das Spotlight zu klauen.
    Die Fans jubeln ihm doch nur zu, weil er, wie von JME erwähnt, immer als etwas Großes präsentiert und dargestellt wird. Man verdreht sozusagen die Tatsachen und gaukelt den jungen Fans vor Triple H wäre der Hulk Hogan ihrer Zeit. Hinzu bejubelt man heutzutage jede Änderung in einem Match, welches ursprünglich nur Randy Orton und Batista beinhalten sollte.
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Marvel Beitrag anzeigen
    ... Text ...
    Ok das man HHH nun zwanghaft versucht als den Maker überhaupt darzustellen finde ich auch nicht ok, zumal er kein Wrestler mehr ist und anderen Platz machen muss. Dies habe ich auch nie für gut befunden. Aber, wie schon gesagt, total überschätzt ist er definitiv auch nicht. Aber da werden die Meinungen stets auseinander gehen. Ich finde JME hat es weiter oben sehr gut beschrieben.

    P.S. die vorletzte Raw Ausgabe hat doch wieder gezeigt was HHH z.B. für ein guter Heel ist. Das Problem ist nur das es vielleicht kein anderer seien darf, oder kann?
    Geändert von Eagle Whiskey (27.03.2014 um 14:08 Uhr)
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    Ich finde eine Diskussion um "The Guy" oder "Den Besten" im Wrestling sowieso etwas absurd, da hier nach wie vor kein echter Wettkampf stattfindet.
    Wenn man vom besten Boxer oder besten Tennisspieler spricht, dann macht das schon mehr Sinn weil das Einzelsportler sind, die nur für Ihren eigenen Erfolg in einem echten Wettkampf antreten.

    Im Wrestling muss zu den Talenten wie Charisma, Mic-Work und Ring-Skills auch noch ein wichtiger Faktor passen: Das Drehbuch!!!
    Man muss zur richtigen Zeit mit dem richtigen Gimmick am richtigen Ort sein. Dabei ist man abhängig vom Creative-Team, ob man eine passende Story bekommt.
    Wenn das nicht passt, nützen auch alle Talente nichts. Ein Jonny Depp kann auch keinen Film mit mieser Story und miesem Drehbuch zum Blockbuster machen.
    Ein Austin wird doch auch nur deshalb als der große Star war genommen weil er diese epische Fehde mit McMahonn hatte. Hogan ist auch nur der Star weil das Real American Gimmick damals einfach genau das richtige war. Vielleicht wäre ja ein Zack Ryder auch ein Mega-Star wenn er eine epische Main-Story bekommen würde. Vielleicht wäre Punk der größte Star aller Zeiten wenn er damals an Austins Stelle gewesen wäre.
    Das ist halt ein Vorteil den HHH hatte. Durch seine Backstage-Beziehungen wurde er immer im Spotlight gehalten und hat daher auch bei vielen die Wahrnehmung als der Mega-Star.
    Zudem ist Wrestling auch eher Team Work als Wettkampf. Das Zusammenspiel mit dem Ring-Partner muss einfach passen um große Matches und Fehden zu zeigen. Um nochmal einen Quervergleich zu ziehen: Glaubt Ihr denn ein Messi wäre Weltfußballer wenn er mit all seinen Talenten in Unterhaching spielen würde? Auch er ist von seinen Mitspielern abhängig. Im Wrestling kann man auch umso mehr glänzen je besser der Ring-Partner ist.
    "Ich bin ja quasi die perfekte Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Gibt's in der Form ja sonst nur auf dem Straßenstrich."
    (Bernd Stromberg)

  8. #8
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    Zitat Zitat von ChrisB Beitrag anzeigen
    Im Wrestling muss zu den Talenten wie Charisma, Mic-Work und Ring-Skills auch noch ein wichtiger Faktor passen: Das Drehbuch!!!
    Man muss zur richtigen Zeit mit dem richtigen Gimmick am richtigen Ort sein. Dabei ist man abhängig vom Creative-Team, ob man eine passende Story bekommt.
    Wenn das nicht passt, nützen auch alle Talente nichts.
    Naja, der Witz an der ganzen Triple H Erfolgsgeschichte ist ja, dass er eigentlich nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, die Storylines nicht besonders aufregend waren und auch die Skills erst geschärft wurden, als er bereits im Spotlight stand. Ich erinnere da noch einmal an seinen ersten Run als Heel Champion 1999, was damals ein großes Risiko war und nur halb geglückt ist. Ich gehe einfach mal sogar soweit und meine, dass sich seine heute gewiss überzeugenden Mic-Fähigkeiten erst richtig entwickelt haben, als er schon ganz oben war. Das Grundcharisma war damals nicht zwangsläufig vorhanden.

    Aber sicher; er hat seine Chancen genutzt und seine Fähigkeiten über die Jahre verbessert. Nur muss du es so sehen, dass es auch viele andere Wrestler geschafft hätten, wenn sie so viele Chancen wie Hunter erhalten hätten. Er wurde einem im Prinzip schon aufs Auge gedrückt. Muss aber nicht verkehrt sein zwangsläufig. Mit diesem Wissen KANN ich es durchaus verstehen, wenn Leute "Total überbewertet" angeklickt haben. Die Antwortmöglichkeiten sind ja auch bewusst so bissig formuliert. (:
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  9. #9
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    Zitat Zitat von pokusa Beitrag anzeigen
    Naja, der Witz an der ganzen Triple H Erfolgsgeschichte ist ja, dass er eigentlich nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, die Storylines nicht besonders aufregend waren und auch die Skills erst geschärft wurden, als er bereits im Spotlight stand. Ich erinnere da noch einmal an seinen ersten Run als Heel Champion 1999, was damals ein großes Risiko war und nur halb geglückt ist. Ich gehe einfach mal sogar soweit und meine, dass sich seine heute gewiss überzeugenden Mic-Fähigkeiten erst richtig entwickelt haben, als er schon ganz oben war. Das Grundcharisma war damals nicht zwangsläufig
    Wobei ich HHH als das Paradebeispiel sehe, was das richtige Gimmick zur richtigen Zeit, angeht.
    Mit seinem Aristokraten-Gimmick als Hunter Hearst Helmsley wäre er nie so ein Star geworden. Ich sehe seinen größten Durchbruch durch die DX. Da hat halt alles gepasst. Der Unterhaltungsfaktor, der Richtige Partner, ein Mark-Out Theme, eine große Fehde vs McMahon.
    Bei sowas ist dann halt immer die Frage, wer hatte die Idee? Kam die von HHH oder wurde er vom Creative Team in die Rolle geschrieben. Sicherlich muss die Umsetztung dann klappen, aber ich kann mich nur wiederholen: Nur wenn du die richtige Story bekommst, kannst du bei WWE ein Star werden.
    Genau das ist es ja was in der jetzigen Generation fehlt: Richtig große Storys. Gepaart mit dem manchmal mehr als fragwürdigen Booking wird es aus dieser Generation niemand schaffen an einen Hogan, Austin oder Rock heranzukommen.
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    (Bernd Stromberg)

  10. #10
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    Ich finde HHH total overrated, für mich einer der überschätztesten Wrestler aller Zeiten. Im Ring finde ich ihn sehr schwach und sehr langweilig. Da kann ich mit ihm überhaupt nichts anfangen. Brauchbare Matches mit ihm gibt es nur, wenn ein Ausnahmewrestler dabei ist oder es sich um ein Gimmickmatch handelt, wo seine wrestlerischen Schwächen nicht so auffallen. Ansonsten hat er mich noch nie überzeugen können. Das Match gegen den Taker bei WM 28 ist für mich eins der schlechtesten Matches der letzten Jahre gewesen (Schade um die Zeit). Ich finde ihn auf einer Stufe mit Batista, was die In Ring Skills betrifft.
    Und Ben kommt aus sich raus, steigt auf wie kalter Rauch
    Und er wird eins mit all'm und löst sich dann in Wohlgefallen auf
    Sie werden vernünftiger
    Wollen sich künstlerisch entwickeln und plötzlich klingen sie künstlicher
    wiederum andere schreiben einfach Plattitüden über Liebe ohne Liebe, einfach nur zum Kasse füllen
    Das Internet ist wie Pakistan, da trauen sich die Kids

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