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Thema: Top 5 Light Heavyweight vor Wechsel zu Bellator - Zwei ehemalige UFC Fighter zur Bellator 172 Main Card hinzugefügt - Bellator 171: Guillard vs. Njokuani Fallout

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    Standard Top 5 Light Heavyweight vor Wechsel zu Bellator - Zwei ehemalige UFC Fighter zur Bellator 172 Main Card hinzugefügt - Bellator 171: Guillard vs. Njokuani Fallout

    Top 5 Light Heavyweight vor Wechsel zu Bellator

    Seit seinem großen Sieg gegen Antônio Rogério Nogueira ist das Top 5 Light Heavyweight Ryan Bader (22-5) offiziell ein Free Agent. Der Amerikaner, der die 8. Staffel von "The Ultimate Fighter" für sich entscheiden konnte, hat sieben seiner letzten acht Kämpfe in der UFC gewonnen und musste sich einzig Anthony "Rumble" Johnson geschlagen geben, der bei UFC 210 auf den UFC Light Heavyweight Champion Daniel Cormier treffen wird. Bader zeigte sich nach seinem letzten Kampf gegen Noguiera bereits offen, mehrere Angebote von anderen Promotions anzuhören, bevor er sich entscheidet, bei welcher Company er in Zukunft antreten wird und nach aktuellem Stand der Dinge scheint Bader nicht nur für die UFC, sondern auch für Bellator MMA ein sehr wertvoller Fighter zu sein.

    Bader war in dieser Woche bei der MMA Hour zu Gast, wo er einige Informationen bezüglich seiner momentanen Lage preisgab. So soll Bader in den vergangenen Wochen ernsthafte Gespräche mit Scott Coker und dem restlichen Bellator Team geführt haben, wo man nicht nur einen Vertrag, sondern auch zukünftige Pläne besprochen haben soll. Bader selbst erwartet, dass die zweitgrößte MMA Promotion der Welt ihm in den kommenden Tagen einen Kontrakt anbieten wird. Er hätte ein sehr gutes Gefühl bezüglich einer Zusammenarbeit gehabt, als er sich mit dem Präsidenten von Bellator traf und lobte außerdem dessen Denkweise.

    Die UFC soll jedoch in der Lage sein, das Angebot von Bellator unter die Lupe zu nehmen, bevor er den Vertrag unterschreiben kann und dem "TUF" 8-Gewinner ein ähnliches Angebot zu unterbreiten. Bader meinte, dass er mit seiner aktuellen Situation sehr glücklich sei und er sich auf die Zukunft freue. Er wolle dieses Mal auch keinen Vertrag unterschreiben, der bloß vorgibt, wie viele Kämpfe er in der Promotion zu bestreiten hat. Er wolle genau wissen, was sein zukünftiger Arbeitnehmer mit ihm vorhat und diese Pläne schon im Vorfeld kennen.

    Außerdem soll Bader laut eigenen Aussagen, wie schon viele andere Fighter vor ihm, deutlich weniger Geld durch Sponsoren verdienen, seitdem Reebok der offizielle Partner der UFC ist. Bei Bellator habe er wieder die Möglichkeit, mehrere Sponsoren während der Fight Week zu repräsentieren und dementsprechend auch deutlich mehr Geld einzunehmen. Er verstehe auch nicht das System rund um Siegesprämien, die die UFC regelmäßig verteilt. Für ihn sind jene Siegesprämien auch einer der Hauptgründe, weshalb sich viele Fighter für eine langweilige, aber effektive Performance entscheiden, da man wisse, dass man manche Gegner durch einen eher langweiligen Kampfstil besiegen kann. Ohne diese Prämien hingegen könne man frei kämpfen und deutlich fanfreundlichere Leistungen abliefern, ohne das Risiko zu gehen, weniger zu verdienen.

    Der aktuelle Bellator Light Heavyweight Champion Phil Davis (17-3, 1 NC) und Bader haben des Weiteren auch eine gemeinsame Vergangenheit. Im Jahr 2015 konnte Bader Davis in der UFC via Split Decision bezwingen. Dies war auch der letzte Kampf, den Davis unter dem UFC Banner absolvierte. Sollte er zu Bellator wechseln, glaubt Bader, dass er in naher Zukunft einen Titelkampf gegen Davis erhalte, da dieser bestimmt seine Niederlage gegen ihn ausgleichen wolle. Auch ein Rematch gegen den vor kurzem zurückgetretenen Tito Ortiz interessiert Ryan Bader. Wir können gespannt sein, welche Promotion den Amerikaner schlussendlich unter Vertrag nehmen wird.

    Quelle: MMAFighting.com

    Zwei ehemalige UFC Fighter zur Bellator 172 Main Card hinzugefügt

    Vor zwei Wochen fand mit Bellator 170: Ortiz vs. Sonnen eines der größten Events in der Geschichte von Bellator statt, jedoch steht uns in zwei Wochen schon das nächste Großevent der zweitgrößten MMA Promotion der Welt bevor. Bei Bellator 172: Fedor vs. Mitrione wird die russische MMA Legende Fedor Emelianenko (36-4, 1 NC) wieder in die Vereinigten Staaten zurückkehren, nachdem das wohl beste Heavyweight der Geschichte des Sports zuletzt im Jahr 2011 im nordamerikanischen Kontinent angetreten ist. Neben diesem großen Main Event wird es jedoch auch noch einige weitere wichtige Kämpfe geben. Zwei weitere wurden vor kurzem angekündigt.

    Im Co-Main Event der Veranstaltung wird der ehemalige Strikeforce Lightweight Champion Josh Thomson (22-8, 1 NC) zum dritten Mal in den Bellator Käfig steigen. Dieses Mal wird "The Punk" auf den ehemaligen Bellator Title Contender Patricky "Pitbull" Freire (16-8) treffen. Obwohl ein Titelkampf zwischen Thomson und Michael Chandler eigentlich von beiden Akteuren gefordert wurde, muss Thomson bei Bellator 172 nochmal einen Sieg einfahren, um den Title Fight endlich zu erhalten. Freire gilt als Veteran und gehört zu den gefährlichsten KO-Artisten der gesamten Gewichtsklasse. Auch er könnte wieder ins Titelgeschehen zurückkehren, sollte er den ehemaligen UFC Fighter hier besiegen.

    Die Main Card eröffnen werden der ehemalige UFC Welterweight Title Contender Josh Koscheck (17-10) und Mauricio Alonso (12-7, 1 NC). Koscheck wird hier erstmals für Bellator antreten. Zuvor wurden bereits zwei Kämpfe für Koscheck angesetzt, allerdings musste er jeweils verletzungsbedingt absagen. In seinem letzten UFC Run verlor der Amerikaner seine letzten fünf Kämpfe, vier davon vorzeitig. Für Alonso wird dies der zweite Auftritt unter dem Bellator Banner. Seinen ersten Kampf für die Promotion bestritt er im Jahr 2015, der jedoch verlor.

    Die gesamte Fightcard könnt ihr euch hier anschauen:

    Bellator 172: Fedor vs. Mitrione Fightcard aus San Jose, Kalifornien, USA (18.02.2017)

    Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

    Bellator 171: Guillard vs. Njokuani Fallout

    Am vergangenen Freitag trug Bellator MMA sein zweites Event in diesem Jahr aus. Mit Bellator 171: Guillard vs. Njokuani war die Promotion zum ersten Mal in diesem Jahr im Kansas Star Casino in Mulvane, Kansas, USA zu Gast. Im Vergleich zum ersten Event des Jahres war diese Veranstaltung zwar bei weitem nicht so gut besetzt, allerdings gab es trotzdem einige interessante Kämpfe, sowie einen wichtigen Fight in der Welterweight Division zwischen Melvin Guillard und Chidi Njokuani

    Zusammenfassung der Ergebnisse

    Im Main Event der Veranstaltung setzte Chidi Njokuani (17-4, 1 NC) ein großes Statment, als er den ehemaligen UFC Fighter Melvin Guillard (32–17–2, 3 NC) über drei Runden hinweg dominierte und schlussendlich eine klare Decision einfuhr. Von Anfang an startete Njokuani besser in den Kampf und lies Guillard keine Chance, der auch in seinem vierten Kampf unter dem Bellator Banner ohne Sieg darsteht. Njokuani hingegen gewann seinen siebten Sieg in Folge und könnte schon bald einen Titelkampf für die Welterweight Championship erhalten.

    Der Co-Main Event des Abends zwischen David Rickels (18-4, 2 NC) und Aaron Derrow (14-9) war für beide Männer sehr wichtig, da beide Athleten seit einiger Zeit keinen Sieg mehr einfahren konnten. Den wichtigen Erfolg konnte schlussendlich Rickels einfahren, nachdem er Derrow, der nach über zwei Jahren wieder zu Bellator zurückkehrte, in der dritten Runde KO schlagen konnte. Rickels fuhr damit seinen ersten Sieg seit Februar 2016 ein und könnte schon bald wieder gegen einen Top 10 Fighter der Division antreten.

    Auf der verbleibenden Main Card gingen alle Kämpfe über die volle Distanz. Zum einen setzte sich das hochangesehene Featherweight Prospect A.J. McKee (7-0) gegen den Amerikaner Brandon Phillips (6-3) durch. Obwohl McKee den Fight größtenteils dominierte, schaffte er nicht den Kampf vorzeitig zu beenden, so dass er schlussendlich eine Unanimous Decision einfuhr. Im Opener der Main Card schlug Jessica Middleton (2-0) die Bellator Debütantin Alice Yauger (4-5) ebenfalls via Unanimous Decision und gewann damit auch ihren zweiten Kampf unter dem Bellator Banner.

    Die kompletten Ergebnisse findet ihr in unserem Board:

    Bellator 171: Guillard vs. Njokuani Ergebnisse aus Malvane, Kansas, USA (27.01.2017)

    Post-Fight News

    Kommen wir nun zu den Post-Fight News. Zum einen lud Bellator auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Promotion ein Highlight Video zum Event hoch. Außerdem wurden noch die TV-Ratings zur Veranstaltung veröffentlicht.

    Bellator 171: Full Highlights



    TV-Ratings

    Die TV-Ratings für das Event fielen überraschenderweise erneut sehr gut aus. Obwohl das Event keinesfalls so stark besetzt war wie Bellator 170, profitierte die Veranstaltung vom Aufschwung des letzten Events. Durchschnittlich verfolgten 795.000 Zuschauer die Main Card auf Spike TV. Man verlor zwar knapp die Hälfte der Zuschauer der Vorwoche, allerdings war die Card wie gesagt deutlich schwächer besetzt und beinhaltete keine großen Draws. Den Spitzenwert erreichte das Event während des Co-Main Events zwischen David Rickels und Aaron Derrow, als 1,1 Millionen Zuschauer einschalteten.

    Eine Übersicht auf alle TV-Ratings der Promotiongeschichte bekommt ihr unter folgendem Link:

    PPV-Buyrates & TV-Ratings der Bellator Events

    Quellen: MMAJunkie.com, MMAFighting.com, MMAPayout.com, YouTube.com/BellatorMMA
    No matter where you are, whether it's a quarter mile or half way across the world, you'll always be with me and you always be my brother - Dominic Toretto/Vin Diesel

  2. #2
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    Ryan Bader wäre eine weitere gute Verpflichtung für Bellator. Er ist zwar kein großer TV-Draw, aber ein wirklich guter Kämpfer und man merkt langsam auch die Strategie von Scott Coker: er richtet den Fokus deutlich auf spezielle Divisions, die er durch gute Verpflichtungen verstärkt: das war vor allem das Welterweight und scheinbar auch das Light Heavyweight. Damit erschafft er einzelne Divisions voller guter Kämpfer und potentiell guter Kämpfe, die dann halt eine große Fanmasse anziehen sollen. Das bringt wohl auch mehr, als in jeder Division immer nur einzelne Verpflichtungen vorzunehmen. Und mit Rick Story, Misha Cirkunov und Lorenz Larkin gibt es ja noch weitere Kämpfer in diesen Gewichtsklassen, deren UFC-Verträge gerade ausgelaufen sind und die eine Verstärkung wäre. Ich hoffe Bellator kann sich einige davon sichern.
    Featherweight und Lightweight ist und war bei Bellator schon immer gut besetzt, Heavyweight, Middleweight und Bantamweight ist eher nicht so stark.


  3. #3
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    Es scheint jetzt so, als würde die UFC nicht mehr auf das Angebot von Bellator reagieren, was bedeutet, dass Bader wohl wirklich zu Bellator wechselt.


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