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Thema: Des Krähenmanns Animationsrubrik

  1. #21
    Crestfallen Gast

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    Vielen Dank für die schöne Review. Wir haben uns ja schon über den Film und die Charaktere unterhalten. Im Grunde stimme ich dir in allem zu, aber ich mochte die Darstellung vom Biest noch ein kleines bisschen mehr als im Original Film. Man hat gemerkt , dass er schon so lange ein Biest ist, dass ihm das Menschliche komplett abgegangen ist. Das erklärt sein Verhalten gegenüber dem Vater und seine Reaktion Belle gegenüber, als sie sich für ihren Vater opfert.
    Erst mit der Zeit wird das Biest menschlicher, in kleinen Schritten und die Beziehung zu Belle wird so wunderschön, dass es am Ende egal ist , ob er ein Biest bleibt oder wieder menschliche Gestalt annimmt. So jedenfalls habe ich es empfunden. Mich hat dieses Biest tatsächlich mehr gepackt als das Original und Belle war sowieso einfach perfekt.

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  3. #22
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    Zitat Zitat von Asperger Crow Beitrag anzeigen
    Netflix soll uns endlich Little Witch Academia die Serie geben.
    Am 30. Juni sollen die ersten 12 Folgen kommen.
    W-I Song Contest
    Aktuelle Runde: Songs aus eurem Geburtsjahr
    https://board.wrestling-infos.de/499...est-runde.html

    AWESOME's Top 100 Songs 2018:
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  5. #23
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    Little Witch Academia: Das Original und Enchanted Parade

    Jeh nachdem wen man fragt gibt es sehr unterschiedliche Ansichten zum Thema Anime: Entweder man findet es cool oder aber bezeichnet Anime Fans als Weebos und Freaks. Was man aber nicht verleumden kann ist das Animes in den 90er Jahren auf westliche Produktionen großen Einfluss hatten. Seien es nun Trickproduktionen wie Avatar - Der Herr der Elemente oder Filme wie Matrix - Animes nahmen großen Einfluss auf westliche Werke.

    Allerdings nahmen Animes in den letzten Jahren einige Niederschläge hin: Zum einen wurden Kritikerstimmen aus eigenen Reihen immer lauter, allen voran Ghibli Legende Hayao Miyazaki äußerte sich immer negativer und Kritisierte die Entwicklung des Mediums von interessanten Storys und Erwachsenen Ideen hin zur puren Otaku Unterhaltung mit Schulmädchen und Girl Idols, zum anderen ließ der Anime Hype im Westen im Laufe der Jahre immer mehr nach was dazu führte das Animes mehr und mehr zur Nische wurden.

    Ein Anime Studio das vor allem nach und nach Federn ließ war das Legendäre Studio Gainax: Gainax war einst DAS Anime Studio der 90er und 2000er! Nicht nur erschufen sie praktisch die Anime Otaku Kultur, sie waren auch das Studio hinter den Klassiker Neon Genesis Evangelion, den durchgeknallten (und von mir gefeierten) Meisterwerk Gurren Lagann sowie den Kontroversen und dennoch sehr beliebten Comedy Werk Panty und Stocking with Gartnerbelt. Nicht nur hatte Gainax einen eigenen, sehr seltsamen Charm. Animationstechnisch waren sie mit das Beste was man in Japan so finden konnte(heute währe das wohl Madhouse, Studio IG, Bones oder Trigger, zu denen wir gleich kommen) und auch wenn sie nicht perfekt waren (oft haben sie ihre Werke seltsam oder Abrupt geendet, was zum beliebten Satz "Gainax Ending" führte) waren sie neben Cowboy Bebop mit einer der Gründe warum Animes in den 90ern so explodierten.

    Und dann endete es in unserer Dekade: Viele Talente verließen Gainax was den Studio extrem schadete... nein, seien wir ehrlich, es killte Gainax!!! Das Studio hat sich nicht erholen können und produziert nun entweder sehr Fanservige Sachen mit süßen Mädels oder aber Werbekram. Eine traurige Entwicklung eines einst legendären Animestudios, aber so läuft es manchmal.

    Aber warum verließen jene Künstler denn nun Gainax? Der Grund war der Name, der sie erdrückte und einengte. Sie wollten was eigenes aufbauen, sich einen Namen machen, allen voran Hiroyuki Imaishi, der Regieleiter bei Gurren Lagann sowie Panty and Stocking und einer der größten Namen den Gainax jeh hervorbrachte. Imaishi war bekannt für seinen absolut durchgeknallten Style und seiner Liebe für sowohl japanischer aber allen voran amerikanischer Animation (Panty und Stocking wurde stark von Drawn Together inspiriert zum Beispiel) und weil er etwas neues wollte gründete er zusammen mit Masahiko Ohtsuka das Animationsstudio Trigger. Trigger holte sich viel Lob und Aufmerksamkeit mit ihren gefeierten Erstwerk Kill La Kill, mit dem sie sich genug Aufmerksamkeit beschaffen konnten und mittlerweile ordentliche Budgets für Fernsehprojekte zu bekommen wie zum Beispiel Kiznaiver. Zudem haben sie einen guten Stand bei Hardcore Anime Fans.

    Ich? Ganz ehrlich, ich habe bis jetzt nur zwei Folgen von Kiznaiver gesehen und die ersten Folgen von Kill La Kill, von daher kann ich nur sehr wenig zu diesen Projekten sagen (außer das man bei Kill La Kill oftmals die Budget Probleme die sie hatten merkt). Die Ausnahme hierbei bilden die heutigen besprochenen Werke, Yoh Yoshinoris Little Witch Academia Kurzfilme.

    Yoshinori kam wie die Gründer von Gainax und gilt warscheinlich als einer der besten Animatoren der Welt: Seine Effekt Animation wie Explosionen und Rauch sind unfassbar gut, auch seine Charakteranimation wird überall hochgelobt. Aber nun genug der Vorstellungen, was hat es mit LIttle Witch Academia auf sich?

    LWA war ein Kurzfilm der 2013 als Teil eines jährlich stattfindenden Animationsprogramm der japanischen Regierung zur Förderung junger Talente stattfindet. LWA bekam eine Menge Aufmerksamkeit von Animefans, so sehr das Trigger versuchte eine Fortsetzung über Kickstarter zu finanzieren namens "The Enchanted Parade", was mehr als glückte (Trigger brauchte 150.000 Dolar, bekommen haben sie über 600.000). Doch warum reden wir nun über LWA überhaupt? Das hat einen guten Grund: Wie @AWESOME über mir erwähnte startet diesen Freitag die Serie zu den Filmen auf Netflix (dort findet man auch übrigens auch Legal die Kurzfilme, leider nur mit deutschen Untertiteln, ohne deutsche Sprachausgabe) und von daher dachte ich das es ganz nett währe jeden diese zwei wirklich schönen Werke zu empfehlen. Wenn nicht jetzt wann dann?

    Um was geht es überhaupt in LWA: Es geht um die junge Japanerin Sakko, die aufgrund ihrer Bewunderung der Hexe Chariot eben an einer Hexenschule anfängt Unterricht nimmt. Die gute allerdings hat es ziemlich schwer, da sie keinerlei magische Begabung hat. So versucht sie sich mit ihren Freundinnen, der guten Lotte sowie der Magietrankbegabten und stets krankaussehenden Susi durch den Altag zu bringen. Im ersten Teil (der knapp 30 Minuten dauert) muss sie während einer Prüfung einen grauenvollen Drachen aufhalten, während sie im Zweiten (der geht knapp 54 Minuten) ein Fest ausrichten muss (ansonsten fliegt sie von der Schule), was nach einem Streit mit ihren Freunden sowie einen Trollangriff schwerer wird als man glauben kann...

    Klingt ziemlich Banal? Ist es auch: Die Geschichten der zwei Kurzfilme sind mehr als Simpel gehalten, der währe Charme liegt sowohl bei den Charakteren als auch bei der großartigen Animation. Yoshinori hat sich den Arsch abgearbeitet um ein wirklich liebenswertes Werk abzuliefern, und tatsächlich ist die eher Simpel gehaltene Story für diese Werke perfekt gewählt. Optisch gesehen ist hier alles absolut grandios, die Effekte, das Design. Vor allem das große Finale in Enchanted Parade ist gradezu umwerfend schön. Man merkt einfach die Liebe zum Detail und das die Macher wirklich auch genießen was sie tun. Seien es nun Detail wie der Drache, der kurz vor seinen Ableben nochmal verdöttelt in die Kamera Start oder der große Teamzauber mit dem ein böses Monster beseitigt wird: Trigger hat ganze Arbeit geleistet.

    Die Charaktere selber helfen dann den Rest: Kein Charakter ist unsympathisch oder Hassenwert (auch nicht Diana, sowas wie die Rivalin Akkos), entweder machen sie eine wirklich gute Figur wie jedermanns Lieblingschemikerin Susi oder sind nette Anspielungen auf irgendetwas (Dianas Kameradinnen heißen zum Beispiel Hanna und Barbara, ne schöne Anspielung auf das legendäre Animationsstudio). Akko selber kann zwar nervig werden (sie ist ziemlich laut), aber sie ist kein Arschloch und zumindest wohlmeinend, zudem ist es einfach sich mit ihr zu identifizieren, und grade das ist wichtig in so einen Werk.

    LWA ist nebenbei durch und durch Familienfreundlich: Es gibt keinen Fanservice, keine große Gewalt, kein gefluche. Dennoch ist das ganze so Charmant und herzerwärmen wie ich finde das es egal ist, denn im Grunde kann hier jeder auf seinen Genuss kommen.

    LWA ist zwar kein Klassiker der Animegeschichte (dafür sind die Filme alles in allem zu kurz und halt auch etwas zu Simpel), dennoch empfinde ich sie zumindest als großartig und sie zeigen in meinen Augen zu was Trigger möglich ist. Ich würde sie zwar nicht als "The Savior of Anime" bezeichnen, aber sie brachten zumindest wieder frischen Wind rein und brachten uns zwei wirklich großartige Kurzfilme. Nun mal schauen wie gut das ganze als Serie funktionieren wird. Ich freue mich schon drauf und hoffe das Trigger uns in Zukunft weiter sowas bringen wird...

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  7. #24
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    Die zwei Ausnahmen im Bereich Adult Animation

    Ich mach kein großes Geheimnis drauß das ich die Meisten Animationsserien für Erwachsene für den letzten Mist halte: Während die Simpsons und Family Guy sowieso nur noch wandelnde Leichen sind die versuchen verzweifelt Quoten zu ziehen, sind die meisten anderen Family Guy - South Park Klone, die so viel Kacke und Pisse wie möglich an die Wand Schmeißen und hoffen das sich irgendwer findet der sie cool findet (viele dieser Shows kommen auch nicht über Staffel 1 hinweg was zeigt wie Erfolgreich dieses Prinzip ist).

    Grade Family Guy und das die Show bis heute existiert zeigt, wie kaputt dieser Markt ist. Ich könnte einen ganzen Essay schreiben was mit dieser Show nicht stimmt aber da sie heute nicht das Hauptthema ist nur kurz zusammengefasst: Family Guy wurde zweimal abgesetzt und ist zweimal zurückgekommen. Die Show hat seitdem ein massives Ego und eine selbstverliebte Weltansicht, das gepaart mit furchtbaren Charakteren einfach nur nervig ist. Und das währe gar nicht mal so schlimm wenn sie sich dann einfach auf die Comedy konzentrieren würden, leider will Family Guy oftmals Ernst genommen werden und versucht sich an warmherzigen Momenten, welche sie andauernd versaut. Und man könnte zwar sagen das mit einer solch schrecklichen Welt Emotionen nicht möglich sind, aber ganz ehrlich, die Charaktere von South Park sowie Rick und Morty, eine der zwei Shows über die wir heute reden werden, leben in furchtbaren kloakenwelten und sind oftmals selber furchtbare Personen, dennoch schaffen beide Shows trotz ihre sadistischen Ader es, emotionale als auch zum denken anregende Momente zu erschaffen (Beispiele für South Park: Die Episoden Bloody Mary, Craig X Tweek und die Folge mit Stan als Eishockeytrainer - @<a href="https://board.wrestling-infos.de/member.php?u=14251" target="_blank">Broken Silent</a> der anerkannte South Park Experte hier im Board kann es bezeugen).

    Aber alles auf Family Guy zu schieben ist Superfaul, das Problem ist Simpel: South Park und Family Guy waren große Erfolge und haben einen düstere und Vulgären Humor. Produzenten sind Idioten, sehen das und denken das es reicht viele Drogenwitze gepaart mit Schockhumor zu machen. Daher auch all die Drawn Togethers, Ugly Americans und Adult Swim Shows wie Mr Pickels da draußen. Die wirklich guten kann man schnell abzählen - und welche die mal gut waren laufen nun schon solange, das sie niemanden mehr Jucken (guckt einer noch die Simpsons hier? Ich hab vor Jahren aufgehört). Das ist auch einer der Gründe warum ich lieber über Animation für die ganze Familie schreibe, da Werke wie Gravity Falls oder Steven Universe, Kinderserien, weitaus erwachsener sind als ein Großteil von der das für Erwachsene produziert wird.

    Aber, und das ist ein großes Aber, es gibt immer wieder Hoffnungsschimmer, und das sind derzeit Zwei Shows: Rick and Morty sowie Bojack Horseman. Erstere ist derzeit in ihrer dritten Staffel, Bojack Horsemans vierte startet diesen Freitag. Von daher will ich nur kurz auf Beide eingehen in der Hoffnung, das der ein oder andere hier im Board den beiden eine Chance gibt. Fangen wir doch mit der bekannteren der Beiden Shows an, Rick and Morty:

    https://m.youtube.com/watch?v=E6TUs69Cw94

    Rick and Morty ist Simpel erklärt auf Papier: Rick Sanchez, der genialste Wissenschaftler der Welt geht zusammen mit seinen Enkel Morty, ein gewöhnlicher Jugendlicher der aufgrund von Ricks egoistischen Antrieben oft der Leidtragende ist, auf Abenteuer durch das Universum und das Multiversum.

    Die Ironie hier ist das Rick and Morty vieles macht von dem was ich an den anderen Show kritisiere: Rick ist ein soziopathischer Riesenarsch und Alkoholiker, viel vulgärer Humor, zahlreiche Tote und Schockhumor. Doch zwischen diesen Shows und Rick and Morty gibt es den Unterschied das die Macher der letzteren sich dafür interessieren was sie schreiben und die Show trotz dieser Ähnlichkeiten komplett von South Park unterscheidet und nicht kopiert wo es nur geht.

    Der vor allem wichtigste Unterschied? Rick and Morty ist TATSÄCHLICH lustig!! Der Humor ist dumm und intelligent zugleich, trifft die wichtigsten Töne und wirkt erfrischend anders. Einer der Gründe dafür ist das die Show Microscripting verwendet, was bedeutet das die Dialoge so vage wie möglich gehalten werden damit die Sprecher, allen voran der Erfinder der Show und Sprecher der Namensgebenden Charaktere, Justin Roiland, da soviel hineininterpretieren können wie sie wollen was dann zu Szenen wie dieser führen kann:

    https://m.youtube.com/watch?v=aQ4Sb_rnCqw

    Absolut herrlich. Was auch herrlich ist, das Rick die Art von Soziopath ist die man anfeuern will, einfach nur um zu sehen was er für eine kranke Scheiße er dieses Mal fabrizieren wird, denn diese Kreativität ist es die Rick and Morty zu dem derzeitigen verdienten Phänomen in der Fernsehbranche macht, welche die Show derzeit ist. Einmal das und dass die Show hält trotz all dieser Kranken scheiße und einer sehr düsteren Weltansicht nach dem Motto "unsere Existenz hat keinen Wert" dennoch nie komplett nihilistisch wird und irgendwo immer noch ein gutes, schlagendes Herz hat. Und dann währe da noch Bojack Horseman.

    https://m.youtube.com/watch?v=rQvIR1oL1vE


    Bojack Horseman, ein anthropomorphes Pferd das in einer Welt voll anderer anthropomorphischer Tiere sowie normalen Menschen lebt, war einst der Star einer sehr beliebten Fernsehshow namens Ich glaub mich tritt ein Pferd (Engl.: Horsin Around), der seine glorreichen Tage wieder aufleben lassen will. Dies will er erreischen mit der Hilfe eine Autobiografin namens Diane, der Liebschaft seines nervigen Kollegen Mr Peanutbutter, während er sich auch mit seiner Agentin Princess Caroline und seinen Mitbewohner Todd rumschlagen muss.

    Klingt simpel und anfangs wirkt die Netflix Original Serie (als es noch was bedeutete, eine Netflix Original Serie zu sein) auch wie jede andere Family Guy Klon: Bojack ist ein Arschloch, Random Humor und eine Serie die Anfang klüger zu sein als sie wirklich ist. Ich habe mir die Show auch nur deswegen gegeben (trotz eines mittelmäßigen Metacritic Scores) weil ich nichts besseres zu tun hatte und dachte das 12 Folgen Junk Food mir jene Zeit vertreiben können. Das lustige war, wie mehr die Staffel voran ging, umso düsterer und tieferer wurde Show.

    Und das ist das Stichwort hier, Tief. Bojack Horseman, eine Show über ein sprechendes Pferd, ist Tief. Nicht Prätentiös, nicht aufgeblasen, sondern wirkliche tief. Für nicht gibt es derzeit keine bessere Show, die das Thema Depressionen als auch die Leere und Oberflächlichkeit Hollywoods so gut durchkaut wie Bojack Horseman. Grade Bojack, der Charakter der versucht seine Dämonen wirksam zu bekämpfen aber sich selber immer wieder Beine in den Weg stellt, ist faszinierend. Man kann sich sehr einfach mit ihm identifizieren, doch man will es nicht. Und es ist nicht nur Bojack, die ganze Show handelt eigentlich von verkorksten Personen in die weniger verkorkst sein wollen in einer verkorksten Welt, in der glückliche Momente nur selten geschehen (und dennoch schafft es die Show wirklich witzig zu sein).

    Definitiv eine Show die man gesehen haben muss. Die ersten Folgen sind wirklich ziemlich Meh und ich kann verstehen das die Show am Anfang eher schwache Presse bekam (ich frag mich auch ob die Show mit Absicht die ersten Folgen so gehalten hat oder aber ob sie erst im Lauf der ersten Staffel die Macher selbstbewusster würden?), denn man muss sich am Anfang wirklich etwas durchbeißen, aber spätestens ab Folge 6-7 wird aus Bojack die Show, die nun von fast allen gefeiert wird die sie gucken.

    Und ja, das sind die beiden Shows, welche einen zeigen das Adult Animation großes schaffen kann, wenn man nur will. Ich glaube aber nicht, das sich da groß was ändern wird: Solange South Park lebt, werden alle Blind es kopieren, in der Hoffnung das nächste große South Park zu sein (und es mag gemein sein South Park so viel Schuld zu geben, aber in meinen Augen sind sie Hauptverantwortlichen dafür wie kaputt Adult Animation ist). Ich hoffe nur das wir hier und da ein paar kleine Leckerbissen bekommen.

  8. #25
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    Und man könnte zwar sagen das mit einer solch schrecklichen Welt Emotionen nicht möglich sind, aber ganz ehrlich, die Charaktere von South Park sowie Rick und Morty, eine der zwei Shows über die wir heute reden werden, leben in furchtbaren kloakenwelten und sind oftmals selber furchtbare Personen, dennoch schaffen beide Shows trotz ihre sadistischen Ader es, emotionale als auch zum denken anregende Momente zu erschaffen
    Gut gesagt. Ich finde South Park klasse, halte Family Guy aber für Müll...
    Silentius Treas - Oder wie EMJ gerne sagt: Silent Hill...

    Silentpflücker auf Twitter: KLICK!!!

    "You gonna be pflücked!"

    Modern Times, a new blood's pumpin' - ONLY THE STRONG SURVIVE...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass WWE doof ist.

    "Fahr' zur Hölle, fall' tot um, begreifst Du mich denn nicht?
    Die Welt könnte so schön sein - ohne Dich!"


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  10. #26
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    Zitat Zitat von Asperger Crow Beitrag anzeigen
    Die zwei Ausnahmen im Bereich Adult Animation
    Definitiv eine Show die man gesehen haben muss. Die ersten Folgen sind wirklich ziemlich Meh und ich kann verstehen das die Show am Anfang eher schwache Presse bekam (ich frag mich auch ob die Show mit Absicht die ersten Folgen so gehalten hat oder aber ob sie erst im Lauf der ersten Staffel die Macher selbstbewusster würden?), denn man muss sich am Anfang wirklich etwas durchbeißen, aber spätestens ab Folge 6-7 wird aus Bojack die Show, die nun von fast allen gefeiert wird die sie gucken.
    Da ich Rick und Morty sehr mag, habe ich aufgrund Deines Postings BoJack Horseman nun einmal eine Chance gegeben. Durch die ersten zwei Folgen habe ich mich eher durchgequält, mit Folge 3 hatte ich aber schon etwas mehr Bindung zu den Charakteren und komme so langsam rein. Ich bin mal gespannt, ob es mich dann in ein paar Folgen wirklich auch so packt, wie Du es beschreibst.

  11. #27
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    Rick und Morty ist genial. Erwähnen sollte man auch finde ich das Faible von Harmon (einem der Macher der Serie) für intertextualitäten. Man findet Anspielungen und Hommagen an andere Serien/Filme en masse.

  12. #28
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    Zitat Zitat von Thez Beitrag anzeigen
    Da ich Rick und Morty sehr mag, habe ich aufgrund Deines Postings BoJack Horseman nun einmal eine Chance gegeben. Durch die ersten zwei Folgen habe ich mich eher durchgequält, mit Folge 3 hatte ich aber schon etwas mehr Bindung zu den Charakteren und komme so langsam rein. Ich bin mal gespannt, ob es mich dann in ein paar Folgen wirklich auch so packt, wie Du es beschreibst.
    Wie gesagt: Die ersten Folgen sind wirklich ziemlich bleh, es kommt anfangs rüber wie ein Family Guy Wannabee, aber im Verlauf der ersten Staffel ändert sich vieles, allen voran die Wahrnehmung und Darstellung des Charakters Bojack, der als Charakter immer komplexer wird.

    Zitat Zitat von FritzJenkins Beitrag anzeigen
    Rick und Morty ist genial. Erwähnen sollte man auch finde ich das Faible von Harmon (einem der Macher der Serie) für intertextualitäten. Man findet Anspielungen und Hommagen an andere Serien/Filme en masse.
    Gemessen daran das Harmon für Community Verantwortlich war überrascht das wenig, da fast die gesamte Show eigentlich aus Intertextualitäten bestand. Da aber mittlerweile sehr viele Comedys sich auf diesen Punkt beziehen, fand ich (grade da Rick and Morty eine Animationsserie ist) den Punkt des Microscriptings hervorzuheben.

    Was ich nebenbei gar nicht erwähnte und oft vergesse sind die deutschen Synchros: Während ich die von Bojack wirklich als gelungen betrachte, ist die von Rick and Morty ziemlich... meh. Zu loben ist das die Sprecher von den beiden Namensgebern so nah wie möglich an Roilands oftmals ausufernden Reden und Dialogen bleiben, allerdings finde ich die Stimmen wirklich HART gewöhnungsbedürftig, allen voran Rick am Anfang. Von daher bevorzuge ich hier wirklich die englische Sprachausgabe.

  13. #29
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    Zitat Zitat von Asperger Crow Beitrag anzeigen
    Wie gesagt: Die ersten Folgen sind wirklich ziemlich bleh, es kommt anfangs rüber wie ein Family Guy Wannabee, aber im Verlauf der ersten Staffel ändert sich vieles, allen voran die Wahrnehmung und Darstellung des Charakters Bojack, der als Charakter immer komplexer wird.
    Ich bin jetzt bei Folge 8 und kann schon sagen, dass ich am Ball bleiben werde. Wird eigentlich noch erklärt, warum es in dieser Welt Tiermenschen gibt? Gibt es dort auch normale Tiere?

    Die deutsche Fassung von Rick und Morty habe ich einmal eine Minute lang ausprobiert, das war einfach nichts für mich.

  14. #30
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    Zitat Zitat von Thez Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt bei Folge 8 und kann schon sagen, dass ich am Ball bleiben werde. Wird eigentlich noch erklärt, warum es in dieser Welt Tiermenschen gibt? Gibt es dort auch normale Tiere?

    Die deutsche Fassung von Rick und Morty habe ich einmal eine Minute lang ausprobiert, das war einfach nichts für mich.
    Nope es ist einfach die Norm in dieser Welt: Menschen und Tiermenschen leben zusammen.

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