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Thema: Interviewhighlights der Woche: Cody Rhodes verdient aktuell mehr als bei der WWE, Warum Adam Cole keinen neuen Vertrag unterschreibt, Shane Douglas behauptet Vince McMahon hätte den Verstand verloren!

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    Standard Interviewhighlights der Woche: Cody Rhodes verdient aktuell mehr als bei der WWE, Warum Adam Cole keinen neuen Vertrag unterschreibt, Shane Douglas behauptet Vince McMahon hätte den Verstand verloren!

    Viele aktuelle und ehemalige Wrestler und Wrestlerinnen waren im Laufe der Woche in verschiedenen Interviewformaten zu Gast und standen Rede und Antwort. Wir haben für euch die Highlights zusammengefasst! Viel Spaß beim Diskutieren!

    Adam Cole sprach im „The Ross Report“ mit WWE Hall of Famer Jim Ross und erläutert dabei, warum er keinen festen Vertrag haben möchte. Hier gibt es die Highlights.

    Über Ring of Honor:
    „Ring of Honor war immer gut zu mir und das sind sie auch zu sehr vielen jungen Leuten, indem sie ihnen die Chance geben sich zu beweisen. Sie geben dir nicht nur einen Versuch, sondern verlassen sich wirklich auf dich. Wenn du dabei Erfolg hast und deinen Job erledigst, ist das Nächste, was du mitkriegst, dass du die Welt bereist und dir, als Pro Wrestler, ein schönes Leben aufbaust."
    Über die Belastung als ROH World Champion:
    „Ich denke das Beängstigende daran ist, dass von einem sehr viele hochwertige Auftritte erwartet werden. Ich weiß, was Ring of Honor für einen talentierten Kader hat und besonders bei PPV´s geht jeder Einzelne raus um die Show zu stehlen. Mann tritt nach Leuten wie Kyle O’Reilly, Bobby Fish, The Young Bucks, Jay Lethal, oder die Briscoe Brothers an und will das Match des Abends zeigen, wie es sich für das Main-Event gehört. Das ist eine ganz schön große Herausforderung.
    Wie Jim Cornette ihm geholfen hat bei Ring of Honor zu unterschreiben:
    „Ich habe etwa zu einem Zeitpunkt angefangen, als Jimmy der Booker dort wurde. Ich habe sehr gerne mit ihm gearbeitet. Eigentlich schulde ich ihm was. Ich weiß nicht, ob viele die Geschichte kennen, aber ich kam zu Ring of Honor, weil Cornette auf mich aufmerksam geworden ist. Ich trat etwa ein Jahr lang für die Dark und Pre-Show Matches auf, aber ich bekam immer nur das Feedback: „gut gemacht“, oder „weiter so“. Das war nicht das, was ich wollte. Ich wollte ein Vertragsangebot, oder zumindest feste Auftritte. Also habe ich eine Promo geschrieben, und sie an Adam Pearce, der zu derzeit das Booking vornahm geschickt. Er sagte mir, dass es okay sei und ich eine Pre-Show Promo vor meinem Match halten solle. Ich hielt die Promo, Jim Cornette sah sie und machte alle darauf aufmerksam. Als ich wieder zurückkam, führte ich mit allem ein Gespräch, was damit endete, dass man mir einen Vertrag anbot. In diesem Sinne schulde ich Jim etwas dafür, dass ich bei Ring of Honor anfangen durfte.“
    Warum er nicht mit Ring of Honor verlängerte:
    „Ich befinde mich aktuell in einer sehr interessanten Situation. Zum ersten Mal seit sieben Jahren bin ich nirgendswo vertraglich gebunden. Ich war seit 2010 bei Ring of Honor unter Vertrag. Aktuell möchte ich nirgendwo unterschreiben, da ich sehen möchte, was es da draußen für mich gibt. Ich möchte meine Möglichkeiten austesten und vielleicht gibt es ja eine interessante Herausforderung für mich.

    Aktuell herrscht bei mir Stillstand. Ich bin mir nicht sicher, was ich jetzt mache und in welche Richtung ich gehen möchte. Ich empfinde es als angenehm zu prüfen, was ich für Möglichkeiten habe und was das Beste für mein Leben und meine Karriere ist. Ich genieße es, mir all die verschiedenen Promotion´s anzusehen und mir die verschiedenen Optionen zeigen zu lassen. Ich werde alles genau abwägen und dann die für mich beste Entscheidung treffen. Offensichtlich ist das eine große Entscheidung, daher werde ich diesbezüglich nichts überstürzen. Ich will mir sicher sein, dass ich alles in Betracht gezogen habe.“


    Cody Rhodes war zu Gast bei "Ring Rust Radio" und sprach unter anderem über den Bullet Club und dass er nun mehr geld verdient, als zu seiner Zeit bei der WWE. Die Hilights haben wir hier für euch zusammengefasst.


    Warum sein Heelturn so makellos verlief.

    „Ihr alle schaut doch modernes Wrestling oder Shows über Wrestling. Ich glaube „Heels und Babyfaces“ gibt es nicht mehr. Es gibt gute Leute und schlechte Leute und es gibt die Stars. Letzteres ist das, was man seien will. Eines der letzten Gespräche, welches ich mit meinem Vater hatte, war über die Veränderungen in unserem Gewerbe. Wir kamen darauf, dass die einzige Konstanz darin besteht, dass es keine Konstanz gibt. Ich denke, dass ich in Ring of Honor in eine bösartigere Rolle geschlüpft bin, liegt an deren Ausrichtung. Der ganze Mist mit ihrem Ehrenkodex und die Ausrichtung „Sport´s Entertaiment“. Das habe ich bei der WWE schon nicht aufgegriffen. Ich bin der Gegensatz in dieser Promotion und dazugehört der Fakt, dass ich mich weigere, einen Vertrag mit ihnen zu unterschreiben und damit sind Sie nicht die Einzigen. Ich mag Ring of Honor, es ist eine wundervolle Promotion. Sie stellen klasse Shows auf die Beine und wenn man an die Sachen denkt, die die “Young Bucks“ beispielsweise tun, dann denkt man automatisch an Ring of Honor. Als ein Wrestling Fan, welcher ich immer noch bin, ist Ring of Honor absoluter Wahnsinn. Ich will nur mit niemanden einen Vertrag unterschreiben. Ich denke, dass das, gepaart mit meiner wirklichen Einstellung, die Fans aufregt und genau das macht den Spaß für mich aus. Es ist so klasse, weil Christopher Daniels, Ring of Honor verkörpert. Er ist ein ehrenvoller Mann. Das ist jemand, der hart arbeitet und echt ist, versteht ihr?“
    Über den Bullet Club:
    „Als ich beitrat, war ich der größte Name der jemals beigetreten ist. Leute wie AJ Styles, Finn Balor, Anderson und Gallows sind dem Bullet Club entwachsen und durch die weltweite Ausrichtung von WWE, bin ich mittlerweile vielleicht nicht mehr der Größte. Ich war aufgeregt und dachte ich könnte was für den Bullet Club tun und vielleicht in eine neue Richtung lenken, aber in Wahrheit hat der Club viel für mich getan. Ich weiß nicht warum, das ist wohl die Kraft der Young Bucks, falls das irgendeinen Sinn macht. “Being the Elite“ ist eine großartige Show und es gibt den Leuten die Möglichkeit eine andere Seite von sich zu zeigen und vielleicht sogar ihr wahres Ich. Sie haben mich praktisch auf die Schultern genommen und durch ihren Deal mit „Hot Topic“ steht jetzt mein Merchandise im Laden. Ich tue es nicht, aber ich sollte die beiden jeden Tag anrufen und ihnen danken, dass ich jetzt mit meinem eigenen Arbeitsplan mehr Geld mache, als bei der größten Wrestling Promotion der Welt.
    Über seinen Spitznamen „The American Nightmare“:
    „Ich kann euch leider nicht sagen, wer die Idee dafür hatte, das ist ein Geheimnis, welches ich mit ins Grab nehme. Außerdem ist es ein Widerspruch. Mein Vater war der „American Dream“ und ich bin ein Bösewicht, es macht also Sinn. Es schmeichelt mir sehr, dass es international so gut ankommt. Das Shirt, mit den beiden AK-47´s in den Farben der amerikanischen Flagge, hat den Verkaufsrekord im Tokyo Dome gebrochen. Als ich ins Hotel kam und einen Haufen Menschen in diesem Shirt gesehen habe, wäre ich fast in Tränen ausgebrochen. Als ich noch bei der WWE war, habe ich John Cena immer durch die Gegend gefahren, bevor der Bus losfuhr. Er war immer nett zu mir und hat mir so viel beigebracht, wie er konnte. Wir führten Diskussionen über Merchandise und da war er mir einfach überlegen. Wir sprachen über den Algorithmus hinter dem Verkauf und sowas. Das interessierte mich. Zum ersten Mal in meiner Karriere habe ich die Dinge selber in der Hand. Ich war nur ein Wrestler und auf einmal ging alles durch die Decke und jetzt bin ich eine Marke. Ich bin mir nicht sicher, was das bedeutet, aber ich weiß es ist real, weil ich ein Team hinter mir habe. Ich habe ein Team für die sozialen Medien, ein Team für das Management, einen Presseagenten, alles Sachen, von denen ich nie erwartet habe, sie einmal zu benötigen. Ich bin sehr glücklich, dass ich auf den internationalen Markt solchen Erfolg habe. Ich hoffe, dass ich das Geld den Fans wert bin, wenn sie mich sehen, auch wenn ich leider nicht so oft in Japan bin, wie ich gerne möchte.“


    Shane Douglas sprach im „The Thriple Threat“ Podcast über WWE´s anstehende “Great Balls of Fire” PPV und warum Vince McMahon seiner Meinung nach den Verstand verloren hat.


    Ob WWE Brock Lesnar gegen Samoa Joe bei Great Balls of Fire zu früh angesetzt hat:

    „Wartet kurz (lacht). Ihr könnt mir doch nicht so eine Frage stellen und dann sagen: „Ach übrigens das PPV heißt Great Balls of Fire“. Das ist ein sch*** Name. Es ist der bescheuertste Name aller Zeiten für ein PPV. Er ist einfach nur schlecht. Was kommt als Nächstes? “Smoke Gets In Your Eyes”, “My Prayer” da gibt es doch einiges aus den 50´er Jahren. Wie wäre es mit “Heartbreak Hotel”? Der wäre doch gut. Okay genug davon, Vince hat offensichtlich seinen Verstand verloren.“
    Über Samoa Joe im Main Event:
    „Ich bin immer ein großer Befürworter von Samoa Joe gewesen. Es sieht so aus, als wäre er aktuell in guter Form und er ist gut genug, um mit Brock Lesnar im Ring zu stehen. Ich weiß nicht ob man ihn bei den WWE Fans auf das gleiche Level gehoben hat, wie ich ihn kenne, oder wie Ihr ihn kennt. Wenn das der Fall ist, dann ist das ein Programm was sie auf jeden Fall die nächsten ein, zwei Jahre mit ihn abspulen können. Ich habe lange keinen mehr gesehen, den Vince richtig durchstarten lassen hat und ich denke auch nicht, dass er das mit Samoa Joe getan hat. Ich kenne Joe von meiner Zeit bei TNA und ich war damals voll von ihm überzeugt und bin es auch heute noch. Ich bin gespannt, was sie mit ihm anstellen werden. Die Frage ist, ob es sich für Brock bezahlt macht. Ich denke, Samoa Joe ist ein echter Gegner für ihn, der auch mithalten kann und wenn man es richtigmacht, dann kann man damit eine Menge Geld machen. Aber das steht noch in den Sternen.
    Ob WWE mit dem Match bis zum Summerslam hätte warten sollen:
    „Sie hätten edenfalls bis dahin Öl ins Feuer gießen sollen, das Problem ist aber, dass sie nichts anderes haben. Wen sollte man den in das Main-Event von „Great Balls of Fire“ stellen? Man, ich kann das nicht mal aussprechen, ohne Lachen zu müssen. Sie müssen etwas machen und das ist eine der wenigen Möglichkeiten eine großartige Fehde mit einem starken Match zu beginnen. Joe hat jedenfalls das Zeug dazu. Es hängt davon ab, ob Brock willig ist mit ihm zu arbeiten und auch Paul Heymann einzubeziehen kann nicht schaden. Er ist ein großartiger Redner und ein Genie, von daher könnte man daraus eine tolle Geschichte machen. Ich hoffe, dass sie das auch tun werden, aber das ist noch offen. Joe und Brock könnten ein echt fesselndes Erlebnis werden.“


    Quellen: The Ross Report, Ring Rust Radio & The Thriple Thread
    Geändert von T Double (04.07.2017 um 23:50 Uhr)

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