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Thema: Volkan Oezdemir verhaftet! Ist sein Titelkampf gegen Cormier in Gefahr? - UFC 217 fährt beste PPV Buyrate des Jahres ein! - Vier Fighter positiv getestet!

  1. #1
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    Standard Volkan Oezdemir verhaftet! Ist sein Titelkampf gegen Cormier in Gefahr? - UFC 217 fährt beste PPV Buyrate des Jahres ein! - Vier Fighter positiv getestet!

    Volkan Oezdemir verhaftet! Ist sein Titelkampf gegen Cormier in Gefahr?

    In der vergangenen Woche berichteten wir noch über den kommenden Light Heavyweight Titelkampf zwischen Daniel Cormier (19-1, 1 NC) und Volkan Oezdemir (15-1), welcher zwar noch nicht bekannt gegeben wurde, allerdings von beiden Fightern akzeptiert wurde und bei UFC 220 stattfinden sollte (KLICK!). Trotz der fortgeschrittenen Verhandlungen könnte es nun schlussendlich doch nicht zum Title Fight kommen, da der Herausforderer Volkan Oezdemir vor einigen Tagen verhaftet wurde und nun auf die Konsequenzen einer Bar Prügelei warten muss.

    So wurde bekannt gegeben, dass der Schweizer am vergangenen Sonntag in Florida wegen schwerer Körperverletzung verhaftet wurde. Seine Kaution wurde auf 10.000 Dollar festgelegt und mittlerweile auch schon bezahlt. Laut dem Polizeibericht handelt es sich um einen Vorfall, welcher sich am 12. August ereignet hat. Kevin Cohen, der Kläger dieses Falls, habe der Polizei erklärt, dass er von einer Prügelei eines Freundes außerhalb einer Bar gehört habe. Als er nachschauen wollte, wer der Schläger gewesen ist, soll auch er attackiert worden sein und für 14 Minuten das Bewusstsein verloren haben.

    Cohen wurde außerdem ins Krankenhaus gebracht, wo er behandelt wurde. Es wurden einige Schwellungen und Cuts am Kopf, sowie Symptome für eine Gehirnerschütterung festgestellt. Zeugen sollen dem Opfer erzählt haben, dass es sich beim Schläger um den UFC Fighter gehandelt habe. Oezdemir werde nur wegen des Kampfes mit Cohen angeklagt, da das erste Opfer nicht erreichbar sei und der Fall deswegen als inaktiv abgestempelt wurde. Oezdemir soll laut seinem Management jedoch nicht der Aggressor gewesen sein, sondern sich bloß verteidigt haben. Das Statement des Teams des Schweizers könnt ihr euch hier durchlesen:

    Volkan Oezdemir appeared in a Ft. Lauderdale, Florida courtroom Sunday morning in response to allegations from an incident in a Ft. Lauderdale bar on August 12, 2017. Mr. Oezdemir was accompanied by his attorney Bruce A. Zimet. Following a brief hearing (before) a Broward County Circuit judge, Mr. Oezdemir was granted a $10,000 bond during the pendency of his case. Mr. Zimet, a former federal prosecutor, described the incident that formed the basis of the case as nothing more than a bar room altercation in which Mr. Oezdemir, who was not the aggressor, was totally justified in all of his actions pursuant to Florida law.

    Mr. Oezdemir expressed his faith in the America judicial system and looks forward to all of the facts involved in the August 12, 2017 incident being made public. Mr. Oezdemir has full confidence that when the full picture is presented that he will be totally vindicated.
    Nun stellt sich natürlich die Frage, ob sich Oezdemir damit tatsächlich aus dem Titelkampf eliminiert hat. Während noch nichts Offizielles dazu bekanntgegeben wurde, erklärte der Champion Daniel Cormier schon, dass er bereit sei, auch gegen Alexander Gustafsson oder Ovince Saint Preux den Titel zu verteidigen. Zu Oezdemirs Situation sagte er, dass er sich aus solchen Situationen raushalten müsse, da er, aufgrund seines Hintergrunds als Fighter, in solchen Fällen immer schlecht dastehe. Er wisse nicht, was passiert ist und er kann sich gut vorstellen, dass sich der Schweizer bloß verteidigt habe, jedoch dürfe so etwas einfach nicht passieren. Wir können gespannt sein, wie es mit Oezdemir und Cormier weitergehen wird.

    Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

    UFC 217 fährt beste PPV Buyrate des Jahres ein!

    In unserem Fallout zu UFC 217: Bisping vs. St-Pierre spekulierten wir noch über die schlussendliche Buyrate der Großveranstaltung, nachdem bereits Journalisten wie Dave Meltzer erste Indikatoren für die finale Nummer veröffentlichten. UFC-Präsident Dana White erklärte nun, dass der Pay Per View die beste Buyrate in der Geschichte Kanadas eingefahren hat und das Event höchstwahrscheinlich die 1 Millionen-PPV Buys Grenze überschreiten wird. Drei Wochen nach der Großveranstaltung wurde nun die offizielle Buyrate bekannt gegeben.

    UFC 217 soll sich insgesamt 875.000 Mal in Nordamerika verkauft haben und ist damit die neue Nummer 1 in diesem Jahr. Man konnte um knapp 15.000 Verkäufe die Buyrate von UFC 214 mit Jon Jones und Daniel Cormier im Hauptkampf übertreffen. Dies ist auch das beste Resultat seit UFC 207 im Dezember 2016. Damals stand Ronda Rousey und ihr großes Comeback im Fokus. Die Amerikanerin verlor allerdings im Main Event deutlich gegen Amanda Nunes. UFC 207 erzielte eine Buyrate von 1,1 Millionen.

    Obwohl 875.000 schon eine sehr starke Zahl ist, wurden die Verkäufe in Australien, wo sich das Großevent auch gut verkauft haben soll, und im Internet nicht mitgezählt. Insgesamt könnte das Event weltweit also tatsächlich die 1 Millionen Buys, die Dana White angekündigt hatte, geknackt haben. Damit scheint es auch keine Fragen mehr zur Starpower von Georges St-Pierre zu geben. Der Kanadier, der einst der größte Draw in der UFC war, kehrte nach über vier Jahren wieder ins Octagon zurück und einige stellten sich die Frage, ob die neue Generation etwas mit dem Namen "GSP" anfangen kann.

    Die Buyrate ist sogar die zweitbeste in der gesamten Profikarriere St-Pierres! Einzig sein Kampf gegen Nick Diaz aus dem Jahre 2013 konnte sich öfter verkaufen. Zwar war "GSP" auch ein Teil von UFC 100, allerdings stand dort Brock Lesnar im Main Event. Mit dem Kanadier hat die UFC auch wieder ihren ersehnten Top-Draw, nachdem Conor McGregor und Ronda Rousey in diesem Jahr nicht für die Company gekämpft haben und Jon Jones, der nächstgrößere Draw, womöglich für bis zu vier Jahre gesperrt werden könnte. Außer den Events mit St-Pierre und Jones im Main Event verkaufte sich kein UFC PPV in diesem Jahr öfters als 300.000 Mal.

    Quelle: MMAFighting.com

    Vier Fighter positiv getestet

    Der Moldawier Ion Cutelaba (13-3) wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Richtlinien der US Anti-Doping Agency (USADA) am Anfang des Monates vorläufig gesperrt. So wurden bereits im Oktober bei einer Out-Of-Competition Kontrolle Unregelmäßigkeiten im Blutbild des Light Heavyweights festgestellt. Daraufhin wurde Cutelaba, der bisher vier Kämpfe unter dem Banner von Ultimate Fighting Championship (UFC) bestritten hat, kurzerhand von der Fight Card von UFC 217: Bisping vs. St-Pierre genommen, wo er eigentlich auf der Preliminary Card gegen den polnischen UFC-Debütanten Michal Oleksiejczuk (12-2) antreten sollte. Der Kampf wurde in der Folge ersatzlos gestrichen und Cutelaba vorläufig suspendiert.

    Am selben Tag wurde zudem Zu Anyanwu (14-5) von der USADA aus dem Verkehr gezogen, nachdem auch er aufgrund eines potenziellen Verstoßes gegen die Anti-Doping Policy der UFC angeklagt wurde. Auch die auffällige Probe des Heavyweight Fighters wurde bereits im späten Oktober entnommen und führte nun zu einer vorläufigen Sperre. Um welche verbotene Substanz es sich bei der positiven Probe des 36-jährigen US-Amerikaners handelt, ist zum jetzigen Zeitpunkt, wie auch bei Cutelaba, noch nicht bekannt. Anyanwu hatte erst im September bei der UFC Fight Night 116 sein Debüt beim Marktführer im Mixed Martial Arts gegeben und musste sich dort Justin Ledet (14-4) via Split Decision geschlagen geben.

    Doch damit nicht genug der aktuellen Verstöße gegen die Anti-Doping Richtlinien von UFC und USADA, denn auch der aus dem Bundesstaat Nebraska stammende Grant Dawson (12-1) wurde nun positiv getestet und in der Folge aus dem Verkehr gezogen. Das 23-jährige Featherweight wurde nach einem beeindruckenden Auftritt in der Dana White Contenders Series unter Vertrag genommen, doch bis zuletzt war Dawson noch nicht unter dem Banner der UFC in das Octagon gestiegen. Sein Debüt sollte sich nun durch den Verstoß gegen die Anti-Doping Policy zumindest auch vorerst erledigt haben.

    Zu guter letzt wurde nun auch das UFC Heavyweight James Mulheron (11-2) aufgrund eines potenziellen Verstoßes gegen die Richtlinien der UFC von der USADA suspendiert. Dabei wies eine Out-Of-Competition Probe vom 10. November wohl Unregelmäßigkeiten auf, was letztendlich zur vorläufigen Sperre von Mulheron führte. Ursprünglich sollte Mulheron am kommenden Samstag bei der UFC Fight Night 122: Bisping vs. Gastelum in Shanghai, China gegen Cyril Asker (8-3) in das Octagon steigen, doch aufgrund von Mulherons kurzfristiger Sperre wurde dieser Kampf nun von der Card gestrichen. Stattdessen wird Cyril Asker auf den Lokalmatador Yaozong Hu (3-0) treffen.

    Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com
    #GiveStableGuyACheesecake


    Kommt gut nach dem Training! Zwei Minuten einwirken lassen...

  2. #2
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    Irgendwie ist es mittlerweile ziemlich auffällig, dass er größter der Teil der USADA-Verstöße im Heavyweight, Light Heavyweight und Middleweight ist...


  3. #3
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    Zitat Zitat von Alex aus Sachsen Beitrag anzeigen
    Irgendwie ist es mittlerweile ziemlich auffällig, dass er größter der Teil der USADA-Verstöße im Heavyweight, Light Heavyweight und Middleweight ist...
    Ist ja aber auch irgendwie logisch. Je höher die Gewichtsklasse, desto mehr Muskelmasse müssen die Kämpfer mitbringen um Konkurrenzfähig zu sein. Und der Aufbau von Muskelmasse ist durch ehrliches Training ein echt anstrengender und langwieriger Prozess. Scheinbar halten diesen dann doch viele nicht durch ohne sich "verlockende Hilfe" zu holen.

    Soll jetzt keine Entschuldigung für den Betrug sein, aber es ist halt nur zu menschlich...
    And as the spirits seem to whistle on the wind
    A shot is fired somewhere another war begins

    And all because of it you'd think that we would learn
    But still the body count the city fires burn

    Somewhere there's someone dying in a foreign land
    Meanwhile the world is crying stupidity of man!

    Über 107% aller Deutschen können nicht richtig Stochastik!

  4. #4
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    Zitat Zitat von PushTheHeels Beitrag anzeigen
    Ist ja aber auch irgendwie logisch. Je höher die Gewichtsklasse, desto mehr Muskelmasse müssen die Kämpfer mitbringen um Konkurrenzfähig zu sein. Und der Aufbau von Muskelmasse ist durch ehrliches Training ein echt anstrengender und langwieriger Prozess. Scheinbar halten diesen dann doch viele nicht durch ohne sich "verlockende Hilfe" zu holen.

    Soll jetzt keine Entschuldigung für den Betrug sein, aber es ist halt nur zu menschlich...

    Ja, nur mal zur Untermalung:

    Aktuelle USADA-Sperren (eventuell nicht vollständig):


    Heavyweight: Junior Dos Santos, Josh Barnett, Ben Rothwell, Ruslan Magomedov, Azunna Anyanwu, James Mulheron
    Light Heavyweight: Jon Jones, Tom Lawlor, Antonio Rogerio Nogueira, Marcos Rogerio de Lima, Ion Cutelaba, Nick Roehrick, Azamat Murzakanov
    Middleweight: Anderson Silva
    Welterweight: George Sullivan, Jesse Taylor, Jim Wallhead
    Lightweight: Carlos Diego Ferreira
    Featherweight: Chad Mendes, Zubaira Tukhugov, Kurt Holobaugh, Grant Dawson
    Bantamweight: Guido Cannetti
    Flyweight: ----
    W. Featherweight: ----
    W. Bantamweight: ----
    W. Flyweight: ----
    W. Strawweight: Amanda Ribas




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