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Thema: UFC 237: Namajunas vs. Andrade Ergebnisse aus Rio de Janeiro, Brasilien (11.05.2019)

  1. #11
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    Zitat Zitat von Alex aus Sachsen Beitrag anzeigen

    Aus deiner Sicht ist das jetzt natürlich was positives, aber irgendwie auch wieder ein Ausdruck davon, dass dem Frauen-MMA in der Breite bis heute die Qualität fehlt. Und das nach 10 Jahren auf der großen Bühne. Ich würde sagen dass es aktuell vielleicht 10 Frauen gibt die man als gute Kämpfer bezeichnen kann. Davon sind 8 in der UFC (Nunes, V. Shevchenko, Cyborg, Andrade, Rose, Joanna, mehr fallen mir schon gar nicht ein..) und die beiden Bellator-Champions. Vielleicht noch Lee von ONE und irgendwann mal Harrison von der PFL, die sich zugegeben gut entwickelt...
    Ich wollte ja auch nur die Leistung von Rose nochmal herausstellen, dass es teilweise auch daran liegt, dass die Frauen in der Spitze sehr, sehr dünn besetzt sind ist nochmal ein Thema für sich. Aber wenn man sich dann mal bei den Männern (Light-)Heavyweight ansieht, dann muss man feststellen, dass es dort auch eine relativ geringe Leistungsdichte gibt. Wobei zumindest im Lightheavyweight einige vielversprechende Talenta nachkommen, aber das ist ja auch schon wieder ein Thema für sich
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  2. #12
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    Zitat Zitat von PushTheHeels Beitrag anzeigen
    Ich wollte ja auch nur die Leistung von Rose nochmal herausstellen, dass es teilweise auch daran liegt, dass die Frauen in der Spitze sehr, sehr dünn besetzt sind ist nochmal ein Thema für sich. Aber wenn man sich dann mal bei den Männern (Light-)Heavyweight ansieht, dann muss man feststellen, dass es dort auch eine relativ geringe Leistungsdichte gibt. Wobei zumindest im Lightheavyweight einige vielversprechende Talenta nachkommen, aber das ist ja auch schon wieder ein Thema für sich
    Aber selbst das Halbschwergewicht der UFC ist im Vergleich zu den Frauen-Gewichtsklassen ein echts Haifischbecken.

    Und gerade bei den Herren sollte man sich halt nie nur auf die UFC beschränken. Bellator hat 5 bis 8 gute 205er, bei der PFL gibt es einige gute und solide, Jiri Prochazka bei Rizin und Aung La Nsang bei ONE sind Top 25 Halbschwergewichte und sehr talentiert und dann gibt es auch noch viele gute in Polen und Russland. Selbst in der deutschen Szene haben wir ja aktuell mit Stephan Pütz ein Weltklasse-Halbschwergewicht. Die UFC ist halt in den letzten Jahren nicht mehr so sehr in der Lage alle Top-Kämpfer zu verpflichten, weil halt auch wo anders gutes Geld bezahlt wird. Aber global gesehen ist LHW echt nicht schlecht, ich denke wenn man alle Kämpfer nimmt bekommt man ein gutes 50-Mann-Roster zusammen Kann ich ja mal zum Spaß machen Bei den Frauen hast du halt wie oben schon gesagt werder in der UFC noch außerhalb viele gute Kämpferinnen

    Es ist halt ein allgemeines Problem, dass Kämpfer außerhalb der UFC unterschätzt bzw. vernachlässigt werden, weil das Interesse von Medien und Fans noch viel zu sehr UFC-fokussiert ist. Dadurch verpassen viele Fans viele gute Kämpfer und Kämpfe


  3. #13
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    Zitat Zitat von Alex aus Sachsen Beitrag anzeigen
    Aber selbst das Halbschwergewicht der UFC ist im Vergleich zu den Frauen-Gewichtsklassen ein echts Haifischbecken.

    Und gerade bei den Herren sollte man sich halt nie nur auf die UFC beschränken. Bellator hat 5 bis 8 gute 205er, bei der PFL gibt es einige gute und solide, Jiri Prochazka bei Rizin und Aung La Nsang bei ONE sind Top 25 Halbschwergewichte und sehr talentiert und dann gibt es auch noch viele gute in Polen und Russland. Selbst in der deutschen Szene haben wir ja aktuell mit Stephan Pütz ein Weltklasse-Halbschwergewicht. Die UFC ist halt in den letzten Jahren nicht mehr so sehr in der Lage alle Top-Kämpfer zu verpflichten, weil halt auch wo anders gutes Geld bezahlt wird. Aber global gesehen ist LHW echt nicht schlecht, ich denke wenn man alle Kämpfer nimmt bekommt man ein gutes 50-Mann-Roster zusammen Kann ich ja mal zum Spaß machen Bei den Frauen hast du halt wie oben schon gesagt werder in der UFC noch außerhalb viele gute Kämpferinnen

    Es ist halt ein allgemeines Problem, dass Kämpfer außerhalb der UFC unterschätzt bzw. vernachlässigt werden, weil das Interesse von Medien und Fans noch viel zu sehr UFC-fokussiert ist. Dadurch verpassen viele Fans viele gute Kämpfer und Kämpfe

    Also außerhalb der UFC fallen mir im LHW:

    -Viktor Nemkov (M1)
    -Rashid Yusupov (M1)
    -Stephan Pütz (M1)
    -Jiri Prochazka (Rizin)
    -Thomasz Narkun (KSW)
    -Magomed Ismailov (Fight Nights Global, M1 Challenge)
    -Vadim Nemkov (Bellator)
    -Maxim Grishin (PFL)

    ein..

    Würde mir fürs LHW bei UFC wünschen, dass nach Cormiers Karriere-Ende, Jones ins HW hochwechselt vlt. gemeinsam mit Alex und man dann einige von der oben genannten Liste verpflichtet und dann in einem Art Turnier den Titel auskämpfen lässt...

    Würde im HW spannend werden und das LHW könnte dann ohne Cormier,Jones und vlt. Alex mal wieder richtig richtig spannend werden...

    Zitat Zitat von Alex aus Sachsen Beitrag anzeigen

    Aus deiner Sicht ist das jetzt natürlich was positives, aber irgendwie auch wieder ein Ausdruck davon, dass dem Frauen-MMA in der Breite bis heute die Qualität fehlt. Und das nach 10 Jahren auf der großen Bühne. Ich würde sagen dass es aktuell vielleicht 10 Frauen gibt die man als gute Kämpfer bezeichnen kann. Davon sind 8 in der UFC (Nunes, V. Shevchenko, Cyborg, Andrade, Rose, Joanna, mehr fallen mir schon gar nicht ein..) und die beiden Bellator-Champions. Vielleicht noch Lee von ONE und irgendwann mal Harrison von der PFL, die sich zugegeben gut entwickelt...


    Germaine de Randamie muss man dazuzählen, z.b. Holm besiegt und im Kickboxen/Muay Thai hat sie eine sehr erfolgreiche Karriere hingelegt.
    Holm war die Erste die Ronda besiegt hat.

    Interessant finde ich noch:
    Weili Zhang ist momentan auf einer guten Streak und hat mit Torres gerade erst einen guten Namen besiegt.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Alex aus Sachsen Beitrag anzeigen
    Aber selbst das Halbschwergewicht der UFC ist im Vergleich zu den Frauen-Gewichtsklassen ein echts Haifischbecken.

    Und gerade bei den Herren sollte man sich halt nie nur auf die UFC beschränken. Bellator hat 5 bis 8 gute 205er, bei der PFL gibt es einige gute und solide, Jiri Prochazka bei Rizin und Aung La Nsang bei ONE sind Top 25 Halbschwergewichte und sehr talentiert und dann gibt es auch noch viele gute in Polen und Russland. Selbst in der deutschen Szene haben wir ja aktuell mit Stephan Pütz ein Weltklasse-Halbschwergewicht. Die UFC ist halt in den letzten Jahren nicht mehr so sehr in der Lage alle Top-Kämpfer zu verpflichten, weil halt auch wo anders gutes Geld bezahlt wird. Aber global gesehen ist LHW echt nicht schlecht, ich denke wenn man alle Kämpfer nimmt bekommt man ein gutes 50-Mann-Roster zusammen Kann ich ja mal zum Spaß machen Bei den Frauen hast du halt wie oben schon gesagt werder in der UFC noch außerhalb viele gute Kämpferinnen

    Es ist halt ein allgemeines Problem, dass Kämpfer außerhalb der UFC unterschätzt bzw. vernachlässigt werden, weil das Interesse von Medien und Fans noch viel zu sehr UFC-fokussiert ist. Dadurch verpassen viele Fans viele gute Kämpfer und Kämpfe
    Naja da kommt es halt auch immer darauf an wie man die Maßstäbe setzt. Ein Ryan Bader z.B. ist bei Bellator sehr erfolgreich. Man hat aber auch in seiner UFC Zeit gesehen, dass er es dort noch nicht mal bis zum Titleshot geschafft hat. Im Vergleich zu DC und Jon Jones sind solche Kämpfer trotzdem Fallobst, ebenso wie z.B. Volkan Oezdemir und Anthony Smith. Das sind andererseits aber alles Kämpfer die man sich schon auch gut mal ansehen kann und die unterhalten, aber wenn man das jetzt auf das Strawweight der Frauen übertragt dann wäre das für mich halt so Kämpferinnen wie z.B. Michelle Waterson und Cynthia Calvillo. Die sind auch beide komplette MMA Kämpferinnen die sowohl anständiges Striking als auch Grappling haben und auch unterhaltsame Kämpfe abliefern, aber wenn man sie gegen die Weltspitze wie Rose Namajunas, JJ oder Jessica Andrade stellt dann würden sie ebenso untergehen wie ein Bader, Oezdemir oder Smith gegen Jon Jones oder DC.
    Deshalb kam ich eben zu dem Vergleich...
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  5. #15
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    Zitat Zitat von Masterff1986 Beitrag anzeigen
    Also außerhalb der UFC fallen mir im LHW:

    -Viktor Nemkov (M1)
    -Rashid Yusupov (M1)
    -Stephan Pütz (M1)
    -Jiri Prochazka (Rizin)
    -Thomasz Narkun (KSW)
    -Magomed Ismailov (Fight Nights Global, M1 Challenge)
    -Vadim Nemkov (Bellator)
    -Maxim Grishin (PFL)

    ein..
    .
    Und mit Ryan Bader und Phil Davis fehlen hier sogar noch die besten zwei. Aber ja, die Leute die du hier genannt hast meinte ich zum Beispiel


  6. #16
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    Zitat Zitat von PushTheHeels Beitrag anzeigen
    Naja da kommt es halt auch immer darauf an wie man die Maßstäbe setzt. Ein Ryan Bader z.B. ist bei Bellator sehr erfolgreich. Man hat aber auch in seiner UFC Zeit gesehen, dass er es dort noch nicht mal bis zum Titleshot geschafft hat. Im Vergleich zu DC und Jon Jones sind solche Kämpfer trotzdem Fallobst, ebenso wie z.B. Volkan Oezdemir und Anthony Smith. Das sind andererseits aber alles Kämpfer die man sich schon auch gut mal ansehen kann und die unterhalten, aber wenn man das jetzt auf das Strawweight der Frauen übertragt dann wäre das für mich halt so Kämpferinnen wie z.B. Michelle Waterson und Cynthia Calvillo. Die sind auch beide komplette MMA Kämpferinnen die sowohl anständiges Striking als auch Grappling haben und auch unterhaltsame Kämpfe abliefern, aber wenn man sie gegen die Weltspitze wie Rose Namajunas, JJ oder Jessica Andrade stellt dann würden sie ebenso untergehen wie ein Bader, Oezdemir oder Smith gegen Jon Jones oder DC.
    Deshalb kam ich eben zu dem Vergleich...
    Naja Ryan Bader ist aktuell wohl ohne Frage die Nummer drei im LHW, hinter Jones und Alex (Cormier zähle ich jetzt mal als HW). Und einen Titelkampf hätte er an zwei Stellen durchaus bekommen können, das lag auch bisschen an der UFC-Politik... Ihn als Fallobst zu bezeichnen finde ich schon frech

    Der große Unterschied ist halt dass du in jeder Gewichtsklasse der Herren eine große Anzahl an richtig guten und super talentierten Kämpfern hast. Bei den Damen nicht. Im Weltergewicht, Leichtgewicht oder Federgewicht sind auch die Nummer #192 und #257 noch echt gute Kämpfer, bei den Damen hast du außerhalb der Top 15 der UFC ja welche die nicht mal einen normalen, technisch sauberen, Schlag beherrschen.


  7. #17
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    Zitat Zitat von Alex aus Sachsen Beitrag anzeigen
    Naja Ryan Bader ist aktuell wohl ohne Frage die Nummer drei im LHW, hinter Jones und Alex (Cormier zähle ich jetzt mal als HW). Und einen Titelkampf hätte er an zwei Stellen durchaus bekommen können, das lag auch bisschen an der UFC-Politik... Ihn als Fallobst zu bezeichnen finde ich schon frech

    Der große Unterschied ist halt dass du in jeder Gewichtsklasse der Herren eine große Anzahl an richtig guten und super talentierten Kämpfern hast. Bei den Damen nicht. Im Weltergewicht, Leichtgewicht oder Federgewicht sind auch die Nummer #192 und #257 noch echt gute Kämpfer, bei den Damen hast du außerhalb der Top 15 der UFC ja welche die nicht mal einen normalen, technisch sauberen, Schlag beherrschen.
    Ob Titelkampf erhalten oder nicht ist egal, dass er in der Top 5 der Welt ist (auch hier egal wo genau und ob man DC mitzählt oder nicht) bestreitet niemand, aber am Ende hat man die Weltspitze Jon Jones (und je nachdem wie man zählt noch DC), dann hat man vll noch 1-2 Kämpfer die da an einem guten Tag etwas mitstinken können und der Rest ist so weit weg, dass die Kämpfe teilweise nicht mal mehr als competetiv bezeichnet werden können. Und in diesem Bereich sehe ich schon parallelen zum Strawweight der Frauen, aber ohne Fragen fällt es bei den Frauen dahinter früher und noch stärker ab und vll ist der Abstand zur Spitze auch früher noch größer, aber eigentlich war mein Punkt ja auch nur 'einige wenige sind dem Rest sehr weit vorraus'
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  8. #18
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    Zitat Zitat von PushTheHeels Beitrag anzeigen
    Ob Titelkampf erhalten oder nicht ist egal, dass er in der Top 5 der Welt ist (auch hier egal wo genau und ob man DC mitzählt oder nicht) bestreitet niemand, aber am Ende hat man die Weltspitze Jon Jones (und je nachdem wie man zählt noch DC), dann hat man vll noch 1-2 Kämpfer die da an einem guten Tag etwas mitstinken können und der Rest ist so weit weg, dass die Kämpfe teilweise nicht mal mehr als competetiv bezeichnet werden können. Und in diesem Bereich sehe ich schon parallelen zum Strawweight der Frauen, aber ohne Fragen fällt es bei den Frauen dahinter früher und noch stärker ab und vll ist der Abstand zur Spitze auch früher noch größer, aber eigentlich war mein Punkt ja auch nur 'einige wenige sind dem Rest sehr weit vorraus'
    Ja das stimmt schon, die Paralellen kann man nicht bestreiten, aber es hat halt unterschiedliche Gründe: bei den Damen sind die Kämpferinnen an der Spitze gut und die dahinter einfach zu schlecht um ranzukommen; beim Halbschwergewicht ist Jones halt einfach einer der besten Kämpfer des Sports und einfach unglaublich gut + talentiert + in allen Bereichen ausgebildet + erfahren + hat keine zu offensichtlichen Schwächen, die dahinter sind auch richtig gute Kämpfer. Also an Jones kommt keiner ran, weil er so talentiert ist, nicht weil die dahinter zu schlecht sind. Bei den Frauen liegt es dagegen meiner Meinung nach schon daran, dass die dahinter zu schlecht sind


  9. #19
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    Zitat Zitat von Alex aus Sachsen Beitrag anzeigen
    Naja Ryan Bader ist aktuell wohl ohne Frage die Nummer drei im LHW, hinter Jones und Alex (Cormier zähle ich jetzt mal als HW). Und einen Titelkampf hätte er an zwei Stellen durchaus bekommen können, das lag auch bisschen an der UFC-Politik... Ihn als Fallobst zu bezeichnen finde ich schon frech
    Naja, ob er jetzt wirklich die Nr.3 ist kann man streiten....
    Sicherlich hat er jetzt gute Wins hingelegt, allerdings waren beide Fights gegen Phil Davis nicht sehr aufregend und knappe Siege, die man auch anders hätte werten können...
    Bader hat den härteren Schlag, aber amsonsten bewegen sich die Beiden doch auf dem gleichen Level...

    Da Bader und Nemkov nun beide bei Bellator sind, würde ich mich über einen Fight der Beiden freuen...

    Glover vs Bader II wäre auch interessant...

  10. #20
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    Zitat Zitat von Alex aus Sachsen Beitrag anzeigen
    Ja das stimmt schon, die Paralellen kann man nicht bestreiten, aber es hat halt unterschiedliche Gründe: bei den Damen sind die Kämpferinnen an der Spitze gut und die dahinter einfach zu schlecht um ranzukommen; beim Halbschwergewicht ist Jones halt einfach einer der besten Kämpfer des Sports und einfach unglaublich gut + talentiert + in allen Bereichen ausgebildet + erfahren + hat keine zu offensichtlichen Schwächen, die dahinter sind auch richtig gute Kämpfer. Also an Jones kommt keiner ran, weil er so talentiert ist, nicht weil die dahinter zu schlecht sind. Bei den Frauen liegt es dagegen meiner Meinung nach schon daran, dass die dahinter zu schlecht sind
    Ich hab irgendwie so das Gefühl, dass innerhalb der nächsten 2 Jahre sich der Status von Jon Jones als unangefochtene Nummer 1 ändern wird. MMn kommt so viel Bewegung und frischer Wind gerde in die Division wie schon seit sehr langer Zeit nicht mehr und ich denke im Zuge dieser Entwicklung wird sich jemand herauskristallisieren der Jones wirklich bis an seine Grenzen treiben oder sogar schlagen wird. Das ist eine Entwicklung die man in allen anderen Division auch beobachten konnte, die junge, hungrige und vorallem rundherum gut ausgebildete neue Kämpfergeneration wird die alten einst unangefochtenen Champs bei Seite wischen und alles in Frage stellen. In allen anderen Gewichtsklassen ist das mehr oder weniger schon passiert, das Lightheavyweight (und mit Abstrichen das Heavyweight) sind die letzten Gewichtsklassen der UFC in denen noch ein wirklich alter Platzhirsch den Titel inne hat. Danach ist quasi schon Amanda Nunes das gewohnteste Gesicht mit Titelgürtel und die hat ja selbst erst im Featherweight der Frauen die einst unantastbare Cyborg spektakulär enttrohnt.
    Und ich lehne mich jetzt einfach mal ganz frech sehr weit aus dem Fenster und sage: Dass Jon Jones so einsam an der Spitze des Lightheavyweights steht liegt vorallem daran, dass die neue Generation in dieser Division ca 4 Jahre später als in den anderen Divisions los gelegt hat und die restlichen Kämpfer einfach nicht wirklich die Weltspitze bilden sollten. In ca 3 Jahren werden wir bei Kampfanalysen über Schwächen in Jon Jones' Game reden. Z.B. dass er Kicks fast nie vorbereitet und generell wenig Kombinationen schlägt
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