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Thema: Wie sehr schaden Hogan und Bischoff TNA wirklich ?

  1. #1
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    Standard Wie sehr schaden Hogan und Bischoff TNA wirklich ?

    Die Idee das TNA on the Road geht war Hogans und Bischoffs Idee, aben das war ja ein großer Fehler.
    Aber man kann nicht mehr in die Impact Zone zurück, weil die Halle von jemand anderes gemietet wird, deswegen gibt es die Zuschauer aus den Universalstudios nicht mehr.
    Man muss wohl bis Jahresende on the Road bleiben, wegen den Verträgen.
    Aber wo soll TNA dann hin ?

    Wenn man mal daran denkt wieviel das TNA kostet und das Wrestler gefeuert werden müssen und man nicht vergisst das die Gutcheck Challenge auch ein Witz ist, dann frag ich mich wie das weiter gehen soll und ob es nicht besser wäre wenn man sich von denen trennt.

    Wie seht ihr das ?

  2. #2
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    Sehr komplexes Thema. Ich denke auch, dass man die generelle Situation von TNA und das "Regime" von Hogan und Bischoff trennen muss.

    TNA gehört Panda. Panda war bisher immer bereit ordentlich zu investieren um eines Tages vllt. mit TNA auch ordentlich Geld zu machen. Bisher ist es TNA aber trotz hoher Investitionen nicht gelungen in ausreichendem Maße zu wachsen. Das hat aber nicht nur was mit Hogan und Bischoff, sondern viel mehr mit dem gesamten Markt zu tun. Und Bischoff und Hogan sind am Ende nicht diejenigen die bei TNA das letzte Wort haben.

    Kleinigkeiten wie die Gutcheck Challenge muss man am Ende als Experimente sehen. TNA traut sich wenigstens neue Wege zu gehen. Das am Ende nicht alles funktionieren kann ist ja aber klar. Die Gutcheck Challenge, so wie sie bisher lief, ist Schwachsinn, keine Frage. Aber es ist eine Randnotiz, nichts was TNA in irgendeine Gefahr bringt. Meiner Meinung nach war es auch der richtige Schritt On the Road zu gehen. Damals haben auch die heutigen Kritiker diesen mutigen Schritt gelobt. Auch Meltzer, der jetzt Reden darüber schwingt wie teuer das Ganze ist. Am Ende muss man auch einfach sehen, dass man derzeit auch mehr Geld einnimmt. Man macht also keine 600.000 Miese. In der Impact Zone waren zu jeder Impact Show 1.000 Leute und davon hatten die Hälfte Freikarten bekommen. Die Stimmung war zuletzt meistens beschissen. Jetzt hat man 4.000-6.000 ZAHLENDE Zuschauer und gute Stimmung aber alles soll Mist sein? Viel zu einfach Freunde. Es musste jedem klar sein dass TNA nur weiter bestehen kann so lange Panda weiter mitspielt und beim Geld nicht so genau hinschaut. Alle haben gewußt was es kostet auf Tour zu gehen. Okay, Bischoff und Hogan haben diesen Schritt gepusht, aber deren Vorgesetzte haben zugestimmt. Letztendlich musste auch Dixie wissen was das kostet. Also kann sie gleich mitgehen wenn mann HH und EB feuert. Am Ende sind die letzten Entlassungen auch nur folgerichtig. So sehr ich Ryan auch mag und auch wenn ich Gallows und Morgan für talentiert halte, sie alle haben TNA NICHTS gebracht. Genau wie Silva, Hendrix (Die nun wirklich keine Bereicherung der KO Division gewesen wäre, weil sie im Ring nicht wirkliche eine Offenbarung ist) und Co.! In schwierigen Situationen muss man schwierige Entscheidungen treffen und das Roster ist schlichtweg überfüllt für eine zweistündige Weekly und 4 PPVs im Jahr. Leider hat TNA nicht nur richtige Entscheidungen getroffen und die Außendarstellung war beschissen, aber so what. Das war nicht das erste Mal und wird nicht das letzte Mal gewesen sein. So lange man Panda nicht verliert und man weiterhin die Nummer 1 auf Spike ist wird es weitergehen. Und irgendwann wird man auch bei TNA auf den Trichter kommen dass Bischoff und Hogan nicht die Messiase sind und mit WCW auch viel Glück hatten. Und man wird auch weiterhin On the Road bleiben. Nur wird man vllt. an 2 Tagen 4 Shows aufnehmen um Kosten zu sparen oder irgendetwas in der Art. Es gibt immer Möglichkeiten.

  3. #3
    Wossap Gast

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    Ich weiß nicht ob Hulk Hogan oder Eric Bischoff mit fragwürdigen Entscheidungen TNA zerstören, da ich der Meinung bin dass man das mit "TNA on the road" einfach probieren musste. In der alten Impact-Zone waren, wie JME bereits sagte, 1000 Zuschauer, von denen vielleicht gut die Hälfte gezahlt hat. Und jetzt hat man 4000 - 6000 Zuschauer pro Show, und die zahlen auch alle. Man muss auch mal riskante Schritte gehen, da man sonst zur grauen Maus wird, und dann erst Recht niemand neues einschaltet. Ich denke man wird sich das vorher schon sehr gut überlegt haben ob man durch das ganze Land & vielleicht noch darüber hinaus zieht. Und der große Pluspunkt war eben die dadurch verbundene bessere Vermarktung bzw. mehr Publicity. Auf der anderen Seite war natürlich die Kostenfrage, aber man muss doch auch mal etwas neues probieren. Und es sind wirklich nicht Hulk Hogan & Eric Bischoff die der Company mit ihren Entscheidungen so sehr schaden. Klar ist, dass man ohne große Änderung so nicht weitermachen kann, da TNA an der Kostenwelle, wenn es so weiter geht wie jetzt, wohl oder übel ersticken wird. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass man einen Weg findet "On the Road" zu bleiben, und dazu auch noch Plus zu machen. Vielleicht lässt sich am Anfang ja ein Investor finden, der das Ganze mit aufbaut...

  4. #4
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    Die Schuld nur an ihnen fest zu machen wäre sicher nicht richtig, weil man eigentlich immer ein ganzes Team Backstage hat und eine Dixie Carter auch nicht wenig zu sagen hat.

    Aber ich finde die beiden gehören trotzdem weg, weil sie einer positiven Entwicklung im Weg stehen könnten. Hogan und Bischoff kosten nicht nur viel zu viel Geld das man zur Zeit nicht hat, sie waren es doch auch die damals die X Division fast gekilled hätten. Und das Markenzeichen mit dem 6 eckigen Ring. Meiner Meinung nach muss TNA aber wieder zu seinen Wurzeln zurück finden um wieder erfolgreicher zu sein. Wenn zur Zeit die ganzen Knockout's trotz der besten Ratings gefeuert werden und dafür unbrauchbare Wrestler weiter bleiben dürfen ist das für mich ein schlechtes Zeichen.

    Man hat in der Ära von Hogan und Bischoff nicht alles falsch gemacht. Bobby Roode und Austin Aries wurden da zu Main Eventern! Das alleine ist doch schon etwas positives. Aber man hat den gleichen Fehler gemacht wie WWE. Was sich nicht im Main Event ab spielt ist nicht gut gemacht. Also man hat eigentlich solche Dinge wie X Division, Knockout's und Midcard viel zu sehr vernachlässigt. Deswegen wurde jetzt auch der Midcard Titel eingestellt. Die Tag Team Division hat zwar gute Teams wie damals Beer Money und die Motor City Machineguns oder heute Bad Influence, aber die zwei ersten Teams waren schon vor Hulk und Eric da und man hat nie wirklich was aus der Division gemacht. Lieber so seltsame Kombinationen wie Morgan & Crimson oder Joe & Magnus die für mich keinen Sinn gemacht haben.

    Also für mich ist das keine Frage der Firmenpolitik wieso ich Hogan und Bischoff nicht mehr bei TNA sehen möchte. Es ist mehr ihre Ausrichtung von den TNA Shows.

  5. #5
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    Ich finde die Frage ja irgendwie nicht ganz passend.

    Warum sollte es ein Fehler seitens TNA gewesen sein, on the road zu gehen? Der Schritt war längst überfällig. Man existierte zu dem Zeitpunkt mehr als zehn Jahre, konnte viel Erfahrung sammeln, sich ein finanzielles Polster schaffen und verfügte über ein gutes Roster. Wenn also nicht dann, wann sonst? Die IMPACT Zone war tot und das hat dem Produkt meiner Meinung nach geschadet. Wo keine Stimmung ist, lässt man sich auch nicht mitreißen - schon gar nicht, wenn man zwei langweilige Kommentatoren hat, die das Geschehen emotionslos erzählen. Hogan & Bischoff alleine sind auch sicherlich nicht dafür verantwortlich, sie können solche Entscheidungen nicht alleine treffen. Dixie Carter hat mehrfach betont, dass man für dieses Experiment ausreichend finanzielle Reserven hat.

    Ich denke, man wird sich für 2014 wieder langfristig in einer Stadt niederlassen, die eine hohe Bevölkerungsdichte und viele Touris hat (Las Vegas, New York etc.). Dort bleibt man vllt. ein paar Monate und zieht dann weiter. In diesem Prozess - so könnte ich mir vorstellen - werden auch einige Verträge angepasst, sodass Worker, die nicht ständig pendeln wollen oder nicht immer ein Teil der Show sind, auch anderweitig arbeiten können.

    Die gesamte Show hat sich seit 2010 verändert, das ist keine Frage. Rein wrestlerisch ist sie meiner Meinung nach schlechter geworden, aber sie wirkt jetzt deutlich professioneller.

    Ohne einen Hulk Hogan hätte man unter Umständen auch auf wichtige Werbeverträge verzichten müssen. Der Mann ist halt einfach der Inbegriff des Wrestlings und alleine durch seinen Namen war sicherlich viel möglich. Auch für die Ticketverkäufe dürfte sich die Anwesenheit von Hulk Hogan ausgewirkt haben, da ich einige Leute in Deutschland kenne, die nur wegen Hogan zur Tour nach UK geflogen sind. Daneben ist ein Hulk Hogan auch für potenzielle Worker interessant, die von TNA verpflichtet werden sollen - er kann am Ende für die entscheidende Unterschrift auf dem Vertrag sorgen.

    Daher ist für mich nicht alles schlecht, was man bei TNA ausprobiert. Es ist anders. Die Richtung, die man geht, ist nicht verkehrt. Der Fokus sollte jetzt darauf liegen, unnötigen Ballast abzuwerfen und den Cut, der schon seit einigen Wochen gefahren wird, voll durchzuziehen.

  6. #6
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    @ Nobody

    Aber man muss doch auch klar sagen, dass sich das Produkt seit der Ankungt von Hogan und Bischofff in vielen Belangen nicht weiterentwickelt hat. Abgesehen von einer professionelleren Präsentation, ging es in vielen Bereichen bergab. Die Ratings und Zuschauerzahlen sind geringer als noch vor Hogan und Bischoff. Die PPV-Buyrates sowieso. In vielen Belangen hat man die eigene Identität vollkommen fallengelassen. Und wenn man bedenkt, dass Hogan und Bischoff damals 20 Mio. bekommen haben sollen um TNA voranzubringen, dann ist das doch sehr dünn. Dahingehend sollten die angesprochenen "Cuts" auch Hogan und Bischoff treffen. Denn am Ende muss man sich an nackten Zahlen messen lassen. Hogan und Bischoff sind groß darin andere zu blenden und eigenes Unvermögen anderen in die Schuhe zu schieben.

    Die Frage ist doch: Wo wäre TNA heute, wenn Bischoff und Hogan 2010 nicht gekommen wären. Bis dahin ging es mit TNA 8 Jahre lang bergauf, der Bruch kam mit den beiden. War es wirklich so klug mit TNA den Weg zu gehen den WWE geht anstatt etwas eigenes aufzubauen?
    Geändert von JME (23.07.2013 um 10:51 Uhr)

  7. #7
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    Das kommt halt auf die Betrachtungsweise an: Ich sage ja, rein wrestlerisch und von der Show her ist es für mich kein Fortschritt. X-Division mal oben, mal unten. Knockouts glänzen seit ein paar Wochen durch die Stip-Matches. Tag Team Division peinlich. So lässt sich das fortführen. Allerdings gebe ich den beiden gerne die Credits für das Marketing und die Ausweitung weltweit.

    Zu den PPV Buyrates da kann man ja nicht wirklich etwas sagen: Auf die Aussagen von Meltzer diesbezüglich gebe ich rein gar nichts.

    Ob TNA den beiden 20 Mio. gegeben hat, das lasse ich auch mal dahingestellt.

    Die Ratings sind nicht mehr so prickelnd, aber das Interesse hat allgemein abgenommen - auch Liga Nord ist betroffen. Kann man also auch nicht alleine den beiden in die Schuhe schieben.

    Die Frage lässt sich leider nicht beantworten, da wir ein solches Szenario nicht rekonstruieren können. Ich sehe das alles mit sehr gemischten Gefühlen, habe mich an die Situation gewöhnt und kann letztendlich nichts ändern. Wenn Dixie beiden vertraut, dann soll das okay sein. Wir haben leider nur einen sehr kleinen Einblick in das, was hinter den Kulissen passiert.

    Am Ende sieht es doch so aus, dass beide ebenfalls "nur" Verträge haben: Ist man bei TNA mit der Entwicklung nicht zufrieden oder leisten die beiden keine gute Arbeit, werden die Verträge halt auch irgendwann mal nicht mehr verlängert. Somit scheint ja bisher alles in Ordnung zu sein.

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