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Thema: Flashback # 16: Review und Analyse zum SummerSlam 1991

  1. #1
    Avatar von Silentpfluecker
    Silentpfluecker ist offline Pseudo-Wrestlingphilosoph und AndiTaker Hall of Famer
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    Standard Flashback # 16: Review und Analyse zum SummerSlam 1991

    Es ist mal wieder soweit: Ich möchte wieder einmal mit euch in der Vergangenheit der WWE schwelgen - und heiße euch daher herzlich willkommen zur Nachbetrachtung des vierten SummerSlams der Geschichte. Dieser fand im Jahre 1991 statt und ging vor 20.000 Zuschauern im Madison Square Garden über die Bühne. Die Moderation übernahmen dieses Mal Gorilla Monsoon, Bobby Heenan und der auch am Mic stets hochmotivierte Roddy Piper. So viel zu den nackten Fakten. Kommen wir zum Wrestling an sich, denn da wurde im Sommer 91 tief in die Trashkiste gegriffen, standen doch in diesem Jahr zum einen ein Wrestlingmatch (den wrestlerischen Main Event wird man wohl mit viel gutem Willen gerade noch so als Wrestlingmatch bezeichnen dürfen) und zum anderen... eine In-Ring-Hochzeit (!) im Vordergrund. Wenn das nicht aufhorchen lässt...
    Da man bei Wrestlemania VII bereits ein paar Monate zuvor die nationale Karte nicht nur gezogen, sondern wohl auch ein wenig überreizt hatte, blieb für den SummerSlam nur noch ein Abklatsch der ganzen Kiste übrig, der in Sachen Qualität freilich ganz neue (und zwar niedrige!) Maßstäbe setzte: Hulk Hogan durfte zusammen mit dem Ultimate Warrior gegen Sergeant Slaughter und den in der WWF nicht wirklich häufig im Ring (eher daneben) stehenden General Adnan sowie den wieder ausgegrabenen Colonell Mustafa (besser bekannt als Iron Sheik) im Main Event antreten. Dass das ganze Ding als Handicap Match aufgezogen wurde, konnte allerdings schon damals nicht darüber hinwegtäuschen, dass die drei Heels allesamt mehr oder weniger deutlich ihren Zenit überschritten hatten, im Jahr 1991 über vierzig Jahre alt waren (Adnan hatte sogar schon locker die fünfzig überschritten, Mustafa war nur unbedeutend jünger) und daher im Ring auch kaum mehr etwas retten konnten. Hier bildete also eine auch für damalige Verhältnisse äußerst gewagte Ansetzung den Main Event. Da passte die Bezeichnung „Match made in Hell“ besser, als man dies in der WWF damals wohl selber glaubte.
    Nicht viel mehr durfte man vom „Match made in Heaven“ erwarten (für mich eher „Match made in Hell II“), welches die On-Screen-Hochzeit des wieder auf den Pfad der Tugend zurückgekehrten Macho Man mit seiner Heulboje Miss Elizabeth beinhaltete. Man durfte also gespannt sein...
    Doch bevor man zu diesen Katastrophen erster Güte vordringen durfte, musste man zunächst mit etwas klarkommen, womit man fast gar nicht mehr zu rechnen wagte, nämlich mit Wrestling!

    1. Match
    6 Man Tag Team Match
    The British Bulldog, The Dragon & The Texas Tornado gewannen Power and Glory (Paul Roma & Hercules) & The Warlord (w/ Slick) via Pin

    Das erste Match der größten Party des Sommers 1991 war ein Six Man Tag Team Match, zwischen drei flotten oberen Midcardfaces auf der einen und drei ebensolchen Heels auf der anderen Seite. Hierbei feierte Ricky Steamboat sein PPV-Comeback in der WWF als „The Dragon“. Das war mal wieder typisch WWF: Obwohl der Junge über einen großen Namen verfügte und bei Wrestlemania III sogar von Randy Savage den IC Title gewann, bookte man ihn als einen völlig neuen Charakter, ohne groß Bezug auf die Erfolge in der Vergangenheit zu nehmen. Aber auch generell war das Steamboat-Comeback nicht wirklich das Gelbe vom Ei: Auf mich wirkte das Drachenkostüm unfreiwillig komisch. Dazu nahm der feuerspuckende Drache in der WWE kaum an Fahrt auf: Schon seit Februar war Steamboat wieder in der WWF, aber erst beim SummerSlam stand er auf der PPV-Card. Nicht lange danach verließ ein nicht wirklich glücklicher Steamboat die WWF wieder. Ein erfolgreiches Comeback sieht anders aus, aber immerhin zeigte er in den Jahren danach in der WCW noch einmal, was wrestlerisch eine Harke ist. Die größten Reaktionen bei den Fans bekam übrigens der British Bulldog.
    Die Ansetzung selbst bot ein ordentlich aufgebautes und (gerade wegen Steamboat) stellenweise fast schon klassisch geführtes Tag Team Match, das zwar wirklich nicht schlecht war, aber irgendwie (zumindest bei mir) das letzte bisschen Feuer vermissen ließ (trotz eines flammenspuckenden Drachens). Von den Faces waren Davey Boy Smith und Ricky Steamboat technisch über jeden Zweifel erhaben, bei den Heels gefiel mir Paul Roma sogar richtig gut. Aber irgendwie war das ganze Ding zu sehr darauf ausgerichtet, dass die Heels lange auf Steamboat einprügelten (und dabei dieses Mal gar nicht so viel unfairer als die Faces agierten), bis diesem der Hot Tag gelang und die Faces den Sieg holten. Alles in allem war der Opener für die damalige Zeit also schon in Ordnung, aber viel mehr (gerade aus heutiger Zeit) eben auch nicht.

    Es folgte das erste Interview des Abends von Sean Mooney, der Mr. Perfect zu Gast hatte. Dieser wies noch einmal daraufhin, dass „perfekt“ besser als „exzellent“ sei (sein Gegner Bret Hart nahm für sich ja bekanntlich immer wieder in Anspruch, in Sachen Ausführung exzellent zu sein), und befand sich in Begleitung des „Coaches“ John Tolos (ein Wrestler, der in den 60er und 70er Jahren seine beste Zeit hatte und im Jahr 1991 als Manager in die WWF kam), der ein breites Grinsen aufsetzte und immer wieder fröhlich mit seiner Trillerpfeife trällerte. Es ist doch schön, wenn ältere Herren sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen können...

    2. Match

    WWE Intercontinental Championship
    Singles Match
    Bret Hart gewann gegen Mr. Perfect (c) (w/ The Coach) via Submission --> Titelwechsel!

    Ein technisch geradezu hochklassiges Match bot die nun folgende Partie um die Intercontinental Championship, verkörperten doch beide Worker technisch das Beste, was die WWF zu dieser Zeit zu bieten hatte. Beide begannen mit Headlocks und diversen anderen Haltegriffen, das war auch nicht wirklich anders zu erwarten. Gerade der Hitman spulte dabei zunächst professionell sein Repertoire ab, was aber von Perfect klasse gesellt wurde. Doch als Perfect irgendwann im Laufe des Matches fliehen wollte und Bret ihn unsanft zurückholte, wobei er dessen „Badeanzug“ zerriss (was den perfekten Ansatz eines späteren Bierbrauchs entblößte), nahm das Match an Intensität, Tempo und Matchfluss zu und wurde von Minute zu Minute immer besser. Beide zeigten, wie beschlagen sie technisch waren, und wie man ein großes Match langsam, aber fokussiert aufbaut. Als der Hitman sogar aus dem Perfect-Plex auskickte, war die Stimmung in der Arena am Kochen. Es folgten diverse Near-Falls auf beiden Seiten, welche allesamt von der Crowd gekauft wurden und für eine unglaubliche Stimmung in der Halle sorgten. Hier wurden kein Spotfestival abgebrannt, hier wurde ein großartig aufgebautes und technisch fein geworktes Match gezeigt und im Ring erzählt, das am Ende (nachdem Bret Hart nach einem Sharpshooter out of nowhere gewann) die Fans zu Recht komplett mitgerissen hatte. Bret Hart war neuer IC Champion und die Wrestlingwelt um ein feines Match reicher. Dave Meltzer gab für dieses Match seinerzeit vier Sterne - und wer sich ein klein wenig auskennt, der weiß, was das in der damaligen Zeit bedeutete. Dass diese Ansetzung auch das unbestrittene Match of the Night war, muss eigentlich gar nicht mehr wirklich erwähnt werden...

    Im folgenden Interview hatte Gene Okerlund einen Riesen (André the Giant) und zwei Kampfzwerge (die Bushwhackers) zu Gast, um letztere vor ihrem Match gegen die Natural Disasters zu interviewen. André stand den Bushwhackers dabei als moralischer Unterstützer Pate, da er im Vorfeld von Earthquake angegriffen wurde, also auf diese Weise auch irgendwie mit in das Match involviert war.

    3. Match

    Tag Team Match
    The Natural Disasters (Earthquake & Typhoon) (w/ Jimmy Hart) gewannen gegen The Bushwhackers (Bushwhacker Butch & Bushwhacker Luke) (w/ André the Giant) via Pin

    Wie dem auch sei, die Bushwhackers traten im nun folgenden Match also gegen die Natural Disasters an und wurden vorher von einem bereits auf Krücken gehenden André zum Ring begleitet (man konnte den Verfall dieses sanften Riesens wirklich von PPV zu PPV immer deutlicher erkennen; es ist eigentlich unglaublich, dass dieser Mann in seinem körperlichem Zustand bis wenige Tage vor seinem Tod Ende Januar 1993 noch im Dezember 1992 in Japan in den Ring gestiegen ist – wer kann, der soll sich das bei Youtube man anschauen, es ist ein erschreckender und zugleich doch rührender Anblick).
    Aber Bobby Heenan konnte am Kommentatorenpult wieder einmal einiges retten: Auf die Frage, wie er die Bushwhackers gegen die Disasters mental einstellen würde, wenn er deren Manager wäre, antwortete dieser trocken, dass er sich umbringen würde, wenn er die Schafhirten managen müsste. Klare Ansage...
    Das Match war natürlich reine Comedy, wobei man die Naturkatastrophen ziemlich albern darstellte, da sie zu Beginn sogar von den Bushwhackers dominiert wurden. Diese durften auch in der Folgezeit ordentlich mithalten und sogar diverse Rammbock-Finisher verteilen. Am Ende setzte es dann aber doch den Earthquake-Splash und alles war vorbei. Na ja, fast, denn die Disasters wollten sich noch den armen André vornehmen, der aber heldenhaft mit der Krücke herumfuchtelte und dann auch von der Legion of Doom gerettet wurde.
    Am Ende steht hier ein eher maues Match, das aber den allerletzten Auftritt von André the Giant bei einem WWF-PPV bot, also immerhin den Hauch einer historischen Relevanz für sich verbuchen kann. Na ja, es sind manchmal auch bei Riesen die kleinen Dinge, die relevant sind...

    Es folgte ein „Special Report“ von Bobby Heenan, der sich vor Hulk Hogans Umkleidekabine zu Wort meldete und den Hulkster nach eigenem Bekunden „in Verlegenheit“ bringen wollte. Na, das klang ja vielversprechend (denn wie wollte man bloß einen von sich selbst überzeugten Menschen wie Hogan auch nur in die Nähe einer Verlegenheit bringen, nach allem, was der Junge im Laufe seiner Karriere schon an Peinlichkeiten und Talentbeerdigungen hinter sich gebracht hatte, ohne dabei auch nur ein einziges Mal wenigstens leicht von der Schamesröte gezeichnet gewesen zu sein?). Heenans Idee war in der Tat putzig: Er wollte sich als offizieller Vertreter des einzig wahren Champions Ric Flair in Szene setzen und Hogan den WCW-Championship-Gürtel präsentieren (Flair hatte die WCW kurz vorher wegen bevorstehender Gehaltskürzungen und einem von oben vorgegebenen Imagewechsel verlassen und sich der WWF angeschlossen – den Gürtel, der von der WCW erst im folgenden September offiziell für vakant erklärt wurde, nahm der Nature Boy kurzerhand mit, da er das bei der WCW für den Gürtel hinterlegte Pfand nicht zurückerhalten hatte, und trat damit zunächst auch bei der WWF auf; eine herrliche Storyline, die wieder einmal zeigte, dass eine fast schon groteske Realität manchmal noch unglaublicher klingt, als es eine ausgedachte Storyline je könnte). Hogan reagierte wie erwartet humorbefreit auf Heenans Besuch und schmiss die kurz zuvor leicht geöffnete Tür sofort wieder in die Angeln (es fehlte eigentlich nur ein gegrunztes „Let me tell you something: Ich kaufe nichts, Brother!“ - aber man kann eben nicht alles haben).
    Nachdem sich Monsoon und Piper vor Begeisterung und herrlich schlecht geschauspielerter Erheiterung ob dieser Heldentat des Hulksters offenbar beide gleichzeitig in die Hose gemacht hatten, durfte Sean Mooney den Millon Dollar Man mit der in goldenem Plastikkleid auf 5-Pfennig-Nutte machenden Sensational Sherri interviewen. Damit war klar: Es folgte das Match zwischen Ted DiBiase und Virgil. Diese Paarung hatten wir bereits (mit eher mäßigem Erfolg) bei Wrestlemania VI, aber man hatte wohl noch nicht genug davon, so dass beim SummerSlam die ganze Kiste noch mit der Stipulation angereichert wurde, dass die „Million Dollar Championship“ auf dem Spiel stand.

    4. Match

    Million Dollar Championship
    Singles Match
    Virgil gewann gegen Ted DiBiase (c) (w/ Sensational Sherri) via Pin --> Titelwechsel!

    Zuerst lief der Million Dollar Man mit Sherri ein (die gleich wieder unglaublich war; schaut es euch einfach an - Fans von Sherri wissen, warum man bei ihr einfach dahinschmelzen muss), danach kam Virgil zu poppigen Klängen unter Reaktionen, die eher als Höflichkeitsapplaus zu bezeichnen waren. Im Ring selber legte Virgil los wie die Feuerwehr und zeigte einige schöne Aktionen. DiBiase konnte das Tempo natürlich nicht mitgehen und verlegte sich auf seine Stärke, das Sellen. Nach der Anfangsoffensive musste Virgil ordentlich einstecken, bis er out of nowhere den Million Dollar Dream gegen seinen Erfinder einsetzen konnte. Das rief natürlich Sherri auf den Plan, die Virgil mit der Handtasche eins über den Schädel zog, woraufhin der Referee einschritt und DiBiase disqualifizierte, so dachten zumindest alle. Da dies aber Virgil nichts gebracht hätte (Gürtel wechseln bekanntermaßen nur nach Pin oder Submission) schickte der Unparteiische lieber Sherri in die Umkleide und setzte das Match fort (auch mal eine Idee: Willkür siegt!). Danach ging es mal hin, mal her, bis Virgil gegen den Referee geschleudert und danach von DiBiase nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen wurde. Da der Unparteiische aber ausgeknockt war, konnte er logischerweise auch das Cover gegen Virgil nicht durchzählen. Als DiBiase daraufhin das Polster von der Ringecke entfernte und Virgil mit dem Kopf dagegen schlagen wollte, drehte dieser den Spieß um, haute stattdessen den millionenschweren Kopf von DiBiase auf das entblößte Eisen - und gewann so das Match (das alles in allem in Ordnung ging sowie ordentlich aufgebaut und umgesetzt wurde) und einen Gürtel, den eigentlich niemand brauchte.

    Im nun folgenden Interview gab der Mountie, der im Vorfeld des SummerSlams den Big Boss Man mit seinem Elektrostock unfair angebrutzelt hatte, bekannt, dass er mit Hilfe der New Yorker Polizei den Boss Man einsperren werde. Der sah das naturgemäß etwas differenzierter, und so kam es zum nächsten Match, das allen Ernstes von der Stipulation lebte, dass der Verlierer eine Nacht im Gefängnis verbringen musste!

    5. Match

    "Jailhouse Match" - Loser had to spend 24 hours in a New York City jail
    Big Boss Man gewann gegen The Mountie (w/ Jimmy Hart) via Pin

    In diesem Match der beiden völlig verschiedenen Ordnungshüter, bei dem herausgefunden werden sollte, wer denn nun der wahre Hüter von Recht und Ordnung in der WWF war, waren anfangs stiffe Aktionen (Boss Man) und klassisches Heel-Selling (Mountie) Trumpf. Beide lieferten sich ein überraschend intensives Match, das zwar ganz sicher kein technischer Leckerbissen, aber dennoch zumindest zu Beginn flott auf die Matte gebracht wurde und auch recht ordentlich anzusehen war.
    Als aber der Mountie nach einer illegalen Aktion von Jimmy Hart Oberwasser gewann, wurde das Tempo spürbar herausgenommen, zumal der Boss Man erst einmal nur einsteckte.
    Wie es sich aber gehört, konnte sich der Polizist nach einem Piledriver und missglückten Einsatz des Elektrostocks durch den Moontie zurückkämpfen und nach einem Alabama Slam den Sieg erringen (vorher durfte der Mountie allerdings aus dem Bossman Slam auskicken!).

    Nachdem der Mountie also das Match verloren hatte und von der Polizei abgeführt seinen Weg ins Gefängnis antreten musste, folgte eine endlos lange Interview- und Segmentreihe, die zum einen keiner brauchte und die deswegen zum anderen hier so kurz wie irgend möglich gehalten werden soll: Zuerst faselte Ted DiBiase was von Skandal und einem unberechtigten Gewinner Virgel, dann freute sich Bret Hart über seinen Titelgewinn und schließlich machten die Natural Disasters deutlich, dass sie sich eigentlich auch ziemlich knorke finden (Earthquake versuchte hier offenbar bei der holden Damenwelt zu punkten, indem er optisch gewagt oben ohne auftrat) und die Legion of Doom gerne aufessen würden (das glaubte man ihnen aufs Wort!). Jimmy Hart war derweil so sehr um seinen Mountie besorgt, dass er vor lauter Mitgefühl sogar seine Sonnenbrille verloren hatte und nur noch seinen Anwalt erreichen wollte, um den Mountie zu retten. Ja ja, in Sachen Freakshow stand die damalige WWF der heutigen WWE schon damals in nichts nach...
    Und es ging sogar noch weiter: Zuerst stellte der Big Boss Man klar, dass er für Law and Order stehen würde, dann suchte Gene Okerlund den Macho Man auf, der sich in weißer Spandex-Hose, goldener Fliege und papageifarbenem Kopftuch auf seine Hochzeit vorbereitete und telefonisch letzte Anordnungen für die Zeremonie gab (man fühlte sich langsam wirklich wie im „Käfig voller Narren“). Als nächstes Segment unserer Freakshow für mental Angeknackste wurde gezeigt, wie der Mountie ins Gefängnis eingeliefert wurde und dabei erbost immer wieder seinen Namen rief.
    Danach gaben sich die Nasty Boys als WWF Tag Team Champions die Ehre, die später noch ihre Gürtel gegen die Legion auf Doom verteidigen mussten und sich dabei eigentlich auch nicht die schlechtesten Chancen ausrechneten.
    Und um das Fremdschämen auf den Höhepunkt zu bringen wurde dann gezeigt, wie auf der Polizeiwache Vorbereitungen dafür getroffenen wurden, Fotos und Fingerabdrücke vom Mountie zu machen.
    Bei solchen Segmenten fragen sich allen Ernstes immer noch einige, warum mancher Fan als vermeintlich halbwegs normaler Mensch im Real Life alles in die Wege leitet, um zu verheimlichen, dass man Wrestling eigentlich doch irgendwo ziemlich klasse findet?
    Aber am Ende war man damit immer noch nicht: Es folgten Männer in roten Footballpats mit Schaumstoff-Spitzen (Legion of Doom), drei Oberlippenbartträger in merkwürdigen Irakuniformen (Slaughter, Mustafa und Adnan) und ein muskelbepackter Lockenkopf in einem Referee-Shirt in der Größe XXS (Sid Justice) – was soll man einem normalen Menschen dazu noch sagen? Wenn man es positiv sehen will: Das war die Gimmick-Ära auf ihrem vermeintlichen Höhepunkt!

    6. Match

    WWF Tag Team Championship
    Street Fight
    The Legion of Doom (Hawk & Animal) gewannen gegen The Nasty Boys (Brian Knobbs & Jerry Sags) (c) (w/ Jimmy Hart) via Pin --> Titelwechsel!

    Als keiner mehr ernsthaft daran glaubte ging es aber dann doch noch tatsächlich mit Wrestling weiter: Die Tag Team Titel standen auf dem Spiel. Ich habe es schon einmal gesagt und sage es wieder: Ich mag die Nasties unglaublich gerne. Sie waren ein Tag Team der alten Schule, die häufig genug herrlich unterhaltsam mit dem Publikum interagieren konnten, egal ob als Faces oder Heels. Klar, die Road Wariors (oder Legion of Doom, wie sie bei der WWF hießen) sind Legenden ohnegleichen, aber ich kann mir nicht helfen, ich persönlich mag die Nasty Boys einfach einen kleinen Tick mehr.
    Wie dem auch sei, es folgte ein ordentliches Tag Team Match, das aufgrund der No-DQ-Stipulation immer mal wieder den einen oder anderen Regelverstoß mit sich brachte, so zum Beispiel den Einsatz eines Helms von Jimmy Hart durch die Nasties gegen Animal, dann durch Hawk gegen die Nasties. Letztere Aktion nutzten LOD zu ihrem Finisher – und schwuppdiwupp hatten wir neue Tag Team Champions. Wie gesagt, das Match kann man sich schon mal anschauen, auch wenn es mit deutlich unter zehn Minuten für ein Titelmatch doch etwas zu kurz war. Es wirkte auf mich irgendwie "unfertig".

    7. Match

    Singles Match
    Irwin R. Schyster gewann gegen Greg Valentine via Pin

    Dann hatte eines meiner absoluten Lieblingsgimmicks aller Zeiten seinen Auftritt: IRS musste gegen Greg Valentine ran. Mike Rotunda (in den 80ern immerhin zweimal WWF Tag Team Champion mit Barry Windham) trat vorher vier Jahre lang für die NWA an, kam aber im April 1991 mit dem Gimmick des IRS wieder in die WWF zurück. Und dieses Gimmick des Finanzbeamten, der immer wieder mahnend an die Steuerpflicht erinnerte und in jedem Match mit weißem Hemd, Krawatte und roten Hosenträgern antrat, ist nach meinem Dafürhalten eines der putzigsten Gimmicks aller Zeiten. Als ich ein kleiner Junge war (danke, Erich) fand ich IRS langweilig und doof. Mittlerweile hat er sich zu einem der von mir am meisten geschätzten In-Ring-Charaktere überhaupt gemausert, wozu neben seinem klasse Selling und seiner professionellen Einstellung eben auch dieses nahezu einzigartige Gimmick beitrug.
    Das Match selber war oldschoolmäßig aufgezogen und von zwei ausgebufften Vollprofis sauber geworkt. Zwar hatte es einige Längen und die Crowd war nahezu völlig tot, aber alles in allem war das Match meines Erachtens dennoch gerade so noch ordentlich, wenngleich natürlich alles andere als ein Knaller. Es war eben der typische Füller vor dem Main Event. Als Valentine gerade zum zweiten Mal seinen Figure Four Leglock ansetzen wollte, rollte IRS ihn ein und holte sich so den Sieg. Das ging auch in Ordnung, da der Charakter IRS wie gesagt erst seit April 1991 in der WWF unterwegs war und aufgebaut werden musste. Dafür war Valentine ideal. Und am Horizont wartete ja auch schon die Idee „Money Inc.“

    Im danach folgenden Interview erklärten Hulk Hogan und der Ultimate Warrior, warum sie das „Match made in hell“ sicher gewinnen würden, wobei beide eher damit beschäftigt waren, sich cooler als den anderen zu präsentieren (was natürlich keinem so recht gelang, sehr aufgesetzt wirkte und daher auch eher uncool aussah).

    8. Match

    3-on-2- Handicap Match - Special Referee: Sid Justice
    Hulk Hogan & The Ultimate Warrior gewannen gegen Sgt. Slaughter, Col. Mustafa & General Adnan via Pin

    Und dann stand tatsächlich der wrestlerische Main Event an, das „Match made in hell“. Gott sei Dank, so muss man aus Sicht der Fans von Hogan und dem Warrior fast schon sagen (für alle anderen mag ich hier nicht sprechen), denn fast wäre es zu dieser Ansetzung gar nicht gekommen. Die Gründe dafür fassen sämtliche Vorurteile über die WWF im besonderen und Wrestling im allgemeinen zusammen: Ein paar Wochen vor dem SummerSlam drohte der Warrior gegenüber Vince McMahon damit, nicht bei der größten Party des Sommers anzutreten, sofern Vince ihm nicht 500.000 Dollar zahlen würde, die Vince dem ultimativen Krieger angeblich noch schuldete. Hiervon bekamen angeblich Hulk Hogan und Sergeant Slaughter Wind, die sich heldenhaft bereiterklärten, die Sache mit dem Warrior körperlich zu regeln. Vince wollte aber den Schein der Seriosität wahren, zahlte dem Warrior das Geld (denkt darüber, wie ihr mögt), nur um ihn umgehend nach der Show zu feuern. Später sagte der Warrior dazu, dass er mitnichten gefeuert, sondern nur suspendiert wurde, und letztlich von sich aus die WWF verließ. Vince gab zu Protokoll, dass er dem Warrior das Geld zahlte, weil er auf der Zielgeraden zur Show den Main Event nicht mehr ändern konnte. So oder so zeigt diese Geschichte, wie es damals in der WWF zuging (und wie es vielleicht auch heute der WWE noch zugehen könnte).
    Wie dem auch sei: Letztlich kam es also doch noch dazu, dass die ganze Kiste wie geplant über die Bühne gehen konnte.
    Zuerst kam Sid Justice an den Ring, der den Unparteiischen gab, der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen wollte und sich dafür auch ausgiebig bejubeln ließ. Sid kam Anfang des Jahres 1991 von der WCW zur WWF, hatte sein Debüt als Babyface allerdings erst im Juli – und sollte im Rahmen des SummerSlams dem großen WWF-Publikum ausführlich vorgestellt werden.
    Nach einem ausgiebigen Einmarsch der Gladiatoren (bei dem man meiner Meinung nach erstmals deutlich spürte, dass der Jubel für Hogan überschaubarer wurde) waren dann auch alle im Ring und es ging los. Und die Kombi aus Hogan und dem Warrior war im Ring genauso harmonisch wie außerhalb, nämlich nahezu gar nicht. Das Match holperte und polterte so vor sich hin, die Crowd blieb über weite Strecken ruhig und irgendwie schien das alles keinen so richtig zu interessieren. Dass Adnan (damals 52 Jahre alt) und Mustafa (51) wie eingangs erwähnt ihre besten Zeiten im Ring zu diesem Zeitpunkt auch schon längere Zeit hinter sich hatten, machte das Drama nicht wirklich besser (den ehemaligen Iron Sheik hatte man im Zuge des Golfkrieges noch im März 1991 zur WWE zurückgeholt; aber nach dem Ende der Kampfhandlungen war auch das Feindbild im mittleren Osten verschwunden, so dass der nun überflüssig wirkende Mustafa nur noch gute Miene zum geschmacklosen Spiel machen konnte, ohne aber wrestlerisch noch wirklich etwas reißen zu können). Da das Match voll und ganz von der billigen politischen Storyline leben sollte, zündete es auch zu keinem Zeitpunkt. Der einzige, der hier wirklich hart arbeitete, war Sergeant Slaughter. Dennoch, das Match war von vorne bis hinten nahezu nichts! Am Ende schmiss Hogan dem schon angeschlagenen Slaughter Kreide ins Gesicht (einmal mehr eine lupenreine Heelaktion), ließ den Legdrop folgen und holte sich den Sieg in einem Main Event, der eigentlich eine mittelschwere Zumutung war. Dass die Crowd bei der Siegesfeier nahezu völlig tot war, sollte daher auch keinen wirklich überraschen.
    Immerhin machte Hogan bei der Siegesfeier noch einmal deutlich, dass und warum es für ihn wahre Liebe offenbar nur unter Männern gibt, riss Jusice dessen Shirt vom Leib und feierte mit dem Unparteiischen (!!!) posierend im Ring. Der Warrior war wegen der „Geldaffäre“ bei der Feier nach dem Match übrigens schon nicht mehr im Ring... Ich mache es kurz: Was für ein Dreck!

    Da war man fast neidisch auf den Mountie, der immer noch im Gefängnis eingesperrt war (daher also auch das Match nicht mitansehen musste) und (wie die Videobilder zeigten) mittlerweile in der Zelle Bekanntschaft mit einem Mitverbrecher machen durfte, der offenbar gleich in diverser Hinsicht am Mountie interessiert war...

    In-Ring-Hochzeit:

    Wer bei diesem PPV so weit gekommen war, der sollte doch auch noch das Ende überstehen. Doch vor dem finalen Todesstoßsegment muss der Verfasser dieser Kolumne noch etwas vorweg schicken (wobei Wert darauf gelegt wird, dass hier lediglich die persönliche Meinung wiedergegeben wird): Ich mag keine Talkshows und auch keine Daily Soaps (ich verabscheue sie sogar aus tiefstem Herzen!). Vielleicht ist das auch der Grund, weswegen ich mit In-Ring-Hochzeiten so absolut gar nichts anfangen kann. Viele Wrestlingfans scheinen das indes anders zu sehen, denn seitdem der legendäre Gorgeous Gerorge (mehr über ihn und sein zweifelhaftes Vermächtnis gibt es im W-I Pedia zu lesen, unter anderem in der Biographie von Stephanie McMahon, eine der Haupttäterinnen in Sachen In-Ring-Hochzeiten) mit dieser Unsitte vor Ewigkeiten anfing, erfreut sich dieser Schund einer nahezu ungebrochenen Beliebtheit bei den zahlenden Kunden.
    Um also dem geneigten Fan nach dem schlimmen Main Event den Rest zu geben, wurde nun noch das „Match made in Heaven“ (wie eingangs bereits erwähnt, eigentlich das wahre Match made in Hell) gezeigt: Die Hochzeit von Randy Savage und Nerv-Queen Elizabeth. Zunächst mutete man den Zuschauern den Antrag des Macho Man im TV zu (wobei dieser, ganz der ausdauernde Vollprofi, als den wir ihn kennen, einen Rekord im „Elizabeth“-Sagen aufstellte), dann ein Video, das vor Schmalzigkeit nicht zu toppen war – und dann ging das Grauen erst richtig los: Zuerst kam der paradiesische Macho Man an den zum Traualtar umgestalteten Ring, dann ein dickes Mädchen aus Landau zum Blumenstreuen, dann ein Junge, der irgendwo das Imitat eines Eherings aus einem Kaugummiautomaten geklaut hatte, und noch allerlei andere verstörende Gestalten, denen man für diesen Auftritt wohl eine warme Mahlzeit versprochen hatte. Schließlich kam endlich Elizabeth persönlich (mit dem üblichen Lächeln) – und mir wurde sofort wieder schlecht. Irgendein abgewrackter Hafensänger, den man wohl unter Androhung von Prügel in eine schlecht nachgemachte Kutte gesteckt hatte, brabbelte dann so etwas wie eine Heiratspredigt (dabei behielt Savage natürlich Hut und Sonnenbrille auf, die er erst bei der „Willst Du-Frage“ abnahm). Das Ganze war also wie erwartet trashig: Savage hatte während der ganzen Zeremonie mehr Kontakt zum Publikum als zu seiner Frau; Elizabeth wusste wie immer nicht, was sie überhaupt zu tun hatte.
    Schlussendlich (unabhängig davon, ob man In-Ring-Hochzeiten und / oder Miss Eizabeth nun mag oder nicht) muss man sich einen Fakt immer wieder vor Augen führen: Das war das Schlusssegment des SummerSlams 1991, also der gefühlte Main Event (immerhin auf diese Weise durfte Savage den zu Zeiten Hogans mal erreichen). Mehr als diese Hochzeit hatte man 1991 also wirklich nicht als Main Event zu bieten! Manchmal fasst eine kleine Randnotiz ein ganzes Event zusammen...

    Fazit:
    Es gab ein richtig starkes Match, ein oder zwei solide Paarungen – der Rest war eher belanglos bis erschreckend schwach. So bleibt der SummerSlam 1991 (zumindest bei mir) als ein weiterer eher schlapper Sit-In denn als die größte Party des Sommers in Erinnerung
    Geändert von Silentpfluecker (15.08.2016 um 20:48 Uhr)
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    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass WWE doof ist.

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    Die Welt könnte so schön sein - ohne Dich!"


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    Ah, ein herrlich geschriebener Flashback zu einem eher grausigen PPV - da konnte man die Perlen leicht raussuchen und den Rest in den Müll pfeffern oder wenigstens respektvoll wieder vergessen.

    Mit dem Match Hart vs. Perfect hatte man das Paradebeispiel, warum der IC-Titel damals DEUTLICH interessanter war als "Hogans Titel", der ja meistens mit dem Ding herumlief. Ich hatte damals schon die Weeklies verfolgt und fand daher dieses Match der IC-Titanen zwar gut aber schlechter als erwartet. Damals wusste ich noch nicht, warum hier mit angezogener Handbremse gearbeitet wurde. Mr. Perfect war auf Anraten der Ärzte bereits zurückgetreten, aber er hatte darauf bestanden, dass Hart den Titel in einem Match gegen ihn gewinnen sollte und er den Titel nicht einfach vakantieren wollte. Dafür lobt ihn Hart bis heute in den allerhöchsten Tönen. Und so quälte sich Perfect mit Rückenschmerzen durchs Match, das trotzdem von vielen als starkes Match empfunden wurde. Stellt euch vor, was das für ein Klassiker geworden wäre, wenn Perfect fit gewesen wäre? Wir würden das Match wohl in einem Atemzug mit Macho Man vs. Steamboat nennen. Ja, das war der IC-Titel, damals vor langer, langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...

    Noch ein Paradebeispiel hatten wir mit den Bushwhackers. Wollte man damals zum Heel turnen, dann musste man nur die putzigen Bushwhackers attackieren. Das hatte nicht nur Earthquake gemacht, sondern der einst facige Tugboat warf die knuddeligen Schafhirten davor Yokozuna zum Fraß vor und wurde in Rekordzeit zum Heel Typhoon. So etwas bekommt man heute bestenfalls noch, wenn man Bayley hintergeht. Sonst muss man schon massig austeilen, bis man als Heel wirklich akzeptiert wird. Ein letzter Salut noch an Andre, der auch hier wieder nur noch fürs Kommen bezahlt wurde.

    Was soll man zum Rest sagen? Freakshow und Trash - das hat unser leiser Pflücker sehr richtig auf den Punkt gebracht. Dies war immerhin die Sommerparty, und man hatte eben noch nicht alle paar Wochen ein PPV. Was man hier also zusammengebookt bekam war Magerquark mit geschmackloser Soße. Ob alles, was Hogan machte, Lonely Virgils Erfolgsphase (wurde schnell langweilig) oder eine Hochzeit als "Main Event", den Summer Slam mit diesen Lowlights zu beenden war schon echt gewagt. Man muss sich des Publikums ja sehr sicher gewesen sein.

    Also: Hart vs. Perfect ist ein "Fast-Klassiker", den man gesehen haben sollte mit dem Wissen, dass Perfect eigentlich gar nicht mehr antreten durfte. Daran sieht man, was für ein Haudegen Curt Hennig wirklich war. Er erholte sich ja sogar und stieg später wieder in den Ring. Den Rest des Summer Slams braucht man nur zu schauen, wenn man sonst nichts zu tun hat.

  4. #3
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    Flashback-Time!!!
    #GiveStableGuyACheesecake


    Kommt gut nach dem Training! Zwei Minuten einwirken lassen...

  5. #4
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    Besten Dank wie immer für das Feedback und die spannenden Ergänzungen @Overtaker
    Silentius Treas - Oder wie EMJ gerne sagt: Silent Hill...

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    klasse und kurzweilig geschrieben - das passierte ja zu meiner Wrestling-"Hochblüte".. obwohl schon ewig her, erinnert man sich dank der Reviews wieder daran, als ob es gestern gewesen wäre. (wenn auch zugegebenermaßen mit einigem Grausen) ..

    Freu mich schon wie Schneekönig Rusev auf den nächsten Flashback-Audiopodcast, auch wenn ich meine Zeit, seitdem ich auf Eure Reviews gestossen bin, viel mehr mit Berichten in Schrift und Ton übers Wrestling verbringe, als mit Bild und Ton - ich glaube das spricht für Eure Aufopferung sich den ganzen Rotz auch immer wieder anzusehen. Grosses, dickes Danke dafür.

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  9. #6
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    Danke für den Flashback. Danke auch an @Overtaker für die schöne Ergänzung.
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  11. #7
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    Für diese Flashbacks kann man sich nur bedanken. Es ist immer richtig unterhaltsam dir zuzulesen (??? ). Hier entflammt bei mir wieder die Begeisterung auf, denn damals war eben doch Vieles anders. Jahre später habe ich diesen PPV auf VHS (Anm. d. Verf.: Videokassette) gesehen. Insgesamt war das sehr bescheiden. Im Endeffekt war es nur cool, dass man irgendwie Wrestling gesehen hat und ich war auch wirklich irgendwo begeistert. Ich mag mir diese Show heute gar nicht mehr erneut ansehen, denn ich habe es immer gehasst, wenn meine Mutter diese Traumhochzeits-Sendung mit Linda DeMol gesehen hat. Man musste zusehen, da wir nur einen Fernseher hatten. Hier bekommt man das gleich mal als Main Event serviert. Wunderbar. Am Ende kann ich nur sagen, dass es deutlich interessanter ist diesen Flashback zu lesen, als sich diesen Summerslam wirklich anzusehen.

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  13. #8
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    Zitat Zitat von BobbySnake Beitrag anzeigen
    Für diese Flashbacks kann man sich nur bedanken. Es ist immer richtig unterhaltsam dir zuzulesen (??? ). Hier entflammt bei mir wieder die Begeisterung auf, denn damals war eben doch Vieles anders. Jahre später habe ich diesen PPV auf VHS (Anm. d. Verf.: Videokassette) gesehen. Insgesamt war das sehr bescheiden. Im Endeffekt war es nur cool, dass man irgendwie Wrestling gesehen hat und ich war auch wirklich irgendwo begeistert. Ich mag mir diese Show heute gar nicht mehr erneut ansehen, denn ich habe es immer gehasst, wenn meine Mutter diese Traumhochzeits-Sendung mit Linda DeMol gesehen hat. Man musste zusehen, da wir nur einen Fernseher hatten. Hier bekommt man das gleich mal als Main Event serviert. Wunderbar. Am Ende kann ich nur sagen, dass es deutlich interessanter ist diesen Flashback zu lesen, als sich diesen Summerslam wirklich anzusehen.
    Danke. Dann mache ich ja vielleicht irgendwas richtig.
    Geändert von Silentpfluecker (17.08.2016 um 19:42 Uhr)
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