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Thema: Weiteres Update zu den neuen Rollen von Heyman & Bischoff: Erste Änderungen und Erkenntnisse - Wie will man Teenager überzeugen dass WWE "cool" ist? - Weitere Infos zu den Hintergründen + MEHR

  1. #1
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    Standard Weiteres Update zu den neuen Rollen von Heyman & Bischoff: Erste Änderungen und Erkenntnisse - Wie will man Teenager überzeugen dass WWE "cool" ist? - Weitere Infos zu den Hintergründen + MEHR

    - Die "Monday Night RAW"-Ausgabe der letzten Woche war die erste unter dem Einfluss des neuen Executive Director Paul Heyman. Aber auch wenn Heyman bei dieser Episode mehr Einfluss hatte als bisher, trug sie doch noch nicht komplett seine Handschrift. Bei den Produktionsmeetings waren noch immer Vince McMahon und Head-Writer Ed Koskey die zentralen Figuren und auch wenn das meiste Material bereits durch Heymans Hände ging, hatte der Chairman das letzte Wort. Heyman saß während der Show neben Vince in der Gorilla Position und es machte den Anschein, als ob sie wirklich gut zusammenarbeiteten. Sowohl das "explosive" Eröffnungssegment als auch das Segment mit Maria & Mike Kanellis waren Ideen von Heyman. Ein Artikel der Sports Illustrated verriet, dass Vince McMahon äußerst zufrieden mit Tempo, Ton und Feeling der RAW-Ausgabe gewesen sein soll.

    Es war durchaus bereits zu erkennen, dass die TV-Shows etwas "edgier" daherkamen. Bei RAW fielen die Worte "Holy Shit" und "Bitch", bei Smackdown durfte Kofi Kingston den Mittelfinger auspacken. Wie das "explosive" RAW-Eröffnungssegment war dies ein Versuch, ein jüngeres Publikum zu begeistern. Bei WWE hat man nämlich sehr wohl zur Kenntnis genommen, dass ihnen die Teenager abhandenkommen. Da der durchschnittliche AEW-Zuschauer darüber hinaus bisher deutlich jünger ist, als der durchschnittliche WWE-Zuschauer, fürchtet man, dass der Company nach dem Start der wöchentlichen AEW-Show auf TNT die Teenager komplett "weglaufen". Nicht zuletzt die jüngsten Erkenntnisse, laut denen es nur wenige Überschneidungen bei den WWE- und AEW-Fanbases gibt, sorgten für Sorgenfalten. Diese legen nämlich offen, dass es Wrestlinginteressierte Menschen da draußen gibt, die einfach keine WWE-Programme (mehr) schauen. Durch eine kantigere Ausrichtung möchte man diese Zielgruppe halten bzw. neue Fans in diesem Alter dazugewinnen. Es soll mit Pyro, Explosionen und Schimpfwörtern vermittelt werden, dass WWE "cool" ist.

    Paul Heyman soll große Stücke auf Ricochet halten, was auch ein Grund für dessen aktuellen Push sein soll. So glaubt Heyman, dass Ricochet bei Teenagern sehr gut ankommen kann. Ähnlich sieht es bei den Street Profits aus, die ebenfalls auf Wunsch von Heyman bei RAW debütierten und frischen Wind in das Produkt bringen sollen. Intern wird ihr Debüt übrigens nicht als offizieller Call-up gesehen, vielmehr werden Angelo Dawkins & Montez Ford vorerst weiter ein Teil des NXT-Rosters bleiben. Überhaupt wird es in den nächsten Monaten spannend zu sehen sein, wie die NXT-Talente auf die Brands aufgeteilt werden. Sowohl Heyman als auch Bischoff werden ihre Vorstellungen haben und auch Triple H spielt hier eine Rolle, möchte er doch, dass "seine" NXT-Stars erst hochgeholt werden, wenn sie bereit dazu sind.

    Der Heelturn von AJ Styles war derweil bereits seit einiger Zeit geplant und keine Folge der jüngsten Entwicklungen.

    Unter Heyman wird es wohl vorerst keine Authority-Persönlichkeit bei "Monday Night RAW" geben. So ist der 53-jährige der Meinung, dass sich dieses Gimmick und die entsprechenden Storylines nach 20 Jahren abgenutzt haben, sodass man fürs Erste komplett auf einen General Manager oder eine ähnliche Rolle verzichten wird.

    Eric Bischoff war übrigens letzte Woche nicht bei "Smackdown Live" anwesend. Er wird erst diese Woche mit seiner Familie nach Connecticut umziehen und soll dann nach dem "Extreme Rules"-PPV in der kommenden Woche voll einsteigen.

    Innerhalb von WWE sieht man die Installation von Paul Heyman und Eric Bischoff weiterhin nicht komplett unkritisch. So berichtet Fightful.com, dass viele Personen nicht an große Veränderungen glauben und vielmehr davon ausgehen, dass der jetzige Hype und die Hoffnungen wesentlich größer sein werden, als das letztliche Ergebnis. Man vertraut nicht darauf, dass Vince McMahon die Verantwortung über die TV-Shows anderen Personen überträgt. Während man in Heyman aber zumindest ein Mastermind mit Kenntnis um das aktuelle Business sieht, ist die Skepsis gegenüber Bischoff wesentlich größer. Eine Quelle soll sogar erklärt haben, dass Bischoff noch viel weniger Ahnung vom modernen Pro-Wrestling hat, als viele ohnehin schon befürchtet haben.

    Die zuletzt schwachen Ratings und Zuschauerzahlen in den Hallen, sowie die aufstrebende Konkurrenz durch AEW waren der Hauptgrund dafür, dass man den Job des Executive Director erschuf und mit Paul Heyman und Eric Bischoff besetzte. Nachdem an der Börse über Monate hinweg dank der neuen TV-Verträge eine große Euphorie bezüglich WWE vorherrschte und die WWE-Aktie immer höher eingestuft wurde, erkannten einige Wall Street Experten zuletzt, dass bei weitem nicht alles Gold ist. Man propagierte für die Zeit nach dem Wechsel von "Smackdown" auf FOX eine neue Boom-Periode, nun bemerkt man aber, dass die TV-Deals das eine, die Key-Werte wie Ratings, Merchandiseverkäufe und Zuschauerzahlen das andere sind. Und genau diese Key-Werte sinken seit Jahren. Die aufkommende Skepsis führte dazu, dass die Aktie in den letzten Monaten einiges an Wert verlor. Gerade innerhalb des letzten Jahres ist der Zuschauerschwund beträchtlich und nachdem Vince McMahon die Anleger bei den letzten Conference Calls immer wieder vertröstete, gilt es nun Maßnahmen zu ergreifen. Kaum jemand erwartet, dass Heyman und Bischoff das Ruder sofort herumreißen, insofern ihnen dies überhaupt irgendwann gelingen wird, aber den Anlegern kann man nun Maßnahmen präsentieren.

    Quelle: Wrestling Observer Newsletter, Fightful.com

  2. #2
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    Ja, der Paul, der ist nicht doof. So ein bisschen Pyro und Knalleffekte machen schon was aus. Man muss es ja nicht gleich wieder übertreiben, sondern vlt. nur als "besondere Würze" einsetzen. Z.B. bei PPVs sollte es schon auf jeden Fall Feuerwerk geben. Bei den Weeklies nur, wenns zum Entrance des jeweiligen Workers passt, oder in bestimmten Segmenten oder wenn ein großer Titel wechselt. Schimpfwörter, nun ja, muss ich jetzt nicht unbedingt haben, wobei das F-Wort ja bei der Jugend schon fast kein Schimpfwort mehr ist. Sollten dem einen oder anderen wirklich nur mal "zufällig" rausrutschen, wie im echten Leben... Man darf gespannt sein, wobei ich persönlich da noch ein bisschen skeptisch bin (grade, weil Vince immer noch das letzte Wort hat), was die Verbesserungen angeht. Aber ich lass mich gerne überzeugen.

    Ach so, keine Authority-Personen mehr bei RAW? Was wird denn dann mit Shane...?

  3. #3
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    Ka. Da sind halt so Häuser und Straßen
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    RAW und SD sollten Vorallem wieder Besondere und auch Optisch getrennte Bühnen bekommen, die etwas kreativität zeigen.

    So kann man SD auch gleich Sportlicher wirken lassen, wenn man es denn auch will.
    Professioneller Board Hater

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  5. #4
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    Zitat Zitat von JME Beitrag anzeigen
    - Kaum jemand erwartet, dass Heyman und Bischoff das Ruder sofort herumreißen, insofern ihnen dies überhaupt irgendwann gelingen wird, aber den Anlegern kann man nun Maßnahmen präsentieren.
    Da hat Vince mit Heyman und Bischoff zwei potenzielle Bauernopfer zwischen sich und Kreativteam eingestellt. Wenn die Quoten im Herbst nicht stimmen, kann er zwei große Namen entlassen und muss selber keine möglichen Konsequenzen ziehen.
    Ring of Honor - The Best Wrestling on the Planet
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  6. #5
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    Zitat Zitat von JME Beitrag anzeigen
    Es soll mit Pyro, Explosionen und Schimpfwörtern vermittelt werden, dass WWE "cool" ist.
    Vince so:

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    Entweder Knast oder Yacht-Master

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