AJ Styles Karriereende ohne „große“ Farewell-Tour geplant – John Cena würdigt CM Punks Auftritt in Saudi-Arabien

Tommy

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AJ Styles plant sein Karriereende für das Jahr 2026 und hat bereits betont, dass dieses nicht mit einer umfassenden Farewell-Tour à la John Cena verbunden sein wird. Der 48-jährige WWE-Star gab bekannt, dass für ihn keine weiteren Auftritte in Japan oder Australien mehr vorgesehen sind – sein Abschied von diesen Märkten ist bereits erfolgt, wie HIER in Japan zum Beispiel.

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „Insight“ mit Chris Van Vliet berichtete John Cena über ein Gespräch mit Styles zum Thema Rücktritt. Demnach erklärte Styles, dass er sich physisch nicht mehr in der Lage sieht, eine klassische Abschiedstour zu absolvieren: „Ich bin 48. Ich merke, dass ich meinen Körper schon lange über die Grenze hinaus beanspruche, auch wenn die Fans das nicht sehen. Die Vorbereitung, das Cooldown, die Erholung – all das kostet zunehmend Kraft“, so Styles laut Cena. Er wolle den Ring verlassen, solange er noch sein gewohntes Leistungsniveau halten kann und nicht, wenn bereits Fragen nach einem früheren Abtritt laut würden.

Beim WWE-Event Crown Jewel: Perth im Oktober standen sich Cena und Styles ein letztes Mal im Ring gegenüber – mit Cena als Sieger. Im Podcast lobte Cena Styles als einen der „besten Wrestler aller Zeiten“. Wie Styles betont, hat er noch keine festen Pläne für die Zeit nach seiner aktiven Karriere, kann sich jedoch eine Funktion im Trainerteam von WWE vorstellen. Cena bestreitet am kommenden Wochenende sein Abschiedsmatch bei Saturday Night’s Main Event gegen Gunther in Washington, D.C.

John Cena hat sich in der aktuellen Ausgabe des Podcasts ebenfalls emotional zur Begegnung mit CM Punk in Saudi-Arabien geäußert. Nach früherer Kritik an WWE-Veranstaltungen in Saudi-Arabien trat Punk beim diesjährigen Night of Champions in Riad an und entschuldigte sich öffentlich für einen polarisierenden Tweet aus dem Jahr 2020. Punk erklärte, der damalige Post habe nichts mit Saudi-Arabien zu tun gehabt, und zeigte sich dankbar für die Erfahrung vor Ort.

Für Cena war das Aufeinandertreffen mit Punk ein Moment, der seiner Meinung nach über das eigentliche Sports Entertainment hinausgeht: „Einer der größten Momente war, Phil Brooks nach Saudi-Arabien kommen zu sehen. Das hat mich zu Tränen gerührt“, so Cena. Er lobte den Umgang Punks mit Vergangenheit und Versöhnung, das Verschmelzen von Kulturen sowie Punks Auftreten im eigenen Gimmick: „Er hat einfach funktioniert. Es war für ihn auch ein Stück Selbstfindung und Akzeptanz.“ Cena betonte, wie sehr sich die Stimmung in Saudi-Arabien im Laufe der Jahre verändert habe. Die Fans seien heute lautstark und leidenschaftlich, was das Land zu einem attraktiven Austragungsort gemacht habe. Im Rückblick auf seine Karriere bezeichnete Cena die Erlebnisse rund um das Match gegen CM Punk als besonders bedeutend und bezeichnete Punk sogar als seinen „Wrestling-Seelenverwandten“.

WWE intensiviert die Zusammenarbeit mit der saudischen Regierung weiter: Nach dem Royal Rumble 2026 wird auch WrestleMania 43 im Jahr 2027 erstmals in Saudi-Arabien stattfinden.
 
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