Anfang des Monats berichteten wir HIER bereits ausführlich über den neuen TV-Deal zwischen All Elite Wrestling und Warner Brothers Discovery, mittlerweile gibt es eine ganze Menge neuer Informationen.
So bestätigten mittlerweile unter anderem Wrestling Observer, Fightful und WrestleVotes übereinstimmend, dass die Company von Tony Khan für die ersten drei Jahre insgesamt 555 Millionen US-Dollar erhalten wird. Die Zahlungen teilen sich auf in 180 Mio. USD im Jahr 2025, 185 Mio. USD im Jahr 2026 sowie 190 Mio. USD im Jahr 2027. WBD hat darüber hinaus die Option, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern, dann aber für noch einmal deutlich mehr Geld. AEW wird mit dem neuen Deal keine Anteile an den Werbeeinnahmen mehr erhalten, was bisher der Fall war, allerdings handelt es sich hierbei im Vergleich zur Erhöhung der Zahlungen von bisher ca. 90 Millionen USD pro Jahr auf im Schnitt 185 Millionen USD pro Jahr um eine kaum nennenswerte Summe.
"Rampage" und "Battle of the Belts" werden Ende des Jahres eingestellt und AEW hat grundsätzlich die Möglichkeit, die Shows anderen Sendern anzubieten. Allerdings ist man wohl eher darum bemüht, eine neue Show mit dem Namen "Shockwave" zu verkaufen. Wie bereits berichtet, verhandelt man diesbezüglich aktuell mit FOX. Es heißt, dass der Deal mit WBD die Exklusivrechte für Streaming und Kabelfernsehen vorsieht, weitere Shows kann AEW also nur Broadcast-Sendern wie FOX, NBC, CBS, ABC und ION anbieten. Als Ausstrahlungstage sind Dienstag oder Donnerstag im Gespräch, wobei eine Quelle bei FOX angab, dass der Sender hier den Dienstag bevorzugen würde.
Das gesamte AEW-Archiv wird auf Sicht auf MAX landen und ab Januar wird man erste Inhalte auf die Streamingplattform, die weltweit ca. 100 Millionen und in den USA ca. 53 Millionen Abonnenten hat, zur Verfügung stellen. Es werden aber nicht sofort alle Shows online zu finden sein. Der Streamingdienst ist aktuell nicht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz verfügbar.
Der Deal mit WBD beinhaltet bekanntlich auch die Ausstrahlung der Pay-per-views auf MAX, wobei die Streamingplattform hier keine Exklusivrechte besitzt. Die Show wird also in den USA weiter auch auf anderen Plattformen angeboten, allerdings erhalten MAX-Abonnenten die Shows günstiger als die üblichen 50 US-Dollar. AEW wird in den USA darüber hinaus auf MAX als Hauptanbieter der PPVs promoten. Wie bei PPVs üblich, wird AEW aber auch bei den über MAX gekauften Shows einen Anteil erhalten. Die durchschnittlich 185 Mio. USD pro Jahr beinhalten für WBD also nicht die vollen Rechte an den PPVs in den USA, sondern nur die Möglichkeit, die Shows günstiger anzubieten und als Hauptplattform beworben zu werden. Es heißt, dass AEW bei Verkäufen über WBD prozentual sogar mehr Anteile erhalten wird, als bei Verkäufen über andere Anbieter.
Da "Dynamite" und "Collision" ab Januar 2025 zeitgleich auf TBS und MAX bzw. TNT und MAX gezeigt werden, wird sich dies vermutlich negativ auf die TV-Ratings auswirken. Allerdings bedeutet der Deal für AEW auch eine deutlich höhere Reichweite und eine deutlich jüngere Zuschauerschaft auf MAX.
Bisher ist unklar, ob auch TruTV in irgendeiner Form involviert wird. Spekuliert wird, dass auf TruTV in Zukunft möglicherweise Wiederholungen von "Dynamite" und "Collision" laufen werden.
Das Sports Business Journal hatte in einem Bericht behauptet, dass WBD auch Anteile an AEW besitzt. Entsprechende Gerüchte gab es bereits in der Vergangenheit, offiziell bestätigt wurde dies aber bis heute von niemandem. Sollte WBD Anteile besitzen, so liegen diese aber ohnehin bei unter 10%. Die Klage von Kevin Kelly und der Tate Twins gegen AEW brachte nun nämlich zutage, dass die Beatnik Investments, LLC der Khan-Familie die Mutterfirma von AEW ist und im Zuge der Klage müssen entsprechende Papiere offengelegt werden. Diese müssen alle Anteilseigner, die mehr als 10% der Anteile besitzen, auflisten und hier ist Warner Brothers Discovery nicht zu finden.
Klar ist, dass AEW in den kommenden Jahren eine höchst profitable Company sein wird. Schon im Jahr 2025 wird man im schlechten Fall geschätzt 61 Millionen USD an Profit erzählen, im günstigen Fall könnten es sogar 76 Mio. USD werden. Selbst wenn AEW fortan also nicht mal mehr ein einziges Ticket verkaufen würde, wäre die Company weiterhin höchst profitabel. Abgesehen von WWE gab es in der Geschichte des Pro-Wrestlings noch niemals eine Company, die so viel Gewinn erwirtschaften konnte. Hier sind aber möglich zusätzliche Einnahmen durch einen TV-Deal für "Shockwave", internationale TV-Deals oder Deals für andere Shows wie bspw. Ring of Honor noch gar nicht einbezogen. Sollte man also weitere Deals abschließen können, so würde der Profit weiter steigen. Aktuell geht man aber davon aus, dass Tony Khan weiter in die Company investieren wird. Für AEW gibt es keine Notwendigkeit, einen Rekordgewinn zu verbuchen. So dürften die Gehälter weiter steigen und das Team hinter den Kulissen soll weiter verstärkt werden.
Für das Jahr 2025 plant Tony Khan nun eine Ausweitung der internationalen TV-Rechte. Die Tatsache, dass die WWE-Shows auf Sicht weltweit auf Netflix landen werden, erhöht den Kreis der Interessenten signifikant. Dies zeigt bereits der neue TV-Deal mit Fox Sports Mexico. Der Sender strahlte bisher die Shows des Marktführers aus und hat in Mexiko eine deutlich größere Reichweite als Netflix. Auch in Mittelamerika und Südamerika ist der Sender zu empfangen.
So bestätigten mittlerweile unter anderem Wrestling Observer, Fightful und WrestleVotes übereinstimmend, dass die Company von Tony Khan für die ersten drei Jahre insgesamt 555 Millionen US-Dollar erhalten wird. Die Zahlungen teilen sich auf in 180 Mio. USD im Jahr 2025, 185 Mio. USD im Jahr 2026 sowie 190 Mio. USD im Jahr 2027. WBD hat darüber hinaus die Option, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern, dann aber für noch einmal deutlich mehr Geld. AEW wird mit dem neuen Deal keine Anteile an den Werbeeinnahmen mehr erhalten, was bisher der Fall war, allerdings handelt es sich hierbei im Vergleich zur Erhöhung der Zahlungen von bisher ca. 90 Millionen USD pro Jahr auf im Schnitt 185 Millionen USD pro Jahr um eine kaum nennenswerte Summe.
"Rampage" und "Battle of the Belts" werden Ende des Jahres eingestellt und AEW hat grundsätzlich die Möglichkeit, die Shows anderen Sendern anzubieten. Allerdings ist man wohl eher darum bemüht, eine neue Show mit dem Namen "Shockwave" zu verkaufen. Wie bereits berichtet, verhandelt man diesbezüglich aktuell mit FOX. Es heißt, dass der Deal mit WBD die Exklusivrechte für Streaming und Kabelfernsehen vorsieht, weitere Shows kann AEW also nur Broadcast-Sendern wie FOX, NBC, CBS, ABC und ION anbieten. Als Ausstrahlungstage sind Dienstag oder Donnerstag im Gespräch, wobei eine Quelle bei FOX angab, dass der Sender hier den Dienstag bevorzugen würde.
Das gesamte AEW-Archiv wird auf Sicht auf MAX landen und ab Januar wird man erste Inhalte auf die Streamingplattform, die weltweit ca. 100 Millionen und in den USA ca. 53 Millionen Abonnenten hat, zur Verfügung stellen. Es werden aber nicht sofort alle Shows online zu finden sein. Der Streamingdienst ist aktuell nicht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz verfügbar.
Der Deal mit WBD beinhaltet bekanntlich auch die Ausstrahlung der Pay-per-views auf MAX, wobei die Streamingplattform hier keine Exklusivrechte besitzt. Die Show wird also in den USA weiter auch auf anderen Plattformen angeboten, allerdings erhalten MAX-Abonnenten die Shows günstiger als die üblichen 50 US-Dollar. AEW wird in den USA darüber hinaus auf MAX als Hauptanbieter der PPVs promoten. Wie bei PPVs üblich, wird AEW aber auch bei den über MAX gekauften Shows einen Anteil erhalten. Die durchschnittlich 185 Mio. USD pro Jahr beinhalten für WBD also nicht die vollen Rechte an den PPVs in den USA, sondern nur die Möglichkeit, die Shows günstiger anzubieten und als Hauptplattform beworben zu werden. Es heißt, dass AEW bei Verkäufen über WBD prozentual sogar mehr Anteile erhalten wird, als bei Verkäufen über andere Anbieter.
Da "Dynamite" und "Collision" ab Januar 2025 zeitgleich auf TBS und MAX bzw. TNT und MAX gezeigt werden, wird sich dies vermutlich negativ auf die TV-Ratings auswirken. Allerdings bedeutet der Deal für AEW auch eine deutlich höhere Reichweite und eine deutlich jüngere Zuschauerschaft auf MAX.
Bisher ist unklar, ob auch TruTV in irgendeiner Form involviert wird. Spekuliert wird, dass auf TruTV in Zukunft möglicherweise Wiederholungen von "Dynamite" und "Collision" laufen werden.
Das Sports Business Journal hatte in einem Bericht behauptet, dass WBD auch Anteile an AEW besitzt. Entsprechende Gerüchte gab es bereits in der Vergangenheit, offiziell bestätigt wurde dies aber bis heute von niemandem. Sollte WBD Anteile besitzen, so liegen diese aber ohnehin bei unter 10%. Die Klage von Kevin Kelly und der Tate Twins gegen AEW brachte nun nämlich zutage, dass die Beatnik Investments, LLC der Khan-Familie die Mutterfirma von AEW ist und im Zuge der Klage müssen entsprechende Papiere offengelegt werden. Diese müssen alle Anteilseigner, die mehr als 10% der Anteile besitzen, auflisten und hier ist Warner Brothers Discovery nicht zu finden.
Klar ist, dass AEW in den kommenden Jahren eine höchst profitable Company sein wird. Schon im Jahr 2025 wird man im schlechten Fall geschätzt 61 Millionen USD an Profit erzählen, im günstigen Fall könnten es sogar 76 Mio. USD werden. Selbst wenn AEW fortan also nicht mal mehr ein einziges Ticket verkaufen würde, wäre die Company weiterhin höchst profitabel. Abgesehen von WWE gab es in der Geschichte des Pro-Wrestlings noch niemals eine Company, die so viel Gewinn erwirtschaften konnte. Hier sind aber möglich zusätzliche Einnahmen durch einen TV-Deal für "Shockwave", internationale TV-Deals oder Deals für andere Shows wie bspw. Ring of Honor noch gar nicht einbezogen. Sollte man also weitere Deals abschließen können, so würde der Profit weiter steigen. Aktuell geht man aber davon aus, dass Tony Khan weiter in die Company investieren wird. Für AEW gibt es keine Notwendigkeit, einen Rekordgewinn zu verbuchen. So dürften die Gehälter weiter steigen und das Team hinter den Kulissen soll weiter verstärkt werden.
Für das Jahr 2025 plant Tony Khan nun eine Ausweitung der internationalen TV-Rechte. Die Tatsache, dass die WWE-Shows auf Sicht weltweit auf Netflix landen werden, erhöht den Kreis der Interessenten signifikant. Dies zeigt bereits der neue TV-Deal mit Fox Sports Mexico. Der Sender strahlte bisher die Shows des Marktführers aus und hat in Mexiko eine deutlich größere Reichweite als Netflix. Auch in Mittelamerika und Südamerika ist der Sender zu empfangen.
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