"Ich mochte das Sting-Gimmick nicht!" - Be Wright - Der Wrestling Talk #030

StunNa

Main Event
Teammitglied
In der heutigen Ausgabe von Be Wright kümmern sich Alex Wright und Ben um Gimmicks im Wrestling. Was ist euer Lieblingsgimmick? Und mit welchem Gimmick könnt ihr so gar nichts anfangen?
Ihr habt noch weitere Fragen für Alex und Ben? Ab in die Kommentare damit.

In diesem neuen Podcast Format reden Alex Wright und unser Ben über alltägliches, aber vor allem darüber wie es so in der WCW lief. Warum hat es in der WCW nie wirklich für Alex geklappt? Warum er nie wieder wrestlen durfte, es aber trotzdem getan hat und wer eigentlich die Frau mit der Bratpfanne ist. Hört rein!



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Alex Wright ist second Generation Wrestler. Schon sein Vater Steve Wright hat bereits auf der gesamten Welt gerungen und ist eine absolute Wrestlinglegende. Bereits in jungen Jahren wurde er als 18 jähriger in die WCW eingeladen und im WCW Power Plant geschult. Schon wenig später ging es für ihn zu den ersten Shows und einer steilen Karriere mit den Wrestlinggrößen, die wir heutzutage als Legenden kennen. Zurück in Deutschland ließ ihn aber Anfang der 2000er Jahre das Wrestling nie ganz los und er gründete die erfolgreiche Wrestlingschule The Wright Stuff Pro Wrestling School. Wenig später legte er mit New European Championship Wrestling einen neuen Meilenstein und gründete seine eigene Wrestlingliga. Hier baute er junge Talente wie Fabian Aichner auf und leitete sie auf den Weg in den Profi Bereich. Gerade im deutschsprachigen Raum konnten sich etliche seiner Schüler einen Namen machen und die Talentschmiede "The Wright Stuff" Prowrestlingschool hat noch lange nicht geschlossen. Jedes Jahr beginnen neue vielversprechende Talente das Training bei Alex und werden dort vom ehemaligen WCW Superstar auf den harten Wrestling Alltag vorbereitet.

https://www.instagram.com/wrestling_alexwright/

Buche dein Wrestling Training hier:

https://www.prowrestlingschool.de

Ben
https://www.instagram.com/stories/wrestling_infos.de/
 
Hallo ihr Lieben,

ihr habt gefragt, ich antworte wie ich zum Wrestling gekommen bin.

Ich möchte gerne über die Wrestler ein paar Worte verlieren, die es zu verdanken ist, wie ich zum Wrestling gekommen bin und von denen ich Fan wurde.

Als erstes werde ich gleich von vier Wrestlern schreiben. Alle vier verdienen sich den Preis, warum liebt Paterico Wrestling. Die Rede ist von Matt und Jeff Hardy, Stone Cold Steve Austin und The Rock. Warum gerade diese vier? Ganz einfach. Ich bin durch Videospiele auf Wrestling aufmerkam geworden. Als kleiner Junge war ich viel draußen und war oft auf dem Bolzplatz. Aber es gab auch Zeiten, da war ich zu Hause und hab gezockt. Erst am PC. Und später auch auf der Play Station. Ich hatte das Glück einen Bruder zu haben, obwohl er zwei Jahre jünger war, immer wieder durch ihn neue Sache zu entdecken. Er war es der mit Star Wars Videocasetten nachhause gekommen ist. Er war es der mir die blauen Edition von Pokemon gegeben hat, weil er auch die rote hatte. Und er war es auch, der mit den Wrestlingspielen auf der Play Station angefangen hat und ich das dann auch machen wollte. Er kannte auch schon einige Wrestler. Ich hatte keine Ahnung. Mich haben die spektakulären Moves fasziniert. Am Anfang haben wir natürlich auf Tag Team gemacht. Und für welche Wrestler hat er sich entschieden. Matt und Jeff Hardy. Er war Jeff und ich Matt. Und so haben wir gezockt. Stundenlang. Natürlich hab ich auch oft alleine gezockt und da hab ich die genommen, die mein Bruder auch oft genommen hat. Erst lange The Rock. Später Stone Cold, den musste man erst freischalten. So bin ich mit Wrestling das erste mal in Berührung gekommen. Fragt mich bitte nicht wie alt ich da war. Ich habe keine Ahnung mehr, aber geschaut habe ich Wrestling noch nicht zu diesem Zeitpunkt.

Im ersten Teil hab ich geschrieben wie ich in den ersten Kontakt hatte mit dem Wrestling. Nun will ich berichten wie ich das erste mal Wrestling im TV Wrestling geschaut habe. Da ich selber lange keinen eigenen Fernseher hatte und den erst mit 14-15 bekommen habe, hat das eine weile gedauert bis ich auf das echte Wrestling gekommen bin. Glaube erst mit 16-17 im Jahre 2003-04. Irgendwann beim zappen der Kanäle, macht das heutzutage noch jemand?^^ Bin ich bei Tele 5, zumindest glaub ich das es Tele5 war, hängengeblieben. Was lief da gerade? Smackdown. Zum ersten mal hab ich richtiges Wrestling gesehen. Natürlich wußte ich schon damals, das die Kämpfe nur Show waren und die Sieger schon feststanden und doch war ich fasziniert von den durchtrainierten Männern mit ihren späktakulären Moves. Hat aber eine bischen gedauert bis ich die Show wirklich jede Woche geschaut habe.
Aber als ich dann regelmäßig einschaltete, gab zwei Männer von denen ich richtiger Fan wurde, bis der eine "gedraftet" wurde und der andere traurigerweise starb und ein dritter den ich gehasst habe, wegen seinen Heelaktionen und einfach nicht fair kämpfen konnte. Zum einen rede ich von dem wohl letzten großen Megasuperstar den die WWE rausgebracht hat. Und zwar von John Cena. Sein Hip Hop Style, sein Charisma, sein Wrestling in Ringstil und das er schon damals laut angefeuert wurde, hat mich von ihm überzeugt. US-Champion war er schon. In Erinnerung sind mir dieh Fehden gegen Rene Dupree oder Carlisto geblieben. Leider hab ich erst Jahre später den Royal Rumble gesehen, wo John Cena und Batista, als Letzte übrig blieben und sich gegenseitig eliminiert haben. Hab auch erst Jahre später erfahren, das dieses Finish, nicht so geplant war. Auch das sich Vince bei die reinschlitter Aktion weh getan hat und deshalb nicht aufstehen konnte.xD Aber weil es bei Smackdown viele Rückblicke gab, hab ich auch ohne den Rumble gesehen zu haben, von dem Ergebnis erfahren. Hab auch Cena fest die Daumen gedrückt als die Fehde gegen John Bradshaw Layfield und seinem Kabinett startete. War Woche für Woche dabei, bis auf die PPV's, bis er zum ersten mal den WWE Heavyweight Champion wurde. Dann zwei Monate später wurde Cena zu RAW gedraftet gegen Batista und somit war Cena für mich lange verschwunden.
Kommen wir zu meinem zweiten großen Helden. Es war Eddie Guerrero. Er steckte gerade mitten in einer Fehde mit JBL. Ich war sofort hin und weg von Eddies Latino Heat und seinen Lowrider. Natürlich fand ich ihn auch ihm Ring saustark. Vor allem sein Frogsplash hat mich geprägt. Damals waren das richtige Highlights. Kein vergleich zu heute.^^
Ich war sehr traurig als Eddie den Titel verlor. An was ich mich noch erinnere, ist der Tag Team Titelgewinn mit Rey, der anschließende Fehde mit MNM und der Split mit Rey, wegen der Sorgerechtsgeschichte um Dominik. Da hab ich Eddie angefangen zu hassen, als er Heel wurde und nicht mehr mit Lowrider zum Ring fuhr und er er keinen Latino Heat mehr hatte. Nach der Sorgerechtsgeschichte begann Eddie noch die Fehde mit Batista, der zu Smackdown gekommen ist. Kurze Zeit verstarb Eddie leider. In diesem Moment bin ich zum ersten mal mit dem Tod im Wrestling in Kontakt gekommen. Das hat mich sehr, sehr deprimiert gemacht.
Kommen wir noch zum dritten. Den hab ich schon ein paar mal erwähnt. Er war der erste Wrestler den ich nicht ausstehen konnte und hat somit alles richtig gemacht. Es ist John Bradshaw Layfield.
Seine Entrances hab ich gehasst mit seiner Limousine, dieser nervigen Musik und seinem überheblichen Getue. Er war das richtige Gegenstück für mich, für Eddie oder später John.

Das waren meine Anfänge mit Wrestling.

Liebe Grüße
 
Meine erste Berührung mit Wrestling war, glaube ich, 1992. Das erste Match das ich gesehen habe war das Sargmatch Undertaker vs Kamala und lange war auch der Undertaker mein Favorit. Erst später habe ich dann Wrestler wie Curt Henning, Davyboy Smith und Rick Rude Bewundern gelernt. Im Laufe fand ich da auch öfter Heels gut, Sie Justice, Vader , Bam Bam Bigelow.
Wie @Paterico habe ich auch ne spezielle Bindung zu JBL, den ich erst als Justin Hawk Bradshaw cool fand, dann bei den acolytes genial und zuletzt als JBL für einen der besten Heels halte, weil einfach jeder neben ihm als Face durchging.

Ach ja und Festzelt Tische sind der Hammer, vor vielen Jahren hab ich mir mal im besoffenen Kopf, um 3 Uhr morgen überlegt "ein suplex auf son Tisch, das wäre top!" Schnell zwei genauso besoffene dazu geholt und Zack, Double suplex an mir auf das Ding. Damals wog ich schon um die hundert Kilo und was soll ich sagen? Der Tisch blieb heile, meine zwei Freunde haben sich den Kopf dran gestoßen und ich bin vom Tisch abgefedert und im Stehen gelandet. Das Glück ist mit den betrunkenden.
 
Ich bin seit 1989 dabei und die meiste Schuld hatte daran wohl kein Wrestler, sondern "Horst Brack, der Bestrafer". Das war ein Moderator bei RTL, wo die WCW-Sendung "Catch-Up" einmal in der Woche lief. Der Mann hat das so gnadenlos übertrieben und war dadurch so ein genialer Heel, dass ich wöchentlich eingeschaltet habe und so der Grundstein gelegt wurde. "... und hoffen wir auf ein Massaker!" ^^

Danach gab es ausstrahlungsbedingt eine Zwangspause von 1, 2 Jahren und ich bin wieder bei Wrestlemania 10 eingestiegen, also dann WWF. Interessanterweise stand ich damals verstärkt auf Wrestler, mit denen ich heute gar nichts mehr anfangen kann. Ich mochte zwar immer Bret Hart und Shawn Michaels, aber zum Beispiel auch Diesel aka Kevin Nash. Was würde ich mich aktuell über so einen gnadenlos limitierten Wrestler aufregen bzw. ihn ignorieren, damals habe ich seinen kompletten Run abgefeiert und wurde sogar sauer, als er Heel geturnt ist. Hach ja, ich bin so alt. :D
 
Ach so, und noch ganz was anderes: Ich fände es viel interessanter, wenn Alex beim Rating alle Namen direkt wüsste, die dann einordnen und seine Wahl erklären würde.
 
Natürlich ist es heutzutage einfacher Wrestling zu konsumieren, gerade mit Youtube und so weiter, nur denke ich das man ein wenig den Zauber verloren hat.
Als ich 1995 das erste mal Wrestling schaute, mit 12 Jahren, dachte ich es sei echt.
Das eben immer und überall Kameras dabei sind, hat es auch nicht besser gemacht und für manch einen den Reiz genommen.

Ich konnte meinen Sohnemann niemals fürs Wrestling begeistern, aber das ist auch in Ordnung.

Alex Wright meinte das die Wrestling-Ligen viel mit Werbung und Promos machen, aber das machen andere Sportarten auch.

Mal als Beispiel NBA und Basketball:

Am 15.Januar fand in Berlin ein reguläres NBA-Saisonspiel statt, zwischen Orlando Magic und Memphis Grizzlies und für NBA Fans war es wohl großartig.
Es gab ein großes Rahmenprogramm in der ganzen Stadt, für die Jugendlichen das NBA-House, es gab Musikacts, Meet-and-Greets und so weiter.
Die Harlem Globetrotters waren in Deutschland unterwegs, mit über einem dutzend Veranstaltungen, es gibt den NBA Streamer, es gibt Basketball-Feriencamps, sie sind sehr stark in den sozialen Medien vertreten, wie Youtube, Facebook, TIKTOK, das weltweite Treueprogramm NBA ID, dass man zusammen mit seinem NBA 2K26 Konto verbinden kann, um im Spiel besondere Belohnungen zu bekommen, die man nirgendwo bekommt, usw.

Auch der DBB ist aktiv in den Schulen und fördert die Kinder und Jugendlichen.

Ich will damit sagen das es heutzutage eben nicht mehr ausreicht, ein bisschen Werbung hier und ein bisschen Promo da und hin und wieder ein Wrestler in einem Film.
Andere Sportarten nehmen nicht nur Geld in die Hand, sie investieren auch viel Herzblut und das ist was ich im Wrestling vermisse...
 
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