Interviewhighlights der Woche: Bayley will eine Veränderung ihres Gimmicks, Steve Austin ist ein Paul Heyman Guy, Matt Morgan hat Hintergrundinformati

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Viele aktuelle und ehemalige Wrestler und Wrestlerinnen waren im Laufe der Woche in verschiedenen Interviewformaten zu Gast und standen Rede und Antwort. Wir haben für euch die Highlights zusammengefasst! Viel Spaß beim Diskutieren!
[HR][/HR] Bayley sprach in der „The Steve Austin Show“ über ihre aktuellen Probleme im RAW Roster und über eine mögliche Veränderung ihres Auftretens. Die Highlights findet ihr hier.

Über ihre derzeitige Situation bei der WWE:
„Ich mache das jetzt mittlerweile schon seit vier Jahren und ich denke, es ist an der Zeit, sich weiterzuentwickeln. Es muss einfach passieren. Vielleicht muss ich eine ganz neue Richtung einschlagen und eine andere Einstellung an den Tag legen. Im Match mit Alexa Bliss bei „Extreme Rules“ habe ich den Kendo Stick nicht benutzt, es gibt also durchaus Möglichkeiten für meinen Charakter sich zu entfalten.“
Ob sie auf die Umarmungen verzichten würde:
„Ich bin mir da nicht sicher. Einerseits versuche ich dem treu zu bleiben, was mich so weit gebracht hat. Zumindest hat man mir immer gesagt, dass ich das tun soll. Es mag vielleicht nicht bei allen Fans ankommen, aber ich will mich auch nicht zu jemandem verändern, der ich einfach nicht bin. Egal ob es die Leute mögen oder nicht.“
Über eine Änderung ihres Auftretens:
„Ich weiß nicht, ob das ausreichen wird. Eigentlich wäre es ganz simpel, den Pferdeschwanz wegzulassen, mir eine andere Frisur zuzulegen, oder mein Outfit zu ändern. Ich brauche einfach etwas Neues und ich denke, dass diese Änderungen schon helfen würden“
Ein Ratschlag, den Seth Rollins ihr erteilte:
„Jetzt klinge ich bestimmt wieder wie eine Verliererin. Ich habe die Matches von Seth verfolgt und eines Tages kamen wir auf seinen Turn zum Babyface zu sprechen. Ich habe ihm gefragt, wie er diese Veränderung vollzogen hat, weil es bei ihm so einfach aussah. Immerhin war er sehr lange ein Heel. Er sagte: „Ich versuche einfach wie Steve Austin zu sein. Sei ein Draufgänger und tritt den Leuten in den Arsch. Ich denke, ich sollte diesen Tipp beherzigen und eine aggressivere Einstellung zeigen. Das und eine Änderung meines Äußeren könnte mir viel bringen.“
[HR][/HR]Steve Austin sprach in seiner Show der „Steve Austin Show“ wie der Mangel an Konkurrenz der Wrestlingindustrie schadet und über die Fehde Brock Lesnar gegen Samoa Joe. Hier die Highlights.

Über die fehlende Konkurrenz für WWE:
„Ich denke, Konkurrenz ist das wichtigste. Es wäre schön, wenn es heute etwas Vergleichbares wie die WCW geben würde. Es hat riesen Spaß gemacht, sich am Montagabend mit diesen Kerlen zu messen. Sie haben alles aus sich herausgeholt und uns zwei Jahre lang bei den Ratings in den Hintern getreten. Dann haben wir es geschafft, das Blatt zu wenden. Unser Produkt war auf den Höhepunkt, zumindest in Sachen Performance und Story. Konkurrenz war der Schlüssel dazu. Heute ist die WWE wie die erste Liga des Wrestling. Sie ist der heilige Gral. WCW hat uns damals einen harten Kampf geliefert. Es hieß „WCW vs WWF.“ Ich wünschte, es gebe heutzutage eine Promotion, die das noch einmal aufleben lassen könnte.“
Ob er lieber für Stepanie McMahon, Shane McMahon, Eric Bischoff oder Paul Heymann arbeiten würde:
„Man das ist eine verdammt schwierige Auswahl aber, wenn etwas über mich bekannt ist dann, dass ich ein „Paul Heymann Guy“ bin. Ich habe mit jedem auf dieser Liste eine enorme Chemie. Shane habe ich bestimmt 100 Stunner verpasst, aber Paul Heyman hat mir am meisten geholfen. Damals bei ECW hat er mir gezeigt, wie man eine richtige Promo hält, worauf ich meinen Fokus legen sollte und wie ich meinen Charakter definiere. Danach war ich nicht mehr nur ein Mann mit den Namen „Stunning Steve Austin“, sondern jemand der die Leute unterhalten konnte. Ich habe es richtig genossen, mit Paul zu arbeiten.“
Über die Fehde zwischen Brock Lesnar und Samoa Joe:
„Brock Lesnar ist ein toller Geschäftsmann und wir respektieren uns gegenseitig. Was Paul betrifft, ich glaube er ist von Joe begeistert . Sie haben beide alles gegeben, um Joe auf das nächste Level zu heben. Joe hat gute Arbeit geleistet und sich selbst ins Rampenlicht gerückt. Gegen Brock hat er die Intensität gezeigt, die ich von ihm sehen will.“
[HR][/HR]Matt Morgan wurde beim „Wrestling.Inc Podcast“ zu verschiedenen Themen befragt und gibt dabei einige interne Informationen bezüglich der Entlassung von Austin Aries. Neugierig geworden? Die Antworten findet ihr hier.

Über Austin Aries Verhalten hinter den Kulissen:
„Er ist ein recht kleiner Wrestler und musste für alles hart kämpfen. Ich habe ihn nie als arrogant wahrgenommen, oder als Unruhestifter wie einige behaupten. Für mich ist er einfach ein Mann, der immer herumgeschubst wurde. Und wenn du nicht gerade zwei Meter groß und muskulös bist, musst du besonders hart kämpfen, um voranzukommen.
Warum Aries nicht in die Cruiserweight Division gehört:
„Ich habe vom Anfang an gesagt, er gehört da nicht hin. Jeder hat das gesagt. Die Fans in den Arenen haben es gesagt. Sie haben seinen Namen gerufen, aber nicht um ihn bei dem Cruiserweight's zu sehen. Sie wollten ihn im Hauptkader gegen andere große Talente antreten sehen. Ihn hinter den lila Seilen zu sehen reicht ihnen nicht. Schon gar nicht in irgendwelchen komischen Segmenten mit Jack Gallaghar. Sie hätten ihn in ernsten Situationen gegen echte Gegner zeigen sollen. Das war ein Fehler.“
Über Aries Fähigkeiten und seine Entlassung:
„Er ist in allen Belangen ein Mann für das Main Event. Er kann mit jeden am Mikrofon mithalten und die meisten übertrifft er sogar im Ring. Die WWE hat einen großen Verlust erlitten. Ich habe gehört und ich sage nicht, dass ich es von ihm gehört habe, aber er soll wirklich alles getan haben, um entlassen zu werden. Aries wusste nicht, was er noch hätte tun sollen um ins Main Roster zu kommen. Er hat sogar selber Ideen und Storys für seinen Charakter vorgelegt. Wisst ihr, es ist echt schade. Es gab mal eine Zeit, wo die WWE darum gebettelt hat, dass junge Talente sich aufdrängen und Biss zeigen. Mit ihm haben sie das alles gehabt und sie haben es verschenkt.“
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Im „Two Man Powertrip of Wrestling Podcast” äußert sich Jim Ross zu der Kritik an seinen Kommentar beim „G1 Special USA“ und spricht über seinen Vertrag mit der WWE.

Über Das Gefühl sich immer noch verbessern zu müssen:
„Ich war immer ehrgeizig und das werde ich auch bleiben. Eigentlich war ich nicht dazu bestimmt, lange in dieser Szene zu bleiben. Ich war kein muskulöser Athlet, hatte keine Verwandtschaft in diesem Gewerbe, war kein Großmaul und so weiter. Für mich war es eigentlich nur ein Job für einen Sommer, von dem ich später meinen Wrestling Kumpels auf dem College erzählen konnte. Jetzt, 40 Jahre später, warte ich immer noch auf den Tag an dem man mich zurückschickt. Es hat viel länger angehalten, als ich mir je erträumt hätte. Meine ganze Karriere war ein einziger großer Traum, der eigentlich gar nicht hätte passieren sollen. Unglücklicherweise habe ich immer noch das Gefühl mich beweisen zu müssen und bei jeder einzelnen Übertragung. Die heutigen Zuschauer haben meine Arbeit in den von damals nicht mitbekommen, als ich beispielsweise die „Attitude Era“ kommentierte. Die Fans heute sind jung, trotzig und haben eine ganz andere Einstellung. Sie haben meine Arbeit vor der Jahrtausendwende gar nicht mitbekommen und darum will ich mich bei jeder Übertragung beweisen. Ich will zeigen, dass ich die Zeit der Fans wert bin, in der sie mir zuhören. Damit habe ich kein Problem. Ich bin ein „WWE Hall of Famer“. Eigentlich bin ich sogar in drei „Halls of Fame“. Doch das interessiert die jungen Zuschauer nicht. Sie wollen sehen, ob ich sie heute unterhalten kann. Was ich damals getan habe, ist für sie nicht wichtig. So gefällt mir das und ich habe kein Problem unter diesen Umständen zu arbeiten."
Sein Eindruck vom G1 Wochenende
„Für mich war es ein gutes Wochenende. Es wäre noch schöner, wenn die Fans nicht Alarm gemacht hätten, wegen einigen Fehlern, die mir unterlaufen sind. So ist das eben, wenn man live zu sehen ist. Was gesagt wurde, ist nun mal gesagt und man kann nur hoffen, dass es beim nächsten Mal besser klappt. Ich mache das jetzt schon viele Jahre und ich habe noch nie eine perfekte Leistung abgegeben. Meine beste Moderation muss erst noch kommen. So gehe ich an die Sache ran. Man darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen und muss immer an sich arbeiten.“

„Ich denke das Fehler eben durchaus passieren, wenn man unterbesetzt ist und noch keine große Erfahrung als Team hat. Was ich gut finde ist, dass es echt war. Wir konnten nichts einstudieren oder proben vorher. Wir hatten keine Ahnung was passiert, als würden wir ein Football Spiel kommentieren. Weder Josh noch ich wussten irgendwas über den Ausgang der Matches. Jemand hat uns gesagt, wir dürften nicht in die Umkleide und der ganze Ablauf wurde vor uns geheim gehalten. Das war okay für mich, da ich es so bevorzuge. Ich muss den Ablauf auch nicht wissen. Wenn wir eine tolle Performance geliefert bekommen, reicht mir dass schon aus.“
Über seine Rückkehr zur WWE:
„Der Kontakt zu WWE ist nie abgebrochen. Ich hatte regelmäßig Kontakt mit Vince gehabt, weil wir befreundet sind. Wenn ich etwas in Fernsehen gesehen habe was mir gefällt, habe ich ihn darüber informiert. Kevin Dunn und ich sind ebenfalls befreundet, da wir beide auf Fans der „Oklahoma Sooners“ sind. Das war immer unsere Verbindung. Triple H ist ein Mann, den ich selber in die WWE gebracht habe und er hat sich seitdem gut entwickelt. Irgendwann bin ich einfach weitergezogen, weil sie keinem Platz für mich hatten. Das war okay, ich hatte viel Arbeit zu erledigen. Ich habe mich weiterentwickelt und bin vielen neuen Projekten nachgegangen. Meine Frau jedoch, Gott hab sie selig, wollte immer das ich zurück in meine “Heimat“ gehe. So hatte sie die WWE immer bezeichnet.“

„Für meine Rückkehr sind Vince McMahon und Kevin Dunn ein großer Faktor. Es war an dem Freitag vor Wrestlemania, als ich den Vertrag unterschrieben habe. Eine Woche nachdem meine Frau gestorben ist. Sie haben mit meinem Manager Barry Bloom geredet und haben einen Deal ausgehandelt. Ich habe unterschrieben und am Samstag teilte mir Vince mit, dass ich ein Match bei WrestleMania kommentieren soll. Für mich war es eine große Ehre, mit JBL und Michael Cole das Match von The Undertaker zu kommentieren. Wir haben versucht, es so gut wie möglich geheim zu halten. Ich weiß, dass es einige Leute gibt, die gerne Informationen preisgeben, aber ich gehöre nicht dazu.“

„Die Vertragsverhandlungen liefen sehr locker ab, und ob ihr es glaubt oder nicht, der größte Faktor war nicht das Geld. WWE hat mir eine Menge Geld angeboten, aber für mich war es wichtig, dass ich bezüglich meiner anderen Verträge nicht eingeengt werde. Ich arbeite zusätzlich noch mit „Fox Sports“ und „AXS TV“, das musste geklärt werden, aber ich denke, alle sind mit dem Ergebnis zufrieden.“
Über seine Zukunft:
„Bei den heutigen sozialen Medien und da die Leute heutzutage dort sehr sensibel reagieren, halte ich mich mit Aussagen bezüglich meiner Arbeit zurück. Ich plane für die jetzige Zeit, ein “WWE Guy“ zu sein. In einer perfekten Welt dürfte ich bei „AXS TV“ meine Arbeit nebenbei fortführen. Ob ich das darf, weiß ich bisher noch nicht. Ich würde es auf jedenfalls gerne tun, da es mich frisch hält und ich dort eine Menge Matches kommentieren darf. Ich hoffe, das ich weiterhin beides machen darf. WWE wird weiterhin immer ein großer Teil meines Lebens sein.“
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Quellen: Steve Austin Show, Wrestling.Inc Podcast & Two Man Powertrip of Wrestling
 

The Hitman

Midcard
Veränderung am Gimmick ist nicht verkehrt aber ob das noch viel hilft? Meiner Meinung nach liegt es bei Bayley eher an der Präsentation an sich. Oder generell Daran das eh keiner mehr Erkennt wer nun Face oder Heel sein soll. Face mit Heel Aktionen und anders herum. Und dann gerade Seth Rollins als Beispiel, der Verhält sich doch immer noch kaum anders als in seiner Heel Zeit, wenn es hier nicht gestanden hätte wüsste ich nicht mal das er jetzt Face sein soll.

J.R. ist einfach ein klasse Typ und für mich immer noch der beste Kommentator den die WWE bisher hatte, wenn nicht sogar im ganzen Wrestling Zirkus bisher. Er und der King waren klasse und haben sich auch als Face und Heel Kommentatoren toll ergänzt. J.R. könnte bestimmt sogar einen Häkel Wettbewerb zu einer Spannenden Angelegenheit machen mit seinem Kommentar. Ich würde ihn gerne wieder öfter Hören.
 
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