Interviewhighlights der Woche: John Cena sagt seine Tage im Ring sind gezählt - Jinder Mahal berichtet von seinen hohen Zielen - Wie Samoa Joe John Ce

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Viele aktuelle und ehemalige Wrestler und Wrestlerinnen waren im Laufe der Woche in verschiedenen Interviewformaten zu Gast und standen Rede und Antwort. Wir haben für euch die Highlights zusammengefasst! Viel Spaß beim Diskutieren!
[HR][/HR]John Cena wurde kürzlich von „Complex“ interviewt und verrät dabei, warum er aktuell als „Free Agent“ bei der WWE unterwegs ist und dass seine Tage im Ring gezählt sind.

Warum er aktuell zu keinem festen Kader gehört:
Der Grund dafür ist, dass ich momentan nicht weiß, ob ich zum RAW Kader oder SmackDown Kader gehören möchte. Ich weiß, dass meine Tage im Ring gezählt sind und netterweise hat man mir den Wunsch gewährt zu keinem festen Kader zu gehören. Ich bin im April 40 Jahre alt geworden und wir haben viele junge, talentierte Leute. Ich weiß nicht, wie viele Jahre ich noch im Ring auftreten kann. Die Zeit, die ich noch habe, möchte ich der WWE widmen und davon so viel wie möglich.
[HR][/HR]In der Show „Drew Garabo Live“ gab es ein Interview mit Samoa Joe. Dieser erzählt über ein Match mit John Cena, welches diesen in die WWE gebracht hat und über seinen eigen Weg in die WWE. Mehr dazu findet ihr hier.

Über ein Match mit John Cena, bevor dieser zur WWE kam:
„John hatte ein Match mit mir und es war eines dieser Matches, welches dich in die WWE bringen kann. Es waren einige Leute von der WWE bei diesem Match anwesend und natürlich waren sie für John Cena da. Er sah gut aus und war genau der Typ, den sie suchen. Wir waren befreundet, daher hatte ich kein Problem damit ihm zu helfen und ihn in Szene zu setzen. Immerhin arbeitet er auch verdammt hart. Jedenfalls hat er es geschafft und ich erinnere mich, dass Jim Ross anwesend war. Ich bin also zu ihm hingegangen und habe ihn gefragt, ob Interesse besteht. Er meinte nur: „Ah, nein mein Junge. Ich glaube nicht, dass du es da draußen schaffst“. Das war okay für mich. Ich war zu dem Zeitpunkt zwei Jahre lang im Wrestling aktiv und dachte mir, wenn ich es hier nicht schaffe, dann gehe ich eben nach Japan. Also habe ich meinen Fokus dorthin gelegt, habe dort einen Vertrag bekommen und der Rest ist Geschichte.“
Darüber wer ihn zur WWE gebracht hat:
„Triple H hat mich angerufen, daher gebe ich ihm den größten Anteil daran. In Wirklichkeit waren aber viel mehr Leute daran beteiligt. Paul Heyman, Road Dogg, Joey Mercury und viele weitere. Eine Menge Leute, die heute bei der WWE sind, haben mal mit mir gearbeitet.“
Über seinem Aufstieg ins Main Roster:
„Der ursprüngliche Vertrag für NXT fiel etwas gering aus, aber immerhin hatte ich einen Fuß in der Tür. Ich meine jetzt nicht, dass das Geld zu gering war. In dieser Hinsicht war der Deal ziemlich gut, aber die Möglichkeiten waren dort begrenzt. Mir wurde von Anfang an gesagt, dass ich vermutlich bei NXT bleiben würde. Ich bin immerhin schon fast 40 Jahre alt. Man sagte mir, dass Vince McMahon kein Interesse daran hätte, mich sofort ins Main Roster zu holen. Man versucht neue Talente aufzubauen und ich wäre schon über der vorgesehenen Altersgrenze. Meiner Meinung nach hatte ich bisher eine tolle Karriere und hier hatte ich die Möglichkeit sie weiter fortzusetzen. Jedenfalls war ich mit dem Angebot einverstanden und bereits eineinhalb Wochen später, bot man mir einen Main Roster Vertrag an um mich zu RAW zu holen, sobald man mich bei NXT aufgebaut hatte.“
Ob die Merchandise Verkäufe für diesen Vertrag verantwortlich waren:
„Auf jeden Fall. Sobald die enormen Verkäufe eintraten, hat man mich kontaktiert, um mir einen exklusiven Vertrag anzubieten. Verkaufszahlen spielen also eine große Rolle. Heutzutage müssen die Fans Geld investieren, wenn sie wollen, dass ihre Stimme gehört wird. Das kann einen großen Unterschied machen.“
[HR][/HR]Nia Jax wurde vor kurzen von ESPN interviewt. Dabei sprach sie über ihre persönliche lieblings Rivalität und über das WWE Performance Center. Mehr dazu findet Ihr hier.

Ihre beste Fehde:
„Ich hatte bisher keine Gelegenheit, mit Bayley bei RAW etwas Großes aufzubauen. Wir sind nur kurz aneinander geraten, aber bei NXT hatten wir eine ausgiebige Rivalität. Diese gehört bisher zu meinen Favoriten“
Über das Perfomance Center:
„Das ist der beste Ort, wenn man eine professionelle Westlerin werden will. Dort gibt es alles. Sie haben sieben Ringe dort, einen Promo Raum, einen Video Raum und sogar einen Green Room. Mein Tryout war sehr hart und es hat mich zu der Wrestlerin gemacht, die ich heute bin. Zu der Zeit war Sara Amato dort die leitende Trainerin und sie ist die beste, die ich jemals hatte. Noch heute gehe ich dort hin, um mit ihr zu trainieren.“
[HR][/HR]Der aktuelle WWE Champion Jinder Mahal führte neulich ein Interview mit „PhillyVoice.com“. Darin sprach über seine hochgesteckten Ziele innerhalb der „WWE“ und über seine Verbindung mit Dew McIntyre.

Seine Ziele für die Zukunft:
„Noch vor meiner Rückkehr zur WWE habe ich alles getan, um mich immer weiter zu verbessern. Meine Fähigkeiten haben ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Ich verbessere mich immer weiter und habe noch viele Jahre vor mir. Es gibt noch viele Titel für mich zu gewinnen und eines Tages will ich in die Hall of Fame aufgenommen werden. Ich will zu den größten aller Zeiten gehören und das werde ich durch harte Arbeit erreichen. Dafür werde ich alles geben“
Seine Meinung zu Drew McIntyre:
„Drew gehört zu meinen besten Freunden. Wir schreiben uns ständig. Vor einigen Jahren wurden wir noch als Fehlschlag und Witz betrachtet. Ich will ehrlich sein. Als ich von der WWE entlassen wurde, habe ich mich als Versager betrachtet. Ich habe mein Potenzial nie abrufen können. Bei meiner Rückkehr wollte ich es allen beweisen und das habe ich auch getan.

Dasselbe Ziel hat auch Drew. Er hat seine Entlassung damals sehr persönlich genommen. Danach hat er hart gearbeitet und ist soviel gereist wie noch nie. Nun hat er eine Chance auf die NXT Championship. Ich weiß, dass er sich gut schlagen und den Titel holen wird. Eines Tages wird auch er WWE Champion werden. Es gibt Höhen und Tiefen im Leben. Als wir entlassen wurden, befanden wir uns in einem Tief. Aber jetzt, durch harte Arbeit, sind wir erfolgreich und wollen noch weiter an die Spitze klettern.“
[HR][/HR]Shane Douglas äußerte sich beim „The Triple Threat Wrestling Podcast“ über die Storyline zwischen Jason Jordan und Kurt Angle. Was er davon hält erfahrt ihr hier.

Über die Geschichte zwischen Kurt Angle und Jason Jordan
„Das einzige, was Wrestling momentan nicht braucht, ist mehr von dieser dummen Scheiße. Ich habe nichts gegen die beiden, aber ich habe definitiv etwas gegen diese Story. Die Fans wollen mehr Glaubwürdigkeit und Realismus, stattdessen bekommen sie das Gegenteil. Da kann ich auch gleich sagen, dass mein Vater ein Alien ist. Die Zweifel der Fans sind berechtigt. Heute muss man nur auf Ancestry.com und wie diese Seiten nicht alle heißen gehen und einen Namen eingeben. Von den Ergebnissen wird man förmlich überrollt.“


„Vor langer Zeit habe ich von Paul Heyman gelernt, dass es Storylines gibt, die man immer weiterspinnen und ausweiten kann. Dann gibt es wiederum Geschichten, wo die Fakten genau dies verhindern. Mein alter Lehrer nannte sie immer die verdammten Fakten. Irgendwann treten diese Fakten ein und die Fans, oder Jordans Familie, erkennen das Kurt nicht der Vater ist und dass das alles ein Haufen Müll ist. Wenn etwas so unglaubwürdig und künstlich wirkt wie diese Sache, warum bringt man sie dann überhaupt? Wir leben nicht im Jahr 1965, wo die Fernseher noch Antennen hatten. Ich kann meinen Sohn etwas fragen und sehe, wie seine Finger blitzschnell etwas tippen und dreizehn Sekunden später hat er die Antwort auf meine Frage. Vince McMahon glaubt vielleicht, dass das Sports Entertaiment ist, aber wir alle wissen, dass man uns etwas vormachen will.“


„Ich weiß nicht ob Vince diese Zweifel ignoriert oder, ob er glaubt, er könnte das einfach überschreiben. Was kommt als Nächstes? Triple H oder Kurt Angle sind anfällig gegen Kryptonite? Früher oder später muss man eine Richtung einschlagen und die Sache weiterentwickeln. Ich habe eine Idee. Wie wäre es, wenn Brock Lesnar eine Allergie gegen Salz, oder gegen Kohlenstoff hätte? Deswegen muss er ständig von einer Blase umgeben werden. Mann kann nur bis zu einer gewissen Grenze gehen, bevor etwas total absurd wird und diese Story ist genau das. Du hast einen amerikanischen, olympischen Helden in einer Geschichte verwickelt, die für mich an Rassismus grenzt. Ich finde, es ist eine echt seltsame Geschichte und jeder auf der Welt weiß, dass das alles absoluter Blödsinn ist. Ich habe keine Ahnung, warum man das zeigt und was es bezwecken soll. Ich glaube, der Grund ist, dass Vince McMahon irgendwo rumsitzt und sich freut, wie lustig das alles doch ist. Die Fans kaufen das alles nicht ab und man wundert sich, warum die Ratings sinken und die Show den Bach runtergeht.“
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Quellen: Complex, Drew Garabo Live, ESPN, Philly Voice.com, The Triple Threat Wrestling Podcas
 
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