John Cena kündigt „bahnbrechende“ Ankündigung für WWE Backlash an
John Cena hat bestätigt, dass er am kommenden Samstag beim WWE-Premium Live Event Backlash in Tampa auftreten wird - und zugleich eine besondere Ankündigung in Aussicht gestellt. In einem Beitrag auf X kündigte Cena „history-making news“ an, die das WWE-Erlebnis für Wrestlerinnen und Wrestler sowie Fans verändern soll. Cena schrieb, er sei nach monatelanger Planung „sehr aufgeregt“, bei Backlash Neuigkeiten zu verkünden, die die Art und Weise, wie WWE erlebt wird, beeinflussen sollen. Er betonte, er könne keine Perfektion versprechen, sehr wohl aber eine Veränderung der Fan- und Superstar-Erfahrung. Fans können seinen Auftritt entweder live in Tampa oder über die Übertragung auf der ESPN-App verfolgen. Die Ankündigung dürfte in Zusammenhang mit dem neuen Club WWE-Mitgliedsprogramm stehen, dessen Markteinführung Cena maßgeblich begleitet und das zu seinen ersten Aufgaben nach dem Karriereende zählt. WWE hat die Registrierung noch nicht vollständig geöffnet, bietet aber bereits eine Warteliste an.
WWE stellt neuen Director of Show Production and Design ein
WWE hat eine weitere Personalie im Produktionsbereich bekannt gegeben. Hunter Selby übernimmt künftig die Position des Director of Show Production and Design beim Marktführer. Selby bestätigte seine Verpflichtung über sein LinkedIn-Profil und sprach von einem neuen Kapitel, auf das er sich sehr freue. Er kündigte an, an Designs zu arbeiten, die schon bald auf den Bildschirmen der Fans zu sehen sein sollen. Hunter Selby kann auf mehrere Auszeichnungen und Nominierungen im TV-Bereich verweisen. Er wurde drei Mal für einen Emmy in der Kategorie „Outstanding Lighting Design/Lighting Direction“ für Variety-Formate nominiert – unter anderem für American Idol in den Jahren 2023 und 2025 sowie für SNL50: The Homecoming Concert. In den vergangenen Jahren hat WWE bereits zahlreiche strukturelle und produktionstechnische Anpassungen vorgenommen. Dazu gehörten unter anderem neue Set- und Bühnenkonzepte sowie grafische Überarbeitungen. Zuletzt erhielt SmackDown ein aktualisiertes Grafikpaket für die Show-Promotion.
Ridge Holland über „TikTok-Style“ bei NXT unter Shawn Michaels
Ridge Holland (Luke Menzies) hat in einem Interview Einblicke in die unterschiedlichen Ansätze von Triple H und Shawn Michaels bei NXT gegeben. Der frühere WWE-Star arbeitete in der Black-&-Gold-Phase ebenso wie in der späteren 2.0-Ära unter beiden Verantwortlichen und sprach bei Sportshadow Wrestling über seine Erfahrungen. Hintergrund ist der Wechsel im Herbst 2021, als das NXT-Brand von der Black-&-Gold-Ära zur farbenfroheren NXT 2.0-Phase überging und verstärkt auf bunte Charaktere und ein schnelleres Tempo in und außerhalb des Rings setzte. Die Umstellung fiel in eine Zeit, in der Triple H sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste und Shawn Michaels die operative Verantwortung für NXT übernahm. Später kehrte Triple H als übergeordneter Head of Creative für WWE zurück, nachdem Vince McMahon in den Ruhestand gegangen war. Auf die Unterschiede angesprochen, erklärte Ridge Holland, dass NXT unter Shawn Michaels „deutlich schneller getaktet“ sei. Er beschrieb die Shows als stärker auf kurze Matches und hohes Tempo ausgelegt, was er sinngemäß mit einem „TikTok-Style“ für eine jüngere Generation verglich, deren Aufmerksamkeitsspanne man nicht verlieren wolle. Aus Sicht eines Wrestlers sei das jedoch eine Herausforderung: Man wolle im Ring Geschichten erzählen, Zeit bekommen und einzelne Aktionen mit Bedeutung aufladen, was bei Matches von nur rund drei Minuten Länge schwierig sei. Gleichzeitig betonte Holland, dass er sowohl unter Triple H als auch unter Shawn Michaels gute Erfahrungen gemacht habe. Beide hätten ihm Chancen gegeben, für die er dankbar sei. Konkrete Kritik an einer der beiden Personen vermied er und blieb insgesamt respektvoll in seiner Einordnung. Ridge Holland war bis November 2025 bei WWE unter Vertrag. Damals gab er bekannt, dass sein Vertrag nicht verlängert werde. In der Folge wurde das Arbeitsverhältnis vorzeitig beendet, nachdem es zu einem Vertragsbruch gekommen war.