John Cenas letztes WWE-PPV-Match! - Starpower im War-Games-Match! - Ausblick auf die "Survivor Series 2025" - W-IPin #353

Santa Katha

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Teammitglied
Heute im Angebot: Ausblick auf die Survivor Series...


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Kurze Bezugnahme zum Thema "WWE erkennt in der RegelNicht-Stars":

Teilweise würde ich euch zustimmen, weil es viele Leute gab, die bei den Fans hochgejubelt wurden, aber es nirgendwo geschafft haben (Beispiel Andrade). Ich finde aber, dass es 2-3 Punkte gibt, die ihr überseht.

Zunächst muss man den Namen Jon Moxley/Dean Ambrose erwähnen, der bei WWE zu einer Zeit ohne wirkliche Topstars lediglich einfacher World Champion war und dann bei AEW vielleicht die prägendste Figur der Companygeschichte geworden ist. Deutlicher Rekord bei den AEW World Championship-Regentschaften und insgesamt die meisten Tage als Champion sprechen da eine deutliche Sprache. Bei WWE war er nur die kürzeste Zeit im Main Event und nie auch nur in der Nähe davon, auf der Stufe von Cody oder Roman heute zu sein.

Dazu müssen wir zwischen Midcarder und Company Guy eine Mitte finden. Zack Ryder hätte problemlos einen World Title bekommen können, ohne wirklich ein Franchise Player sein zu müssen. Alberto Del Rio ist vierfacher World Champion und war auch nie ein Topstar oder sonderlich over, sondern lediglich ein Uppercarder zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Man könnte sogar sagen, dass es ein Triple H zu 14 World Championships geschafft hat, ohne jemals THE GUY gewesen zu sein oder eine Ära geprägt zu haben (der reign of terror ist wohl die einzig erinnerungswürdige Regentschaft von 14!!!), aber da könnten mir Leute widersprechen.

Nächster Punkt: Die meisten Leute haben nicht das Zeug dazu, Company Guy zu sein. Wenn man grob durch das Roster geht und einfach zu jedem sagt, dass wir den nicht zum Mond booken, wird man zu >95 % recht behalten. Wir haben aktuell im Roster vielleicht 4-6 Leute (ich beziehe mich an der Stelle nur auf die Männer), die tatsächlich eine tragende Rolle spielen. Alle anderen sind ersetzbar oder haben einen Legendenbonus. Darauf kommen dann aber 60-80 Leute, die nur in der Upper- bis Undercard stecken. Wenn wir zu allen sagen, dass mehr nicht drin ist, werden wir eine verdammt gute Quote erzielen, weil generell nur eine Handvoll von denen wirklich das Zeug dazu hat, der nächste Cody oder Roman zu sein.

Ansonsten: WWE hatte so dermaßen viele Fehlgriffe. Die Liste an Stars, die in den letzten 15 Jahren World Championships hielten, ist so dermaßen lang, dass wir tatsächlich hinterfragen können, ob es nicht viel bessere Kandidaten gab. Alberto Del Rio, Jack Swagger, Big Dog Roman Reigns, mMn Braun Strowman, Rentner Goldberg, MitB Sheamus, 2011er Big Show, Mark Henry, Jinder Mahal und so weiter. Ich könnte diese Liste noch viel länger führen. Das waren alles World Champions zwischen 2010 und heute, die wirklich dazu beigetragen haben, dass das Produkt teilweise unerträglich wurde. Natürlich lag es auch daran, dass die World Heavyweight Championship teilweise nur ein Midcard Titel war, aber das waren ja alles Versuche von Leuten, die teilweise NIE over waren. Da wäre ein Versuch von Rusev, Zack Ryder usw. auch nicht schlimmer geworden. (Wir dürfen auch nicht Ryback vergessen)

Mein letzter Punkt: Wir hatten zwischen 2010 und 2019 keine Alternative. Was hätten denn ein Zack Ryder oder Konsorten machen sollen? Ryder wurde zumindest als Matt Cardona der bedeutendste Indie Wrestler der letzten Jahre und ist nicht grundlos letztens wieder bei WWE aufgetreten. Wenn WWE sie nicht gepusht hat, konnten sie das entweder akzeptieren oder in den Indie-Dschungel gehen, der nicht viel Geld abwirft. Ja, manche sind auch bei AEW nicht durchgestartet, aber das war teilweise mehrere Jahre, nachdem sie WWE wirklich over waren.

Zum Abschluss mein persönlicher Take: Dolph Ziggler ist der unterschätzteste Wrestler des 21. Jahrhunderts und es war zu 100 % WWEs Schuld, dass er kein Topstar wurde. Vielleicht bin ich subjektiv, aber in der Zeit, als er wirklich am Kommen war, mochte ich ihn zu jeder Zeit. Er ist fantastisch am Mikrofon, hat ein unglaubliches Selling und zumindest eine sehr gute, wenn auch keine herausragende, In-Ring-Technik. Er hatte auch die (vollkommen wertlose) World Heavyweight Championship, aber ein Booking wie Daniel Bryan nach seinem WrestleMania-Moment. Dann wurde gesagt, dass er offensichtlich kein Company Guy ist und Ende. Wenn WWE damals nicht so unfassbar dumm gewesen wäre, hätte er bis heute zehn World Title haben können und ich hätte jede Regentschaft davon geliebt.
 
Lustig, jetzt wollte ich etwas erwidern und dann hat PBC schon alle meine Punkte hervorragend erklärt. :) Ich finde nämlich auch, dass ihr das Roster und die Abgänge nicht nur nach Franchise-Player und Niete ordnen dürft. Jede Company braucht auch eine Midcard mit Top-Leuten, die immer kurz vor dem Main Event stehen und dort hin und wieder auch auftauchen. Und in der Rolle hätte Zack Ryder super funktioniert. Also nie Tribal Chief oder Lesnar-Monster, aber durchaus Rekord-IC-Champ oder Mitläufer im Stable of the year. Und damit auch durchaus wichtiger Superstar, ohne die übrigens auch kein Franchise-Player funktionieren könnte.

Aber ihr hat das schon richtig erkannt, dass das gar keine Kritik war, sondern nur eine Diskussionsgrundlage. Danke, dass ihr da näher drauf eingegangen seid. :)
 
Zum Abschluss mein persönlicher Take: Dolph Ziggler ist der unterschätzteste Wrestler des 21. Jahrhunderts und es war zu 100 % WWEs Schuld, dass er kein Topstar wurde. Vielleicht bin ich subjektiv, aber in der Zeit, als er wirklich am Kommen war, mochte ich ihn zu jeder Zeit. Er ist fantastisch am Mikrofon, hat ein unglaubliches Selling und zumindest eine sehr gute, wenn auch keine herausragende, In-Ring-Technik. Er hatte auch die (vollkommen wertlose) World Heavyweight Championship, aber ein Booking wie Daniel Bryan nach seinem WrestleMania-Moment. Dann wurde gesagt, dass er offensichtlich kein Company Guy ist und Ende. Wenn WWE damals nicht so unfassbar dumm gewesen wäre, hätte er bis heute zehn World Title haben können und ich hätte jede Regentschaft davon geliebt
Da bin ich voll bei Dir. In meiner damaligen Wahrnehmung war er auch beim Publikum over. Besonders bei seinem Survivor Series Sieg (weiß nicht mehr welches Jahr), als er als letzter seines Teams im Alleingang die Übermacht der Gegner ausgeschaltet hat. Damals dachte ich, "Jau, sie habens kapiert bei WWE". Aber gleich beim nächsten Match gab es eine Niederlage, bei der ich dann dachte, "Wow, was hat der Mann ausgefressen?".
 
Ich denke man kann viele Wrestler zum Champion machen, aber nur sehr wenige zum Gesicht der Company.

Natürlich gibt es Leute die Champ waren, denen man es aber gerne gegönnt hätte, oder sie waren Champ und waren trotzdem nicht der top Guy, aber das hat ja auch was mit der Präsentation zu tun. WWE spielt schon lange nicht mehr nur auf dem Wrestling Markt eine Rolle, sondern ist auch immer wieder im Mainstream der Unterhaltungsbranche vertreten und da braucht es mehr als nur inring Können.

Ich finde Daniel Bryan ist dafür ein super Beispiel, im Ring um jeden Zweifel erhaben und auch mit viel Charisma gesegnet, aber nicht der Typ Mensch der sich verkauft und darum schwierig als Face der Company. Ihn kannst du nicht einfach nach Saudi-Arabien schicken für schöne Fotos, das würde er wahrscheinlich nicht mitmachen.

Man muss halt Unterscheiden zwischen Wrestler und Entertainer und da gibt's ein altes, aber gutes Beispiel. Es war, glaube ich, eine Talk Show in Kuwait, bei der Undertaker und Vader zu Gast waren. Hier meinte der Host das Wrestling/Wrestler Fake sind. Vader, ganz old school, ist dem man direkt an den Kragen. Undertaker war da schon abgeklärter und man sah ihm an das er wußte das Vaders Aktion nicht gut aufgenommen wird.

Interessant ist auch die Meinung von @PBC_BayBay zu Moxley, klar war er unter Wert verkauft bei WWE, aber ohne AEW wäre er auch verloren, denke ich. Für NJPW fehlt im doch ein bisschen das Inring Talent und die Fähigkeiten eine andere Geschichte im Ring zu erzählen als "auf die Fresse" und ein fesselnder Redner ist er auch nicht unbedingt, da finde ich sogar Eddie Kingston spannender.

Zum Thema Ziggler kann ich nur sagen :" er hat alle Chancen bekommen und keine genutzt!"
Die großen Stars wurden von WWE alle irgendwie irgendwann in die Position gebracht, das sie Aufmerksamkeit erreichen konnten, mussten dann aber selber was einbringen. Als Beispiel Steve Austin mit dem King of the Ring und seinem abgewandelten bibel Zitat, the Rock durch seine Promos und John Cena der durch seine Arbeit außerhalb der WWE dieser Rampenlicht gab (Rekord bei make-a-wish)!

Da fällt mir noch the Miz ein, der Typ der aus einer reality Show kam, im lockerroom gemobbt wurde und von den Fans belächelt.
Durch seine Bereitschaft, Tag ein, Tag aus immer hundert Prozent zu geben, egal ob in der Show, oder wenn er zu Events geschickt wurde, hat er sich den Respekt bei seinen Vorgesetzten, Kollegen und dem US - Publikum erarbeitet. Er ist quasi das Paradebeispiel was einen Wrestler ausmacht, nicht ein Experte in einer Disziplin, sondern ein Allrounder der überall wenigstens befriedigende Arbeit leistet.
 
So Leute, sorry für das, was nun kommt, aber das muss einfach raus!


Ich bin ganz gerührt und beeindruckt zugleich von der Userschaft. User X (nenenn wir ihn Discussing R) macht einen Kommentar zur Sache, auf den Chris und ich eingehen. Sodann gehen andere User drauf ein (nennen wir sie der Einheitheit halber Smart S, Handsome G und Magic M) - und auf auf einem Niveau, das ich als ausgesprochen anspruchsvoll, differenzierend und sehr sachlich einstufen würde. Besser kann Forendiskussionskultur nicht sein! Vielen Dank dafür!!! Das ist vor allem dann etwas Schönes, wenn man weiß, dass es in anderen Foren (oder ganz generell im Internet), wenn ich es diplomatisch formulieren sollte, nicht immer so abgeht. Genau das zeichnet die Userschaft hier aus. Viel Liebe geht raus.
 
Kurze Bezugnahme zum Thema "WWE erkennt in der RegelNicht-Stars":

Teilweise würde ich euch zustimmen, weil es viele Leute gab, die bei den Fans hochgejubelt wurden, aber es nirgendwo geschafft haben (Beispiel Andrade). Ich finde aber, dass es 2-3 Punkte gibt, die ihr überseht.

Zunächst muss man den Namen Jon Moxley/Dean Ambrose erwähnen, der bei WWE zu einer Zeit ohne wirkliche Topstars lediglich einfacher World Champion war und dann bei AEW vielleicht die prägendste Figur der Companygeschichte geworden ist. Deutlicher Rekord bei den AEW World Championship-Regentschaften und insgesamt die meisten Tage als Champion sprechen da eine deutliche Sprache. Bei WWE war er nur die kürzeste Zeit im Main Event und nie auch nur in der Nähe davon, auf der Stufe von Cody oder Roman heute zu sein.

Dazu müssen wir zwischen Midcarder und Company Guy eine Mitte finden. Zack Ryder hätte problemlos einen World Title bekommen können, ohne wirklich ein Franchise Player sein zu müssen. Alberto Del Rio ist vierfacher World Champion und war auch nie ein Topstar oder sonderlich over, sondern lediglich ein Uppercarder zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Man könnte sogar sagen, dass es ein Triple H zu 14 World Championships geschafft hat, ohne jemals THE GUY gewesen zu sein oder eine Ära geprägt zu haben (der reign of terror ist wohl die einzig erinnerungswürdige Regentschaft von 14!!!), aber da könnten mir Leute widersprechen.

Nächster Punkt: Die meisten Leute haben nicht das Zeug dazu, Company Guy zu sein. Wenn man grob durch das Roster geht und einfach zu jedem sagt, dass wir den nicht zum Mond booken, wird man zu >95 % recht behalten. Wir haben aktuell im Roster vielleicht 4-6 Leute (ich beziehe mich an der Stelle nur auf die Männer), die tatsächlich eine tragende Rolle spielen. Alle anderen sind ersetzbar oder haben einen Legendenbonus. Darauf kommen dann aber 60-80 Leute, die nur in der Upper- bis Undercard stecken. Wenn wir zu allen sagen, dass mehr nicht drin ist, werden wir eine verdammt gute Quote erzielen, weil generell nur eine Handvoll von denen wirklich das Zeug dazu hat, der nächste Cody oder Roman zu sein.

Ansonsten: WWE hatte so dermaßen viele Fehlgriffe. Die Liste an Stars, die in den letzten 15 Jahren World Championships hielten, ist so dermaßen lang, dass wir tatsächlich hinterfragen können, ob es nicht viel bessere Kandidaten gab. Alberto Del Rio, Jack Swagger, Big Dog Roman Reigns, mMn Braun Strowman, Rentner Goldberg, MitB Sheamus, 2011er Big Show, Mark Henry, Jinder Mahal und so weiter. Ich könnte diese Liste noch viel länger führen. Das waren alles World Champions zwischen 2010 und heute, die wirklich dazu beigetragen haben, dass das Produkt teilweise unerträglich wurde. Natürlich lag es auch daran, dass die World Heavyweight Championship teilweise nur ein Midcard Titel war, aber das waren ja alles Versuche von Leuten, die teilweise NIE over waren. Da wäre ein Versuch von Rusev, Zack Ryder usw. auch nicht schlimmer geworden. (Wir dürfen auch nicht Ryback vergessen)

Mein letzter Punkt: Wir hatten zwischen 2010 und 2019 keine Alternative. Was hätten denn ein Zack Ryder oder Konsorten machen sollen? Ryder wurde zumindest als Matt Cardona der bedeutendste Indie Wrestler der letzten Jahre und ist nicht grundlos letztens wieder bei WWE aufgetreten. Wenn WWE sie nicht gepusht hat, konnten sie das entweder akzeptieren oder in den Indie-Dschungel gehen, der nicht viel Geld abwirft. Ja, manche sind auch bei AEW nicht durchgestartet, aber das war teilweise mehrere Jahre, nachdem sie WWE wirklich over waren.

Zum Abschluss mein persönlicher Take: Dolph Ziggler ist der unterschätzteste Wrestler des 21. Jahrhunderts und es war zu 100 % WWEs Schuld, dass er kein Topstar wurde. Vielleicht bin ich subjektiv, aber in der Zeit, als er wirklich am Kommen war, mochte ich ihn zu jeder Zeit. Er ist fantastisch am Mikrofon, hat ein unglaubliches Selling und zumindest eine sehr gute, wenn auch keine herausragende, In-Ring-Technik. Er hatte auch die (vollkommen wertlose) World Heavyweight Championship, aber ein Booking wie Daniel Bryan nach seinem WrestleMania-Moment. Dann wurde gesagt, dass er offensichtlich kein Company Guy ist und Ende. Wenn WWE damals nicht so unfassbar dumm gewesen wäre, hätte er bis heute zehn World Title haben können und ich hätte jede Regentschaft davon geliebt.
Sauber zusammengefasst.
 
Zum Thema Ziggler kann ich nur sagen :" er hat alle Chancen bekommen und keine genutzt!"
Bekam er denn die Chance irgendwas zu nutzen? Vielleicht kam das ja aus einer Laune von Vince heraus. Aus meiner Erinnerung heraus hatte er die Chance genutzt, aber dann wurde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen. Aber da steckt sehr viel Subjektivität meiner damaligen Wahrnehmung plus meiner Vorbehalte gegenüber WWE im Allgemeinen und Vince im Speziellen mit rein. Die Frage bleibt: Was macht einen WWE-Star aus? Wieviel Anteil hat die Person selber, wieviel die WWE oder der Zeitgeist oder der Geschmack des Publikums usw.? Wie war es früher und wie ist es heute?
 
Bekam er denn die Chance irgendwas zu nutzen? Vielleicht kam das ja aus einer Laune von Vince heraus. Aus meiner Erinnerung heraus hatte er die Chance genutzt, aber dann wurde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen. Aber da steckt sehr viel Subjektivität meiner damaligen Wahrnehmung plus meiner Vorbehalte gegenüber WWE im Allgemeinen und Vince im Speziellen mit rein. Die Frage bleibt: Was macht einen WWE-Star aus? Wieviel Anteil hat die Person selber, wieviel die WWE oder der Zeitgeist oder der Geschmack des Publikums usw.? Wie war es früher und wie ist es heute?
Nun, erstmal muß man scaheune von was für einen Star wir reden. Wolrd Champ war er ja und durfte auch immer wieder in der oberen Midcard, bzw Uppercard mitspielen. Ein Star wars er also schonmal bei WWE. Warum es dann nicht für mehr gereicht hat, kann man natürlich VKM in die Schuhe schieben, aber wenn man mal schaut, seid Hogan und Warrior wurde doch keiner von ihm mehr over the top gebookt. Viele wurden hoch gebookt, aber den letzten Schritt zum Superstar mussten sie selber gehen. Ziggler hat immer wieder Momente, für mich war es zb seine Promo in der davon sprach jeden Tag den Job zu machen, nur für die Hoffnung eines Tages den Lohn dafür zu bekommen, aber er hat nie nachgelegt. Ziggler konnte immer kleine Highlights setzen, aber das Momentum nicht halten. Als Beispiel die Promo als YouTube Link:

Und sieh an, es ist mit the Miz! Du siehst hier zwei unglaublich gute Wrestler und für mich persönlich zwei Superstars, aber du kannst sie nicht auf eine Stufe stellen mit Hogan, Austin, The Rock, Michaels und John Cena.

Aber gerne mit Triple H und Kurt Angle.

Und Undertaker? Ist halt noch einmal ein besonderer Fall, ähnlich wie bei Sting, der niemals hätte zur WWE gehen dürfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe noch etwas für Pin or Kickout:

Ich habe vor einigen Fragen bereits die Pin or Kickout-These aufgestellt, dass WWE auch ruhig mal etwas mehr AEW wagen soll, in Bezug auf Gewalt. Damals habt ihr euch für einen Kickout entschieden. Meine Frage ist jetzt, ob ihr das nach der jetzigen Survivor Series immer noch so seht?

Ich möchte dazu noch etwas ausholen:
Mich haben die War Games insgesamt sehr enttäuscht. Das Wort "Krieg" steckt doch bereits im Namen! Der Einsatz von Waffen war dabei jedoch sehr überschaubar. Dafür wurden teilweise Entrances minutenlang zelebriert während die Teamkolleg*innen gerade verprügelt werden, Iyo wollte mehrmals lieber Kuscheln als Kämpfen und das Yeeten während dem laufenden Match hat natürlich den Vogel abgeschossen. Wenn die Teilnehmer das Match schon nicht ernst nehmen, warum sollte ich das als Zuschauer dann tun?

Die War Games sind doch nur ein mal im Jahr - wenn man sich dort nicht mehr traut, wann dann?

Nicht falsch vestehen: Ich verlange nicht, dass man sich mit Gabeln die Köpfe einhackt - das will ich auch gar nicht. Aber wenn eine Stipulation als "War Games" angekündigt wird, dann darf man doch die härteste Schlacht des Jahres erwarten, oder nicht?

Wenn schon die Teams so zusammengewürfelt wurden und keine Story dahinter war, dann wäre es doch naheliegend den Matches wenigstens dadurch auch etwas Würze zu verleihen...

Freue mich schon auf die nächste Folge und möchte an dieser Stelle noch mal für euren Podcast danken, immer eines meiner Wochen-Highlights :)
 
P.S. Zu Beginn meines Posts soll es natürlich heißen: "vor einigen Wochen" und nicht "vor einigen Fragen". Was auch immer mich da geritten hat...

Ein Königreich für eine Edit-Funktion... ;)
 
Das Frauen-Match war richtig schlecht. Man hat aber halt auch nur 10 Frauen irgendwie zusammengeworfen, irgendwelche Vorgeschichten gibt's ja immer. Iyos absurder Spot ist halt ein Highlight, ergibt aber logisch kaum Sinn und passt insgesamt zum Rest. Aufgefallen ist schon, wie abwartend und aufgereiht die Heels einige Male einfach nur da standen. Und Chicken Becky ist peinlich.

Cena vs Dom war dann unterhaltsam, Liv vor dem Re-Turn mit dem gleichen Gesichtsausdruck wie Cena vor dem Turn gegen Cody war ein nettes Detail. Gut, dass Dom gewinnt.

Stephanie hat anständige Gegnerinnen verdient. Immerhin hat sie Nikki zu einem ordentlichen Match gezogen, mehr aber auch nicht.

War Games der Männer war besser. Seltsam war, wie die Kommentatoren das Yeeten der Halle verkaufen wollten, wenn man klar sehen konnte, dass ziemlich viele sich nicht bewegen.
^^
Hier hat man die ganzen Fehden gut zusammengebaut, da war auch mehr Feuer drin. Das Ende war halt ein Cliffhanger, kann man so machen.

Fazit:
Das ist jetzt eher grundsätzlich, aber es wirkt echt so, als würde die WWE nur noch auf Momente aus sein. Langfristiges Booking gibt's schon mal, aber das ist sekundär. Bei den Frauen will man vor allem AJ gut aussehen lassen, da macht man ausgerechnet Becky halt einfach immer wieder zum Affen. Na ja.

Gerade mit Cena war alles nur auf je einen Moment ausgerichtet: Turn, Re-Turn, Match gegen Lesnar, IC-Gewinn, dann für Livs Rückkehr, und bald das letzte Match. Das ist alles Stückwerk. Kann man auf den sozialen Medien alles breittreten, bringt auch Headlines, aber nach dem missratenen Heel-Run dürfte wenigstens Livs Return eine Story bringen, die man auch mal sinnvoll zu Ende bringt.

Einzig bei den Männern hat man mit den Stories und Rivalitäten eigentlich fast alle gut im War Games Match untergebracht. Joa, Lesnar und Paul nicht optimal, aber immerhin. Spannend, dass der Fokus am Ende auf Punk, Cody und Reigns liegt. Ich denke aber schon, dass Bron an Wrestlemania einen Titel gewinnt. Hier geht es schon auch um die Story, nicht nur um den einen Moment.
 
Ich muss dem @PBC_Santa zu 100% zustimmen, beim Thema Ziggler sogar zu 110%.
Der Mann war für mich nicht nur optisch eine Mischung aus Mr Perfect und Shawn Michaels.
Ich finde auch, dass ein World Champ nicht das Face der Company sein muss, oft geht das als Heel zum Beispiel auch gar nicht. Trotzdem können diese Leute absolute Superstars sein.
Ziggler hat soviel mitgebracht, ähnlich wie in der aktuellen Zeit ein Owens.... Auch der hätte einfach soviel mehr verdient. (Was nicht heißt, dass er unzufrieden ist...). Mit den beiden hätten man viel mehr machen können, weil sie einfach alles mitbringen. (Ist natürlich meine subjektive Sicht)

Und das in einigen Leuten viel mehr drin steckt, zeigen die beiden Beispiele Toni Strom und Swerve Strickland. Ja , es ist "nur" AEW und somit nicht absoluter Mainstream. Aber ich finde beide haben "absoluter Megastar" auf ihrer Stirn gestempelt.
Interessant dazu: ein Strickland hat ja jetzt ein paar Mal erwähnt, dass es nicht ausschließlich WWE schuld zu sein scheint, dass er dort nicht over kam. Er merkt zwar, dass ein TK von Anfang an viel mehr in ihn gesehen hat als ein HHH und Vinny und das natürlich der Hauptgrund für sein Aufstieg sei. Aber er glaubt auch, dass er bei WWE einfach die Überzeugung ausgestrahlt hat, einer für ganz oben zu sein und das Gefühl hatte er bei AEW sehr schnell (vllt auch durch die TK Unterstützung).
 
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