Nach schwerer Nackenverletzung: Ehemaliger X-Division-Champion mit Gesundheitsupdate – „Alle guten Dinge sind drei!“: Früherer TNA- und All Japan Pro Wrestling-Star kämpft erneut gegen Gehirntumor

VidSanta

Mobbing-Beauftragter
Teammitglied
Chris Bey arbeitet weiterhin an seinem Comeback, nachdem er sich im vergangenen Jahr bei einer missglückten Tag Team-Aktion eine schwere Nackenverletzung zugezogen hatte. Im Interview mit Bryan Alvarez und „Filthy“ Tom Lawlor bei Wrestling Observer Live sprach der ehemalige Impact X-Division Champion offen über seine aktuelle Situation und seine Zukunftspläne. Bey betonte, dass er sich bei seiner Rückkehr in den Ring keinen Druck machen möchte: „Ich lasse mir Zeit. Wenn mein Körper bereit ist, werde ich es merken. Jetzt coache ich wieder bei Future Stars of Wrestling, aber mache selbst keine physischen Übungen. Ich möchte einfach wieder aufwachen und mich gut fühlen.“ Sein Hauptaugenmerk liege aktuell darauf, seinen Körper aufmerksam zu beobachten und das richtige Timing für ein mögliches Comeback abzuwarten. Die schwere Verletzung ereignete sich in Detroit. Bey wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht und musste sich einer Notoperation unterziehen. Dabei wurde eine doppelte Wirbelfusion durchgeführt: „Sie haben meinen C6 mit dem C7 vorn verschraubt, 19 Klammern eingesetzt und hinten meinen C6 mit dem T1 verbunden.“ Ursprünglich sprachen die Ärzte ihm lediglich eine zehn- bis 25-prozentige Chance zu, wieder laufen zu können – eine Hürde, die Bey mittlerweile überwunden hat. Obwohl er noch nicht vollständig genesen ist, bleibt sein Comeback mittelfristig möglich.

Der ehemalige TNA- und AJPW (All Japan Pro Wrestling)-Wrestler Joe Doering muss erneut seinen Gehirntumor bekämpfen. Dafür ging eine GoFundMe-Kampagne unter dem Motto "Alle guten Dinge sind drei!" an den Start. Dort äußerte sich seine Schwägerin, Mandy Banh, und gab Einblick in Doerings Gesundheitszustand.

„Mein Schwager nähert sich seinem zehnjährigen Bestehen des Kampfes gegen seinen Gehirntumor. Er ist mittendrin, ein drittes Mal zu kämpfen. Er hat die erste Runde Chemotherapie hinter sich und noch mindestens fünf Monate vor sich. Joe hat in Kanada keine Familie, und alle Last ist auf den Schultern meiner Schwester. Joe hat nach seiner letzten Gehirnoperation Schäden, die seine Mobilität beeinflussen. Er arbeitet hart mit Physiotherapeuten, ist aber auf einen Rollstuhl angewiesen sowie auf Unterstützung beim Treppensteigen. Joe ist allerdings weiterhin überzeugt und voller Hoffnung! Er möchte nicht in Selbstmitleid ertrinken.“
Quellen: Wrestling Observer, GoFundMe.
 
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