Die Wrestling-Welt trauert um PAC. Wie AEW am Sonntagabend (US-Ortszeit) mitteilte, ist Benjamin Satterley im Alter von 40 Jahren verstorben. Eine Todesursache wurde bislang nicht bekanntgegeben, auch zu den näheren Umständen gibt es derzeit keine Angaben.
Nur einen Tag zuvor hatte der Brite noch im Ring gestanden: Bei All Out am Samstag, 26. September, in der NOW Arena in Hoffman Estates bei Chicago forderte er im Opener der Show Andrade El Idolo um die AEW National Championship heraus. Das knapp 20-minütige Titelmatch verlor er. Später am Abend mischte er sich gemeinsam mit mehreren Mitgliedern der Death Riders in den Main Event zwischen Jon Moxley und Will Ospreay um die AEW World Championship ein.
In ihrem Statement würdigte AEW den gebürtigen Newcastler als Wrestler, der seit 2004 für Promotions auf der ganzen Welt antrat und das Publikum mit innovativen High-Flying-Moves und seinem Können im Ring begeisterte. Seit 2019 unter Vertrag, habe er mehrere Titel gehalten und einige der denkwürdigsten Matches der Firmengeschichte bestritten. Die Company sprach seiner Familie, seinen Freunden und den Fans ihr Beileid aus.
AEW-Präsident Tony Khan meldete sich kurz darauf mit einem persönlichen Statement zu Wort. Er beschrieb Satterley als geliebten Ehemann und Freund und hob sein Wissen, seine Athletik, seine Professionalität und Beständigkeit sowie die Hingabe hervor, mit der er seinen Sport rund um den Globus verfolgt habe. Angaben zur Todesursache oder zu einer Gedenkveranstaltung machte Khan nicht.
Satterley begann seine Karriere 2004 im Alter von 17 Jahren in der englischen Independent-Szene. Anschließend trat er unter anderem für PWG und Dragon Gate an, bevor er 2012 bei WWE unterschrieb. Als Adrian Neville gehörte er zu den prägenden Figuren der frühen NXT-Jahre und bildete eine Hälfte der ersten Tag-Team-Champions von NXT. Insgesamt hielt er die NXT Tag Team Championship zweimal und gewann zudem die NXT Championship. 2015 folgte unter dem verkürzten Namen Neville und als „The Man That Gravity Forgot“ der Wechsel ins Main Roster, wo er als erster Wrestler zweimal die Cruiserweight Championship gewann. Nach seinem WWE-Abgang 2018 kehrte er unter dem Namen PAC zu Dragon Gate zurück, ehe er 2019 als einer der ersten Wrestler bei AEW unterschrieb.
Dort trat er als „The Bastard“ auf und lieferte sich Fehden mit „Hangman“ Adam Page und Kenny Omega. 2022 wurde er erster AEW All-Atlantic Champion und gewann im selben Jahr als Teil von Death Triangle mit Penta El Zero Miedo und Rey Fénix die AEW World Trios Championship. Der All-Atlantic-Titel trägt heute den Namen AEW International Championship. 2024 holte er die Trios-Titel ein zweites Mal, bei All In an der Seite von Claudio Castagnoli und Wheeler Yuta. Das Trio wurde später Teil der von Jon Moxley angeführten Death Riders.
Nach Bekanntwerden der Nachricht meldeten sich zahlreiche Wrestler und Promotions zu Wort, darunter Will Ospreay, Kevin Owens, Paul Heyman, Rhea Ripley, Saraya, Matt Hardy, Baron Corbin, Mustafa Ali und MLW. Kyle Fletcher schrieb, PAC sei einer seiner absoluten Lieblingswrestler gewesen, er habe das Glück gehabt, sein Idol kennenzulernen, mit ihm zu arbeiten und ihn auch privat kennenzulernen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen Angehörigen.
Quellen: X, Fightful, f4wonline, ProWrestling.net, TMZ, NBC News, Bleacher Report, Sports Illustrated
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Nur einen Tag zuvor hatte der Brite noch im Ring gestanden: Bei All Out am Samstag, 26. September, in der NOW Arena in Hoffman Estates bei Chicago forderte er im Opener der Show Andrade El Idolo um die AEW National Championship heraus. Das knapp 20-minütige Titelmatch verlor er. Später am Abend mischte er sich gemeinsam mit mehreren Mitgliedern der Death Riders in den Main Event zwischen Jon Moxley und Will Ospreay um die AEW World Championship ein.
In ihrem Statement würdigte AEW den gebürtigen Newcastler als Wrestler, der seit 2004 für Promotions auf der ganzen Welt antrat und das Publikum mit innovativen High-Flying-Moves und seinem Können im Ring begeisterte. Seit 2019 unter Vertrag, habe er mehrere Titel gehalten und einige der denkwürdigsten Matches der Firmengeschichte bestritten. Die Company sprach seiner Familie, seinen Freunden und den Fans ihr Beileid aus.
AEW-Präsident Tony Khan meldete sich kurz darauf mit einem persönlichen Statement zu Wort. Er beschrieb Satterley als geliebten Ehemann und Freund und hob sein Wissen, seine Athletik, seine Professionalität und Beständigkeit sowie die Hingabe hervor, mit der er seinen Sport rund um den Globus verfolgt habe. Angaben zur Todesursache oder zu einer Gedenkveranstaltung machte Khan nicht.
Satterley begann seine Karriere 2004 im Alter von 17 Jahren in der englischen Independent-Szene. Anschließend trat er unter anderem für PWG und Dragon Gate an, bevor er 2012 bei WWE unterschrieb. Als Adrian Neville gehörte er zu den prägenden Figuren der frühen NXT-Jahre und bildete eine Hälfte der ersten Tag-Team-Champions von NXT. Insgesamt hielt er die NXT Tag Team Championship zweimal und gewann zudem die NXT Championship. 2015 folgte unter dem verkürzten Namen Neville und als „The Man That Gravity Forgot“ der Wechsel ins Main Roster, wo er als erster Wrestler zweimal die Cruiserweight Championship gewann. Nach seinem WWE-Abgang 2018 kehrte er unter dem Namen PAC zu Dragon Gate zurück, ehe er 2019 als einer der ersten Wrestler bei AEW unterschrieb.
Dort trat er als „The Bastard“ auf und lieferte sich Fehden mit „Hangman“ Adam Page und Kenny Omega. 2022 wurde er erster AEW All-Atlantic Champion und gewann im selben Jahr als Teil von Death Triangle mit Penta El Zero Miedo und Rey Fénix die AEW World Trios Championship. Der All-Atlantic-Titel trägt heute den Namen AEW International Championship. 2024 holte er die Trios-Titel ein zweites Mal, bei All In an der Seite von Claudio Castagnoli und Wheeler Yuta. Das Trio wurde später Teil der von Jon Moxley angeführten Death Riders.
Nach Bekanntwerden der Nachricht meldeten sich zahlreiche Wrestler und Promotions zu Wort, darunter Will Ospreay, Kevin Owens, Paul Heyman, Rhea Ripley, Saraya, Matt Hardy, Baron Corbin, Mustafa Ali und MLW. Kyle Fletcher schrieb, PAC sei einer seiner absoluten Lieblingswrestler gewesen, er habe das Glück gehabt, sein Idol kennenzulernen, mit ihm zu arbeiten und ihn auch privat kennenzulernen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen Angehörigen.
Quellen: X, Fightful, f4wonline, ProWrestling.net, TMZ, NBC News, Bleacher Report, Sports Illustrated
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