Marigold
Marigold-Gründer Rossy Ogawa hat sich in einem ausführlichen Interview mit BBM Sports zur aktuellen Lage seiner Promotion und zu zwei zentralen Wrestlerinnen geäußert. Im Mittelpunkt standen dabei Marigold World Champion Miku Aono und Kouki Amarei, die erste GHC Women’s Champion.
Aono hält den Marigold World Championship seit Oktober 2025 und hat den Titel bislang dreimal verteidigt. Ihr jüngster bekannt gewordener Titelkampf fand gegen Utami Hayashishita statt, die Marigold demnächst verlassen wird. Ogawa erklärte, er sehe in Aono deutlich mehr Potenzial, als sie derzeit im Ring zeige. Er betonte, dass sie ihrer eigenen Stärke möglicherweise noch gar nicht vollständig bewusst sei.
Neben ihren Leistungen im Ring hob Ogawa Aonos Einsatz außerhalb der Shows hervor. So gehe sie inzwischen alleine auf Promotion-Touren in verschiedene Regionen, um die Promotion bekannter zu machen. Ogawa sieht darin ein wichtiges Zeichen dafür, dass sie zur zentralen Identifikationsfigur des Unternehmens werden könne. Der Interviewer zog den Vergleich zu Hiroshi Tanahashi, der als Präsident von New Japan Pro Wrestling regelmäßig Medienarbeit für NJPW leistet. Ogawa stimmte dieser Einordnung zu und sagte, Aono sei selbstbewusst, habe Ausstrahlung und eigenen Stil und sei daher gut als „Ace“ und „Gesicht“ der Promotion vermittelbar.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs sprach Ogawa ausführlich über Kouki Amarei. Die 29-Jährige ist seit der Gründung von Dream Star Fighting Marigold im Jahr 2024 Teil der Promotion und war die erste GHC Women’s Champion. Ogawa stellte klar, dass er weiterhin hohe Erwartungen an Amarei habe, verwies aber auch auf ihre Verletzungshistorie mit unter anderem einem Kreuzbandriss und einem gebrochenen Schlüsselbein.
Nach Ogawas Einschätzung liegt der Grund dafür, dass Amarei bislang nicht zur ganz großen Star-Wrestlerin geworden ist, nicht allein bei ihr. Er bezeichnete sie als in vielerlei Hinsicht „perfekt“, mit Ausnahme des bislang noch nicht voll ausgeschöpften Potenzials im Pro Wrestling. Zugleich räumte er ein, dass auch Marigold beziehungsweise die verantwortlichen Personen eine Mitverantwortung tragen könnten, weil es der Promotion offenbar bislang nicht gelungen sei, ihr Talent optimal zur Geltung zu bringen. Ogawa sieht darin eine Art persönliche Herausforderung und bezeichnete Amareis möglichen Durchbruch als einen der Schlüsselfaktoren für ihr drittes Jahr bei Marigold.
Im Gespräch mit „Midnight Kingdom“ berichtete Newman von seinen Eindrücken aus dieser Zeit. Er bezeichnete die Auftritte bei der US-Promotion als gute Erfahrung und hob hervor, dass es nach seiner Darstellung das erste Mal gewesen sei, dass die aktuelle Version des IWGP World Heavyweight Championship (V4-Gürtel) live im amerikanischen Fernsehen zu sehen war.
Auf die Frage, ob er sich weitere Einsätze bei AEW vorstellen könne, antwortete Newman, dass er dies grundsätzlich bejahe, allerdings ausdrücklich als Wrestler von New Japan Pro Wrestling. Er erklärte, er wolle der „New Japan guy“ sein, der bei AEW auftrete, um zu zeigen, dass der Stil von NJPW dem von AEW überlegen sei und um zu beweisen, dass New-Japan-Wrestler seiner Meinung nach besser seien als ihre Kolleginnen und Kollegen bei AEW.
Der Interviewer merkte im Anschluss scherzhaft an, dass viele ausländische Wrestler zunächst ihre Loyalität zu NJPW betonen, später aber trotzdem die Promotion verlassen. Newman reagierte darauf lachend und sagte, ihm sei dieses Muster bewusst. Er entschuldigte sich halb im Scherz dafür, dass dadurch das Vertrauen gegenüber den nächsten internationalen Talenten erschwert werde, und unterstrich erneut, dass er diese Situation kenne.
Im Gespräch mit dem „Midnight Kingdom“-Podcast blickte Newman auf seine Anfangszeit bei New Japan zurück. Ursprünglich sei er davon ausgegangen, als Junior Heavyweight in die Promotion zu kommen. Sein großer Traum sei es gewesen, am „Best of the Super Juniors“-Turnier teilzunehmen.
Innerhalb seines Stables United Empire habe sich jedoch schnell eine andere Einschätzung durchgesetzt. Seine Teamkollegen machten ihm deutlich, dass er für die Junior-Division zu groß sei, und ermutigten ihn, für eine Zukunft in der Heavyweight-Klasse zuzulegen. Auf die Frage, wie er an Körpermasse gewonnen habe, antwortete Newman scherzhaft, dies sei im Grunde durch das „Bullying“ der Stable-Kollegen entstanden: Man habe ihm geraten, mehr zu essen und ins Fitnessstudio zu gehen – was er schließlich auch konsequent umgesetzt habe.
Der Main Event der ersten Nacht von „NJPW Wrestling Dontaku“ am 3. Mai stand ganz im Zeichen des IWGP Global Heavyweight Championship. Andrade El Idolo trat in Fukuoka gegen Yota Tsuji an und konnte sich nach einem rund 32-minütigen Match durchsetzen. Damit gewann er seinen ersten Titel bei New Japan Pro Wrestling seit dem Jahr 2013.
Unmittelbar nach dem Titelgewinn traten mit Shota Umino und Drilla Moloney zwei potenzielle Herausforderer in Erscheinung. Andrade schlug daraufhin vor, ein Triple Threat Match um den IWGP Global Heavyweight Championship anzusetzen, und forderte Umino und Moloney auf, ihm mitzuteilen, wann und wo sie antreten wollen.
Bei der „Ignition to Dominion“-Show am 6. Mai setzte Umino seine Herausforderung fort. Nach seinem Match äußerte er sich in den Backstage-Kommentaren direkt an Andrade El Idolo gerichtet. Umino forderte Andrade auf, für ihn ein Match bei AEW zu organisieren. Gleichzeitig stellte er klar, dass er den Titelgürtel zurück zu New Japan bringen müsse und damit ein Titelgewinn gegen Andrade sein erklärtes Ziel sei.
Der Main Event von „NJPW Dominion 2026“ steht fest: Yota Tsuji erhält ein Rematch um den IWGP Heavyweight Championship gegen Callum Newman. Das Titelmatch wurde bei der „Ignition to Dominion“-Show bestätigt, nachdem Tsuji den Champion in einem Tag Team Match pinnen konnte.
Bei der Veranstaltung am 14. Juni in Osaka trafen Tsuji und Shingo Takagi auf Callum Newman und Jake Lee. Die Begegnung war mit einer klaren Stipulation versehen: Hätten Tsuji und Takagi verloren, hätten beide keine weitere Chance auf ein IWGP-Heavyweight-Titelmatch gegen Newman erhalten. Am Ende setzte Tsuji seinen Gene-Blaster-Spear gegen Newman durch und holte den entscheidenden Pinfall, nachdem Takagi zuvor Jake Lee ausgeschaltet hatte. Im Anschluss griff Tsuji zum Mikrofon und kündigte an, New Japan Pro Wrestling wieder „auf den richtigen Weg“ bringen zu wollen, nachdem Newman die Company aus seiner Sicht auf eine „dunkle Straße“ geführt habe.
Tsuji hielt den IWGP Heavyweight Championship bereits für drei Monate, bevor er den Titel im April bei „Sakura Genesis“ an Newman verlor. Für Newman, den jüngsten IWGP Heavyweight Champion der Geschichte, wird das Match bei Dominion die zweite Titelverteidigung sein. Seine erste erfolgreiche Defense absolvierte er jüngst bei Nacht zwei von „Wrestling Dontaku“, als er Shingo Takagi besiegen konnte.
„Dominion“ zählt traditionell zu den größten Events des Jahres bei New Japan Pro Wrestling. Neben dem nun feststehenden Main Event deutet sich zudem ein weiteres Titelmatch an: Für die IWGP Tag Team Championship wird derzeit eine Auseinandersetzung aufgebaut, in der Yuto-Ice und OSKAR ihre Titel gegen Great-O-Khan und HENARE verteidigen könnten. Hintergrund ist ein 10-Man Tag Team Match bei „Ignition to Dominion“, in dem Great-O-Khan und HENARE auf der siegreichen Seite standen und beide Teams anschließend voneinander getrennt werden mussten.
New Japan Pro Wrestling „Dominion 2026“
Ort: Osaka-Jo Hall in Osaka, Japan
Datum: 14. Juni 2026
IWGP Heavyweight Championship
Singles Match
Callum Newman (c) vs. Yota Tsuji
Marigold-Gründer Rossy Ogawa hat sich in einem ausführlichen Interview mit BBM Sports zur aktuellen Lage seiner Promotion und zu zwei zentralen Wrestlerinnen geäußert. Im Mittelpunkt standen dabei Marigold World Champion Miku Aono und Kouki Amarei, die erste GHC Women’s Champion.
Aono hält den Marigold World Championship seit Oktober 2025 und hat den Titel bislang dreimal verteidigt. Ihr jüngster bekannt gewordener Titelkampf fand gegen Utami Hayashishita statt, die Marigold demnächst verlassen wird. Ogawa erklärte, er sehe in Aono deutlich mehr Potenzial, als sie derzeit im Ring zeige. Er betonte, dass sie ihrer eigenen Stärke möglicherweise noch gar nicht vollständig bewusst sei.
Neben ihren Leistungen im Ring hob Ogawa Aonos Einsatz außerhalb der Shows hervor. So gehe sie inzwischen alleine auf Promotion-Touren in verschiedene Regionen, um die Promotion bekannter zu machen. Ogawa sieht darin ein wichtiges Zeichen dafür, dass sie zur zentralen Identifikationsfigur des Unternehmens werden könne. Der Interviewer zog den Vergleich zu Hiroshi Tanahashi, der als Präsident von New Japan Pro Wrestling regelmäßig Medienarbeit für NJPW leistet. Ogawa stimmte dieser Einordnung zu und sagte, Aono sei selbstbewusst, habe Ausstrahlung und eigenen Stil und sei daher gut als „Ace“ und „Gesicht“ der Promotion vermittelbar.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs sprach Ogawa ausführlich über Kouki Amarei. Die 29-Jährige ist seit der Gründung von Dream Star Fighting Marigold im Jahr 2024 Teil der Promotion und war die erste GHC Women’s Champion. Ogawa stellte klar, dass er weiterhin hohe Erwartungen an Amarei habe, verwies aber auch auf ihre Verletzungshistorie mit unter anderem einem Kreuzbandriss und einem gebrochenen Schlüsselbein.
Nach Ogawas Einschätzung liegt der Grund dafür, dass Amarei bislang nicht zur ganz großen Star-Wrestlerin geworden ist, nicht allein bei ihr. Er bezeichnete sie als in vielerlei Hinsicht „perfekt“, mit Ausnahme des bislang noch nicht voll ausgeschöpften Potenzials im Pro Wrestling. Zugleich räumte er ein, dass auch Marigold beziehungsweise die verantwortlichen Personen eine Mitverantwortung tragen könnten, weil es der Promotion offenbar bislang nicht gelungen sei, ihr Talent optimal zur Geltung zu bringen. Ogawa sieht darin eine Art persönliche Herausforderung und bezeichnete Amareis möglichen Durchbruch als einen der Schlüsselfaktoren für ihr drittes Jahr bei Marigold.
New Japan Pro Wrestling
Callum Newman hat sich in einem Interview zu seinen bisherigen Auftritten bei AEW und möglichen künftigen Einsätzen geäußert. Der frisch gekrönte IWGP Heavyweight Champion war im Vorfeld von AEW Dynasty an der Seite von Will Ospreay und dessen Stable United Empire bei All Elite Wrestling zu sehen, um in der Fehde gegen die Death Riders zu unterstützen. Neben Newman traten dabei unter anderem Francesco Akira und HENARE in Erscheinung.Im Gespräch mit „Midnight Kingdom“ berichtete Newman von seinen Eindrücken aus dieser Zeit. Er bezeichnete die Auftritte bei der US-Promotion als gute Erfahrung und hob hervor, dass es nach seiner Darstellung das erste Mal gewesen sei, dass die aktuelle Version des IWGP World Heavyweight Championship (V4-Gürtel) live im amerikanischen Fernsehen zu sehen war.
Auf die Frage, ob er sich weitere Einsätze bei AEW vorstellen könne, antwortete Newman, dass er dies grundsätzlich bejahe, allerdings ausdrücklich als Wrestler von New Japan Pro Wrestling. Er erklärte, er wolle der „New Japan guy“ sein, der bei AEW auftrete, um zu zeigen, dass der Stil von NJPW dem von AEW überlegen sei und um zu beweisen, dass New-Japan-Wrestler seiner Meinung nach besser seien als ihre Kolleginnen und Kollegen bei AEW.
Der Interviewer merkte im Anschluss scherzhaft an, dass viele ausländische Wrestler zunächst ihre Loyalität zu NJPW betonen, später aber trotzdem die Promotion verlassen. Newman reagierte darauf lachend und sagte, ihm sei dieses Muster bewusst. Er entschuldigte sich halb im Scherz dafür, dass dadurch das Vertrauen gegenüber den nächsten internationalen Talenten erschwert werde, und unterstrich erneut, dass er diese Situation kenne.
Im Gespräch mit dem „Midnight Kingdom“-Podcast blickte Newman auf seine Anfangszeit bei New Japan zurück. Ursprünglich sei er davon ausgegangen, als Junior Heavyweight in die Promotion zu kommen. Sein großer Traum sei es gewesen, am „Best of the Super Juniors“-Turnier teilzunehmen.
Innerhalb seines Stables United Empire habe sich jedoch schnell eine andere Einschätzung durchgesetzt. Seine Teamkollegen machten ihm deutlich, dass er für die Junior-Division zu groß sei, und ermutigten ihn, für eine Zukunft in der Heavyweight-Klasse zuzulegen. Auf die Frage, wie er an Körpermasse gewonnen habe, antwortete Newman scherzhaft, dies sei im Grunde durch das „Bullying“ der Stable-Kollegen entstanden: Man habe ihm geraten, mehr zu essen und ins Fitnessstudio zu gehen – was er schließlich auch konsequent umgesetzt habe.
Der Main Event der ersten Nacht von „NJPW Wrestling Dontaku“ am 3. Mai stand ganz im Zeichen des IWGP Global Heavyweight Championship. Andrade El Idolo trat in Fukuoka gegen Yota Tsuji an und konnte sich nach einem rund 32-minütigen Match durchsetzen. Damit gewann er seinen ersten Titel bei New Japan Pro Wrestling seit dem Jahr 2013.
Unmittelbar nach dem Titelgewinn traten mit Shota Umino und Drilla Moloney zwei potenzielle Herausforderer in Erscheinung. Andrade schlug daraufhin vor, ein Triple Threat Match um den IWGP Global Heavyweight Championship anzusetzen, und forderte Umino und Moloney auf, ihm mitzuteilen, wann und wo sie antreten wollen.
Bei der „Ignition to Dominion“-Show am 6. Mai setzte Umino seine Herausforderung fort. Nach seinem Match äußerte er sich in den Backstage-Kommentaren direkt an Andrade El Idolo gerichtet. Umino forderte Andrade auf, für ihn ein Match bei AEW zu organisieren. Gleichzeitig stellte er klar, dass er den Titelgürtel zurück zu New Japan bringen müsse und damit ein Titelgewinn gegen Andrade sein erklärtes Ziel sei.
Der Main Event von „NJPW Dominion 2026“ steht fest: Yota Tsuji erhält ein Rematch um den IWGP Heavyweight Championship gegen Callum Newman. Das Titelmatch wurde bei der „Ignition to Dominion“-Show bestätigt, nachdem Tsuji den Champion in einem Tag Team Match pinnen konnte.
Bei der Veranstaltung am 14. Juni in Osaka trafen Tsuji und Shingo Takagi auf Callum Newman und Jake Lee. Die Begegnung war mit einer klaren Stipulation versehen: Hätten Tsuji und Takagi verloren, hätten beide keine weitere Chance auf ein IWGP-Heavyweight-Titelmatch gegen Newman erhalten. Am Ende setzte Tsuji seinen Gene-Blaster-Spear gegen Newman durch und holte den entscheidenden Pinfall, nachdem Takagi zuvor Jake Lee ausgeschaltet hatte. Im Anschluss griff Tsuji zum Mikrofon und kündigte an, New Japan Pro Wrestling wieder „auf den richtigen Weg“ bringen zu wollen, nachdem Newman die Company aus seiner Sicht auf eine „dunkle Straße“ geführt habe.
Tsuji hielt den IWGP Heavyweight Championship bereits für drei Monate, bevor er den Titel im April bei „Sakura Genesis“ an Newman verlor. Für Newman, den jüngsten IWGP Heavyweight Champion der Geschichte, wird das Match bei Dominion die zweite Titelverteidigung sein. Seine erste erfolgreiche Defense absolvierte er jüngst bei Nacht zwei von „Wrestling Dontaku“, als er Shingo Takagi besiegen konnte.
„Dominion“ zählt traditionell zu den größten Events des Jahres bei New Japan Pro Wrestling. Neben dem nun feststehenden Main Event deutet sich zudem ein weiteres Titelmatch an: Für die IWGP Tag Team Championship wird derzeit eine Auseinandersetzung aufgebaut, in der Yuto-Ice und OSKAR ihre Titel gegen Great-O-Khan und HENARE verteidigen könnten. Hintergrund ist ein 10-Man Tag Team Match bei „Ignition to Dominion“, in dem Great-O-Khan und HENARE auf der siegreichen Seite standen und beide Teams anschließend voneinander getrennt werden mussten.
New Japan Pro Wrestling „Dominion 2026“
Ort: Osaka-Jo Hall in Osaka, Japan
Datum: 14. Juni 2026
IWGP Heavyweight Championship
Singles Match
Callum Newman (c) vs. Yota Tsuji