Tony Khan erleichtert über WBD-Verkauf an Paramount/Skydance – Erste Schätzungen der Buyrate des Forbidden Door-PPVs

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Tony Khan erleichtert über WBD-Verkauf an Paramount/Skydance​


Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Warner Bros. Discovery (WBD) hat sich Tony Khan sehr erleichtert darüber gezeigt, dass sich letztlich Paramount/Skydance durchgesetzt hat. Khan sprach darüber, welche Auswirkungen die verschiedenen Szenarien seiner Ansicht nach auf die Zukunft von AEW hätten haben können. Demnach war Khan intern deutlich besorgter, als er es öffentlich je gezeigt hat. Hintergrund waren unter anderem Wettquoten auf der Plattform Polymarket, die die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs von WBD an Netflix zeitweise bei rund 93 Prozent sahen, bevor der Deal zunächst auch in diese Richtung angekündigt wurde. Khan schilderte, dass David Ellison trotz einer ersten Absage und klarer Stellungnahmen des WBD-Vorstands zugunsten von Netflix an seinem Angebot festhielt. Der WBD-Vorstand hatte das Ellison-Angebot zunächst als „Smoke and Mirrors“, schlecht abgesichert und von fragwürdigen Geschäftsentscheidungen geprägt bezeichnet – ausdrücklich wurde dabei etwa der UFC-Deal und dessen Kostenstruktur genannt. Am Ende legte Ellison jedoch ein extrem hohes Angebot über 111 Milliarden US-Dollar vor, das der WBD-Vorstand annehmen musste. Laut der Darstellung war geplant, dass Netflix HBO Max zunächst separat weiterführt. Langfristig kommt es in solchen Konstellationen aber häufig zu einer Zusammenführung der Dienste zu einem „Super-Service“, der gemeinsam stärker aufgestellt ist und geringere Verwaltungskosten verursacht. Problematisch für AEW: Netflix hält bereits die Rechte an WWE-Inhalten. Das hätte zwar nicht automatisch bedeutet, dass AEW aus dem Programm verschwunden wäre, die Chancen für eine langfristig gesicherte Präsenz wären aus Khans Sicht jedoch gesunken. Ein mögliches Szenario im Netflix-Fall wäre gewesen, dass AEW-Verträge mit zwei unterschiedlichen Partnern parallel gelaufen wären - etwa lineare Ausstrahlung weiter bei TBS und TNT unter dem Dach von WBD, während Netflix Streaming- und PPV-Rechte übernommen hätte. Das hätte prinzipiell die Option eröffnet, künftige TV- und Medienrechte (etwa 2028 oder 2029) separat zu verhandeln und so eventuell höhere Einnahmen zu erzielen. Dennoch wäre die Verhandlungsposition der Promotion nach Khans Einschätzung nicht so stark gewesen wie in der nun entstandenen Konstellation. Khan selbst hat sich bislang öffentlich nie detailliert zu den kleineren Eigentumsanteilen geäußert, die WBD an AEW hält. In einem Netflix-Szenario wäre zu erwarten gewesen, dass diese Anteile bei WBD geblieben wären, während Netflix vor allem Streaming- und PPV-Rechte übernommen hätte und die klassischen TV-Ausstrahlungen auf TBS und TNT weiter über WBD gelaufen wären – eventuell mit der Option, dass Netflix die PPV-Rechte ähnlich bündelt, wie es international bereits bei WWE praktiziert wird. Durch den nun zustande gekommenen Deal mit Paramount/Skydance sieht Khan die Zukunft für AEW insgesamt stabiler, da die Promotion weiterhin klar an einen Medienpartner gebunden ist, der ihr Produkt im Paket ohne direkte Konkurrenz durch WWE im selben Streaming-Ökosystem präsentieren kann.

Mittlerweile gibt es erste Schätzungen zur Buyrate des Forbidden Door-PPVs. Erwartungsgemäß wurde die Show nicht so häufig geordert wie der Double or Nothing-PPV im Vormonat, allerdings geht man aktuell doch von etwas weniger als 145.000 Buys aus. Dies wäre dennoch ein Anstieg im Vergleich zur Forbidden Door-Auflage im Jahr 2025, welche ca. 130.000 Buys erzielte. Nachfolgend die Buyrates der bisherigen Pay-per-Views von All Elite Wrestling:

* AEW Double or Nothing 2019: 98.000 Buys
* AEW All Out 2019: 88.000 Buys
* AEW Full Gear 2019: 75.000 Buys
* AEW Revolution 2020: 90.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2020: 105.000 Buys
* AEW All Out 2020: 90.000 Buys
* AEW Full Gear 2020: 75.000 Buys
* AEW Revolution 2021: 135.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2021: 115.000 Buys
* AEW All Out 2021: 215.000 Buys
* AEW Full Gear 2021: 155.000 Buys
* AEW Revolution 2022: 175.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2022: 165.000 Buys
* AEW x NJPW: The Forbidden Door 2022: 141.000 Buys
* AEW All Out 2022: 140.000 Buys
* AEW Full Gear 2022: 140.000 Buys
* AEW Revolution 2023: 145.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2023: 140.000 Buys
* AEW x NJPW: The Forbidden Door 2023: 147.000 Buys
* AEW All In 2023: 205.000 Buys
* AEW All Out 2023: 115.000 Buys
* AEW WrestleDream 2023: 110.000 Buys
* AEW Full Gear 2023: 136.000 Buys
* AEW Worlds End 2023: 145.000 Buys
* AEW Revolution 2024: 180.000 Buys
* AEW Dynasty 2024: 122.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2024: 145.000 Buys
* AEW x NJPW: Forbidden Door 2024: ca. 127.000 Buys
* AEW All In 2024: ca. 160.000 Buys
* AEW All Out 2024: ca. 105.000 Buys
* AEW WrestleDream 2024: ca. 105.000 Buys
* AEW Full Gear 2024: ca. 105.000 Buys
* AEW World’s End 2024: ca. 105.000 Buys
* AEW Revolution 2025: ca. 140.000 Buys
* AEW Dynasty 2025: ca. 120.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2025: ca. 130.000 Buys
* AEW All In 2025: ca. 185.000 Buys
* AEW Forbidden Door: ca. 130.000 Buys
* AEW All Out 2025: ca. 140.000 Buys
* AEW WrestleDream 2025: ca. 125.000 Buys
* AEW Full Gear 2025: ca. 140.000
* AEW Worlds End 2025: ca. 143.000
* AEW Revolution 2025: 170.000-175.000 Buys
* AEW Dynasty 2026: 144.000-150.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2026: 187.000-200.000 Buys
* AEW Forbidden Door: ca. 145.000 Buys

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Ja, war klar und natürlich auch mehr als verständlich, dass er deutlich angespannter war, als er sich gab. Zeigt aber auch, dass er mittlerweile sehr gut mit den Medien umgehen kann...
 
Am Ende legte Ellison jedoch ein extrem hohes Angebot über 111 Milliarden US-Dollar vor, das der WBD-Vorstand annehmen musste.
Mit 34 Milliarden, oder halt 38 % Haben sich dann auch Saudi Arabien, Katar und Abu Dhabi beteiligt. Dachte immer ausländische Firmen könnten nur bis 25% einer amerikanischen Firma aufkaufen.
 
Mit 34 Milliarden, oder halt 38 % Haben sich dann auch Saudi Arabien, Katar und Abu Dhabi beteiligt. Dachte immer ausländische Firmen könnten nur bis 25% einer amerikanischen Firma aufkaufen.
Hab zu deiner Mutmaßung mal die KI gefragt:

Die von Ihnen angesprochene Grenze von 25 Prozent ist ein weit verbreitetes Missverständnis, das meist auf die Offenlegungspflichten bei der US-Steuerbehörde (IRS) zurückzuführen ist. Eine strikte Obergrenze für ausländische Anteilseigner existiert in den USA nicht, weshalb sich Investoren aus Saudi-Arabien, Katar und Abu Dhabi in der Regel problemlos beteiligen können. [1, 2, 3, 4, 5]
Hier sind die Details zu den tatsächlichen Regeln und wie ausländische Investitionen in den USA funktionieren:
  • Das 25-%-Limit bei der Steuer: Der Grund, warum oft die Zahl 25 % genannt wird: US-Unternehmen, die zu 25 % oder mehr in ausländischem Besitz sind, müssen bei der Steuererklärung zwingend das IRS Form 5472 einreichen, um Transaktionen transparent zu machen. Es ist also eine Meldeschwelle, keine Besitzbeschränkung. [1, 2, 3]
  • Warum sind bis zu 100 % möglich? Ausländische Firmen oder Staatsfonds können in der Regel bis zu 100 % eines amerikanischen Unternehmens aufkaufen. Das ist gängige Praxis, wie etwa Investitionen aus dem Mittleren Osten in den USA zeigen, die strategisch in Sektoren wie Technologie, Energie und Infrastruktur fließen. [1]
  • Die Ausnahme – Spezifische Branchen: Es gibt Ausnahmen für sensible Industrien. In der Luftfahrt, im Telekommunikationssektor und im Verteidigungssektor gibt es restriktive Obergrenzen (oft 25 % bis maximal 49 %), um die nationale Sicherheit zu gewährleisten. [1, 2]
  • Das Veto-Recht der Regierung (CFIUS): Das mächtigste Instrument der USA, um ausländische Käufe zu stoppen oder zu beschränken, ist das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS). Wenn ein ausländischer Investor (wie etwa die von Ihnen genannten Golfstaaten) kritische Infrastruktur, Schlüsseltechnologien oder sensible Daten aufkaufen will, kann CFIUS den Deal aus nationalen Sicherheitsinteressen verbieten oder an strenge Auflagen binden. [1, 2, 3]
Fazit: Außer in streng regulierten Sicherheits- und Infrastrukturbranchen oder bei strategischen Vetos durch CFIUS können ausländische Unternehmen und Staaten weit mehr als die besagten 25 Prozent an einer US-Firma erwerben.

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Es ist ja noch nicht klar, was mit den Kabelsendern passieren wird.
Die Sender würden vermutlich anfangs unverändert weiterlaufen.
Sie könnten mit den Paramount-eigenen Sendern vereint werden oder später separat verkauft werden.
 
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