Unleashed 245 (Piece and Friendship Stadium / Piräus [GRE], 04.05.2026)

WFE

Main Event
Demetrius kommt unter lauten Buhrufen zum Ring. Er geht auf die Aussage von JJ Brown letzte Woche ein und darauf, wie lächerlich diese doch sei. Er habe nicht um das Match gebettelt, er habe eine Herausforderung ausgesprochen, auf die Brown in seiner Überheblichkeit eingegangen sei. Der Mann aus Andorra würde seine Kräfte maßlos überschätzen, wenn er denkt, er könnte wirklich gewinnen. Er tritt hier gegen einen der Topstars von Unleashed, gegen den Träger der Ultimate Opportunity an und glaubt, nur, weil er bei Friday Ferocity ganz gut mithalten konnte, dass er eine Chance auf den Sieg hätte, dabei würde es am Sonntag nichts anderes als eine Tracht Prügel für ihn geben.
Nun kommt auch JJ Brown zum Ring, der dabei von den Fans gefeiert wird. Dieser fragt ironisch, wer denn hier nun überheblich wäre. Demetrius sei so oft an großen Herausforderungen gescheitert und hat die Ultimate Opportunity auch nur mit Hilfe gewonnen, da macht er sich gar keine Sorgen für Sonntage. Immerhin sein Salvation auf das Lockdown Match fokussiert und daher müsse Demetrius seine Kämpfe selbst und alleine austragen. Und dabei versagt er nunmal regelmäßig, das zeigt ja ein Blick in die Vergangenheit.
Demetrius verspricht Brown, dass er sein blaues Wunder erleben wird, wenn sie sich Sonntag gegenüber stehen werden, aber Brown fragt nur, warum sie solange warten sollen, immerhin sind sie ja jetzt beide schon da und er wäre bereit. Demetrius meint, er will die große Bühne am Sonntag, aber Brown fragt ihn, warum denn, weil Salvation grade zu weit weg sind, um ihm den Arsch zu retten und weil er es alleine nicht schafft? Da brennen dem Amerikaner die Sicherungen durch und er will sich auf Brown stürzen, doch der hat damit gerechnet und befördert ihn nach einem schnellen Konter aus dem Ring. Sofort will er in den Ring zurück, aber Brown nutzt seine Chance sofort und verpasst ihm den Painkiller, woraufhin er seinen Gegner unter dem Jubel der Fans im Ring zurück lässt.


1. Match
Houston gewinnt gegen Matthijs Heinen via Pin nach dem Apollo Slam
Matchzeit: 5:06
Houston dominiert mit seiner überlegenen Power das Match von Anfang an und wird von Hakim Rahimi, der ihn an den Ring begleitet, immer wieder zu harten Aktionen angespornt.


Wir sehen einen Videoeinspieler von Tolga Bahadir. Der Deutsche spricht an, dass er für Sonntag auf alles vorbereitet sei. Er sei letztes Jahr durch die Hölle gegangen, nach dem er wohl etwas zu sehr im Höheflug war. Aber er habe den Warnschuss gehört und werde auch dieses Mal gegen Jazzy Lioness alles geben. Die fünfte Verteidigung werde im nach Lockdown die Möglichkeit eröffnen, gegen Hiroshi Yamamoto oder Deathgraver ein Match um die European Championship zu fordern und er tendiere sehr stark dazu, die Option zu nutzen. Egal ob gegen die Legende Yamamoto oder den längsten National Champion der Geschichte, er wisse, er könne beide schlagen. Aber sein Fokus bleibe bei Jazzy Lioness. Er betone noch einmal, dass er Lioness gewarnt habe. Sollte er gewinnen und sie an ihrer erneuten Niederlage zerbrechen, dann sei er nicht schuld. Denn er hoffe, sie stecke auch diese Niederlage gut weg und finde dann ihren Platz hier bei der WFE.


2. Match
Kari Paulsen (c) (w/Natalie Brooks) gewinnt gegen Oliver Payne (w/Dave Huntington & Harry Payne) via Pinfall nach einem Roll Up
Matchzeit: 7:10
-Es war ein doch sehr chaotisches Match. Zu Beginn versucht der deutlich grössere und kräftigere Brite die Norwegerin zu greifen, wo sie immer wieder flink ausweicht und kleinere Chop, Tritte und Front Chopblocks gegen das rechte Bein des Rude Boys zeigt. Durch eine Ablenkung von Harry Payne und Dave Huntington gelingt es dem Löwenherz aber dennoch ins Match zu finden und sie mit einem Double Axehandle und einem anschliessenden Pounce von den beinen zu holen. Ab da dominiert er die Norwegerin etwas, die trotzdem immer wieder kleinere Aktionen gegen das rechte Bein durchbringen kann, was sich nach etwa fünf Minuten im Ring bemerkbar macht, denn als der Brite sie hochheben will für einen Electric Chair, knickt er ein, weil er sein rechtes Bein mehr belasten sollte und Kari gleitet von dessen Schulter. Es folgen mehrere Tritte wieder gegen das Bein und schliesslich auch ein Knee Strike in das Gesicht von Payne, was aber noch nicht zum Sieg ausreicht. Nun will Harry Payne in den Ring, der vom Ref aufgehalten wird und von Natalie dann auch vom Apron gezogen wird, diese Ablenkung nutzt aber Huntington und zeigt eine Clothesline in den Nacken des Champions, was sie ziemlich aus der Bahn wirft. Oliver versucht dann noch, sie erneut hoch zu heben in einen Electric Chair, doch er verliert abermals das Gleichgewicht, wo Kari wohl mehr aus Reflex ihn mit sich herunter ziehen kann und einrollt, wo Oliver die Schulter nicht mehr rechtzeitig hochbekommt und Kari gewinnt.
Nach dem Match stürmen Huntington und Harry Payne sofort in den Ring und attackieren die Ice Princes. Natalie eilt sofort in den Ring und will ihrer Freundin helfen, doch sie wird von Dave Huntington mit einem European Uppercut niedergestreckt. Die Übermacht von The Fraction reicht dann schliesslich aus um beide Frauen niederzuringen, Dave Huntington lädt dann Natalie Brooks auf seine Schultern und wirft sie mit einem Electric Chair Facebuster auf Kari Paulsen drauf. Unter lauten Buhrufen posieren die Engländer über ihre geschlagenen Gegnerinnen, während Huntington sich die National Championship schnappt und diesen in die Höhe reckt. Wird das auch das Bild sein, was wir am Ende von Lockdown sehen werden?


Pharao Ibrahim kommt mit Marik Abdel und einer Delegation seiner Untertanen zum Ring. Abdel verkündet hier nun, dass der Pharao am Sonntag dem Frevel des Oden Kozuki, der sich wiederholt respektlos und lästerlich seiner Göttlichkeit gegenüber gezeigt habe, ein Ende setzen wird. Vor den Augen seiner Untertanen, der WFE und der Welt, werde er seine Größe und Herrlichkeit beweisen und Oden Kozuki in den Abgrund stürzen.
Kozuki selbst erscheint nun in der Arena und stellt sich im Ring dem Pharao gegenüber, was wildes Gezeter von Abdel hervorruft, der Kozuki fragt, wie er es wagen kann, mit dem Pharao im Ring zu stehen, ohne ihm die Ehre zu erweisen und sich vor ihm zu Boden zu werfen. Kozuki fragt ihn, ob das wirklich sein Ernst ist, denn langsam wird es ihm ein bisschen zu bunt. Am Sonntag wird er den Pharao von seinen Träumereien erlösen und allen klar machen, dass das hier nur Show ist und der Pharao einfach nur ein Typ in einem lustigen Kostüm ist. Während Kozuki den ägyptischen Herrscher einfach im Ring stehen lässt, schreit ihm Abdel hinterher, dass er nicht bereit für das sei, was der göttliche Pharao mit ihm machen wird.


3. Match
Stephen Foxx gewinnt gegen Ivar Paulsen via Pinfall nach dem In your Face.
Matchzeit: 10:46
Das Match wird auf hohem technischen Niveau geführt und wird so immer wieder von schnellen Kontern bestimmt, wobei Foxx leichte Vorteile gegenüber Paulsen hat. Beide schenken sich nichts und hauen sich gegenseitig ihre Signatures um die Ohren. Foxx beginnt in der früheren Phase des Matches mit dem Fame Asser und dem Flatliner, bevor es Paulsen mit dem Death Shot kontert und auch die Polar Lights zeigt. Dann ist aber wieder Foxx an der Reihe, bringt seinen Flat Liner und gleich darauf seinen Top Rope Elbow Drop durch, was das Match aber immer noch nicht entscheidet. Stattdessen kriegt er noch den Narvik von Paulsen ab, kann aber dann dem Arendal ausweichen und noch einmal seinen Fame Asser zeigen, bevor er dann mit dem In your Face das Match gewinnt.


Backstage läuft BJ Black gerade in die Richtung des Interview-Bereichs, als er abbremst und einen Schritt zur Seite macht, worauf Mantis ins Bild stürzt, aber gerade noch abbremst. Der Biker schaut wütend in die Richtung von BJ Black und sagt, dass er Glück gehabt habe. Black sagt, dass er die letzten Wochen sehr genau sehen durfte, zu was Mantis im Stande sei und er sei ja schliesslich nicht blöd. Er habe keine Ahnung, welchen Schaden Mantis seit Neujahr habe, aber er habe endgültig genug. Wenn er ihn attackieren würde, dann sei das eine Sache. Damit könne er leben. Aber das unschuldige da mit reingezogen würden, das sei etwas, was für Black zuweit ginge. Mantis sagt verächtlich, was er sich mit diesen Versagern überhaupt noch abgebe. Als ob Black wirklich etwas an den beiden Teams liegen würde. Ausserdem habe Black auch seine Familie mit rein gezogen, daher würde er nun seine zerstören. Der Pirat sagt, dass er sie lediglich erwähnt hätte. Ja die vier bedeuten ihm etwas. Er habe fast das komplette letzte Jahr mit ihnen verbraucht und habe mit ihnen trainiert, dass sie alle besser würden. Mantis wirft ein, dass Black in diesem Falle in sehr grauenhafter Lehrer sei, da es weder die Bandits noch die Davis Bros auch nur in die Nähe der Titel geschafft hätten. Selbst die Claws of Essex, die letztes Jahr noch gegen diese beiden Teams verloren hätten, standen dieses Jahr schon näher an den Titeln als die beiden. Mantis erwähnt ausserdem, dass sich Black wohl etwas darauf einbilde, dass er mal World Heavyweight Champion war, aber er soll doch ehrlich sein, es gab keinen, der einen schlechteren Titel-Run hingelegt habe als er. Er habe nur mit Glück ein Match gewonnen, dass eines World Titel Matches nicht würdig sei. Das Lockdown Match berge die Gefahr, dass jeder der durch Glück in das Match käme, Champion werden könne. Das ging Jahre gut, aber letztes Jahr hat der Midcarder BJ Black es schliesslich doch durch Glück geschafft diesen Titel zu holen. Als Blacks Gesicht sich verfinstert, antwortet ihm der zweifache World Champion, dass er gar nicht so beleidigt sein solle. Er spreche nur das aus, was andere denken. Er sei seit er bei der WFE aufgetaucht sei immer am gleichen Punkt. Nie wurde BJ Black für ein Singles Match um die World Heavyweight Championship in Betracht gezogen. Die einzigen zwei Singles Title Matches, die er je um diesen Titel bestritten habe, seien seine eigenen Titelverteidigungen gewesen. Es sei eine Schade, dass jemand wie BJ Black im Main Event von FantasyMania stand. Denn das beschmutze das Ansehen von FantasyMania und er kompletten Liga. Nun platzt BJ Black der Kragen und er verpasst Mantis einen krachenden Kinnhacken. Sofort stürzt er sich auf den ziemlich aus der Bahn geworfenen Mantis und deckt ihn mit mehreren Forearms ein. Einige Offiziellen eilen herbei und ziehen Black von Mantis herunter, doch Black nutzt nun seine Beine und Tritt noch einige Male nach, bis ihn die Offiziellen schliesslich wegzerren können. Einer der Offiziellen kniet sich darauf zu Mantis herunter um nach ihm zu schauen. Dieser schaut aber, sich das Kinn haltend, auf und beginnt fies zu grinsen und meint, dass genau das der Moment sei, wieso er am Sonntag gewinnen werde.


4. Match
Dylan Moore gewinnt gegen Coby Jordan via Pin nach dem Final Call.
Matchzeit: 12:30
Das zweite Match der Teilnehmer es kommenden Tag Team Championship Matches geht in die andere Richtung. Jordan und Moore werden von den Fans für jede ihrer Aktionen gefeiert, nicht oft passiert es, dass sich zwei solche Publikumlieblinge gegenüber stehen. Zunächst hat Moore die Oberhand, der seine Geschwindigkeit ausspielt und schnell seinen Springboard Tornado DDT durchbringt. Anschließend gibt es ein paar schnelle Aktionen gegen Jordan, doch der erwischt Moore schließlich mit dem Bad Boy Kick und nutzt anschließend seine überlegene Kraft, um Moore noch ein paar Slams und Suplexes zu verpassen, bevor er dann noch den Rainfall ausgepackt. Moore kickt aber aus und kann kurze Zeit später wieder das Kommando übernehmen und nach ein paar Aktionen seinen Rope Hung DDT zeigen, bevor er es mit dem Triangle Choke versucht, aus dem sich Jordan aber schließlich befreien kann. Jetzt setzt es schnell hintereinander den London Eye und auch den Vossi Bob, aber wieder kann sich Moore befreien und Jordan mit mehreren Kick Kombinationen zu Boden bringen, bevor er dann seinen Finisher zeigt.
Moore feiert anschließend mit dem Coldfire Circle im Ring, während Foxx und Jordan ihnen einen grimmigen Blick zu werfen.

Wir sind in einer dunklen Gasse, wo weisser Rauch zu sehen ist. Es gibt so ein bisschen den Vibe vom alten London und Jack The Ripper. Nicht Jack The Ripper aber Deathgraver tritt aus dem Nebel heraus. Der Seuchendoktor entledigt sich seiner Schnabelmaske und seinem Zylinder und sagt, dass er sich bewusst Hiroshi Yamamoto zum Gegner ausgesucht habe. Legenden seien wichtig fürs Wrestling, aber manchmal würden sie das Geschäft auch Krank machen. Und genau das tue er. Yamamoto behaupte, er wolle Sato und Akashiro wieder auf den japanischen Weg zurückführen. In Wahrheit wolle er doch eigentlich nur selbst seine alten Zeiten noch einmal aufleben lassen. Es habe über 10 Jahre gebraucht, bis er wieder hierher zurückgekommen ist, als er ging und behauptet habe, er würde eine Auszeit nehmen. Doch nun sei er wieder da und direkt würde er zum European Champion werden und mache die zwei Wrestler, die im letzten Jahr um den zweitwichtigsten Titel von Unleashed gekämpft haben, zu seinen Handlangern. Und genau das mache die Liga krank. Er mache alle krank und breite damit die Seuche innerhalb vom Roster aus. Der Rest mag da zusehen wollen, doch er tue das nicht. Er müsse das hier tun. Und das Heilmittel sei die European Championship. Nicht weil sie einen Virus heile, sondern weil sie die WFE vor der Legende heile, die sich über aktuelle Wrestler stellen würde. Er wisse genau, was Yamamoto geleistet habe und dafür gebüre ihm Respekt. Diese Erfolge liegen aber 13 bis 14 Jahre in der Vergangenheit. Er sei lediglich einer, der nicht loslassen könne. Darauf tritt der Seuchendoktor wieder zurück in den Nebel und verschwindet so, wie er aufgetaucht ist.


Nach und nach versammeln sich alle Teilnehmer des Lockdown Matches im Ring. Jadonia Dior als Champion, Salazar, Mansur Bayat, Sergej Denisov, Henry Frederik van Berrington, Marten Jefferson, Adam Street und Miles Parker.
Dior lässt sich ein Mikrofon geben und fragt die Versammelten, ob ihnen klar ist, was ihnen bevor steht, denn immerhin werden sie in einem Metallkäfig mit ihr eingesperrt, aus dem es kein Entkommen gibt. Dann gibt es kein zurück.
Jefferson antwortet ruhig und selbstbewusst, dass er niemanden in dieser Reihe hier fürchtet. Jadonia sollte sich lieber überlegen, was es für sie bedeutet, mit jemandem zwischen Stahlwänden gefangen zu sein, der doppelt so groß und so stark ist, wie sie.
Dennisov scheint zufrieden zu sein, er meint, er fühlt sich hier ganz in seinem Revier und ist gespannt, er wirklich hart genug ist, um in der Zelle durchzuhalten.
Adam Street meint, Jefferson liegt da ganz falsch, sicherlich wäre seine Größe ein Vorteil, aber in der Zelle geht es darum, Willen und Kampfgeist zu beweisen, denn egal wie groß man ist, die Zelle verlangt einem alles ab. Und er sei bereit, alles im Ring zu lassen.
Bayat grinst und geht auf Street ein, denn er zeigt sich durchaus bereit, Street im Ring alles zu nehmen, damit er sein Versprechen wahr machen kann.
Miles Parker versteht nicht, warum die anderen alle so selbstsicher sind, immerhin sei das die größte Chance seiner Karriere und wenn die anderen glauben, dass er diese ungenutzt verstreichen lassen wird, dann haben sie sich geschnitten. Sie sollten lieber für ein Feuerwerk von ihm bereit sein.
Henry Frederik van Berrington ist von all dem amüsiert, er rät allen, sich gegenseitig zu beweisen, wie großartig oder hart sie doch sind, er würde dann warten, bis sie fertig sind und dann mit dem Titel nach Hause gehen, so wie es ihm zusteht.
Nur Salazar steht ruhig neben Jadonia Dior. Die beiden strahlen absolute Selbstsicherheit aus.
Und mit diesen Bildern geht Unleashed 245 off Air.
 
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