Am Samstagabend wurde das TV Total Promi Wrestling in Köln-Mülheim aufgezeichnet. Bereits im Vorfeld haben wir darüber exklusiv berichtet (HIER) und Interviews mit Sebastian Pufpaff (HIER) sowie Produzent Ahmed Chaer (HIER) führen können. Selbstverständlich hat sich Wrestling-Infos die Chance nicht nehmen lassen und war vor Ort, auch um euch unsere Eindrücke spoilerfrei wiedergeben zu können. Wir werden also keine Ergebnisse verraten, aber wenn ihr komplett unvoreingenommen vor dem TV sitzen wollt, solltet ihr ab hier nicht weiterlesen.
Der Ablauf der Aufzeichnung
Zunächst zum Ablauf: Dazu muss gesagt werden, dass es noch immer eine TV-Produktion ist. Es ist keine Wrestling-Show, die ab einer gewissen Uhrzeit losgeht und sofort mit dem ersten Match beginnt. Der Einlass war zwischen 17:30 und 18:30 Uhr und dann hatten die Zuschauer bis 19:45 Uhr Zeit, um sich mit Essen und Getränken einzudecken. Anschließend gab es ein kleines Warm-Up und es wurden einige Jubelsequenzen der Zuschauer aufgenommen. Wer schon einmal bei einer Fernsehproduktion dabei war, weiß, dass dies nichts Unübliches ist. Dazu wurden bereits die An- und Abmoderationen der Kommentatoren aufgenommen, die vor und nach den Werbepausen eingeblendet werden, da es im Studio keine Werbeunterbrechung gab. Die eigentliche Show begann um 20:15 Uhr und ging etwa 2,5 Stunden, sodass die Sendung im Fernsehen mit Werbung über drei Stunden füllen wird.
Die Arena
Die Arena war gut besucht. Hunderte Fans kamen in das Fernsehstudio, um bei der ersten Auflage des TV Total Promi Wrestlings dabei sein zu können. Dazu gab es einen Titantron mit weiteren Bildschirmen an den Seiten und Pyrotechnik bei den Einzügen, was dafür sorgte, dass die Zuschauer ein tatsächliches „Wrestlingshow-Gefühl“ hatten. Die Show war grundsätzlich so aufgebaut, dass vor den Matches Promovideos gezeigt wurden, die erklärt haben, wie die Aufeinandertreffen zustande gekommen sind. Meistens wurde über die sozialen Medien ein Streit initiiert, der zu dem Kampf geführt hat. Des Weiteren gab es immer wieder Backstageinterviews, wie wir sie aus WWE und AEW kennen. Es wurde also alles dafür getan, dass das Event so nah wie möglich am Pro-Wrestling war.
Die Stimmung
Die Stimmung in der Halle war wirklich gut. Viele Wrestlingfans haben bekannte Chants, wie „Auf die Fresse!“ oder „Der Arm muss ab!“, angestimmt, die gut funktioniert haben. Selbst Zuschauer, die eher für TV Total und nicht für das Wrestling da waren, ließen sich von der Wrestlingatmosphäre mitreißen. Die Zuschauer in der Halle wirkten nach der Show sehr zufrieden mit dem Event.
Die Qualität im Ring
Die Qualität des Wrestlings war höher, als viele erwartet haben dürften. Selbstredend konnten wir keinen 5-Sterne-Meltzer-Klassiker erwarten und haben ihn auch nicht bekommen. Selbst die vier Sterne werden hier eher nicht ausgepackt, aber die Stärken der Akteure wurden in jedem Fall gut genutzt. Natürlich war nicht jeder Schlag stiff und nicht alle Clotheslines saßen perfekt, aber bei den Promis wurde geschaut, was sie leisten können, und darauf hat man sich in der Vorbereitung konzentriert. Turner und Artisten, wie René Casselly oder Fabian Hambüchen, konnten einige Highflyer-Spots zeigen, während Mathias Mester und Simon Gosejohann sich eher an einigen Comedy-Einlagen bedient haben. Dabei wurde unser geliebter Sport aber nicht ins Lächerliche gezogen, sondern noch immer gut repräsentiert. Am Ende kommt es dabei eigentlich nur auf eine Frage an: Konnte die Show unterhalten? Ja. Ohne jede Frage, ja. Wie ein Gunther zu sagen pflegt, die Matte ist heiligt und das wurde respektiert. Ob die Sendung auch im Fernsehen unterhalten kann, bleibt natürlich abzuwarten, aber die Zuschauer vor Ort kamen auf ihre Kosten. Wer hier Schlimmes erwartet, kann beruhigt werden. Sie haben das Bestmögliche herausgeholt und einen guten Versuch gestartet, Wrestling wieder mehr in den Mainstream zu rücken.
Fazit
Die Show wusste zu jedem Zeitpunkt zu unterhalten. Ich kann nur sagen, dass ich sehr viel Spaß hatte, aber Wrestling vor Ort ist immer besser als vor dem Bildschirm. Ob das TV Total Promi Wrestling ein großer Erfolg und es weitere Ausgaben geben wird, bleibt abzuwarten, aber zu erhoffen. Ich werde mir die Show definitiv auch noch im Fernsehen anschauen, um zu überprüfen, ob die gute Stimmung ins Wohnzimmer transportiert werden kann. Obwohl das Wrestling nicht fehlerfrei war, würde ich es jedem Fan empfehlen, in die Sendung reinzuschauen, weil es mich wirklich positiv überrascht hat. Wir als Wrestling-Community müssen weiterwachsen und der Welt zeigen, was für ein geiler Sport das ist. Das TV Total Promi Wrestling war da für mich ein Schritt in die richtige Richtung.
Der Ablauf der Aufzeichnung
Zunächst zum Ablauf: Dazu muss gesagt werden, dass es noch immer eine TV-Produktion ist. Es ist keine Wrestling-Show, die ab einer gewissen Uhrzeit losgeht und sofort mit dem ersten Match beginnt. Der Einlass war zwischen 17:30 und 18:30 Uhr und dann hatten die Zuschauer bis 19:45 Uhr Zeit, um sich mit Essen und Getränken einzudecken. Anschließend gab es ein kleines Warm-Up und es wurden einige Jubelsequenzen der Zuschauer aufgenommen. Wer schon einmal bei einer Fernsehproduktion dabei war, weiß, dass dies nichts Unübliches ist. Dazu wurden bereits die An- und Abmoderationen der Kommentatoren aufgenommen, die vor und nach den Werbepausen eingeblendet werden, da es im Studio keine Werbeunterbrechung gab. Die eigentliche Show begann um 20:15 Uhr und ging etwa 2,5 Stunden, sodass die Sendung im Fernsehen mit Werbung über drei Stunden füllen wird.
Die Arena
Die Arena war gut besucht. Hunderte Fans kamen in das Fernsehstudio, um bei der ersten Auflage des TV Total Promi Wrestlings dabei sein zu können. Dazu gab es einen Titantron mit weiteren Bildschirmen an den Seiten und Pyrotechnik bei den Einzügen, was dafür sorgte, dass die Zuschauer ein tatsächliches „Wrestlingshow-Gefühl“ hatten. Die Show war grundsätzlich so aufgebaut, dass vor den Matches Promovideos gezeigt wurden, die erklärt haben, wie die Aufeinandertreffen zustande gekommen sind. Meistens wurde über die sozialen Medien ein Streit initiiert, der zu dem Kampf geführt hat. Des Weiteren gab es immer wieder Backstageinterviews, wie wir sie aus WWE und AEW kennen. Es wurde also alles dafür getan, dass das Event so nah wie möglich am Pro-Wrestling war.
Die Stimmung
Die Stimmung in der Halle war wirklich gut. Viele Wrestlingfans haben bekannte Chants, wie „Auf die Fresse!“ oder „Der Arm muss ab!“, angestimmt, die gut funktioniert haben. Selbst Zuschauer, die eher für TV Total und nicht für das Wrestling da waren, ließen sich von der Wrestlingatmosphäre mitreißen. Die Zuschauer in der Halle wirkten nach der Show sehr zufrieden mit dem Event.
Die Qualität im Ring
Die Qualität des Wrestlings war höher, als viele erwartet haben dürften. Selbstredend konnten wir keinen 5-Sterne-Meltzer-Klassiker erwarten und haben ihn auch nicht bekommen. Selbst die vier Sterne werden hier eher nicht ausgepackt, aber die Stärken der Akteure wurden in jedem Fall gut genutzt. Natürlich war nicht jeder Schlag stiff und nicht alle Clotheslines saßen perfekt, aber bei den Promis wurde geschaut, was sie leisten können, und darauf hat man sich in der Vorbereitung konzentriert. Turner und Artisten, wie René Casselly oder Fabian Hambüchen, konnten einige Highflyer-Spots zeigen, während Mathias Mester und Simon Gosejohann sich eher an einigen Comedy-Einlagen bedient haben. Dabei wurde unser geliebter Sport aber nicht ins Lächerliche gezogen, sondern noch immer gut repräsentiert. Am Ende kommt es dabei eigentlich nur auf eine Frage an: Konnte die Show unterhalten? Ja. Ohne jede Frage, ja. Wie ein Gunther zu sagen pflegt, die Matte ist heiligt und das wurde respektiert. Ob die Sendung auch im Fernsehen unterhalten kann, bleibt natürlich abzuwarten, aber die Zuschauer vor Ort kamen auf ihre Kosten. Wer hier Schlimmes erwartet, kann beruhigt werden. Sie haben das Bestmögliche herausgeholt und einen guten Versuch gestartet, Wrestling wieder mehr in den Mainstream zu rücken.
Fazit
Die Show wusste zu jedem Zeitpunkt zu unterhalten. Ich kann nur sagen, dass ich sehr viel Spaß hatte, aber Wrestling vor Ort ist immer besser als vor dem Bildschirm. Ob das TV Total Promi Wrestling ein großer Erfolg und es weitere Ausgaben geben wird, bleibt abzuwarten, aber zu erhoffen. Ich werde mir die Show definitiv auch noch im Fernsehen anschauen, um zu überprüfen, ob die gute Stimmung ins Wohnzimmer transportiert werden kann. Obwohl das Wrestling nicht fehlerfrei war, würde ich es jedem Fan empfehlen, in die Sendung reinzuschauen, weil es mich wirklich positiv überrascht hat. Wir als Wrestling-Community müssen weiterwachsen und der Welt zeigen, was für ein geiler Sport das ist. Das TV Total Promi Wrestling war da für mich ein Schritt in die richtige Richtung.