Nur sechs Tage nach seiner Entlassung kehrte Ron „R-Truth“ Killings beim Main Event von Money in the Bank überraschend zu WWE zurück und half Cody Rhodes und Jey Uso dabei, John Cena und Logan Paul zu besiegen.
Auch wenn einige glauben wollen, das Ganze sei von Anfang an geplant gewesen und nur wenige seien eingeweiht gewesen – das scheint nicht der Fall gewesen zu sein, Killings verhandelte noch bis zum 4. Juni mit anderen Promotions. Obwohl offiziell niemand vorab Bescheid wusste, war natürlich klar, dass die Beteiligten im Match informiert waren. Rückblickend und anhand von Cenas Promo bei SmackDown wird deutlich, dass der Deal zwischen dem 4. und 6. Juni zustande kam.
Seine Rückkehr wurde auch in der Storyline thematisiert: Die Stimmen der Fans wurden gehört. Diese hatten bei Raw und NXT „We Want Truth“ skandiert und WWE in den sozialen Medien mit Beschwerden bombardiert. Auch die öffentliche Unterstützung vieler Topstars spielte eine Rolle.
So etwas ist nicht beispiellos, aber in diesem Ausmaß bisher einzigartig. Unter Vince McMahon bekamen etwa Blue Meanie und Drake Maverick nach Fanprotesten ihre Jobs zurück. Bei Maverick wurde daraus sogar eine NXT-Storyline. Bei AEW wurde Anthony Henry nach seiner Entlassung aufgrund von Fanreaktionen ebenfalls zurückgeholt.
WWE wollte offenbar keine weiteren Shows erleben, bei denen Fans mit lauten Protestchören intervenieren, und entschied sich daher, Killings zurückzuholen, bevor sein eigentlicher Vertrag überhauipt ausgelaufen ist.
Vertragsverhandlungen bei WWE werden hauptsächlich von Nick Khan, Paul Levesque (Triple H) und Chris Legentil geführt. Die Entscheidung über Entlassungen oder Beförderungen fällt aber letztlich Levesque.
Die Rückholaktion von Truth wurde federführend von Nick Khan initiiert, er soll der Drahtzieher bei den neuen Vertragsverhandlungen gewesen sein.
Der alte Charakter R-Truth ist dennoch Geschichte. Killings bat in den Verhandlungen aktiv darum, seinen Charakter zu ändern: Er wolle nicht mehr als R-Truth auftreten, sondern eine ernstere Rolle als Ron Killings spielen – unter seinem echten Namen. Das ist insofern interessant, als das es doch die verpeilöt komödiantische Art war, die Killings bei den Fans Kultstatus einbrachte. Für die Zukunft birgt dies natürlich auch ein gewisses Risiko, dass er sich damit unbewusst selbst ins Aus befördern könnte. Von Vorteil wird aber sein, dass er nun auch nach dem Vertragsende unter seinem echten Namen auftreten kann– ein Vorteil für spätere Auftritte oder Signierstunden.
Während Nick Khan die Verhandlungen übernommen haben soll, war Triple H Kreativ verantwortlich für die Rückkehr . Er entschied auch, den Einsatz im Main Event und sorgte dafür, dass dies streng geheim blieb.
Nach der Show war Killings entgegen ursprünglicher Pläne die große Schlagzeile. Obwohl eigentlich die Storylines um Jacob Fatus Face-Turn gegen Solo Sikoa und Cody Rhodes‘ Sieg gegen John Cena im Mittelpunkt hätten stehen sollen, sprach kaum jemand darüber. Zwar sind diese Entwicklungen langfristig relevant – Cena gegen C.M. Punk etwa ist für die nahe Zukunft angesetzt – aber der Überraschungsauftritt von Killings stahl ihnen die Show.
Später versuchte man, die Geschichte als Work zu verkaufen, die bekannten Informationen sprechen jedoch eine andere Sprache. Als Anschluss bietet sich natürlich nun eine Fortführung der Geschichte mit John Cena an, aber dieser hat mit CM Punk gerade einen neuen Gegner bekommen und seine Auftritte sind limitiert. Abwarten lautet daher die Devise.
Auch wenn einige glauben wollen, das Ganze sei von Anfang an geplant gewesen und nur wenige seien eingeweiht gewesen – das scheint nicht der Fall gewesen zu sein, Killings verhandelte noch bis zum 4. Juni mit anderen Promotions. Obwohl offiziell niemand vorab Bescheid wusste, war natürlich klar, dass die Beteiligten im Match informiert waren. Rückblickend und anhand von Cenas Promo bei SmackDown wird deutlich, dass der Deal zwischen dem 4. und 6. Juni zustande kam.
Seine Rückkehr wurde auch in der Storyline thematisiert: Die Stimmen der Fans wurden gehört. Diese hatten bei Raw und NXT „We Want Truth“ skandiert und WWE in den sozialen Medien mit Beschwerden bombardiert. Auch die öffentliche Unterstützung vieler Topstars spielte eine Rolle.
So etwas ist nicht beispiellos, aber in diesem Ausmaß bisher einzigartig. Unter Vince McMahon bekamen etwa Blue Meanie und Drake Maverick nach Fanprotesten ihre Jobs zurück. Bei Maverick wurde daraus sogar eine NXT-Storyline. Bei AEW wurde Anthony Henry nach seiner Entlassung aufgrund von Fanreaktionen ebenfalls zurückgeholt.
WWE wollte offenbar keine weiteren Shows erleben, bei denen Fans mit lauten Protestchören intervenieren, und entschied sich daher, Killings zurückzuholen, bevor sein eigentlicher Vertrag überhauipt ausgelaufen ist.
Vertragsverhandlungen bei WWE werden hauptsächlich von Nick Khan, Paul Levesque (Triple H) und Chris Legentil geführt. Die Entscheidung über Entlassungen oder Beförderungen fällt aber letztlich Levesque.
Die Rückholaktion von Truth wurde federführend von Nick Khan initiiert, er soll der Drahtzieher bei den neuen Vertragsverhandlungen gewesen sein.
Der alte Charakter R-Truth ist dennoch Geschichte. Killings bat in den Verhandlungen aktiv darum, seinen Charakter zu ändern: Er wolle nicht mehr als R-Truth auftreten, sondern eine ernstere Rolle als Ron Killings spielen – unter seinem echten Namen. Das ist insofern interessant, als das es doch die verpeilöt komödiantische Art war, die Killings bei den Fans Kultstatus einbrachte. Für die Zukunft birgt dies natürlich auch ein gewisses Risiko, dass er sich damit unbewusst selbst ins Aus befördern könnte. Von Vorteil wird aber sein, dass er nun auch nach dem Vertragsende unter seinem echten Namen auftreten kann– ein Vorteil für spätere Auftritte oder Signierstunden.
Während Nick Khan die Verhandlungen übernommen haben soll, war Triple H Kreativ verantwortlich für die Rückkehr . Er entschied auch, den Einsatz im Main Event und sorgte dafür, dass dies streng geheim blieb.
Nach der Show war Killings entgegen ursprünglicher Pläne die große Schlagzeile. Obwohl eigentlich die Storylines um Jacob Fatus Face-Turn gegen Solo Sikoa und Cody Rhodes‘ Sieg gegen John Cena im Mittelpunkt hätten stehen sollen, sprach kaum jemand darüber. Zwar sind diese Entwicklungen langfristig relevant – Cena gegen C.M. Punk etwa ist für die nahe Zukunft angesetzt – aber der Überraschungsauftritt von Killings stahl ihnen die Show.
Später versuchte man, die Geschichte als Work zu verkaufen, die bekannten Informationen sprechen jedoch eine andere Sprache. Als Anschluss bietet sich natürlich nun eine Fortführung der Geschichte mit John Cena an, aber dieser hat mit CM Punk gerade einen neuen Gegner bekommen und seine Auftritte sind limitiert. Abwarten lautet daher die Devise.