WWE Backlash Ergebnisse und Bericht aus Tampa, Florida, USA vom 09.05.2026 (inkl. Videos & Abstimmung)

Wie bewertet Ihr WWE Backlash 2026

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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    2

Craggy

Midcard
Teammitglied
World Wrestling Entertainment „Backlash"
Ort: Benchmark International Arena in Tampa, Florida, USA
Datum: 09. Mai 2026
Zuschauerzahl: ca. 14.700

Countdown to Backlash



Während der zweistündigen Pre-Show zum heutigen Premium Live Event stehen traditionell die Fehden des zweiten Abends mitsamt deren Matches im Rampenlicht. Am Expertentisch der Arena sitzen wie immer verschiedene Kommentatoren, Analysten und Gäste. Sie sprechen ausführlich über die Matchcard des Abends und den Weg, der dorthin genommen wurde. Besonderer Fokus liegt natürlich auch heute wieder auf den Titelmatches. Der Headliner heute verspricht mit Jacob Fatu und Roman Reigns viel Starpower. Fatu scheint mit seinem Tongan Death Grip einen entscheidenden Vorteil erlangt zu haben, doch darf man den WWE Champion nicht unterschätzen. Sami Zayn hingegen versucht die US Championship von Trick Williams zurück zu gewinnen. Letzterer konnte den Herausforderer mit seinem Lebkuchenmann absolut zur Weißglut treiben. Auch die Frauen sind heute wieder am Start. Iyo Sky und Asuka wollen dabei unter sich nicht nur ihre persönlichen Gefühle zueinander klären, sondern auch die Rangfolge zwischen ihnen für die Zukunft. ebenfalls um die Zukunft geht es zwischen Seth "Freakin" Rollins und Bron Breakker. The Vision ist Rollins bereits entwachsen, nun muss sich nur noch deren Hoffnungsträger beweisen. Letztlich mischt noch Danhausen im Geschehen mit. Er tritt mit einem bisher unbekannten Partner gegen The Miz und Kit Wilson an. Wen er wohl für sich gewinnen kann?

Main Show

Zu Beginn sehen wir die Kontrahenten des Abends in den Gängen der Arena, oder bei ihrer Ankunft eher am Tag. es folgt ein Videopaket, welches die heutigen Fehden kurz zusammenfasst und die größten Highlights zu stimmungsvoller Musik aufzeigt. Dann starten wir auch gleich mit dem ersten Match in den offiziellen Teil der Show.

1. Match
Singles Match

Bron Breakker (w/ Paul Heyman) gewinnt gegen Seth "Freaking" Rollins via Pin nach dem Super-Spear.
Matchzeit: 21:27
Anmerkungen:
- Die beiden Kontrahenten finden sich während des Matches immer wieder außerhalb des Ringes wieder, wo sie sich unter Zuhilfenahme des umliegenden Mobiliars zusetzen. Auch ansonsten schenken sie sich nichts.
- Rollins kann gegen Ende seinen Stomp anbringen, doch Heyman lenkt den Ringrichter ab. Der Architekt scheint damit aber gerechnet zu haben und schnappt sich einen Stuhl. Damit wartet er kurz am Ring, um denn Logan Paul und Austin Theory abzufangen, die nun versuchen ins Match einzugreifen. Damit kann er sie erfolgreich verjagen und dann in die Endsequenz gehen, die einige Konter und Kick-Outs sieht, bis Breakker die Oberhand gewinnen kann.


Während der folgenden Werbepause sehen wir ein ausführliches Videopaket zu der Fehde zwischen Sami Zayn und Trick Williams. Bei der letzten Smackdown-Ausgabe wollte der US Champion seinen Lebkuchenmann zur Ruhe setzen, was Zayn in den Wahnsinn trieb. In dem Kostüm verbarg sich jedoch Lil Yachty und half Williams den Vorteil über seinen Herausforderer zu erringen.

Vor dem folgenden Match darf Trick Williams in der Gorilla-Position noch auf Anfrage von Cathy Kelley eine kurze Promo halten, in der er seine Absicht zu gewinnen und seinen Titel zu behalten noch einmal bekräftigt.

2. Match
WWE United States Championship

Singles Match
Trick Williams (c) w/Lil Yachty gewinnt gegen Sami Zayn via Pin nach dem Trick Shot.
Matchzeit: 12:46
Anmerkungen:
- Zayn kann sich früh einen temporären Vorteil mit Hilfe der Ringtreppe verschaffen. Dabei gerät er schonmal kurz mit Lil Yachty aneinander, jedoch ohne sofortige Konsequenzen.
- Später spielt der Herausforderer eine Verletzung vor, um hinter dem Rücken der Ringrichterin einen Schlag mit Yachtys Kendostick gegen Williams anzubringen. Yachty kann sich dafür wenig später mit seinem eigenen Kendostick-Schlag gegen Zayn rächen. So wie zuvor Zayns Versuch, reicht es allerdings nicht zum Sieg.
- Zayn schnappt sich Lil Yachty außerhalb des Ringes und greift ihn an, was ihm die Chance gibt, einen DDT an dem Champion auf die Ringtreppe anzubringen. Anstatt diese Situation gewinnbringend zu nutzen, verpasst er lieber Yachty noch einen Helluva Kick über die Barrikade, was Williams die Chance zum Finish gibt.


Die US-Bürger müssen nun den Sender wechseln und haben dafür eine Werbepause Zeit, in der ein Spot für die Hulk Hogan Doku auf Netflix läuft.

Für das nächste Match kommen zunächst The Miz und Kit Wilson heraus. Dann sehen wir eine Danhausen-Produktion und Rekapitulation der bisherigen Fehde zwischen den Matchbeteiligten, inklusive der Versuche Danhausens einen Partner zu klonen. Heraus kommt er mit der Klonmaschine und aus dieser tritt eine Mini-Variante von ihm, sehr zur Belustigung von Miz und Wilson.


3. Match
Tag Team Match

Danhausen & Mini-Hausen gewinnen gegen The Miz & Kit Wilson via Pin durch Danhausen an Miz nach dem Pump-Kick.
Matchzeit: 11:38
Anmerkungen:
- Nachdem Mini-Hausen anfangs mit einigen Lucha-Moves beeindrucken kann, wenden Miz und Wilson mit einer unfairen Tag Team Aktion das Blatt und verprügeln den Klon eine Weile. Am Ende gelingt ihm aber der Hot Tag und die Hausens bringen das Match wieder in Gleichgewicht.
- Wilson und Mini-Hausen finden sich später auf der Rampe wieder, wo Wilson den Klon zurück in die Maschine schiebt. Diese springt an und schon kommt ein ganzes Schwadron an Mini-Hausens heraus. Sie bringen Wilson zurück in den Ring, wo der ursprüngliche Mini-Hausen versucht, Wilson zu verfluchen. Der aber kann mit einem Spiegel kontern.
- Zum Ende will Miz einen Feuerlöscher gegen Danhausen nutzen, aber er geht nicht los. Kaum schaut er in die Öffnung, sprüht er sich selbst und Wilson voll, was Danhausen für das Matchende nutzt.



Ein kurzer Einspieler bewirbt AAAs Triplemania am 11.09. und am 13.09. Der zweite Tag wird in Mexico City stattfinden, während der Austragungsort des ersten Tages noch nicht fest steht.

4. Match
Singles Match
IYO SKY gewinnt gegen Asuka via Pin nach dem Over-the-Moonsault.
Matchzeit: 18:06
Anmerkungen:
- Beide liefern sich ein hartes und ausgeglichenes Match. Asuka bringt das Geschehen auf den Kommentatorentisch, wo sie Sky mit dem Green Mist außer Gefecht setzen will. Diese kann den Nebel aber mit dem Notizblock von Wade Barrett abwehren. Danach geht es im Ring noch einige Zeit weiter.


Nach dem Match verneigt sich Iyo Sky vor ihrer ehemaligen Mentorin und die kann ihre Emotionen nicht weiter verbergen. Beide umarmen sich glücklich mit einigen Tränen. Es wirkt ein wenig wie ein Abschied zwischen den beiden.

John Cena hatte für heute noch eine Ankündigung versprochen und nun scheint die Zeit gekommen zu sein. Cena kommt im Anzug in den Ring und ergreift dort das Wort. Er genieße es, auf der anderen Seite zu stehen, denn so könne er immer noch Teil der Erfahrung sein, ohne seinen Körper zu riskieren. Die Fans rufen nach einem weiteren Match. Cena meint, er denke oft darüber nach. Aber er sei im Ganzen damit zufrieden. Er habe Gelegenheiten für Newcomer geschaffen an diesem Abend. Sol Ruca, Je-Von Evans, Oba Femi seien alle an diesem Abend seines letzten Matches aufgetreten. Er sei damit so zufrieden gewesen, dass er dies wiederholen wolle. Daher wolle er das "John Cena Classic" ankündigen. Ein ganzer Abend von Neuen Stars gegen Altstars mit der Chance einen brandneuen Titel zu gewinnen. Und diesem Titel wolle er persönlich seinen Namen leihen. In seinen Augen seien der größte Star die Fans, daher sollen diese am Ende ihre Stimmen abgeben, um den Sieger zu küren. So könnte sogar jemand gewinnen, der sein Match verlor, wenn er die Fans genug überzeugen konnte. Cena wolle alles für dieses Event geben und das nicht nur dieses Jahr, sondern auch in der Zukunft. Für die Unterstützung wolle er sich schonmal bedanken. Nun sei es aber erst mal Zeit für das Main Event.


Jackie Redmond, Big E und Corey Graves haben sich an einem Analystentisch in der Halle zusammengefunden und Redmond hyped das kommende Match (leider ist ihr Mikro für die meiste Zeit dafür stummgeschaltet). Es folgt ein Videopaket über die Fehde zwischen Jacob Fatu und Roman Reigns. Fatu erklärte seine Absicht, Reigns alles zu nehmen, um seiner Familie ein besseres Leben zu bescheren. Dafür packte er sogar den Tongan Death Grip aus, der als letztmögliches Mittel in der Familie zählt, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind.

5. Match
WWE World Heavyweight Championship

Singles Match
Roman Reigns (c) gewinnt gegen Jacob Fatu via Pin nach dem Spear.
Matchzeit: 18:03
Anmerkungen:
- Fatu kann relativ früh schon den Tongan Death Grip anwenden und im Zuge dessen die Kontrolle über das Match erlangen. Reigns kann sich zwar zurück kämpfen, aber scheint in den meisten Situationen leicht unterlegen. So auch als Fatu ihn mit einer Powerbomb nach einem weiteren Death Grip durch den Kommentatorentisch befördert.
- Gegen Ende des Matches kann sich Reigns, fast bewusstlos, nur mit einem Ref-Bump retten. Dies führt zur Endsequenz des Matches.


Nach dem Match erholt sich Fatu schnell und würgt Reigns mit seinem Death Grip. Der Ringrichter will ihn aufhalten und bekommt dafür einen Samoan Drop, bevor Fatu sich wieder Reigns zuwendet. Auch die Security und Adam Pearce können Fatu nicht stoppen. Erst als er genug hat, zieht er sich eigenständig zurück. Auf der Rampe überlegt er es sich aber nochmal anders und und rennt zurück. Dort legt er nochmal nach und reckt die World Heavyweight Championship in die Höhe. Damit endet die Show.


Fallout


Post Show

 
Fand die Show wrestlerisch eigentlich gar nicht übel.

Der Opener war über weite Strecken stark, mit nur einigen kleinen Botches. Hinten raus wirkte das Ding auf mich aber etwas overbookt. Zwischen 4 und 4,25 Sterne

Trick gegen Sami war etwas besser als bei Mania, aber immer noch nur geht so. 2,75 Sterne

Die Danhauen-Kiste war natürlich zum Fremdschämen peinlich. Allerdings gilt auch hier, dass wrestlerisch sogar das Beste rausgeholt wurde. 2,75 Sterne

Asuka gegen Iyo war zu Anfang mau, später gut. Auch wenn hier deutlich mehr drin gewesen wäre, war es ok so, zumal es wohl Asukas letztes Match für WWE war. 3,25 Sterne

Der Mainer war gut bis stark. Gerade am Ende. Da gab es old school vibes. Und Fatu wieder als Psycho-Heel zu booken, steht ihm deutlich besser zu Gesicht. Alles in allem: Wrestling über weite Strecken gut, Storytelling auch auf einem (wieder) ordentlichen Weg. Gute 3,75 oder knappe 4 Sterne
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin echt froh im Gegensatz zu vielen anderen das WWE nun auf Netflix läuft: spart mir Geld fürs Network da ich sowieso ein Netflix Abo habe und ich fühle mich weniger abgezockt. Und je, noch besser ist das Backlash tatsächlich gut war. 7/10.

Ich habe mich damit abgefunden das WWE PLE's nie an AEW PPV's rankommen, das geht alleine wegen der Struktur nicht mit unendlichen Werbespots und die Shows absichtlich mit so wenigen Matches wie möglich zu füllen.Letzteres hat zwar auch einen Vorteil das man dadurch leichter die Shows besprechen kann und eventuell zumindest in Theorie mehr in Erinnerung bleibt, aber ich sage "in Theorie" da ich stark bezweifle das ich mich hier noch an etwas in einen Monat stark erinnern werde. Eventuell Asuka-Iyo und Main Event, aber das Problem ist nicht nur mittlerweile für mich das es so wenig ist, sondern das alles wieder gefühlt nach Schema F läuft. Es gab ein kleines Stück wo man hoffen konnte das der WWE Style aufgeweicht wird nach Vince seinen Abgang, aber dem ist leider nicht so und jetzt ist es wieder WWE Style Match nach zahlen.

- Opener war gut, aber irgendwie hat sich das Match sehr Impcatlos angefühlt, und das ist in meinen Augen seltsam da das ein Breakker Match war. Breakker, der Typ mit den „spear that Pierces the Heaven" (um mal von Gurren Lagann zu klauen) und gerade hier hat der Spear sich unfassbar zärtlich und langweilig angefühlt. Hinzukommen die Botches die Pflücker erwähnt

- Trick Williams ist echt jemand der nur über sein unfassbares Charisma und seinen großartigen Look scheint. Zum Glück hat er davon jede Menge, denn In-Ring Technisch ist er weiterhin pures Mittelmaß. Es ist interessant das WWE mehr potenzielle schwarze Main Eventer als jemals zufuhr hat mit ihn, Je'von, Mello und Oba, und Trick von den vieren es Warscheinlich am ehesten an die Spitze schaffen wird aufgrund seiner Ausstrahlung, obwohl Sie ihn alle In-Ring technisch in die Tasche stecken. Match war ok, aber mit Zayn wäre jedes andere Ergebnis unter Fein eine Katastrophe gewesen.

- Freak Show wo ich leider ein wenig schmunzeln musste. Wrestlerisch war das mit Ausnahme von ein Paar Move des kleinwüchsigen Wrestlers natürlich absolutes Weekly Niveau mit nichts nennenswertes, leider aber war ich tatsächlich ein wenig unterhalten was mich dazu gebracht hat in den Spiegel zu gucken und mir selber klar zu machen das ich kein Niveau habe und mein Standart zu niedrig ist… zumindest aber habe ich den Kack mit der Klon Maschine zum Fremdschämen gefunden, es gibt also noch Hoffnung für mich.

- Iyo Vs Asuka war stark, wenn es das hier für Asuka nun war ein wirklich guter Abschied (werde dann mir dazu schreiben sollte es sich bewahrheiten). Der Spot wo Iyo intelligent dien Green Mist abwehrte war mein Highlight.

- Mainer war auch stark, aber grade hier ist mir dann doch aufgefallen wie unfassbar Vorhersehbar WWE Matches sind, allen voran der Spot nach dem Wurf durch den Kommentatoren Tisch wo Fatu erst noch ein kleines Tänzien macht damit Reigns sich in Position bringen kann für den Speer. AEW hat das Problem auch manchmal, vor allem mit Lucha Wrestlern wo sie dann gefühlt ne Minute auf dem Seil tanzen und Saltos schlagen mit den Arm des Gegners in der Hand und der Gegner einfach nur zuguckt, aber Matches fühlen sich in AEW dafür auch weniger eingeübt an um das auszugleichen. Trotzdem war das Match stark, Fatu ist einfach nur eine unfassbar coole Sau und sollte er dieses Jahr nicht Champion werden läuft noch mehr schief in WWE als gedacht.

-Zum Cena Ding sag ich nicht viel, Konzept klingt zumindest interessant auch wenn "neue Championship“ in Betracht zu Crown Jewel übelst die Augen rollen lässt und ich Fan Votes suboptimal finde. Aber zumindest war es tatsächlich etwas nennenswertes, und nicht nur " Club WWE", dieses super originelle Fan Club Dingens das stark nach "D23“ von Disney klingt.

So ja, war in Ordnung und damit besser als jede Nacht von Wrestlemania einzelnt (mit ausnahme Punk Vs Reigns)… und das ist echt traurig…
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant wie subjektiv Wahrnehmung doch ist. Auf der Hauptseite schreibt ein User "...weil das Match war leider voll von Botches...".
Gab einige.
Das Match habe ich mir gestern noch geben, fand es aber abseits dessen sehr übertrieben.
Mehrere Powermoves, die direkt ge-No-Sell-t wurden. Aktion auf Aktion auf Aktion.
Klar kann man das mögen, mir hat es nicht viel gegeben, auch wenn es nicht langweilig war.
 
Interessant wie subjektiv Wahrnehmung doch ist. Auf der Hauptseite schreibt ein User "...weil das Match war leider voll von Botches...".
Wie das im Leben manchmal so ist: Vielleicht war er besonders auf Kritik gebürstet, vielleicht habe ich auch nicht alle erkannt. Einige waren dabei. Vielleicht sogar noch mehr, als ich wahrgenommen habe. Mag ich gar nicht ausschließen. Stark fand ich das Match dennoch :)
 
Ich würde auch lügen wenn ich nicht schmunzeln würde bei diesem Danhausen-Kram, aber es ist schon skurril das man die Wyatts nicht nur anders darstellt sondern entlässt wegen dem mystischen Kram und du hast dann Danhausen, der das gleiche nur auf der Comedy Schiene hat.
 
Ich würde auch lügen wenn ich nicht schmunzeln würde bei diesem Danhausen-Kram, aber es ist schon skurril das man die Wyatts nicht nur anders darstellt sondern entlässt wegen dem mystischen Kram und du hast dann Danhausen, der das gleiche nur auf der Comedy Schiene hat.
Ja, aber die einen sollten ernst genommen werden, der andere ist klar Comedy. Ersteres funktioniert, meiner Meinung nach, nicht mehr in dieser WWE, die so oft die vierte Wand durchbricht.
Bei Danhausen ist es eben ein reiner Comedy Act, den eh niemand ernst nimmt.
 
Ist länger her, dass ich mal eine Review geschrieben habe zu einem PPV, da ich ihn aber dieses Mal komplett Live geschaut habe, kann ich ja mal wieder eine machen.

Der Opener war stark und hat halt da weiter gemacht, was man uns die Wochen davor bei Raw erzählt hat. Hier war für mich nur die Frage, wie lässt man einen gewinnen, ohne dem anderen zu schaden, da Rollins bereits sein Match gegen Gunther verloren hat und Breakker endlich mal gegen einen grossen Namen gewinnen musste. Die Antwort war halt The Vision und das ist dann auch okay. Die Story wird wahrscheinlich auch noch weiter gehen und das passt für mich auch so.

Ich kann Trick Williams einfach nichts abgewinnen. Der Typ lebt extrem von seinem Theme und von einem Move. Klar, eine gewisse Ausstrahlung ist da, aber die hat er nur solange, wie er Heel ist. Als Face ist er extrem blass und langweilig (als Heel scheint er zu funktionieren, ich kaufe ihn aber auch da nicht) und er zeigt für mich halt nicht, dass er wirklich einer ist, der wirklich ein grosser Name in der Company sein sollte. Wenn ich ganz gemein sein soll: Ich find ihn schlechter als LA Knight und LA Knight ist für mich im Ring die Definition von Durchschnitt, der bringt aber durchaus andere Punkte mit, die ich ihm gebe. Ich sah auch nicht die Notwendigkeit Sami Zayn Heel zu turnen, denn wenn ich ehrlich bin verstehe ich sogar, wieso er nicht versteht, dass die Leute ihn nicht mögen. Williams tut nichts dafür, dass man ihn mögen sollte und Zayn hat nichts getan, wieso man ihn hassen sollte. Und diese Story mit dem Lebkuchenmann...wenn man einen Wrestler cool aussehen lassen will, was man ja mit Williams will, dann hält man ihn von solchem Schrott fern. Sami ist gut darin solche Dinge zu verkaufen, das traue ich in der WWE aber nur einer Handvoll zu, das gut zu verkaufen, ohne dass sie sich selbst lächerlich machen. Das Match war sicher besser als das bei Mania, hier hatten sie aber auch mehr Zeit. Und für mich kam hier wirklich sehr viel über Sami Zayn.

Das Comedy Match war halt Schrott. Ich mag Danhausen ausserhalb des Rings und sein Comedy da, in Ring gibt mir das aber halt gar nichts. Vor allem baut man mit der Ankündigung "Mysteriöser Partner" eine Erwartungshaltung auf und am Ende ist es halt El Torito, was aber auf den ersten Blick niemand weiss, weil man ihn halt nur mit Stiermaske kennt. Wenn es wenigstens noch Hornswoggle oder so gewesen wäre oder nach dem zweiten Mal in die Klonmaschine jemand wie der Great Khali herausgekommen wäre... Das hätte man sich hier schenken können. Es war cool, dass Kit Wilson mal auf einer PPV Card war, aber es hat das Event jetzt nicht besser gemacht, sondern ehe schlechter. Da hät ich lieber Kiana James gegen Tiffany Stratton um den US Titel auf der Card gehabt.

Das Frauen Match war für mich das beste Match auf der Card, es hätte aber noch besser sein können, wenn man halt das Herzstück der Fehde nicht zwei Wochen vor dem PPV aus den Shows gerissen hätte. Weil so kaufe ich es nicht, dass Asuka SKYs Senpai ist. Die Story war vorher, dass sie der Senpai von Kairi war und das konnte man nicht spielen. Ich verstehe, dass es für das Creative Team nicht einfach war, aber einer TV Serie würd ich das auch ankreiden, also tu ich das auch. Und wenn das jetzt auch der Abschied von Asuka war und sie die Company auch verlässt (vielleicht auch wegen möglicher Gehaltskürzungen) ist es halt ein Armutszeugnis. Ich weiss, Asuka ist 44, aber sie kann halt sehr wichtig für das Roster sein, gerade um unerfahrene Talente weiterzubringen. Aber wie man mit verdienten Wrestlern umgeht, haben wir ja bereits mit Kofi Kingston und Xavier Woods gesehen.

Der Main Event, er war gut, mit aber etwas zu langatmig. Ich weiss nicht wieso, aber ich hat schon bessere Reigns und bessere Fatu Matches gesehen. Ich finde es auch immer doof, wenn du vorher einen neuen, gefährlichen Move einführst und er dann am Ende aber eigentlich nichts bewirkt. Es killt für mich das Momentum des Moves. Wenn Fatu hier Reigns mit dem Tongan Death Grip wirklich schlafen geschickt hätte, oder ihn zumindest so lange gehalten hätte, dass er deswegen via DQ verloren hätte, dann okay. Aber jetzt so ist es halt just another Move. Und das Ende wirkt auch sehr seltsam. Man will mir vor dem PPV suggerieren, dass ich Jacob Fatu auf Geld aus ist und zeigt ihn eigentlich als Heel. Hier im Match aber, es gibt einen halben Ref Bump (den ich nicht verstehe, da er zu nichts geführt hat), dann einen Griff an das Shirt des Refes, dann reisst Reigns das Turnbuckle Pat ab und befördert dann Fatu auch noch die entblösste Ringecke. Es ist wie bei Mania Nacht eins, der Face macht einen Heel Move und der wahrscheinliche Heel, verliert unfair, während er davor eigentlich fair gekämpft hat. Und jetzt soll ich bei der Attacke nach dem Match Jacob Fatu als Heel kaufen mit der Attacke gegen Reigns und Referee, der verständlicher Weise aufgebracht ist, dass er auf die Art und Weise verloren hat, wie er verloren hat. Vor allem funktioniert es auch nicht, dass Fatu als Heel wahrgenommen wird, die Fans haben durchgehend gejubelt, auch als er Reigns nach dem Match angegriffen hat. Sorry, aber im Moment bookt WWE die Story Elemente in ihren Matches einfach extrem komisch.

Daher würd ich den PPV (ich weiss es heisst PLE, aber ich bin mir das irgendwie immer noch gewohnt) zweigeteilt bewerten. In Ring würd ich dem ganzen vielleicht eine 6 bis 7 geben. Der Opener und Asuka/SKY waren beide stark, der Main Event gut und auch das US-Titelmatch war in Ordnung, aber ginge stärker deswegen hier einen Punkt Abzug, und zwei Punkte Abzug wegen des Comedy Matches, da dort ausser Mini-Hausen keiner wirklich sein In-Ring können hat zeigen können. Gehe ich aber auf die Storys, die Logik und wie es sich in die Erzählstruktur einfügt, dann würd ich hier ne 3 maximal ne 4 geben. Der Opener kommt gut weg, Match zwei kommt halt aus einer Quatschfehde, Match drei hatte zumindest einen guten Aufbau aber mir gefiel halt die Match-Story nicht, Match 4 fehlte mir wie gesagt das, was das Match hätte grossartig machen können und beim Main Event macht es für mich das Finish und das danach sehr seltsam.
 
ch habe mich damit abgefunden das WWE PLE's nie an AEW PPV's rankommen, das geht alleine wegen der Struktur nicht mit unendlichen Werbespots und die Shows absichtlich mit so wenigen Matches wie möglich zu füllen.Letzteres hat zwar auch einen Vorteil das man dadurch leichter die Shows besprechen kann und eventuell zumindest in Theorie mehr in Erinnerung bleibt, aber ich sage "in Theorie" da ich stark bezweifle das ich mich hier noch an etwas in einen Monat stark erinnern werde. Eventuell Asuka-Iyo und Main Event, aber das Problem ist nicht nur mittlerweile für mich das es so wenig ist, sondern das alles wieder gefühlt nach Schema F läuft. Es gab ein kleines Stück wo man hoffen konnte das der WWE Style aufgeweicht wird nach Vince seinen Abgang, aber dem ist leider nicht so und jetzt ist es wieder WWE Style Match nach zahlen.


Als 2019 AEW mit Double or Nothing ihr erstes Event abhielten, sah man schon direkt wohin der Weg geht und das es keine WCW 2.0 werden wird. Aber schon damals dachte ich mir "Ja gut, die Khan Familie hat Geld, die werden das schon hinbekommen, aber der Weg, eine direkte Konkurrenz zur WWE zu werden ist lang, steinig, finanziell sehr belastend und alles andere als einfach."

Wer hätte gedacht, das TKO und Netflix die WWE zu einer Dauerwerbesendung mit Wrestlingelementen verkommen ließ?

Allein schon weil das heutige Konzept mit einer 2 Tages Mania nicht mehr kompatibel ist mit einem "Mania Aftermath Event" Backlash PLE, ist es umso wichtiger, dass dann wenigstens die Matches gut sind und mehr als nur eine handvoll Matches auf der Card. Mit 5 Matches eine 2 tägige Mania mit ihren Nachwirkungen zu beenden funktioniert nicht. Da bin ich schon froh, dass das Event nicht mehr "WrestleMania Backlash" heißt..... Backlash diente schon von Anfang an als WrestleMania Aftermath Event, aber mit nem 2 Tages Event kann das alles nicht mehr funktionieren. Wenn dann die Show von massiven Werbeblöcken durchzogen ist. Backlash hatte eine Gesamtzeit von 2 Stunden und 47 Minuten, bei einer reinen Wrestlingzeit über 5 Matches von 1 Stunde und 23 Minuten - also der Hälfte.

Alles in Allem ein guter PLE. Zuviel gebocht im Opener, das U.S. Title Match wie schon bei der WM eher auf Weekly Niveau. Überzogene Comedy mit Danhausen wie man es kennt. Ein guter Co Mainer, der eigentlich der Mainevent hätte sein müssen und inzwischen gewohnt bekannte Standardkost im Mainevent mit einem Roman Reigns World Title Match. Also viel Standard mit einigen Ausreisern nach oben.


Aber nun komme ich zu meinem Ausgangpunkt und dem Zitat von Asperger Crow.

Heute im Jahr 2026 stelle ich fest, dass in einem extrem schleichenden - aber auch mehr als offensichtlichen - Prozess sich die WWE mit ihrer Art und Weise, wie sie ihr Kernprodukt Wrestling gegen ein neues Kernprodukt "Marketing und Werbung" eintauschten und Wrestling nur noch ein Nebenprodukt ist und damit sich selbst vom Thron gestoßen hat. Sicherlich ist AEW in Reichweite und Umsatz nicht so groß wie WWE, aber AEW ist immerhin eine Wrestlingorganisation die auch tatsächlich Wrestling bringt. Selbst MLW, BLP oder GCW sind Bereich Wrestling inzwischen der WWE überlegen.

Die WWE ist inzwischen nur noch eine Dauerwerbesendung und das traurige daran ist, dass man das als Fan/Zuschauer schon vor Jahren kommen sah.

WrestleMania ist nur noch eine Werbung und Entrance Show mit etwas Wrestling und Backlash funktioniert auf Themenebene so überhaupt gar nicht, bei nur 5 Matches, wenn es eigentlich als WrestleMania Nachwirkungsshow dienen soll. Da kommt mir auch direkt die Lesnar Eliminierung beim Rumble in den Sinn - heute in der nachgeschnittenen Version nicht mehr zu sehen, aber in der Liveveranstaltung war der Entrance durchs Publikum von Jey Uso wichtiger, als die Eliminierung von Lesnar durch Rhodes & LA Knight. Da war schon gut sichtbar: Entrances sind wichtiger als Wrestling. Der Weg zu Werbeblöcken mitten im Match, wie es sie bei Weekly schon vor Jahrzehnten gab, wird es auch bald mitten in einem Elimination Chamber, Hell in a Cell oder Money in the Bank Match geben...... ich glaub das gabs als Doppelbild sogar schonmal in einem MitB Match.... ich habs aber schon wieder bewusst vergessen.

Aber lange Rede, kurzer Sinn. AEW profitiert gerade so massiv von der Selbst-Dekonstruktion der WWE. Wäre TKO und Netflix nicht, wäre das soooooo 2001, nur das die WWE diesmal in der WCW Rolle steckt.
 
Als 2019 AEW mit Double or Nothing ihr erstes Event abhielten, sah man schon direkt wohin der Weg geht und das es keine WCW 2.0 werden wird. Aber schon damals dachte ich mir "Ja gut, die Khan Familie hat Geld, die werden das schon hinbekommen, aber der Weg, eine direkte Konkurrenz zur WWE zu werden ist lang, steinig, finanziell sehr belastend und alles andere als einfach."

Wer hätte gedacht, das TKO und Netflix die WWE zu einer Dauerwerbesendung mit Wrestlingelementen verkommen ließ?

Allein schon weil das heutige Konzept mit einer 2 Tages Mania nicht mehr kompatibel ist mit einem "Mania Aftermath Event" Backlash PLE, ist es umso wichtiger, dass dann wenigstens die Matches gut sind und mehr als nur eine handvoll Matches auf der Card. Mit 5 Matches eine 2 tägige Mania mit ihren Nachwirkungen zu beenden funktioniert nicht. Da bin ich schon froh, dass das Event nicht mehr "WrestleMania Backlash" heißt..... Backlash diente schon von Anfang an als WrestleMania Aftermath Event, aber mit nem 2 Tages Event kann das alles nicht mehr funktionieren. Wenn dann die Show von massiven Werbeblöcken durchzogen ist. Backlash hatte eine Gesamtzeit von 2 Stunden und 47 Minuten, bei einer reinen Wrestlingzeit über 5 Matches von 1 Stunde und 23 Minuten - also der Hälfte.

Alles in Allem ein guter PLE. Zuviel gebocht im Opener, das U.S. Title Match wie schon bei der WM eher auf Weekly Niveau. Überzogene Comedy mit Danhausen wie man es kennt. Ein guter Co Mainer, der eigentlich der Mainevent hätte sein müssen und inzwischen gewohnt bekannte Standardkost im Mainevent mit einem Roman Reigns World Title Match. Also viel Standard mit einigen Ausreisern nach oben.


Aber nun komme ich zu meinem Ausgangpunkt und dem Zitat von Asperger Crow.

Heute im Jahr 2026 stelle ich fest, dass in einem extrem schleichenden - aber auch mehr als offensichtlichen - Prozess sich die WWE mit ihrer Art und Weise, wie sie ihr Kernprodukt Wrestling gegen ein neues Kernprodukt "Marketing und Werbung" eintauschten und Wrestling nur noch ein Nebenprodukt ist und damit sich selbst vom Thron gestoßen hat. Sicherlich ist AEW in Reichweite und Umsatz nicht so groß wie WWE, aber AEW ist immerhin eine Wrestlingorganisation die auch tatsächlich Wrestling bringt. Selbst MLW, BLP oder GCW sind Bereich Wrestling inzwischen der WWE überlegen.

Die WWE ist inzwischen nur noch eine Dauerwerbesendung und das traurige daran ist, dass man das als Fan/Zuschauer schon vor Jahren kommen sah.

WrestleMania ist nur noch eine Werbung und Entrance Show mit etwas Wrestling und Backlash funktioniert auf Themenebene so überhaupt gar nicht, bei nur 5 Matches, wenn es eigentlich als WrestleMania Nachwirkungsshow dienen soll. Da kommt mir auch direkt die Lesnar Eliminierung beim Rumble in den Sinn - heute in der nachgeschnittenen Version nicht mehr zu sehen, aber in der Liveveranstaltung war der Entrance durchs Publikum von Jey Uso wichtiger, als die Eliminierung von Lesnar durch Rhodes & LA Knight. Da war schon gut sichtbar: Entrances sind wichtiger als Wrestling. Der Weg zu Werbeblöcken mitten im Match, wie es sie bei Weekly schon vor Jahrzehnten gab, wird es auch bald mitten in einem Elimination Chamber, Hell in a Cell oder Money in the Bank Match geben...... ich glaub das gabs als Doppelbild sogar schonmal in einem MitB Match.... ich habs aber schon wieder bewusst vergessen.

Aber lange Rede, kurzer Sinn. AEW profitiert gerade so massiv von der Selbst-Dekonstruktion der WWE. Wäre TKO und Netflix nicht, wäre das soooooo 2001, nur das die WWE diesmal in der WCW Rolle steckt.
Amen!

Dennoch bekommt die WWE mit ihrer Art und Weise die Hallen voll und das, bei den unfassbaren Preisen die sie verlangen.

Wir sind einfach an einem Punkt angekommen, wo die Zuschauer und Fans einfach völlig anders sind. Zumindest bilde ich mir ein, dass das die Erklärung sein muss 😀.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Leute wegen dem Wrestling-Teil der Show, die Show gucken.

Letzte andere Möglichkeit die ich in Betracht ziehe: Die Fans und Zuschauer der WWE kennen Wrestling nur als WWE. Dadurch wirkt es korrekt ala "Joa, so muss das wahrscheinlich sein".
 
Mir hat jedes Match (Danhausen mal ausgeklammert) besser gefallen als ein Großteil der Wrestlemania-Matches. Und das lag vor allem an eine Aspekt: ZEIT.

Jedes Match hat hier ausreichend Zeit bekommen um eine Matchstory zu erzählen und auch die Wrestler konnten sich dadurch gut präsentieren. Bei Mania dachte ich mir bei fast jedem Match zum Ende: "Ach, das wars schon?".


Bron Breakker vs. Seth Rollins - 3.0 Sterne
Die Matchstory kam super rüber, aber leider waren es mir hier und da doch ein paar zu viel Botches. Und ich war auch nie ein großer Fan von Seth Rollins und werde es wohl auch nie mehr werden. Wann sagt ihm eigentlich mal jemand, das Pedigrees bei ihm einfach nie funktionieren?!

Trick Williams vs. Sami Zayn - 2.75 Sterne
Ich habe hier schlimmstes befürchtet, aber es ist nicht so schrecklich geworden wie ich vermutet habe. Auch hier: Weil die Matchstory gut war. Wrestlerisch hat mir das nur bedingt gefallen und Lil Boaty brauch ich einfach nicht.

Danhausen-Dingens - ohne Wertung
Das bewerte ich einfach nicht als Match, weil es mit Wrestling nichts zu tun hatte. Entweder man ist in der Lage sich auf diese Art von Comedy einzulassen oder eben nicht. Hier und da musste ich mal schmunzeln, aber ich war dann doch überrascht wie viel Zeit man diesem "Match" eingeräumt hat.

Iyo Sky vs Asuka - 4.5 Sterne
Fand ich persönlich großartig. Der für manche vielleicht maue Anfang war in meinen Augen eine Hommage an das Joshi-Wrestling, bei dem das Kontern von Haltegriffen (und Umkehren in Pin-Versuche) ein häufiges Element ist. Ich fand toll dass die beiden das hier so gehandhabt haben, obwohl das wirklich weit vom aktuellen WWE-Stil weg ist.
Ich hoffe wirklich sehr dass wir Asuka noch ein bisschen haben dürfen und sie jetzt (wo Kairi weg ist) nochmal eine andere Rolle bekommt, aber das Matchende lässt wohl anderes vermuten.... Warten wir es ab.

Jacob Fatu vs Roman Reigns - 4 Sterne
Eigentlich ein klassischer Main Event á la Roman Reigns - langsamer Anfang, viel Warten... aber gut. Jacob sah im Großen und Ganzen sehr gut aus, und das war sicherlich das Ziel dieses Matches.
Was ich nicht verstanden habe: Wenn der Tongan Death Grip so unfassbar gefährlich ist wie uns verkauft wurde, warum gewinnt Fatu nicht obwohl er ihn insgesamt 4 mal (!) durchgeführt hat?! Wieder so ein blöder Logikfehler... aber gut.


Insgesamt ließ sich die Show aber echt gut weggucken. Echt spannend, wie die Erwartungshaltung psychologisch so auf einen einwirkt. Denn erwartet habe ich wenig bis gar nichts. Jetzt habe ich etwas mittelgutes bekommen und bin glücklich damit.
 
Würde mich der Einschätzung meines Vorredners anschließen.

Lediglich hinsichtlich Danhausen widerspreche ich. Das fand ich großartig. So geht Comedy richtig. Das war spaßig und schadet keinem ernstzunehmen Wrestler. So soll Comedy sein!
 
Würde mich der Einschätzung meines Vorredners anschließen.

Lediglich hinsichtlich Danhausen widerspreche ich. Das fand ich großartig. So geht Comedy richtig. Das war spaßig und schadet keinem ernstzunehmen Wrestler. So soll Comedy sein!

Ich wollte das Segment ja auch nicht per se schlechtreden, ich fand es auch nicht so schlecht. Aber es macht halt wenig Sinn, das mit anderen "richtigen" Matches zu vergleichen. Daher bewerte ich das dann auch einfach nicht mit Sternen.

Ich mag solche Quatschmomente ja hin und wieder auch, mir persönlich ging es aber zu lang für das, was es war.
Hab gerade nachgesehen, es ging fast 12 Minuten. Das ist länger als jedes Frauen-Match und die Midcard bei Wrestlemania bekommen hat. Hier hätten mir 5-7 Minuten gereicht und das Ding hätte seinen Zweck genauso erfüllt.

Aber das sieht jeder anders. Manche finden es klasse, andere finden es zum Fremdschämen.

Aber grundsätzlich bin ich der Meinung: Wrestling darf so ziemlich alles sein - und damit auch sowas. Gefallen wird (und muss) es auch nicht jedem.
 
Dave Meltzers Star Ratings

Bron Breakker vs. Seth Rollins ****1/4

Trick Williams vs. Sami Zayn **3/4

Danhausen & Mini Danhausen vs. Kit Wilson & The Miz **

Iyo Sky vs. Asuka ****1/4

Roman Reigns vs. Jacob Fatu ****3/4
 
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