Fabis kleine Texte

The Fabi

Tommys Ehefrau
Puh, lange her das ich mal ein Thema erstellt habe. Auch wenn ich hier nicht mehr so aktiv schreibe, möchte ich doch das hier nutzen um ein paar Texte, die ich hin und wieder schreibe, euch zu zeigen. Sind eher kurze Texte unterschiedlichster Art. Von Geschichten, Beobachtungen, Erfahrungen und und und. Kritik und Eindrücke sind sehr willkommen. Da ich meinen Texten nur Dateinamen gebe, die den Inhalt schon sehr genau beschreiben, werde ich sie hier immer durchnummerieren.

[HR][/HR]Text 1:


Nachricht 1
„Heeeeeeyyyyy, ich bins, das neue freundliche Arschloch aus der Nachbarschaft. Ich wollte nur mal sagen, dass ich mich auf deine Nachbarschaft tierisch freue. Hab dich gestern, als ich eingezogen bin, gesehen und dachte, hey. Ruf mal kurz durch. Deine Nummer habe ich von einem Nachbarn, also. Wenn du Bock hast, können wir uns ja mal auf einen Kennenlern-Kaffee treffen. Alfred kommt sicher auch mit. Also, bis später.“

Nachricht 5
„Heeeeeeyyyyyy, ich bin es mal wieder, das freundliche Arschloch aus der Nachbarschaft. Gestern war mal wieder toll und ich hatte sehr viel Spaß. Schade dass du so flott weg musstest. Ich würde das gerne wiederholen, hast du zufällig am Samstag was vor? Habe da Karten für das Spiel und meine Begleitung ist mir abgesprungen. Wenn du Bock hättest, weiß ja dass du Fan bist. Melde dich wenn du willst. Bye“

Nachricht 8
„Heeeeeeyyyyy, ich bin es, das freundliche, du weißt schon. Was für ein Spiel, was? 6:0, stell dir mal vor, ich hätte dich damals nie auf ein Spiel eingeladen.. Bestimmt hättest du dich geärgert. Und wie du dich gefreut hast, als dein Lieblingsspieler einen Hattrick erzielte. War schön, dich zuhause abzusetzen und den kleiner Drücker am Ende werde ich wohl auch nie vergessen, kam so unerwartet. Vielleicht darf ich das nächste Mal ja rein, aber… wie wäre es, wenn du bald mal zu mir kommst. Wir könnten gemeinsam was Kochen und uns anschließend ne geile Serie reinziehen. Meld dich, Bye.“

Nachricht 12
„Heeeeeeyyyyy, das freundliche Arschloch aus der Nachbarschaft hier. Ich wollte nur sagen...vielleicht sollten wir reden. Darf ich morgen mal zu dir kommen? Müssen da über ein zwei Dinge wirklich dringend reden, glaube ich.“

Nachricht 15
„Hey Schatz. Wollte dir nur mal mal mit dem neuen Spitznamen auf die Mailbox labern, darf dich ja endlich so nennen. Mehr wollte ich auch nicht. See you.“

Nachricht 18
„Kommst du gleich vorbei? Nach der gestrigen Party will ich dich flott wieder sehen, und lass diesen Idioten diesmal direkt zu hause. Bei mir hast du es eh besser, jedenfalls für kurze Zeit.“

Nachricht 19
„Hey Schatz, wo steckst du? Mach mir ein paar Sorgen, nachdem du gestern nicht nach Hause gekommen bist...Melde dich bitte flott.“

Nachricht 20
„Du solltest mich wirklich flott anrufen, habe die Nachricht gesehen...So wird das nicht enden...“

Nachricht 24
„Hey, hast du den Wichser endlich vergessen? Das war ja schon fast Stalking, was der getan hat. Einfach deine Mailbox abgehört, Vollidiot. Kannst morgen gerne wieder vorbei kommen. Bin vorbereitet.“

Nachricht 30
„Hey, habe deine Nummer von einer Freundin. Habe dich gestern auf einer Party gesehen und war zu feige dich anzusprechen. Hättest du vielleicht mal Bock einen Kaffee trinken zu gehen? Kannst mich sehr gerne zurück rufen.“

Nachricht 35
„WOHO, KEINE FAKE NUMMER!“

Nachricht 36
„Gibst deine Nummer wohl an jeden. Aber das ist ok für mich, Schatz. Ich weiß es, sie sind doch nur unbedeutend.“

Nachricht 50
„Willst mal nicht wieder vorbeikommen? Bisschen Sehnsucht ist schon da, wenn du verstehst was ich meine. Hat der Nummer geholfen, deinen Psycho-Ex loszuwerden?“

Nachricht 51
„Hey Schatz, kannst Martin gerne ausrichten, dass er mich so nicht loswird. Und drücke ihn das nächste Mal bitte nicht so lange beim Abschied. Oder bei der Begrüßung. Ansonsten werde ich noch ganz eifersüchtig.“

Nachricht 95
„Wollte nur kurz Bescheid sagen, dass ich dich um 22 Uhr abhole und wir dann direkt in den Club fahren. Kein Umweg, direkt hin. Die Türsteher wissen wie der Psycho aussieht und werden ihn auf gar keinen Fall reinlassen. Und falls sie ihn Sehen, wird sofort die Polizei alarmiert. Mach dir keine Sorgen, wird geil, habe uns auch ein bisschen was besorgt, damit du die Party wirklich endlich mal ohne Sorgen genießen kannst.“

Nachricht 96
„Ich weiß nicht wo du Arschloch bist, aber du solltest sie dringend in Ruhe lassen! Ich habe es gesehen und sie suchen bereits nach dir! Sie werden dich finden, auch wenn ich mir wünsche dich vorher in die Finger zu bekommen! Mir ist es scheiß Egal, dass du irgendwann mal mit ihr zusammen warst,aber das was du machst...ist einfach nur krank! Vor einem Jahr bist du eingezogen, zwei Wochen hat sie dich ertragen und du überwachst sie nur. Weißt du was, ich werde dich finden. Egal was kommen wird.“

Er legt das Handy zur Seite und schaut auf Sie. Sie liegt da, wie sie es immer tat. Als sei sie nie weg gewesen. So ruhig, und so schön. Die zwei Wochen mit ihr, waren die schönsten, die er je hatte. Und er ist sich sicher, alle diese Nachrichten die nicht von ihm sind...die sind nur unbedeutend. Diese Typen sind alle unbedeutend, aber er ist bedeutend. Keiner kann nachvollziehen, welche Gefühle sich zwischen ihnen befinden und er weiß, dass sie es auch so sieht. Und es kann nur eines geben, nur eines damit das für immer Bestand hat und nie wieder in Gefahr gebracht wird. Auch nicht von ihr.
 

The Fabi

Tommys Ehefrau
So, hier mal noch ein Text. Der entstand im Rahmen der Bielefeldmillion-Aktion. hab das vor ein paar Wochen in 10 Minuten runter geschrieben, ist also relativ simpel und nicht so ernsthaft wie der Erste :D

Text 2 (ohne spoiler, da die Funktion gerade spinnt bei mir)

Sehr geehrte Stadt Bielefeld,

ich weiß, wie das hier klingt. Warum schreibe ich eine Nachricht an eine Stadt, die nicht existiert, um das von ihr ausgelegte Preisgeld zu gewinnen. Nun, vielleicht ist Dummheit, oder die Versuchung sie endlich zu überzeugen, dass Sie nicht die Stadt Bielefeld sind. Als führender Stupidiant der Idiotologie werde ich Ihnen die Zusammenhänge lückenlos erklären, sodass ihnen am Ende nichts andere übrig bleibt, als mir recht zu geben.


Nun, es gibt mehrere Gründe warum ihre Stadt nicht existiert. Ich habe Leute in Berlin, Nürnberg und Duisburg gefragt, ob sie schon mal in Bielefeld waren. Die Antwort war immer die gleiche: „Nein, aber ich war schon mal am Bahnhof“. Mal eben einen Bahnhof einen Namen einer fiktiven Stadt zu geben, ist ja nichts neues und somit kein Beweis für die Existenz des Ortes. Warum war scheinbar noch keiner in Bielefeld? Bisher habe ich exakt eine Person kennengelernt, die angeblich in Bielefeld wohnte. Diese Person war arbeitslos und konnte sich trotzdem durch Finanzierungen der angeblichen „Eltern“ jährlich trotzdem mind. Einen Urlaub leisten. Hier sollte es klar sein, dass es sich um einen bezahlten Schauspieler handelte. Allerdings nur hier, denn wie soll man die über 300.000 Leute erklären, die angeblich in Bielefeld wohnen? Nun, da es sich hier um einen Zahl vom Staat handelt, der natürlich für diese ganze Lüge verantwortlich ist, wohnen natürlich dort nicht so viele. Ich gehe aus Erwartungswerten, die sie bitte nicht hinterfragen, von ca. 3.000 Leute aus, die meinen in Bielefeld zu wohnen. Schauspieler werden teilweise auch darunter sein und ein paar Wahrheitssucher glauben sogar an Hypnose, aber ich habe eine andere Lösung herausgefunden und kann die sogar beweisen:

Bei dem angeblichen Bielefeld-Bewohnern handelt es sich eigentlich um Münster, wie Sie in den FAQ dieser Ausschreibung selbst zugeben! Nur wurde an einer Ecke ein Schild mit der Stadtbezeichnung „Bielefeld“ aufgestellt, dass die Bewohner in eine Sinneskrise schickte und sie aus Selbstschutz wirklich der Überzeugung sind, Bielefeldianer zu sein. Dies geht aus einem nicht erfundenen Bericht der „Verschwörungen aktuell“ hervor, die dazu 2 Bielefelder befragt haben, die unter qualvollen Foltermethoden endlich mit der Wahrheit herausrückten. Wieso sollten sie Lügen?
Warum Sie als angebliche Stadt Lügen und natürlich vom Staat angestellt sind, der nebenbei bemerkt natürlich auch nicht existiert, sollte klar sein. Auf dem Fleck, auf dem das erfundene Bielefeld steht, ist ein Zugang zur inneren Hohlerde, wo die Echsenmenschen zusammen mit Elvis Presley und anderen Legenden leben und uns regieren! Natürlich soll verhindert werden, dass das herausgefunden wird. Schließlich gibt es weltweit nur 10 Zugänge, weswegen die Legende von Bielefeld erfunden wurde und dafür gesorgt wurde, dass nie eine menschliche Seele auch nur das Bedürfnis hat, mehr als den Bahnhof von Bielefeld zu sehen.

Wie Sie sehen, ist meine Beweiskette vollkommen Lückenlos, sodass hinterfragen oder auch nur das nachdenken hier rüber nicht notwendig ist.

In freundlicher Erwartung auf die Million
Fabi

 

The Fabi

Tommys Ehefrau
So, damit beende ich meinen Veröffentlichungswahn :D Der rest den ich aktuell habe, ist nicht dafür da gelesen zu werden oder ich bin mit der Qualität nicht zufrieden (darunter fallen massen an lyrischen Texten, bei denen ich mir allgemein noch sehr unsicher bin). Daher, mal sehen wie häufig hier was neues kommt.

Text 3
Schleppen, schleppen, schneller, schneller. Nie ist es genug, nie darf ich nur eine Sekunde stehen. Von hier, nach dort, immer angepeitscht. Immer schneller, wesentlich schneller. Und wehe mir unterläuft auch nur ein einziger kleiner Fehler. Perfektion von einer nicht perfekten Rasse zu erwarten und dann noch nicht mal dafür Zeit lassen. Immer muss alles schneller und schneller gehen. Auch wenn jemand gestorben ist, dann muss man halt noch schneller arbeiten. Noch mehr Sklaven kann man sich ja nicht anschaffen….wenn man alleine die Kosten für das Trinken bedenkt. Von Essen ganz zu schweigen, auch wenn die Qualität eher an das herausgewürgte Futter eines misshandelten Schweines erinnert. Die, die schon länger hier sind, haben sich inzwischen ihrem Schicksal gefügt. Ja, sie beschweren sich, ja sie jammern, aber nur nicht, wenn niemand von „den da oben“ anwesend ist. Und „die da oben“ sind eigentlich auch nur eine dumme Ausrede, um jemand schuldigen zu haben. Es gibt immer einen, der noch weiter oben ist und somit immer einen neuen Schuldigen an der Situation. Sobald jemand der vermeintlich oberen körperlich anwesend ist, ist auf einmal alles super. Dann macht es sogar Spaß so minderwertig behandelt zu werden. Das Essen ist dann toll, die Zeiten sind toll, dann ist es hier wie ein Traum. Das es sich um einen Alptraum handelt, bleibt dann doch lieber im Kopf. Zu Groß ist die Angst, doch in den Tod gerissen zu werden, auch wenn es eine Erlösung wäre. Pausen, bis auf das nötigste um am Leben zu bleiben, werden sowieso überschätzt. Schlaf ebenso. Am besten arbeitet man durch, oder man wird getötet. Eine Alternative gibt es nicht, denn wo eine Alternative wäre, gäbe es Verbesserungen und es soll ja alles bereits perfekt sein. Perfekt für die, die keine Sklaven sind. Die kommen her, fressen sich ihre dicken Bäuche voll, verlangen von einem Dinge und hinterlassen doch kein Zeichen der Dankbarkeit. Es ist ja selbstverständlich. Aber denen kann man nicht böse sein. Sie wissen nicht, wie es hier zu geht. Sie wissen nicht, dass man immer kontrolliert wird, dass immer ein Auge auf dich gerichtet ist, um dir beim klitzekleinsten Fehler die Kugel in den Kopf zu jagen. Sie wissen es nicht, weil sie weg schauen. Weil sie es nicht sehen wollen. Vielleicht ignorieren sie wissentlich das 17 jährige Mädchen, dass in der Ecke sitzt und weint. Oder die kleinen Momente der Ehrlichkeit, wenn man gefragt wird, ob es einem hier gut geht. Vielleicht ignorieren sie es aber auch unwissentlich, um sich selbst vor der Wahrheit ihres Luxus zu schützen. Am Ende kommt es aufs gleiche raus, dass Positive Dinge nur für die da oben bestimmt sind, nicht für uns. Für die, die hier das sagen haben, ist man bloß Dreck, wahrscheinlich sogar noch weniger. Für die ist man die scheiße, die unter der Sohle von Prostituierten klebt und genauso soll man sich auch verhalten. Man soll sich fügen, nichts hinterfragen und erst recht kein Anzeichen von Intelligenz zeigen. Den intelligente Menschen machen diesen scheiß hier ja nicht, die bestimmten über den Scheiß und das soll man zeigen. Auch wenn sie nur Glück hatten, aus dem richtigen Loch herausgetreten zu sein. Glück, oder in unserem Fall, Pech. Man ist eine Maschine und Maschinen jammern nichts, sagen nichts, sondern bringen immer 120% Leistung bei 99% Perfektion. Und sie laufen immer. Man kann sagen „jetzt hab dich doch nicht so“, das sagen sie immer. Das man immer bekommt was man verdient und wie gut es einem hier doch geht. Und trotzdem fühlt es sich hier in Deutschland nicht so an. Arbeitzeitschutzgesetze, was ist das überhaupt. Sollte man sich an diese halten, wird mit der Kündigung gedroht. Sie bringen nichts, außer das Politiker sich auf die Schulter klopfen dürfen. Man ist machtlos. Gerade hier, gerade in der Gastronomie.
 

Thez

Zarathustra
Mein Lieblingssatz Deines Werks:

Perfektion von einer nicht perfekten Rasse zu erwarten und dann noch nicht mal dafür Zeit lassen.
 

The Fabi

Tommys Ehefrau
Geh ich mal etwas aus meiner Komfortzone raus. Den folgenden Text habe ich vor ca. 6 Wochen geschrieben und war mein erster Versuch, was lyrische Texte angeht (bzw. mein Kopf hat es einfach ausgespuckt). Erwartet also nicht zu viel ;)

Text 4 - Hier kann ich sogar mal den sehr treffen namen nennen:
SPOILER

Spoiler sind toll, sag ich gern,
aber davon wollen andere Menschen nur selten was hören
Denn schneller kann man sich keine feinde machen
als auf einen großen Platz zu gehen und dort Laut „Dumbledore stirbt“ in die menge zu brüllen
Von Anspucken bis zur verdammten Todesdrohung haben ich alles gesehen,
und selbst Rentner wollten mit ihren Krücken auf mich kleinen Arsch losgehen
Um ihren Unmut mir ins Gesicht zu schlagen
Wie konnte ich auch nur das spoilern wagen.

Sind wir ehrlich: Das ist doch der größte Scheiß
denn es ist doch ein klarer Hinweis
dass man mit dem gemeinsten Spoiler den Titel meint,
der den größten Teil des Werkes zeigt.

Wer war schon überrascht,
als es Harry Potter vollkommen unerwartet es zum Stein der Weisen schafft
oder das der arme Frodo einen Ring unsagbaren Wertes gehört
und er auch noch so doof ist und diesen in kürzester Zeit zerstört.
Final Destination hat auch nichts mit dem Schicksal zu tun
Genau wie in Walking Dead sich alle Menschen mit den Zombies vertun

und wer hätte das gedacht, auch in Spielen ist der Titel manchmal unerhört
oder hat jemand von euch schon mal was von einem Klempner namens Super Mario gehört,
der mal eben die Bewohner und Gebäude eines gesamten Landes zerstört?

In Azeroth wird es auch nie irgendein Handwerk geben,
wenn Geralt von Riva im Garten von Eden…moment, ich glaube ich bin hier gerade im falschen Leben.

Ich habe noch etwas Zeit, da kann ich mich noch unbeliebter machen
da sag sag ich euch noch ein paar weitere Sachen:

Heisenberg ist Walter White
und auch in Game of Thrones ist es soweit
Der König ist gefunden, alles jubelt und schreit
Und der spoiler ist: Auch Starbucks war da mit bereit

In Death Note werden viele sterben und nichts kriegen
lasst uns lieber wie Sailor Moon fliegen und siegen
Mit den Dragonballs wird Krillin wieder leben
Und Ash als Pokemon Champ, wir wissen es doch alle, wird es niemals geben

Aber mehr wag ich hier besser nicht
Und verschwinde lieber gleich ins dunkle Dickicht
Aber etwas will ich noch vorher sagen
denn spoiler kann man auch woanders wagen.

Stellt euch mal vor, im Leben eines jeden
würde es vor wichtigen Ereignissen große Überschriften geben
Dann hätte es vor Jahren „Trump vs. China“ gehießen
oder früher: „Wie Nazis durch die Grenzen stießen“

Nach dem berühmten „keiner hat die Absicht eine Mauer zu bauen“
könnten ihn alle Menschen sofort dafür verhauen
Noch vor Ort, während der Pressekonferenz
das wäre wirkliche politische Transparenz

Das hätte doch noch den einen großen Vorteil gehabt
Wir hätten vor Jahren vielleicht doch nicht so viel über die AFD gelacht.
Diese Deppen, damals weit unter 10 Prozent,
hätten wir schon länger ernst genommen und nicht so dezent
Vielleicht das schlimmste verhindern können,
wie Höcke, Gauland und den Anderen Konsorten,
die gerne indirekt Leute ermorden

Nun riskiert diese Partei unser aller Leben
weil sie meinten in die Politik zu gehen
und wir sitzen hier und können nicht viel machen,
außer vielleicht noch mehr über ihre Dummheit zu lachen

denn diese Menschen die das wählen, sind doch längst verloren,
wenn sie nicht mal mehr auf den menschlichen Verstand oder Experten hören.
Da wird die Welt mal eben Flach und den Klimawandel wird es nie geben
Klar, denn der durchschnittliche Mensch weiß das eben.
Chemtrails sind auch ein geiler scheiß
und jeder geile Mensch ist eben weiß
Krieg in Deutschland, könnt ihr ihn sehen?
Aber Stopp, dieses Land hats ja wie Bielefeld nie gegeben

Um den Bogen zurückzuschlagen
zu den spoilern, ihr wisst schon was
Vielleicht kommt ja daher der ganze Hass
Denn durch diese Partei haben wir den Blick nach vorn
Aber evtl haben Leute auf Spoiler genau deshalb diesen Zorn

Denn zu wissen, was auf uns bald zukommen könnte
Wie sich diese Welt verändern würde
Wollen wir wirklich wissen,
mit absoluter Sicherheit, wir würden uns doch nur noch bekiffen

Denn was da kommt, das macht nur noch Angst
und wegen diesen Leuten mit dieser Ignoranz
auch nur die kleinsten Fakten zu erkennen
und ihr ganzes Leben zu verpennen

von Impfgegnern ganz zu schweigen
die mit der Gesundheit spielen der ganz Kleinen
wenn das so weiter geht können wir wirklich schon in die Zukunft sehen.
Drum spoiler ich hier mal weiter rum,
obwohl das alle DAS schon wissen, denn auf dieser Welt ist ja keiner dumm:

Es ist bald soweit, bald gehts hier rund
Bald ist keiner mehr Gesund
Alle Krank, Tod, verarmt oder im Krieg
und wundern sich warum das ausgerechnet ihnen geschieht
Sie reden von aufwachen, aber schlafen selbst
Drum habt noch Spaß, denn bald vergehts...
 

The Fabi

Tommys Ehefrau
Außerhalb dieses Boards gab es ein zwei Menschen, die sich für eine gelesene Version von mir interessiert haben. Daher stell ich diese auch mal hier rein. :) ist ein Text, den ich hier noch nicht gepostet habe.

 

The Fabi

Tommys Ehefrau
So, mal wieder was klassisches :)


Hier sitze ich. Hier bemühe ich mich, hier versuche ich meiner Kreativität zu frönen und einen Text zu schreiben. Nicht irgendeinen Text. Dieser Text soll lustig werden, soll andere zum schmunzeln anregen und die Luft in der inneren Röhre schlagartig zur Freisetzung bewegen, wie es noch keiner vor ihnen Tat. Schrillende Schallwellen voller Belustigung zeugen von der Qualität dieses lyrischen Meisterwerkes, die unfreiwillig aus allen Mündern der Leser oder Zuhörer kommen, dass wird er werden! Ein Text sie zu knechten und lachend zu unterwerfen und doch soll und wird er zum denken anregen, sodass die neuronalen Stränge nur so glühen und mich auf ein neues Level unserer Gesellschaft heben. Da gibt es überhaupt keinen Zweifel. Der Joker der Texte, dass soll er werden. Der größte und beste seiner Art, sodass mich die Götter anflehen die Treppen des Olymp zu ihnen hochzusteigen, nein zu überflügeln und über ihnen auf dem goldenen Platz zu thronen, wo noch keiner von ihnen je gewesen ist. JA, dass soll er werden. Der Gott der Götter der geistigen Ergüsse und alles steckt in diesen 624cm² und müssen nur durch mein inneres Auge, mein inneres Selbst, meiner innerer Gott, sichtbar gemacht werden, sodass ich sie auch dem Blatt einschwärzen kann. Doch es passiert nichts. Egal wie lange ich auf das weiße Miststück schaue, das Blatt bleibt weiß. Mein inneres Auge scheint blockiert, nein, noch mehr. Es hat einen Faustschlag abbekommen und sieht nur noch eine einzige Farbe. Weiß. Kein Eierschalen oder warm-weiß. Ein einfaches weiß, ohne Schattierungen und sichtbaren Lichteinfällen. Es ist wie ein Loch, ein weißes Loch das alle Gedanken in sich hineinfrisst und keinen Platz für Ideen hält. Selbst nach einem Spaziergang ohne den den größten Kreativitätsfresser unserer Zeit, der für diverse fokussierten Anläufe verantwortlich war und einen gerade einsetzenden Kreativschub mit einem dämonischen Piepen zum niederknien bringt, sehe ich nur diese Farbe und will doch wieder auf den Teufel in rechteckiger Form schauen, obwohl ich weiß das der mir nicht hilft. Ich kann mich nicht davon trennen, denn auch wenn ich was wichtigeres zu tun habe, will ich doch auch nichts verpassen. Ob in Ghana derzeit das Fest der Liebe gefeiert wird oder in China der symbolische Sack Reis tatsächlich umgefallen ist, ist wichtig für mich. Ich brauch diese Informationen, alleine weil ich jederzeit Zugriff drauf haben kann und ich immer auf was neues hingewiesen werde. Und relativ gesehen, habe ich Zeit dafür, wenn man mich mit den Nachrichten vergleicht. Immer wieder werden Nachrichten von weiteren abgelöst. So schnell wie sie erscheinen sind sie auch schon wieder weg. Wer soll den Autoren denn die Anerkennung bieten, wenn keiner die Artikel aufgrund der schieren Masse lesen kann? Ich! Ich opfere mich gerne für das Wohl der Nachrichten,weil sie wie ein Marktschreier mir ihre Anwesenheit durch lautstarke Bekundungen mitten ins Gesicht schlagen. Kaum habe ich eine Information bekommen, ploppt und piept auch schon die nächste auf, die mich zu einer weiteren geleitet. Was sind schon die zwei Stunden, die ich noch habe um diesen Gott von einem verdammten Text zu verfassen, der mich auf eine neue Existenzebene bringt? Es ist viel Zeit, ich kann es aufschieben und trotzdem schaffen. Außerdem muss ich mich ja auch noch um meinen extrem wichtigen Instant Messenger Server kümmern, auf dem jederzeit einer der drei Mitglieder eine extrem wichtige Nachricht schreiben könnte, die ich sofort lesen und beantworten muss. Was ist, wenn zufällig eine Person irgendwo auf dieser Welt gefangen gehalten wird und sich zufälligerweise für diesen einen bestimmten Messenger Server unter den Millionen andere Möglichkeiten entscheidet, um einen Hilferuf abzuschicken und ich diesen nicht sofort lese und entsprechend handel? Nein, ich habe eine Verpflichtung meinen Mitmenschen gegenüber, auf alles was sie treiben sofort zu reagieren. Egal ob es was wichtiges ist oder sie Hilfe bei der Namenswahl ihrer neuen Kakerlake brauchen, die sie neu in ihrer Küche entdeckt haben. Ich habe die Zeit, die ich nicht habe und das macht mich wichtig. Ich bin wichtig. Mein inneres Auge braucht diese Zeit bestimmt um abzuschwellen. Der unsichtbare Text liegt doch schon vor mir und muss nur abgeschrieben werden, sobald das Auge wieder funktioniert. Er ist also eigentlich schon fertig. Das klappt schon irgendwie, es muss einfach und Opfer bin ich nicht bereit zu bringen. Meine Gelüste nach Information, wie kann das schon was schlechtes sein?


Das alles geht in meinen Kopf rum, obwohl ich weiß, dass dieses Ding der Grund ist. Ich weiß es. Der ständige Drang nach Informationen, der zur unfokussiertheit führt und trotzdem rede ich mir ein, dass es ok ist. Das es wichtig ist, damit ich wichtig bin und gut für mich, aber das ist es nicht. Es belastet mich, es drückt mich runter in den Schlamm und presst die letzte Luft aus meinen Lungen. Ich fühle wie mein ganzer Körper keinen Raum zur Entfaltung hat. Das leuchtende Rechteck, ein Gefängnis in das man sich mit einem Lächeln stellt und immer weiter mit Dingen wie Whatsapp, Discord, Instagram und zahlreichen anderen Applikationen geflutet wird. Immer und immer weiter. Keinen Platz um etwas auszusortieren. Nur mehr Möglichkeiten, immer mehr in dem kleinen Raum, die mich immer weiter eindrängen. Und trotzdem versuche ich die Fassade eines glücklichen Menschen aufrecht zu erhalten. Nicht nur versucht, sie wird gehalten ohne das ich es selbst merke, dass mir die Kraft fehlt nicht in diesem Moor unterzugehen. Ich merke es nicht, denn ich setzte meine Prioritäten freiwillig, denke ich in diesen Moment. Und wenn der Text nicht fertig wird, wenn ich meine Chance auf ein glücklicheres Leben das sich dadurch mir offenbaren könnte, nicht fertig stellen kann, nur um ein Gefühl das mir von dem Feind eingebläut wurde nachzugehen… Dann ist das halt so. Was ist schon mein Versagen, wenn ich dafür wenigstens nicht die kleinste Kleinigkeit auf der Welt verpasse und nicht dabei merke, dass ich inzwischen nicht mehr ich selbst bin und andere Menschen, andere Firmen, andere Roboter über meine Gedanken entscheiden lasse.
 

Thez

Zarathustra
Bei der Internetkritik hat es mich ein wenig verloren, aber was war der Anfang bis zum Weißen Blatt großartig. Hut ab!
 

The Fabi

Tommys Ehefrau
Mal wieder was von mir, sogar mal mit Wrestling Thematik. :) Text ist als Vorbereitung auf einen ersten Bühnenauftritt entstanden und evtl. werde ich ihn da dann sogar nutzen. Dafür braucht er aber noch etwas Feinschliff. Da er aber Thematisch hier ganz gut passt, wollte ich mal den ersten Entwurf hier rein stellen :D

Jack kniet auf den Boden. Dunkelheit einer kleinen nach schweiß riechenden Kammer umgibt ihm, aber das nimmt er gar nicht wahr. Er ist fokussiert. Fokussiert auf das, was in wenigen Minuten passieren wird. Monatelang hat er auf diesen Moment hin gearbeitet, monatelang versuchte er seinen besten Freund zur Vernunft zu bringen und heute wird es enden. Das weiß Jack, auch wenn er nicht weiß wie. Draußen warten 1000 Leute auf ihn und wollen sehen, wie er alles gibt um diese Geschichte zu beenden. Eine monatelange Geschichte mit Jahren an Hintergrundwissen, welche er besser kennt als alle anderen und heute muss er zum ersten Mal gegen seinen einstigen Freund antreten. Gegen einen freund, mit denen er fast wöchentlich den Ring als Partner geteilt hat. Zusammen haben sie große Gegner besiegt, Titel gewonnen, viel Spaß gehabt und Dramen durchstanden. Sie wurden zum tanzen gebracht und mussten zusammen eine lebensgefährliche Verletzung eines Freundes verkraften. Einst hatte wurde Jack sogar vor einer Granate gerettet, bei der die Zeit wie in Zeitlupe verging. Hat jemanden vom Verlust seiner Freundin hinweg geholfen und immer wurde alles von ein paar Leuten beobachtet und für die Nachwelt festgehalten. Aber heute zählt das nicht mehr für ihn. Denn der Freund weiß das alles nicht mehr,. Er weiß nicht mehr von der Granate, er weiß nichts mehr von seiner Familie und auch nichts mehr von Jack. Er hat es vergessen. Wurde zum Wergzeug einer comichaften Organisation, die er eigentlich mehr als verachten sollte. Diese hat Weggefährten aus der Welt gewischt, als seien sie nur Dreck! Haben ein Monster hervor gebracht, vor dem selbst die Verbündeten Armeen Angst haben und diesem Monster genau deswegen auch gehorsam folgen um nicht eliminiert zu werden. Um eine Chance zu haben, zu überleben und neue Momente zu erschaffen, über die man auch selbst mal lachen kann. Aber Jack Freund ist anders. Er hat keine Angst vor diesem Monster. Einst war er ein pflichtbewusster und loyaler Kerl. Davon ist aber nichts mehr übrig. Inzwischen ist er zu einem Monster geworden. Jack kann sich gar nicht vorstellen, welche Qualen er durchmachen musste um so zu werden und nun ist sein einstiger Freund jemand. Jemand, der eigentlich nicht möchte, was er tut. Jemand, der dazu gemacht wurde.

Immer und immer wieder geht Jack diese Geschichte durch, die er seit Jahren als einer der Protagonisten erzählt. Sie ist zu seiner zweiten Wahrheit geworden. Zu seiner Wahrheit, wenn er in seine Stiefel steigt und sich die Maske einer Ameise übers Geschicht zieht. Die Vorlage zu dem berühmten Winder Soldier von Marvel ist deutlich zu sehen, aber trotzdem wird das was er tut häufiger verachtet. Unterhaltung für Dumme, wird es von Leuten genannt, die trotzdem bei jedem neuen Superhelden-Film in die Kinos gehen. Die sich fragen, ob Batman oder Spiderman der beste Superheld ist. Das Wrestling gar nicht so viel anders sein kann, möchte niemand sehen um die gelernte Wahrheit nicht zu verlieren. Die meisten kennen nur das Wrestling, dass auf der ganzen Welt im TV gezeigt wird und wollen nicht hören, dass dieser Sport so unendlich verschieden Facetten besitzen kann und immer wieder neue Erzählweisen hervorbringt. Aber das ist ihm egal, auch wenn es nur 10, 100 oder 1000 sind die ihm Zuschauen. Er möchte heute der held sein, den er verkörpert. Das hier ist seine Bühne, das ist sein Abend und er braucht keine Special Effects um durch die Lüfte zu fliegen. Er will die Fans zum staunen bewegen und sie kurz aus ihrem Grauen Alltag in diese Bunte Welt zu bringen, in der fast alles möglich erscheint und auch möglich ist. Vielleicht kann er sogar ein Kind zum lächeln bewegen, wenn er zusammen mit seinem Freund diese Geschichte zu einem Happy End bringt. Heute ist sein Tag! Und so steht er auf, streift sich seine Maske über und weiß, dass nun seine 30 Minuten als Superheld beginnen.
 
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