Olympia-Boxer trainert hart für sein Debüt bei AEW - Tony Khan über seine Philosophie im Wrestling

VidDaP

Jobber
- Dave Meltzer gab im Wrestling Observer Radio ein Update zum Olympia-Boxer Anthony Ogogo, welcher bei AEW unter Entwicklungsvertrag steht. So soll Ogogo hart am Trainieren sein und bei AEW habe man auch einige Ideen für ihn. Man wolle aber sicherstellen, dass er bereit für einen Wrestling-Ring ist, bevor man ihn in den Shows einsetzt. Er soll von Dustin Rhodes und/oder QT Marshall trainiert werden.

- Tony Khan sprach kürzlich in einem Interview über seine Wrestling-Philosophie und darüber, was er am Wrestling nicht mag. Dazu gehören unter anderem Disqualifikationen sowie False Advertising (vorsätzlich falsche Ankündigungen). Er möchte die Zuschauer für AEW gewinnen, indem sich jeder auf plausible und richtige Matchausgänge einstellen kann, selbst wenn diese mal Eingriffe von außen beinhalten. Es werde sicher mal die ein oder andere DQ oder ein Unentschieden geben, aber dies soll so selten wie möglich der Fall sein. Zum Thema False Advertising verriet der AEW President folgendes: Als Jon Moxley aufgrund der COVID-19-Erkrankung seiner Frau ausfiel, schlugen mehrere Leute vor, dass man dies vor "Fyter Fest", wo Moxley im Main Event seine AEW World Championship gegen Brian Cage verteidigen sollte, nicht bekannt geben sollte, da viele andere Wrestling Promotions dies auch nicht tun würden. Rückblickend habe die Bekanntgabe von Moxleys Fehlen sich einige Zuschauer gekostet, doch Khan hofft, dass Ehrlichkeit der Firma am Ende mehr bringt als kurzfristige Ratings.

Quellen: Wrestling Observer, wrestlingINC, AEW, The Athletic, Pro Wrestling Sheet.
 

ChrisB

Upper Card
Tony Khan sprach kürzlich in einem Interview über seine Wrestling-Philosophie und darüber, was er am Wrestling nicht mag. Dazu gehören unter anderem Disqualifikationen sowie False Advertising (vorsätzlich falsche Ankündigungen). Er möchte die Zuschauer für AEW gewinnen, indem sich jeder auf plausible und richtige Matchausgänge einstellen kann, selbst wenn diese mal Eingriffe von außen beinhalten. Es werde sicher mal die ein oder andere DQ oder ein Unentschieden geben, aber dies soll so selten wie möglich der Fall sein.
Der Punkt der fehlenden DQ gefällt mir wirklich sehr gut bei AEW. Das ist mir bisher auch positiv aufgefallen. Zumal man so auch nicht in Widersprüche kommt, wann ein Eingriff mal zur DQ führt und wann nicht. Gab es bei WWE nicht letztens sogar eine DQ/Abbruch weil es außerhalb des Ringes eine Attacke auf einen Nicht-Matchteilnehmer gab? Sowas ist natürlich Käse.
 

Mankind

Main Event
-Muss zugeben ich kenne Ogogo nicht, gucke aber auch absolut kein Boxen. Von daher... Mal sehen ob und wann der bei AEW debütiert.

-Ich hoffe sehr, dass man bei AEW an der Philosophie ohne False Advertising und mit so wenig wie möglich DQs auszukommen festhält. Das ist meiner Meinung nach oftmals eine der schlimmsten Krankheiten im Wrestling (und im Falle der DQ auch beim Booking meistens eine sehr faule Lösung). Begrüßenswert, dass man in puncto False Advertising auch bereits unter Beweis stellen konnte, dass man wirklich darauf verzichten will!
 

Bruiserweight

Undercard
Kann gut oder schlecht sein mit den wenigen DQs. Wenn dadurch Eingriffe aber nur zu Ermahnungen führen oder Innenraumverbannung ist das auch eher nicht so der Bringer. Bei den TT achtet man eh schon viel zu wenig darauf. Die Gefahr von einem Fuck Finish steigt auch, wenn es nur wenige DQs gibt.
Bislang macht AEW aber alles gut, was das Thema angeht
 
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