Warum wird Sheamus nicht gezeigt

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Danke.😀 Sheamus ist mein absoluter Lieblingswrestler😁

Ich wĂŒrd nicht soweit gehen ihn meinen Lieblingswrestler zu nennen, aber ich seh ihn eigentlich auch gerne. Wobei ich ihn als Sheamus O'Shaunessy in den britishen Indies und dann bei FCW noch besser fand als den jetzigen Sheamus, weil er da noch etwas mehr gezeigt hat.
Was man ihm lassen muss, er hat den Look, dass man ihm abnimmt, dass er auch ne echte SchlÀgerei gewinnt, er ist gut am Mic, sticht in vielerlei Hinsicht bei WWE etwas heraus und arbeitet ziemlich sauber.
 
Als ich noch WWE geschaut habe war Sheamus stÀndig auf Pro7Maxx zu sehen. Das wird sich auch wieder Àndern. So blöd es klingt, der Titel tut halt keinem gut.
Ich hatte mich damals sehr auf Golddust mit R-Truth gefreut und hatte da damals das nachsehen im FreeTV. Das Witzige war, dass ich das Fehlen der Matches ohne die Berichte hier gar nicht bemerkt hÀtte :LOL:
Ich auch nicht, ohne die Berichte der Ergebnisse hĂ€tte ich gedacht er macht Pause😅
 
Ich wĂŒrd nicht soweit gehen ihn meinen Lieblingswrestler zu nennen, aber ich seh ihn eigentlich auch gerne. Wobei ich ihn als Sheamus O'Shaunessy in den britishen Indies und dann bei FCW noch besser fand als den jetzigen Sheamus, weil er da noch etwas mehr gezeigt hat.
Was man ihm lassen muss, er hat den Look, dass man ihm abnimmt, dass er auch ne echte SchlÀgerei gewinnt, er ist gut am Mic, sticht in vielerlei Hinsicht bei WWE etwas heraus und arbeitet ziemlich sauber.
Ja, das stimmt🙂 Als Sheamus O‘Shaunessy habe ich ihn noch nie gesehen. Da muss ich mir mal ein altes Match ansehen.😁
 

Rikkson

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Ich frag mich ja ob Wrestler wie Sheamus extra wegen gewissen Zielgruppen erfolgreich sind. Alleine der Teil in New England der sich als irisch versteht ist ja sehr groß. Ich könnte mir sehr gut vorstellen dass mal irgendwer gesagt hat "hey, wir brĂ€uchten einen Iren", verschiedene ethnische Gruppen anzusprechen ist in einem Land wie den USA ja schon nicht dumm, erst recht noch mit Blick auf internationale Fanbases dazu. Die haben es auch irgendwie geschafft in Irland ein legitimes Schwergewicht zu finden. So ein genetischer Ausnahme-Mensch ist ja auch irgendwo ein GlĂŒcksgriff.
 

Thez

Zarathustra
Ach krass, darauf wÀr ich nie gekommen. Aber klar Hogan ist ein typisch irischer Name.
Finde ich aber kurios, hĂ€tte ihn jetzt optisch nie als Iren assoziiert, also auch vom Outfit und so. Ging das auch schon auf die WWE zurĂŒck oder war das noch vorher?
Die frĂŒhe WWE hat nach dem Zweiten Weltkrieg gerne Champions gewĂ€hlt, die bestimmte Ethnien ansprechen sollten. Antonino Rocca und Bruno Sammartino fĂŒr die Italiener, Pedro Morales fĂŒr die Hispanics. Aber das gabs vorher auch schon in den Dreißiger und Vierziger Jahren mit Danno O'Mahoney und Steve Casey fĂŒr die Iren. Oder sogar William Muldoon in den 1880ern. Irgendeiner Ethnie waren die Champions der Einwandererzeit ja immer zuzuordnen, da haben sie wohl immer bei bestimmten Gruppen gepunktet.
 

Rikkson

Undercard
Die frĂŒhe WWE hat nach dem Zweiten Weltkrieg gerne Champions gewĂ€hlt, die bestimmte Ethnien ansprechen sollten. Antonino Rocca und Bruno Sammartino fĂŒr die Italiener, Pedro Morales fĂŒr die Hispanics. Aber das gabs vorher auch schon in den Dreißiger und Vierziger Jahren mit Danno O'Mahoney und Steve Casey fĂŒr die Iren. Oder sogar William Muldoon in den 1870ern. Irgendeiner Ethnie waren die Champions der Einwandererzeit ja immer zuzuordnen, da haben sie wohl immer bei bestimmten Gruppen gepunktet.
Gut, in der Zeitspanne macht das auch echt Sinn. Fairerweise muss man ja sagen dass es bis zum 20. Jahhundert echt wenige gab die nicht aus maximal 2. Generation Einwanderer waren. Insofern auch immer wieder erstaunlich wie schnell sich in den USA ein "nationales" GefĂŒhl entwickelt hat aber das ist ein anderes Thema. 😅
 

Thez

Zarathustra
Die McMahon-Familie ist ja selbst irisch-stĂ€mmig, da haben sie fĂŒr so einen tollen irischen Krieger sicher ein weiches Herz und ihn sehr gerne so schnell zum Weltmeister gemacht ;-)
 

Tap-Out

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Dabei hÀtte man Hogan wunderbar mit dessen eigentlicher Herkunft platzieren können, denn sein Vater Pete Bollea ist Italo-Amerikaner und auch seine Mutter hatte italienisches Blut

Insofern auch immer wieder erstaunlich wie schnell sich in den USA ein "nationales" GefĂŒhl entwickelt hat

Eigentlich gar nicht so verwunderlich.
Die Einwanderer hatten keine gemeinsame Kultur, keine Geschichte, hatten unterschiedliche Sprachen. In der neuen Welt war das einzige, was sie gemeinsam hatten, die Nation. Deswegen geht da alles zurĂŒck auf die gemeinsame Nation, die gemeinsame Flagge, die gemeinsame Hymne und mittlerweile die gemeinsame Sprache.

Die erste Strophe der deutschen Hymne, mit dem "Deutschland, Deutschland ĂŒber alles", da ging es ja auch nicht darum, dass Deutschland besser sei als alle anderen, das wurde in den 1840ern geschrieben und es ging darum, dass die Einheit Deutschlands ĂŒber den Einzelstaaten des ehemaligen Deutschen Bundes stehe. Damals wollte man ein NationalgefĂŒhl schaffen, unabhĂ€ngig von den bis dahin eher regionalpatriotischen Ansichten.
SpÀter wurde die Textstelle dann anders ausgelegt...
 

Rikkson

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Dabei hÀtte man Hogan wunderbar mit dessen eigentlicher Herkunft platzieren können, denn sein Vater Pete Bollea ist Italo-Amerikaner und auch seine Mutter hatte italienisches Blut



Eigentlich gar nicht so verwunderlich.
Die Einwanderer hatten keine gemeinsame Kultur, keine Geschichte, hatten unterschiedliche Sprachen. In der neuen Welt war das einzige, was sie gemeinsam hatten, die Nation. Deswegen geht da alles zurĂŒck auf die gemeinsame Nation, die gemeinsame Flagge, die gemeinsame Hymne und mittlerweile die gemeinsame Sprache.

Die erste Strophe der deutschen Hymne, mit dem "Deutschland, Deutschland ĂŒber alles", da ging es ja auch nicht darum, dass Deutschland besser sei als alle anderen, das wurde in den 1840ern geschrieben und es ging darum, dass die Einheit Deutschlands ĂŒber den Einzelstaaten des ehemaligen Deutschen Bundes stehe. Damals wollte man ein NationalgefĂŒhl schaffen, unabhĂ€ngig von den bis dahin eher regionalpatriotischen Ansichten.
SpÀter wurde die Textstelle dann anders ausgelegt...
Das ist ein ziemlich kompliziertes Thema wo viele zeitgenössische philosophische und politische Strömungen noch ihren Einfluss hatten. Das wĂŒrde ich nicht so vereinfacht runterbrechen, generell wĂŒrde ich das Fass ungern aufmachen 😅
 

Tap-Out

Main Event
Falls Du das Lied der Deutschen meinst, ja, da war es nur ein Autor und es wurde auch erst viel spĂ€ter zu einer Hymne und zu der Zeit gab es da viele andere Ansichten (bis heute). In den USA war das gemeinsame Land aber unabhĂ€ngig von allen anderen Strömungen das, was die Leute Anfangs zusammengebracht hat. NatĂŒrlich gab es da immernoch GrĂ€ben zwischen den einzelnen HerkunftslĂ€ndern, aber die Nation hatten sie gemeinsam.

Und Du hast recht komplexes Thema.
 

Rikkson

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Falls Du das Lied der Deutschen meinst, ja, da war es nur ein Autor und es wurde auch erst viel spĂ€ter zu einer Hymne und zu der Zeit gab es da viele andere Ansichten (bis heute). In den USA war das gemeinsame Land aber unabhĂ€ngig von allen anderen Strömungen das, was die Leute Anfangs zusammengebracht hat. NatĂŒrlich gab es da immernoch GrĂ€ben zwischen den einzelnen HerkunftslĂ€ndern, aber die Nation hatten sie gemeinsam.

Und Du hast recht komplexes Thema.
Wann zusammengebracht? Nach dem BĂŒrgerkrieg? Vorher? Die Idee eines gemeinsamen Landes war nĂ€mlich sehr lange weniger beliebt als es heute scheint und es ist nicht zuletzt Leuten wie Jefferson zu verdanken dass das Konstrukt irgendwie gehalten hat. Und vor der Nation stand ja erstmal die Idee des Liberalismus ohne den das Land sofort wieder auseinandergebrochen wĂ€re. Bevor ich jetzt aber mit John Locke anfange lassen wir das, auch wenn es ein spannendes Thema ist 😅
 
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