AEW "ALL OUT" Ergebnisse & Bericht aus Chicago, Illinois, USA vom 31.08.2019 (inkl. Video der kompletten "Buy-In"-Preshow)

reDragon

#AllHailTheDarkOrder
Und Wer Miz mit Okada vergleicht sollte sich schämen ...... Miz ist ein Witz mehr nicht ..... und hat keine Ahnung von pro Wrestling ..... was besseres als Okada, Omega, Ibushi etc gibt es nicht :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Borg

Drohne
Das hat nichts mit persönlicher Meinung zu tun sondern mit Objektivität. Ich habe nichts gegen The Miz aber er ist einfach kein guter Wrestler und auch wenn er ihn für den Besten hält ist er es deswegen trotzdem nicht.
Wo steht denn geschrieben wer gut ist und wer nicht?

Wäre eine Lösung wenn er nicht auch im MMA, NJPW, AEW oder Indy Thread trollkommentare loslassen würde. Ich meide den WWE Bereich eh soweit es geht
Dann ignoriere ihn doch direkt.
Oder, oder du unterhältst dich mal mit ihm via pn. Vielleicht versteht ihr euch danach besser und könnt friedlich nebeneinanderher existieren...

Eigentlich bist mit der Bauchpinselfraktion in erster Linie gar nicht du gemeint, auch wenn du dich immer angesprochen fühlst.
Okay, aber du verstehst bestimmt wieso ich mich angesprochen fühlte?!?
Zum Thema @JME möchte ich nur sagen, daß ich deshalb auf ihn reagiere weil er als einer der wenigen das Kind auch mal beim Namen nennt.
Rede mit ihm und skandiere nicht im Schatten anderer.
Meine Meinung.
Dein verhalten macht es eher schlimmer und bringt dich ja auch nicht weiter.
 

Borg

Drohne
Und Wer Miz mit Okada vergleicht sollte sich schämen ...... Miz ist ein Witz mehr nicht ..... und hat keine Ahnung von pro Wrestling ..... was besseres als Okada, Omega, Ibushi etc gibt es nicht :)
Und wieder versucht hier einer subjektive Meinungen als Wahrheit zu verkaufen.
Helft mir mal, ist das nicht dieses „Trollen“?
 

reDragon

#AllHailTheDarkOrder
Und wieder versucht hier einer subjektive Meinungen als Wahrheit zu verkaufen.
Helft mir mal, ist das nicht dieses „Trollen“?
Punkt 1 meine Meinung wenn du die nicht akzeptieren kannst ist ja nicht mein Problem ...... und was das Trolle. Angeht ist schon jemand anders dafür zuständig;-) ..... ich spreche nur meine eigene Meinung aus ..... also akzeptier mal andere Meinung anstatt immer drauf zu pochen das andere deine. Respektiere. Sollen ......
 

Borg

Drohne
Und Wer Miz mit Okada vergleicht sollte sich schämen ...... Miz ist ein Witz mehr nicht ..... und hat keine Ahnung von pro Wrestling ..... was besseres als Okada, Omega, Ibushi etc gibt es nicht :)
Punkt 1 meine Meinung wenn du die nicht akzeptieren kannst ist ja nicht mein Problem ...... und was das Trolle. Angeht ist schon jemand anders dafür zuständig;-) ..... ich spreche nur meine eigene Meinung aus ..... also akzeptier mal andere Meinung anstatt immer drauf zu pochen das andere deine. Respektiere. Sollen ......
Dann hast du eine sehr aggressive Art der Meinungsäußerung.
“wer Miz mag hat keine Ahnung von Pro Wrestling „
“es gibt nichts besseres als Okada,...“
Aber wenn das deine bevorzugte Ausdrucksweise ist, okay.
Wenn ich aus deinen Phrasen aber irgendwann mal eine Meinung herauslese, dann werde ich sie gewiss akzeptieren.
Solange du nur stumpf alles abfeierst und Fragen mit Sätzen wie „die aew-Leute haben voll viel Ahnung und wissen es besser als wie du“ oder „ich tu alle bei aew mögen, die sind voll toll“ beantwortest, wundere dich bitte nicht über Kritik oder mal ne Frage .
 

K1abauter

Main Event
Gegenseitig Vorwürfe, aggressive Meinungsäußerungen, Diskussionen über Subjektivität von Leistung im Wrestling. Das Board schafft wohl unnütze Diskussionen auch ganz ohne mich, wie ich sehe. :D:p
 

ApexViperPredator

Main Event
Demnach wäre Orton besser als Okada?;-)?
Ich weiß was du meinst, aber den rein sportlichen Rahmen auf Wrestling anzulegen fällt mir etwas schwer.
Okada ist der bessere Ringer, möglich. Er erzählt bessere Geschichten, gewiss. Hat er einen besseren Look, Geschmacksache, ist er der bessere Entertainer, schwierig.
Und auch wenn sich für mich die Frage nicht stellt, (ich werde vermutlich zu denen gehören, die Okada in 20 Jahren einen Schrein bauen) so würde ich doch gegen niemanden auf den Zaun steigen, der einen anderen lieber mag.

Ich mag zB, ich weiß gar nicht ob du es wusstest, einen Matt Taven lieber als Jay Lethal...
Ja, Orton ist kayfabe gesehen, was rein seine Titelsammlung angeht, besser als Okada.
Könnte man aber jetzt auch umgekehrt wieder gucken, wer hat insgesamt länger den World Titel, an Tagen gemessen, gehalten, wer hat mehr erfolgreiche Verteidigungen etc.

Jemanden lieber zu mögen ist ja auch kein Problem, aber sich eingestehen zu können dass jemand anderes besser ist, sollte man schon.
Ich bin Riesen Orton Fan, ich feier den Typen seit ich ihn das erste mal gesehen habe, damals noch bei Evolution anno 2003/4. Aber ich kann mir gegenüber selber eingestehen dass Seth Rollins, AJ Styles oder Samoa Joe die besseren Wrestler sind, auch wenn sie nicht meine absoluten Lieblinge sind.

Und wenn du MAtt Taven magst, ist es vollkommen legitim sein Fan zu sein, dagegen würde ich mich hüten etwas zu sagen, nur wenn du jetzt Taven auf einer Stufe mit Misawa oder Tyler Black stellen wollen würdest, wäre das ja, und ich denke mal ganz naiv, das weißt du auch, eben falsch.

Mir ist es allerdings auch egal, wer wen warum besser findet, nur finde ich, dass man trotz aller subjektivität, trotzdem erkennen können sollte,w er objetiv(er) gesehen besser ist.
Ob es nun Okada, oder Ibushi, Suzuki oder Nakajima ist, mögen am Ende Nuancen sein.
Aber bei der Frage Miz vs Okada sollte es objektiv gesehen eigentlich keine zwei Meinungen geben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Seppel

GOLDKANAL
Die Matchqualität zwischen Miz und anderen.
ISt The Miz ein besserer Wrestler, kann also qualitativ bessere Matches abliefern, als Styles, Okada, Pentagon oder WALTER?
Ich wollte eigentlich damit sagen, dass er nie so richtig Ligen-übergreifend gearbeitet hat, er ist so gesehen ein WWE Produkt (schreckliche Bezeichnung, man möge mir verzeihen). Die Anderen die du aufgezählt hast, haben eine andere Entwicklung hinter sich sowie Erfahrungen.
Eventuell sollte man Vergleiche gänzlich lassen.
Ich zum Beispiel finde Cody super, 80 % im Board können mit ihm nichts anfangen. Was soll es.
 

ApexViperPredator

Main Event
Ich wollte eigentlich damit sagen, dass er nie so richtig Ligen-übergreifend gearbeitet hat, er ist so gesehen ein WWE Produkt (schreckliche Bezeichnung, man möge mir verzeihen). Die Anderen die du aufgezählt hast, haben eine andere Entwicklung hinter sich sowie Erfahrungen.
Eventuell sollte man Vergleiche gänzlich lassen.
Ich zum Beispiel finde Cody super, 80 % im Board können mit ihm nichts anfangen. Was soll es.
Gut, aber auch WWE selber hat schon bessere Worker hervor gebracht, vorrangig wären da Orton, Cena und Lesnar zu nennen.

Wie ich ja auch weiter oben schon schrieb, jemanden toll finden, und mega Fan von dem Wrestler zu sein, das soll jeder halten wie er/sie will.
Mir geht es halt nur darum, wie beim Fußball auch,d ass man unter gewissen Aspekten eingestehen können sollte, dass der eigene Liebling vielleicht eben nicht der beste auf seinem Fachgebiet ist.
Ich bin, unschwer an meinem Namen zu erkennen, Orton Fan. ich würde aber nie behaupten dass Orton zu den Top 100 Wrestlern aller Zeiten, aktuell oder der beste der Welt sei. Das sind, und soweit lehne ich mich halt aus dem Fenster, gemessen an gewissen wrestlerischen Parametern, ganz andere.
 

Seppel

GOLDKANAL
Ich bin, unschwer an meinem Namen zu erkennen, Orton Fan. ich würde aber nie behaupten dass Orton zu den Top 100 Wrestlern aller Zeiten, aktuell oder der beste der Welt sei. Das sind, und soweit lehne ich mich halt aus dem Fenster, gemessen an gewissen wrestlerischen Parametern, ganz andere.
Ja, kann man so stehen lassen.
Seinen "Liebling ' zu verteidigen gehört, bei aller Objektivität, halt dazu. Da können wir den Bogen zum Fussball spannen:)
 

Doh

Upper Card
um den Mainstream zu erreichen brauchst du jemanden der zieht ..... so kann man dann Adam Page in Ruhe aufbauen und dann zum World Champ machen ..... das ist meine Meinung dazu ..... :) und ich mag alle Worker von AEW :) nen PAC wäre auch cool als Champ :)
Was meinst du mit "Mainstream"? Wrestling-Fans abseits der Indies bzw ehemalige Fans, die seit Jahren kein Wrestling mehr verfolgen? Oder Leute, die bisher mit Wrestling nichts zu tun haben? Bei ersterem gebe ich dir Recht. Bei zweiterem: da gibt es momentan wohl niemanden, der durch seine Auftritte Nicht-Wrestling-Fans dazu bringt, Wrestling zu schauen. Kein Cena. Kein Lesnar. Kein Jericho.



Mir fehlen noch drei Matches der Main Show, aber bisher fand ich die Show ordentlich, aber noch nicht wirklich dolle...

Was ich gesehen habe:

Kenny gegen Pac: Stelenweise richtig, richtig gut, aber da gab es doch einige Abstimmungsprobleme. Irgendwie fehlte mir was bzw. da war deutlich mehr drin. Aber stark war es natürlich dennoch. ****

Das Hardcore Match wollte bei mir nicht zünden. Manches war lächerlich, anderes wieder cool. Aber so richtig wurde ich damit nicht warm. *** (mit gutem Willen)

Die Mädels haben mir gefallen. Auch hier kein Rausreißer, aber ein feines Match. So was mag ich. *** 1/4

Cody gegen Spears gab mir nichts. Gar nichts! Es wirkte sogar manchmal auf mich sogar wie ein WWE-Abklatsch. Der Fluss im Match fehlte, die Spots wirkten nicht immer super getimt - und so war das ganze Match für mich. **

Es fehlen noch der Opener, die Bucks und der Mainer. Mal schauen. Aber bisher blieb das Ding unter meinen Erwartungen...
So, bin nun durch. Mir hat der Opener sehr ordentlich gefallen. Tempo, Charisma - runde Sache.

Das Leider Match fand ich nur stark - nicht aber überragend.

Und beim Main Event bin ich sogar kurz eingenickt (ich hatte aber auch einen langen Arbeitstag). Mir fehlte da irgendwie das Big-Time-Feeling. Und ob Jericho heute den Mainstream erreichen kann (alt, wabbelig) muss man abwarten. Wohlgemerkt, ich rede nicht vom normalen Wrestlingpublikum, bei dem Jericho zurecht außer Frage steht, sondern vom Mainstream, den man vielleicht für das Produkt erst noch gewinnen will. Ich bin mir nicht sicher, ob AEW da auf dem richtigen Weg ist derzeit, drücke aber nach wie vor alle Daumen.

Würde ich so im Großen und Ganzen unterschreiben.
Battle Royal: Ich mag diese Match-Art nicht! Ich kann mich damit einfach nicht anfreunden - und da ist es egal, ob da zu Beginn des Matches alle Teilnehmer im Ring stehen, die Teilnehmer nach und nach alle "90" Sekunden reinkommen oder alle 2 Minuten 5 auf einmal. Die einzige Variante, die mir zugesagt hat, ist die von LU. Aber es ist entweder zu viel los, dass man sich gar nicht auf einen konzentrieren kann, oder es liegen viele einfach nur im Ring (oder außerhalb) herum und schlafen ein Ründchen. (Ähnliches gilt aber auch für Triple Threat/Fatal Four/... Matches). Seltsam fand ich, dass man Tenille bringen darf und diese dann so vollkommen unspektakulär einsetzt. Nyla Rose als Siegerin - nuja, irgendjemand musste es ja werden. Und man hat sich halt entschieden, David gegen Goliath für den Titel zu erzählen. Wurde das eigentlich mal bei BTE und/oder Road to ... erwähnt, dass Rose Transgender ist? War mir bisher nicht bewusst.

Private Party vs Jack Evans & Angelico: Es war wie ein kleiner Happen zwischendurch: schnell verdaut und nicht wirklich erinnerungswürdig. Auffällig ist, dass beide Teams "ihre" Moves abgespult haben. Wodurch sich das Match anfühlte wie eine Kopie ihrer bisherigen Matches.
SCU vs Jurassic: Unterhaltsam - viel mehr aber auch nicht. Mit Stunt kann ich nicht vie anfangen, Luchasaurus und Jungle Boy spielen aber in der TT-Division hoffentlich weit oben mit.
Omega vs PAC: Stark - aber auch noch mit Luft nach oben. Der Moonsault von PAC nach draußen, wo er mit den Beinen auf die Ballustrade knallt, sah übel aus. Da hatte ich schon kurz befürchtet, er habe sich ernsthaft was getan.
Hardcore-Match: siehe Silent.
Dark Order vs Friends: Es war da. Nicht gut, aber auch nicht schlecht. Kleiner Happen und so. Einzig der 3-count, bei dem der Ref abbricht, als die Schultern noch auf dem Boden liegen, ist mir hier in Erinnerung geblieben. LAX bei AEW ist gut, aber die TT-Division wird langsam schon sehr voll.
Riho vs Shida: So ganz scheinen die Joshis ihre Nervosität immer noch nicht abgelegt zu haben. Ich hatte mir mehr erwartet, ist aber auch das einzige Match, von dem ich "enttäuscht" wurde. War trotzdem immer noch gut. Jetzt also David gegen Goliath - für die erste Show muss man ja eigentlich einen Feel-Good-Moment für die Fans schaffen. Also wird Riho wohl gewinnen.
Cody vs 10: Siehe Silent. Warum ist Tully das ganze Match über sehr intelligent dabei, nur um dann wie ein bedröppelter Pudel AA hinterher zu tappsen?!? Sollte Earl Hebners "Blödheit" ein ironischer Seitenhieb auf die "blöden Ref" anderer Promotions sein? Ich mag solche Spots einfach nicht. Sieht einfach scheiße aus...
Leitermatch: Wie schon von jemandem hier im Threat angesprochen: manchmal fehlte mir das Selling auch. Aber gut, es war nun mal ein Leitermatch und am Ende höhlt steter Tropfen auch den Stein, weswegen das Ende dann etwas unspektakulär wirkte. Sieger sind absolut richtig, scheinbar will man fremde Titel ja jetzt aus den Shows raushalten (aus Sicht des Senders auch verständlich). Was mir hier gefallen hat, war dass man immer wieder mal die beiden älteren Brüder gegeneinander gestellt hat und dann die jüngeren. Unglücklich fand ich, dass man bei den synchronen Aktionen dann auch absolut synchron blieb und nicht einer "Move A" und der andere "Move B" gezeigt hat. Hat mich etwas gestört, weil ich es unlogisch fand. Nicks Botch sah übel aus - aber ihm scheint ja nichts passiert zu sein. Bis zu diesem Match fand ich die Crowd "smart", da keine "awesome" und "forever" Chants gebracht wurden. Als ich das dachte, kamen diese aber dann eine Minute später. Seltsam waren auch die Fans, die bei dem Sharpshooter "Woooooo" anfingen. Match war MotN, aber bei weitem keine 5,25, wie es der gute Meltzer gesehen hat.
Main Event: Y2J ist deutlich über seinen Zenit, aber hat hier zusammen mit Page dennoch ein starkes Match auf die Beine gestellt. Beim Sieger weiß ich nicht wirklich, ob ich mich da freuen kann oder nicht. Aus Gründen des "Marketing" ist ein Jericho als Champ zu Beginn sicherlich besser zu verkaufen. Er ist Heel und hat - zumindest in der Wrestling-Welt - einen großen Namen, der sicherlich auch den einen oder anderen (ehemaligen) WWE-Fan dazu bringt, mal bei AEW reinzuschauen. Aber wie ich bereits weiter oben ausführte: Leute außerhalb dieses Mikrokosmos wird er wohl ebensowenig dazu bringen, bei AEW einzuschalten, wie es ein Page tun würde. Aber auch ich bezweifle, ob Page von Beginn an die Promotion tragen kann - denn sein Charakter ist schon noch ein bissl blaß.

Sonstiges: Interessant war, dass es da (mindestens) eine Person gab, die im John Cena Shirt da war. Und eine andere im WWF-Shirt (sah nach einem aus der AE aus). Die wirkten irgendwie wie ein Fremdkörper XD Die stupiden "A-E-Dub" Rufe in die Kamera waren auch extrem nervig. Mal ist ja gut, aber das war einfach zu viel. Und Jim Ross wirkte etliche Mal nicht ganz auf der Höhe - ich weiß nicht, ob AEW sich - und ihm - einen Gefallen tut, ihn weiter die Shows kommentieren zu lassen. Einzelne Matches vielleicht noch, aber er wirkte manchmal sehr fahrig und überfordert.

Fazit: Es war kein überragender PPV, da hat mir DoN besser gefallen. Aber er war dennoch gut und (größtenteils) sehenswert. Man hat das Wrestling nicht neu erfunden und erst recht nicht revolutioniert (zumindest bisher). Aber man bemüht sich, eine große Bandbreite an verschiedenen Stilen zu zeigen, was mir zumindest durchaus gefällt, denn dadurch nutzen sich die Matches nicht so schnell ab. Und bisher lief AEW noch im Probemodus, ab 2.10. müssen sie dann abliefern. Mal schauen, ob es noch ein oder zwei Specials geben wird, die die bisherigen Geschehnisse zusammenfassen (und das etwas strukturierter, als im All Out Special geschehen ist) und den einzelnen Wrestlern die Möglichkeit geben, sich vorzustellen.
 

Buwistick

Hall of Fame
- Main Event war halt ein Chris Jericho Match. Nimm ein Jericho NJPW- oder AEW-Match leg es daneben und es ist das gleiche. Mich persönlich holt das leider nicht mehr ab! Schade auch, dass Jericho das Match dann gewinnt, hätte auf Adam Page gehofft einfach um ein Zeichen zu setzen, dass man anders ist und auf neue Leute auch gleich von Beginn an setzt. Aber gut, Jericho als Champion ist aus Business-Sicht natürlich die richtige Wahl.
Hangman auf einem echten Pferd: Auch hier: Lasst den Quatsch sein und dem Tier seinen Frieden!
So, ich habe das Event jetzt auch endlich mal gesehen. Zu den Entwicklungen auf dem Weg hin zu All Out habe ich bereits einiges geschrieben. Chris Jericho kam als großer Name zu AEW, besiegte in seinem ersten Match gleich mal Kenny Omega via Pinfall und stand somit vollkommen zurecht im allerersten AEW World Title Match. Klar, man kann darüber streiten, ob ein 48-Jähriger Veteran dort stehen muss, aber ganz ehrlich, Jericho ist kein "Spotlight-geiler" Wrestler wie manch andere Part Timer in diesem Business. Von daher sehe ich ihn deutlich anders. Er versucht schon seit längerem Talente over zu bringen und das Business weiter leben zu lassen, aber dafür muss er AEW überhaupt erstmal groß machen. Was bringt es ihm, wenn junge Leute im Spotlight stehen, für die sich aber überhaupt kein Arsch interessiert. Erst durch Matches wie dieses hier werden junge Talente zu Stars. Adam Page ist das Paradebeispiel dafür.

Ich habe bei den vergangenen Reviews immer wieder kritisiert, dass man Page nicht wirklich heiß gemacht hat, für seinen Title Shot. Ja, es lief auch alles etwas blöd, dass er bei Double or Nothing eben nicht gegen Pac, sondern in dieser Battle Royal ranmusste, was bei weitem nicht so überzeugend war, wie ein Singles Match gegen einen etablierten Namen. Trotz des Sieges konnte man ihn dort nicht wirklich für voll nehmen. Dann gewann er ein 4-Way Match bei Fyter Fest und knapp gegen Kip Sabian bei Fight for the Fallen. In-Ring technisch war das also nicht so das gelbe vom Ei. Lediglich die Segmente mit Jericho bei Fight for the Fallen haben ihn dann zumindest etwas heißer gemacht. Somit verstehe ich die Kritik schon irgendwo, dass sich der Hype für dieses Match in Grenzen hielt. Jericho, der zwar legitim in diesem Match steht, aber ein "Alt-Star" ist, gegen Page, der zwar ein Jungspund, aber alles andere als heiß ist. Eigentlich keine allzu guten Vorsätze. ABER...

Jericho ist unfassbar gut im Geschichten erzählen. Wie er die Crowd workte, wie er Page over brachte und wie er aus einem berechenbaren Match einen Klassiker zauberte. Für mich war am Anfang klar, das kann nur über Jericho gehen. Der Crowd ging es ähnlich. Allerdings schaffte es Jericho nach und nach, Page "more legit" zu machen. Es gab eine schöne Storyline Wendung mit dem Cut. Bei Fight of the Fallen cuttete Jericho Page, hier gab es dann die Rache. Und genau das war der Punkt, an dem die Crowd und auch ich anfingen, an Page zu glauben. Vorher war es ein Hin und Her. Page kam gut rein, Jericho agierte dann in der Dominanzphase, aber es wollte nicht so richtig zünden, bis zum Cut. Danach war Feuer drin.

Page startete sein Comeback und ich war wirklich gespannt, ob er "den Trigger pullen" könnte. Sorry, ich muss heute mal denglisch denken. :-D Jim Ross fragte auch, ob er es nun durchziehen könnte, und er konnte es letztendlich nicht. Ich fand es etwas unglücklich, dass Page all seine Finisher raushaute. Das ist mein einziger Kritikpunkt. Die Geschichte hätte besser gepasst, wenn er nicht bis zum Finisher gekommen wäre. Dann hätte man sagen können, er müsse sich noch entwickeln, um dem Gegner in so einem Match den Gnadenstoß zu verpassen. So hat er aber alles rausgehauen und es hat nicht gereicht. Das hat ihn etwas geschwächt. Prinzipiell ist die Matchstory aber angekommen. Page ging als Außenseiter in das Match. Im Laufe des Matches zeigte er plötzlich Charakter, was wir vorher noch nicht von ihm gesehen haben, als er Jericho verwundete und immer wieder darauf einschlug. Das brachte seine Intensität rüber, die er offenbar doch hat. Und zum Ende hin ging es dann darum, ob er schon für den ganz großen Wurf bereit ist oder eben nicht. Die Antwort lautet: Nein! ABER...

Dadurch, dass wir ja in der realen Zeit schon etwas weiter sind, kann man denke ich sagen, dass seine Entwicklung seitdem mehr als positiv war. Er besiegte Pac bei Full Gear und ist nun dabei, sich von der Elite zu distanzieren. Das Trinker Gimmick ist zwar etwas kontrovers, aber sind wir mal ehrlich, der größte Star in der Geschichte des Business hat sich auch eine Bierdose nach der anderen reingezogen. Das scheint etwas zu sein, worauf die Fans steil gehen. Fakt ist, dass Page mittlerweile Tiefe in seinem Charakter hat und zudem im Ring Erfolge vorzuweisen hat, siehe den Sieg über Pac oder eben auch den Tag Team Titelgewinn. Und diese Entwicklung begann hier bei All Out, diese Entwicklung begann hier mit einem überragenden Jericho. Und damit sollte die Frage, ob Jericho der richtige Champion ist, wieder mal beantwortet sein. Er schaffte es hier, Page aus dem Nichts heraus heiß zu machen und wo das hingeführt hat, sehen wir ja heute. Und genau das sind die Entwicklungen, die für mich die Faszination Wrestling ausmachen! :)
 
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K1abauter

Main Event
Ich verstehe zwar nicht ganz, warum ich zitiert wurde, aber da ich einige Aspekte interessant finde antworte ich einfach mal :D

Ja, es lief auch alles etwas blöd, dass er bei Double or Nothing eben nicht gegen Pac, sondern in dieser Battle Royal ranmusste, was bei weitem nicht so überzeugend war, wie ein Singles Match gegen einen etablierten Namen.
Dabei gehst du jetzt allerdings davon aus, dass das PAC-Match positiv für Adam Page ausgegangen wäre. Soweit ich mich an die News-Meldungen dazu erinnern kann wäre dem nicht so gewesen. Heißt PAC wäre in diesem Match gestanden und es hätte halt nicht der Jericho-Herausforderer einen schon bekannten Namen, sondern einen relativ unbekannten Adam Page geschlagen. Also so wirklich besser wäre in meinen Augen dieser Match-Aufbau auch durch ein Singles Match für den zweiten Teilnehmer auch nicht geworden...

Es gab eine schöne Storyline Wendung mit dem Cut.
Interessante Sichtweise, wenn ich mich recht erinnere (habe jetzt nicht extra den Thread nochmal gelesen) war die Meinung vieler hier ja deutlich ins Gegenteil verkehrt, dass sie den Cut negativ empfanden, weil dadurch sogar ein geschwächter Chris Jericho einen fitten Adam Page besiegt hat und ich muss sagen ich tendiere da auch eher in diese Richtung. Was hältst du denn von diesem Kritikpunkt an dem Cut?

Das Trinker Gimmick ist zwar etwas kontrovers, aber sind wir mal ehrlich, der größte Star in der Geschichte des Business hat sich auch eine Bierdose nach der anderen reingezogen. Das scheint etwas zu sein, worauf die Fans steil gehen.
Stone Cold Steve Austin war und ist nicht der größte Star in der Geschichte des Business. Er war eines der Aushängeschilder einer sehr erfolgreichen Era, ja. Der größte Star in der Geschichte des Business dürfte aber wohl leider auf den Hulk Hogan lauten.

Zumal ich auch nicht ganz den Vergleich verstehe, denn Adam Page läuft besoffen durch die Gegend, das tat Steve Austin m.W.n. nicht und Steve Austin trank zudem Bier um zu feiern. Ich kann mich (und ich habe zugegebenermaßen Stone Cold nicht selbst miterlebt) nicht daran erinnern, dass Austin aus Frust trank oder besoffen in ein Match ging/Moves ausführte.
Das ist, mal ganz abgesehen davon, dass wir schlicht fast zwei Jahrzehnte später dran sind und sich da enorm die Ansichten zu Alkohol-Konsum und Co. geändert haben, schon ein wie ich finde nennenswerter Unterschied zu damals.
 

Buwistick

Hall of Fame
Ich verstehe zwar nicht ganz, warum ich zitiert wurde, aber da ich einige Aspekte interessant finde antworte ich einfach mal :D


Dabei gehst du jetzt allerdings davon aus, dass das PAC-Match positiv für Adam Page ausgegangen wäre. Soweit ich mich an die News-Meldungen dazu erinnern kann wäre dem nicht so gewesen. Heißt PAC wäre in diesem Match gestanden und es hätte halt nicht der Jericho-Herausforderer einen schon bekannten Namen, sondern einen relativ unbekannten Adam Page geschlagen. Also so wirklich besser wäre in meinen Augen dieser Match-Aufbau auch durch ein Singles Match für den zweiten Teilnehmer auch nicht geworden...


Interessante Sichtweise, wenn ich mich recht erinnere (habe jetzt nicht extra den Thread nochmal gelesen) war die Meinung vieler hier ja deutlich ins Gegenteil verkehrt, dass sie den Cut negativ empfanden, weil dadurch sogar ein geschwächter Chris Jericho einen fitten Adam Page besiegt hat und ich muss sagen ich tendiere da auch eher in diese Richtung. Was hältst du denn von diesem Kritikpunkt an dem Cut?


Stone Cold Steve Austin war und ist nicht der größte Star in der Geschichte des Business. Er war eines der Aushängeschilder einer sehr erfolgreichen Era, ja. Der größte Star in der Geschichte des Business dürfte aber wohl leider auf den Hulk Hogan lauten.

Zumal ich auch nicht ganz den Vergleich verstehe, denn Adam Page läuft besoffen durch die Gegend, das tat Steve Austin m.W.n. nicht und Steve Austin trank zudem Bier um zu feiern. Ich kann mich (und ich habe zugegebenermaßen Stone Cold nicht selbst miterlebt) nicht daran erinnern, dass Austin aus Frust trank oder besoffen in ein Match ging/Moves ausführte.
Das ist, mal ganz abgesehen davon, dass wir schlicht fast zwei Jahrzehnte später dran sind und sich da enorm die Ansichten zu Alkohol-Konsum und Co. geändert haben, schon ein wie ich finde nennenswerter Unterschied zu damals.
Weil man mit dir sehr umfangreich und kontrovers diskutieren kann. Ich mag es, wenn auch mal unterschiedliche Meinungen aufeinander prallen und es zur Sache geht. Stephen A und Max Kellerman Style. :-D Ich weiß, das ist jetzt sehr schleimerisch, aber das ist mir tatsächlich aufgefallen. So macht das diskutieren Spaß, denn man muss auch mal etwas tiefer denken, wenn man antwortet, und das muss man bei dir. Finde ich gut! :)

Also, dann hätte wiederum ich gemeckert, denn Jericho gegen Pac hätte für mich nicht als allererstes Titelmatch gepasst. Da fehlt mir einfach die Fantasie, wie man das hätte verpacken sollen. Ja, gutes Match ohne wenn und aber, allerdings sind die beiden nicht wirklich für eine stimmige Matchstory gemacht. Beide sind sich vom Auftreten her zu ähnlich, um da etwas großes draus zu basteln. Wer weiß, vielleicht kommt es zukünftig ja noch dazu, aber bei All Out hätte es definitiv nicht gepasst. Von daher war der Gang mit Page grundsätzlich schon richtig, jedoch mit einem besseren Aufbau wäre es noch besser gewesen.

Ich verstehe diesen Gedankengang grundsätzlich schon, aber ich habe es etwas anders wahrgenommen: Page zeigte zu Beginn ein "Flippy-Floppy" Wrestling Match. Ein Dive durch die Seile hier, ein Flip über das Seil dort. Das ist kein Stil, den man in einem World Title Match an den Tag legen sollte. Dafür ist so ein Titelmatch einfach zu bedeutsam. High Risk Manöver haben hier nur bedingt etwas verloren. Warum ist Ric Flair der beste World Champion aller Zeiten? Weil du bei ihm immer das Gefühl hattest, er kalkulierte alles und minimierte das Risiko in "Big Time" Matches. Wie oft hat man ihn auf dem obersten Seil gesehen? Maximal einmal, wo er den Flop vom Top Rope genommen hat! :-D Damit zeigte er aber, dass er um die Bedeutung solcher Matches weiß und eben nicht ins offene Messer laufen will. Das ist die Denkweise eines echten Champions. Ich will jetzt nicht anfangen mit Defense wins Championships, etc. aber ich glaube, der Gedankengang wird klar. In so einem großen Match sollte man immer erstmal auf die Fundamentels achten. Wilde Aktionen sollte man minimieren, weil das Risiko eines Lucky Punches viel zu groß ist. Und genau das bekam Page bei seinem Shooting Star Press Versuch nach draußen zu spüren, als Jericho mit dem Codebreaker konterte. Das war perfekt inszeniert, denn damit flog Page im wahrsten Sinne des Wortes auf die Fresse. Er merkte, dass sein Stil in diesem Match zu wild war. Was passierte? Er ging weg vom "Flippy-Floppy" Wrestling und setzte mehr auf Basics. Er setzte mehr auf Härte und genau in diesem Rahmen kam dann auch der Discus Elbow. Das hat für mich perfekt gepasst. Ja, dann kam nochmal ein Moonsault nach draußen, aber der passte, denn das war ein großer Spot in so einem Match. Das geht in Ordnung, aber es sollte nicht jeder zweite Move ein Flip sein. Dafür ist mein Geschmack dann doch zu "old school". 🙃 Nun noch kurz zu dem Argument mit der Schwäche. Wie gesagt, ich habe es eher als eine Charakterentwicklung von Page gesehen. Wir reden hier von einer Platzwunde. Die mindert ja nur bedingt deine Leistungsfähigkeit. Hätte er ihm den Arm verletzt oder gar gebrochen und dann verloren, dann hätte ich das auch anders gesehen.

Ja, ich verstehe auch diese Sichtweise, wobei ich mich daran jetzt nicht so störe. Glaub mir, ich habe leider familiär mit dem Thema Alkohol zu tun, sodass ich dazu einen relativ engen Bezug habe, und dennoch fühle ich mich jetzt nicht angegriffen, obwohl quasi ein Thema verherrlicht wird, was bei mir in der Familie sehr ernst ist. Ich finde, das sollte man dann auch nicht so ernst nehmen. AEW gibt ja auch nicht vor wie es beispielsweise die WWE tut, "Anti-Bullying", etc. zu sein. Also, ja, man kann sicherlich darüber meckern, aber ich für mich empfinde es trotz des familiären Bezuges zu der Thematik nicht als störend geschweige denn angreifend. :)
 
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